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  3. Kabbel-bei-WNW

Beiträge von Kabbel-bei-WNW

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Kabbel-bei-WNW
    • 23. November 2024 um 17:17
    Zitat von Happy

    Kabbel-bei-WNW was nimmst du für ein Segel bei 5 bis untere 6 bft? Ich hatte ein 4.2 da hat es mich oft rübergezogen ... meinst das war zu gross? Ich bin mir bei dem Wind noch unsicher was ich nehmen soll.

    Ich musste gerade erstmal die Bft-Skala googlen :/ Also 5 Bft sind wohl 16 bis 22 Knoten und 6 Bft werden mit 22 bis 28 Knoten angegeben. Das ist schon eine sehr breite Range, die man - oder ich zumindest - wohl nicht nur mit einem Segel abdecken kann.

    Also bis 16, 17, 18 Knoten nehme ich ab der nächsten Saison wohl mein frisch erworbenes 5.2er Severne Foil Freek (soll auch mit Finne gehen, hat man mir hier im Forum VERSPROCHEN 8o ....Spaß :D).

    Ab 18 bis 22, 23 Knoten nehme 4.7. Ab 23 bis 26, 27 Knoten kann ich mit 4.2 viel Spaß haben. Ab 27 Knoten kommt schon mein 3.7er in greifbare Nähe 8)

    Und wenn ihr euch fragt, wie das gehen soll - hier spricht ein 55kg Kampfgewicht :saint:

    Bei 16 Knoten Grundwind sollte ein Wasserstart gerade schon gehen. Wenn du zwischendurch Windlöcher hast mit 12 Knoten oder weniger, musst du unter Umständen auf eine Böen warten, um hochzukommen. Das ist dann aber auch normal und hat (noch) nicht viel mit Können zu tun. Klar, nachher kann man auch den No-Wind Wasserstart üben, da braucht es aber Übung, Feingefühl, ein gutes Gehör und vielleicht doch eine kleine Böe.

    Man schiebt beim Wasserstart immer vieles auf das eigene Können oder Noch-Nicht-Können. Es spielen aber auch viele andere Faktoren mit rein - vor allem, wie viel Wind gerade wirklich ist. Man kann vielleicht eine Halse durch ein plötzliches Windloch gleiten, aber wenn du beim Wasserstart zu viel oder zu wenig Winddruck hast, oder auch sehr unruhes Wasser, kann das schon sehr über Sieg oder Niederlage entscheiden.

    Deswegen bleibe ich bei meinem Plädoyer - time on water is the key :)

  • Lustige Begegnungen am Spot

    • Kabbel-bei-WNW
    • 22. November 2024 um 15:59

    Auch im Gezeitenrevier (ja, hier erlebt man durchaus was). Ablaufendes Wasser. Kollege läuft motiviert mit messerscharf-geschliffener 45er Slalomfinne zur Wasserkante.

    Wir Locals - "Ähm, in einer halben Stunde ist es hier überall knieftief."

    Slalomfahrer guckt uns an, zuckt mit den Schultern und stiefelt entschlossen ins Wasser rein.

    30 Minuten später. Am Horizont taucht ein Surfer auf, der wildfluchend sein Material durchs Wasser zieht, Heck voraus, Finne aus dem Wasser haltend. Wir verstehen nicht, was er sagt, aber klang so wie "Scheiß Spot!:cursing:"

    Wir Locals :saint: Don't mess with the tides!!!

  • Lustige Begegnungen am Spot

    • Kabbel-bei-WNW
    • 22. November 2024 um 15:49

    Auch im Gezeitenrevier: "Wie tief wird es denn hier so?"

    Ich erkläre den Ablauf von Ebbe und Flut, die Mondphasen, dass wir vor drei Tagen Vollmond hatten und die Nordsee als Seitenmeer des Atlantiks die Springflut erst mit ein paar Tagen Verzögerung bekommen, den Zusammenhang mit Windrichtung und gegenläufige Gezeitenströmung -

    ..."Also wird es heute sehr tief?"

    Ich, seufz - "Ja :rolleyes:"

  • Lustige Begegnungen am Spot

    • Kabbel-bei-WNW
    • 22. November 2024 um 15:43

    "Von den 20 Powerhalsen, die ich heute gefahren bin, habe ich ungefähr 17 bis 18 gestanden. War ein ganz okayer Tag. Und bei dir so?"

