„Richtungsgebundene Membranen“ gibt es meines Wissens nicht - die klassische Goretex ist es jedenfalls nicht. Sie ist einfach nur eine gesinterte Folie mit winzig feinen Löchern. Ob sie Wasser durchlässt hängt von dessen Aggregatzustand ab: in Dampfform kann es die Membrane passieren - in beide Richtungen- als Flüssigkeit nicht. Das ist alles.
Beiträge von KaSailor
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Die Membrane ist eine Art Sieb, dessen Löcher kleiner sind, als der kleinstmögliche Wassertropfen. Besteht Unterdruck im Board, auf der Membrane steht Wasser, dann wird dieses an ihre Oberfläche angesaugt, und verschließt die Poren. Es kann dann keine Luft ins Board hineingesaugt werden, um den Untedruck auszugleichen. Es ist ein wenig so, als ob man sich eine weiche Folie auf den Mund legt, und versucht einzuatmen. Rauswärts geht es, weil Wasser, Schmutz etc. von der. ausströmenden Luft von der Membrane abgehoben wird. Auf Teflon haftet bekanntlich nichts.
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Weiß wer was das für ein Gewinde ist? Mir ist auch so, dass ich hier oder wo anders gelesen habe, man könnte das Ventil durch eine Schraube ersetzen.
Selber habe ich nur Entlüftungsschrauben bei den Boards, möchte auch nix anderes haben.
Früher mal 1/2 Zoll, seit ein paar Jahren M12x1,5
So zumindest in meinen Customs.
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Kann die finanzielle Seite natürlich nicht beurteilen, auf jeden Fall aber verliert die PWA mit jedem Hersteller, der sich zurückzieht, an Attraktivität.
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Hätte mir mit Loftsails besser gefallen….

Genau das habe ich mir auch gedacht.
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Der Surfshop Landkirchen hatte zum Anfang der Saison die Segel aus dem Verleih im Verkauf.
Das war ein Trauerspiel...
Ich weiß aber nicht, ob das neue weiße Laminat deutlich besser ist, man sagt das wäre ein entscheidender Schritt, aber ich warte erstmal ab.
Grüße
Was war denn genau das Problem? Ich hatte einfach mal Delamination vermutet.
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Das hätte ich wiederum nicht gedacht. Man sollte meinen, dass bei North ausreichend Erfahrung mit solchen Materialien vorhanden ist.
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Hoffe der Link funktioniert
Das tut er! -
Bin gespannt, wie lange North das weiterführt. Mein Eindruck ist, daß die Begeisterung unter den Windsurfern beim Start von Avanti größer war. Auch ich hätte damals gerne eines gehabt, aber ich fand sie einfach zu teuer. Auf Sardinien war am Spot einer mit einem 7er North Race, hatte also Gelegenheit, es mal näher zu betrachten. Hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Zu viele Falten - ich hatte erwartet, daß so ein High-Tech-Segel schöner steht. Was die Performance betrifft, erwarte ich keinen entscheidenden Vorteil. Aber das wird sich vielleicht in der Zukunft noch zeigen.
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Sorry, hab´ gerade erst gesehen, daß Du geantwortet hast. Die Beschreibung auf der Seite vom Surfdepot ist aber leider veraltet (sicher zwei, wenn nicht drei Jahre). Der aktuelle Predator hat kein Ristband mehr.
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genau so agiert P7 - mEn immer
egal ob ersatzcamber, ersatzlatten usw.
aber wie man in den wald hineinruft....
und richtig - fehler und problemchen gibts immer und überall, und auch selber macht man mal was falsch
Ich denke, in vielen dieser Produktionsstätten hat das Personal überhaupt keine Ahnung davon, was für Teile es da eigentlich herstellt, und wie hoch belastet diese zum Teil werden. Die Materialvorgabe im Falle des Cambers mag vielleicht "PA6.6 schwarz" sein, aber wenn die Spritzmaschine leer wird, und irgendwo im Eck ein Sack mit irgendeinem schwarzem Granulat steht... Schon genau so erlebt: "merkt doch eh´ keiner", haben die sich damals wohl gedacht. Und so war es zunächst auch, aber beim Crashtest kam das böse Erwachen. In unserem Sport macht der Verbraucher diese Tests, das ist halt so.
Letztlich Glücksache; ich denke, die "großen" Hersteller wie Pryde etc, sind genauso wenig davor gefeit, wie die kleineren, teils günstigeren Marken. Bei meiner Streamlined-Verlängerung war eine der beiden Schrfauben, die den Beschlag halten, so kurz, daß sie nur, leicht verkeilt, im Loch steckte. Ihr Gewinde war nicht im Eingriff... Da fragt man sich dann schon, wie so was möglich ist. Aber wenn die Dinger im Dschungel, unter freiem Himmel, zusammengeschustert werden, und ein Auge immer das Umfeld nach Tigern absuchen muss...
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Mein allererstes Ka hatte oben einen Camber, der nicht zum Segel passte, aber vermutlich gerade in greifbarer Nähe auf dem Boden gelegen hatte. Bei Lorch, der damals die Segelin Deutschland vertrieb, sagte mir am Telefon irgend so ein Depp, ich wäre zu blöd, das Segel aufzuriggen. Der Typ hat mich bis zur Weißglut getrieben, und letztlich habe ich den Camber dann umgearbeitet. Mit dem Segel war ich dann sehr zufrieden. Weil ich mich über den Blödmann aber doch zu sehr aufgeregt habe, schrieb ich etwas später Andrew Mc. Dougal an, den damaligen Segelmacher (und glaub´ auch Eigner) der Marke. Der hat sich entschuldigt, und mir den Tausch des Cambers angeboten. Damit war meine Seele dann wieder beruhigt, und ich fahre die Segel bis heute.