    Ich - diverse Schleuderstürze, Salzwasser geschluckt, um die Boardnase gebetet - "Ja war ganz ok. Hätte ein bisschen mehr Wind sein können 8o=O;(:)^^"

  • Lustige Begegnungen am Spot

    • Kabbel-bei-WNW
    • 22. November 2024 um 15:36

    Im Gezeitenrevier: "Wann kommt denn hier immer so das Wasser?"

    "Jo, werktags immer 15.30 und an Sonn- und Feiertagen schon um 12.30 Uhr." .....

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Kabbel-bei-WNW
    • 22. November 2024 um 12:58

    Ein kritischer Punkt ist auch, wenn man dann oben ist. Bei Starkwind nie ganz aufrichten, sonst zieht es dich direkt vorne rüber.

    Sich vom Segel hochziehen lassen bis zur niedrigen, eingehängten Fahrposition

    Das ist auch später das Schöne am Wasserstart - dann fährste nämlich schon während des Lifts aus dem Wasser los :love: Aber dafür muss man schon gut Druck haben, macht euch keinen Stress, wenn es nicht bei jedem Wind so ist ;)

    Jetzt werde ich gerade in Anbetracht der Winterpause etwas sentimental... ;(

    ^^

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Kabbel-bei-WNW
    • 22. November 2024 um 12:50
    Zitat von Happy

    Segel schiften übers Wasser ... uff ... ich kann das Segel nicht mal lange oben halten

    Wenn ich das Segel nicht oben halten kann, ist das meistens für mich ein Zeichen, dass der Wind zum Wasserstart nicht reicht.

    Es gibt übrigens auch den gegenteiligen Effekt. Das Segel will einen schon nach oben ziehen bevor man überhaupt alles zurecht getüddelt hat - Zeichen für überpowert ;)

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Kabbel-bei-WNW
    • 21. November 2024 um 21:49

    Nagut, nochmal ein paar ernstgemeinte Tipps, die mir wirklich geholfen haben (wird sich vielleicht ein biaschen mit den Vorrednern doppeln, sorry dafür...):

    • Im flachen Wasser anfangen und immer weiter ins Tiefe gehen zum Üben. Bis wirklich nur noch die Zehenspitzen den Grund berühren.
    • Bodydraggen üben. Kann man auch im Flachen. Damit man ein Gefühl bekommt, wie es ist, schwimmend das Rigg zu steuern. Oder "halbes Bodydraggen" - schon am Rigg in der Luft hängen, Arsch noch im Wasser, Füße aufm Board. Hier kann man gut Riggsteuerung und Boardsteuerung vom Wasser aus üben. Hab ich teilweise in so flachem Wasser geübt, dass mein Popo fast über den Grund geschubbert ist. Hat mir trotzdem sehr geholfen.
    • Beim Lift das Board mit den Füßen aktiv unter den Arsch ziehen.
    • Wenn du strampeln und schwimmen musst, lieber ein paar mal kräftig strampeln und schwimmen als nervös rumzappeln, um Kraft zu sparen (aber glaube mir, wir alle haben auch nach Jahren noch unsere Rumzappel-Momente:D und wehe einer behauptet das Gegenteil:cursing:^^).
  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Kabbel-bei-WNW
    • 21. November 2024 um 21:38

    Mal ein paar unpopular opinions und vielleicht ist auch etwas Satire drin :saint:

    Also im kalten Wasser lernt man den Wasserstart schneller :saint: Denn wat mutt, dat mutt!

    Aber mit "kalt" meine ich hier 14 bis 15 Grad, jetzt nicht im 4 Grad kalten Wasser im Winter Wasserstart üben gehen =O

    Meistens geht der Lift aufs Board nachher auch ganz easy, das Materialausrichten ist meiner Erfahrung nach das Schwierige. Vor allem im Kabbelwasser, von Shorebreak ganz zu schweigen ... Oder wenn sich das Rigg verhakt und das Schothorn senkrecht zum Grund zeigt... Als würde von unten einer dran ziehen... Prost Mahlzeit beim Abstrampeln 8o (in dem Fall schnappe ich mir übrigen dann das Masttop und schwimme damit so lange im Kreis bis sich irgendwas bewegt).

    Und dann kämpfst du dir da minutenlang schwimmend einen ab, um dann nachher an der Wasserkante von anderen Surfern gesagt zu bekommen "Wasserstart? Du musst doch einfach nur..." EINFACH NUR - wie ich diese Worte nicht mehr hören kann :D Ach klar, bin dann eben EINFACH NUR siebzehn Minuten aus Spaß um mein auf dem Wasser klebendes Rigg herumgeschwommen, weil ich EINFACH NUR das Rumpaddeln genießen wollte.

    Nagu, Spaß bei Seite;) Also mir hat beim Wasserstart time on water viel gebracht. Mit der Zeit merkt man, wie viel Wind es für einen Wasserstart braucht und wann man es auch EINFACH NUR bleiben lassen kann, weil dich ein leiser Pups eben nicht aufs Board hieven tut.

    Wenn ich ins Tiefe falle, habe ich auch manchmal den Schreckgedanken "Oh Gott ich kann nicht stehen=O" und mache dann einfach irgendein Rumgezappel, das nix bringt. Kostet nur Kraft. Dann lieber einmal kurz durchatmen, sich orientieren und die nächsten Schritte überlegen. Start in eine Richtung versuchen, und falls es nicht klappt, Start in die andere Richtung versuchen. Falls man die Windrichtung aus den Augen verloren hat, andere Wassersportler beobachten. Auf Wellenrichtungen würde ich nicht viel geben, die können nämlich auch unabhängig vom Wind laufen.

  • Zubehör Neuheiten

    • Kabbel-bei-WNW
    • 21. November 2024 um 21:16

    Aber wie wird das Teil montiert? Kommt es zwischen Verlängerung und Base? :/

  • Zubehör Neuheiten

    • Kabbel-bei-WNW
    • 19. November 2024 um 19:32

    Sorry falls das hier schon mal genannt wurde...

    Aber kann mir jemand sagen, wie die Teile hier funktionieren und wo sie montiert werden?

    Shox Upgrade.Kit for Power.XT 2.0

  • Windfoilen an der Ostsee

    • Kabbel-bei-WNW
    • 30. Oktober 2024 um 14:45

    Fehmarn Südstrand ist übrigens an sich ein schöner Strand, auch für windlose Tage oder für Kiddies zum Spielen. Gibt da auch Infrastruktur (Cafés, Strandbar, Eisdielen, Souvenirladen). Sowas gibt es an den anderen Stränden auf Fehmarn kaum bis gar nicht. Direkt am Südstrand/ Burgtiefe habe ich auf der Ostsee noch keine Surfer gesehen. Nur zum Surffestival, das ist nämlich zu Himmelfahrt immer genau dort ;)

    Etwas weiter östlich vom Südstrand sind zwei, drei Campingplätze (Europa Camping, Insel Camp, Camping Südstrand). Da ist meiner Erinnerung nach sogar eine kleine Surfschule. Da könnte man sich dann auch nach den Spotbedingungen erkundigen. In Richtung Sundbrücke ist beispielsweise ein Düseneffekt, der nicht ungefährlich ist.

  • Windfoilen an der Ostsee

    • Kabbel-bei-WNW
    • 29. Oktober 2024 um 16:35

    Brasilien, Kalifornien und Heidkate könnten auch interessant sein. Auch wegen der Campingplätze.

    Also das sind Orte an der deutschen Ostseeküste, nicht wundern :D

    Wird gleich tief dort. Gibt aber auch büschn Welle.

  • Windfoilen an der Ostsee

    • Kabbel-bei-WNW
    • 29. Oktober 2024 um 14:57

    Zur Jahreszeit - leider kann man sich hier in Norddeutschland auf nix verlassen, da es Phänomene wie Passatwind o.ä. nicht gibt.

    Vielleicht hat man mal im Frühjahr etwas mehr Wind als im hochsommerlichen August - mehr traue ich mich nicht, zu sagen ^^ Dafür ist es zu sehr Roulette.

    Vielleicht ist im Frühling auch noch nicht so viel Seegras. Hängt davon ab, wie früh es warm wird im Jahr.