Wie schon gesagt, die Produktion von Windsurfequipment kann qualitativ nicht mit Großserienprodukten mithalten, da passieren leider mal solche Sachen. Kommt dann darauf an, wie man dem Kunden gegenüber auftritt.
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Die Ventile, die Dieter Jocham (Horney) aktuell verbaut, haben ein Feingewinde. Kann am Montag nachschauen, was für eins. Seit spätestens Anfang der 2000er Jahre sind sie in meinen Boards und ich hatte noch nie einen Defekt. Druck raus lassen sie eigentlich immer, Wasser kann ihre Poren allerdings verschließen: wenn ein Board also innen so nass ist, daß ein Wasserfilm auf der Membrane liegt, kann Überdruck nicht entweichen. Und ebenso kann der entstehende Unterdruck nicht ausgeglichen werden, wenn Wasser im Loch mit dem Ventil steht, während das Board abkühlt.
Dieter sagt, daß Boards mit Ventil ganz eindeutig länger halten. Die ältesten Boards, die ich aktuell fahre, sind von 2013, und die Ventile noch die originalen.
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Im Juli hatte ich bislang 12x Wind in Podersdorf, 6x 7.0 und kleiner - nur einmal hatte ich 8.4 - öfter gegangen wäre es, gerade mit sehr großem Zeug.
Du bist zu beneiden... Wie ist der Wasserstand?
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Zufall … als wir mit Windsurfen angefangen haben, habe ich recht spontan eine FeWo gesucht, quasi für eine Woche später (im Juli) und wurde in Colico fündig. Danach waren wir im Oktober in Malcesine für eine Woche und hatten kaum Wind. Ich weiss, war zu erwarten, kann passieren.
Ausschlaggebend ist aber, das wir inzwischen hier in Colico eine sehr günstige Wohnung jedes Jahr mieten können, sehr nah am Wasser und das ist wichtig, auch wegen unserem älteren Hund, der auch mal seine Ruhe braucht. So kann ich ihn in 3 Minuten Fussweg nach Hause bringen und wieder abholen. Und wir fühlen uns wohl hier, kennen mittlerweile viele Leute, einheimische Windsurfer, es ist einfach nett. Und scheinbar viel ruhiger, weniger los als am Gardasee im Juli? Aber wir überlegen zum Gardasee zu gehen, spätestens wenn wir die Ferienwohnung nicht mehr mieten können, weil die Besitzer sie verkaufen wollen … vielleicht in 1-2 Jahren, haben sie angedeutet.Das mit der Wohnung ist natürlich super. Und auch unser Eindruck war, daß es dort vergleichsweise entspannt zugeht. Waren am 22. Juni dort - ein Sonntag - bei strahlendem Sonnenschein und natürlich vollen Parkplätzen. Da kein Arbeitstag konnten wir mit dem Gespann auf dem Gelände eines Autohauses am Rand von Como parken, sonst hätten wir tatsächlich weiterfahren müssen. In den Ortschaften und am Wasser ging es aber trotzdem recht gemütlich zu. Waren am Abend noch in ein Restaurant, nur wenige Meter vom See entfernt. Schöner Blick auf den See, gute Küche und gut gelauntes Personal. Teuer war es auch nicht. Der Weg zurück zum Auto am Ufer entlang mit alten Villen mit schönen Gärten - wir haben das sehr genossen.
Ich bin heute Morgen zum Bäcker geradelt - im T-Shirt. Geregnet hat es nicht, aber eine Jacke hätte ich dennoch anziehen sollen. Ein paar Junge Mädchen trotzten im Miniröcken dem Elend, aber sonst hätte man schon denken können, es sei Oktober. Pfui Teufel.
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Wie kommt es, daß Ihr den Comersee dem Gardasee vorzieht? Wir haben uns, auf der Rückreise aus dem Urlaub, einen halben Tag lang am Comersee umgeschaut. Schön dort, hat uns sehr gefallen.
Hier in Süddeutschland kann man sich beim Eisessen übrigens (noch mehr) Zeit lassen. Auch wenn der Regen der Natur gu tut - Sommer ist eigentlich was anderes.
Aber trotzdem viel Spaß noch!
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Die Haltung am Bild in #122 in Kombination mit Hüfttrapez.
Das sieht wirklich brutal aus. Sein Speed allerdings auch.
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Herrje, wenn Rene das sieht...
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Wenn bisher immer alles gut war, bedeutet das nicht, dass es zwangsläufig auch jetzt so ist. Und die Reaktion von P7 damals entsprach ja auch nicht wirklich meinen Erwartungen. Aber die „Surfindustrie“ ist eben mitunter recht hemdsärmelig unterwegs - neu ist diese Erkenntnis nicht. Ggf. muss man halt mal selbst Hand anlegen, wenn es gar nicht passt halt auch mal die Marke wechseln. In den Verdruss so reinbohren würde ich mich jedenfalls nicht. Lieber freue ich mich über die Produkte in unserem Sport, die von Enthusiasten mit Herzblut hergestellt werden. Und davon gibts ja auch ein paar.
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Gute Idee. Ich wundre mich allerdings über den sauberen Bruch. Bei mir sind sie bisher immer auch längs aufgerissen - in diese Ruinen hätte ich keinen Bohrer mehr "reinschrauben" können. Die abstehenden Fasern machten das Herausziehen dann auch extrem schwierig, da sie wie Widerhaken wirkten.