    Bzgl. Spots zum Foilen müssen die Foil-Erfahreneren etwas schreiben. Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass Fehmarn eine gute Urlaubsdestination für Wassersportler ist - viele Surfshops, Surfschulen und nett anzusehen ist die Insel auch. Ich kenne dort eher die Flachwasserreviere...

  • was nehme ich um Edding-Markierungen neben der Mastspur zu entfernen?

    • Kabbel-bei-WNW
    • 28. Oktober 2024 um 20:14

    Nagellackentferner

  • Segel vs. Frontflügelwechsel

    • Kabbel-bei-WNW
    • 26. Oktober 2024 um 12:02

    Da muss man aber erstmal hinkommen, zu der für sich persönlich besten und minimalistischen Materialeinstellung. Und bis dahin heißt es "trial and error".

    Und so kommt es, dass Leute hier fragen, ob man eher den Flügel oder das Segel tauschen sollte, ob man Freeride oder Race-Material nehmen sollte, ob spezifische Foil- oder Standardsegel gut sind usw. Dafür ist das Forum ja auch da.

    Es gibt natürlich auch diejenigen, die direkt den richtigen Riecher haben oder direkt am Anfang gute Tipps und Einweisungen bekommen haben oder eine top Peer Group am Spot haben, mit denen man sich austauschen und auch mal Material tauschen kann. Und es gibt diejenigen, die ein besonderes Talent haben oder einfach mega schmerzbefreit sind und deswegen nach drei Sessions alles können. Aber all diese Sachen treffen längst nicht auf alle WassersportlerInnen zu. Wenn man zwei dieser Punkte erfüllt, hat man schon sehr gute Startbedingungen, wenn man sich aber alles selbst zusammensuchen muss, nur von Wingern und Kitern umgeben ist und vielleicht nicht gerade der nächste Balz Müller ist, dann beginnt halt das Zusammensuchen der Informationen.

    Und dafür ist ja auch das Forum hier da... Also ich für meinen Teil werde hier weiterhin jede Frage stellen, sei sie noch so doof, habe nämlich keine vollausgestattete Wassersportschule in der Nähe und Windfoilen ist da wo ich surfe leider so gut wie nicht vertreten - also keine Peer Group, keine ausgebildeten Experten, keine Testmöglichkeiten in der Nähe...

  • Segel vs. Frontflügelwechsel

    • Kabbel-bei-WNW
    • 25. Oktober 2024 um 20:43

    So beim Foilen finde ich das super wichtig, sich mit den technischen Details auseinanderzusetzen... Finne surfen funktioniert immer irgendwie (solange man nicht bei 5 Knoten auf 78l steht), aber Foilen ist technisch doch nochmal eine andere Hausnummer.

  • Segel vs. Frontflügelwechsel

    • Kabbel-bei-WNW
    • 24. Oktober 2024 um 22:29

    Ach und mit meinen Segeln zwischen 4.0 und 5.2 bin ich übrigens bei Freestyle Segeln. Was anderes bleibt da kaum noch.

    Ist bei Finne ähnlich... welche anderen Segeltypen gibt es denn unter 5.0 außer Freestyle und Wave? Natürlich noch Hybridquark, aber sonst??:evil::saint:

  • Segel vs. Frontflügelwechsel

    • Kabbel-bei-WNW
    • 24. Oktober 2024 um 22:21
    Zitat von foiler

    Sabfoil entwickelt Freeridefoils. Werden immer kleiner und fahren genauso früh los wie die dicken vorher. Deutliche Entwicklung für mich erkennbar. Andere Hersteller beobachte ich nicht.

    Als SAB Foilerin die wo ich bin (.... :D) würde mich natürlich interessieren, welche SAB Linie du meinst? Die Razors?

    Fahre aktuell den Tortuga Flügel und muss ja sowieso erstmal mit allem klar kommen. Jemand meinte neulich zu mir "der wird die irgendwann zu langsam, dann willst du was schnelleres"... Und ich frage mich, wo ich dann lande. Also mit meinen Segeln zwischen 4.0 und max.(!) 5.2 sehe ich mich nicht im Race Bereich ^^

  • Surfboard renovieren

    • Kabbel-bei-WNW
    • 24. Oktober 2024 um 13:49

    Bei dem Design sind Sprünge aber Pflicht, sonst sieht ja keiner den Minion :saint:

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