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Beiträge von Surfer63

  • Regen, Wind, Böen - Wettersituationen

    • Surfer63
    • 8. Dezember 2024 um 23:01
    Zitat von DI7

    Es ist durch den Niederschlag abgekühlte und dadurch herabfallende und am Boden dann weitgehend ins Horizontale umgelenkte, bewegte Luft - die zum auf der Erdoberfläche herrschenden Wind hinzutritt.

    Surfer63 Ja, idR kommt die Böe schon vor dem Regen, kann sich aber unmittelbar zum Regeneintritt noch verstärken.

    Ja, dass stimmt, der Regen und Hagel kühlen die Luft in der Wolke ab, die dadurch schwerer wird und nach unten sinkt, so entsteht die vertikale Strömung in der Regenwolke, die dann zur Böe wird.


    So funktioniert auch grundsätzlich die Bora oder der Golfstrom, kalte Luft oder Wasser sinken ab und erzeugen dadurch Bewegung, ein sehr wichtiges Prinzip.

    Leider lässt der Golfstrom wohl nach, d.h. die Bewegung wird geringer und es kommt weniger warmes Wasser nach Europa, vermutlich weil das Wasser im Norden langsam wärmer wird.

  • Regen, Wind, Böen - Wettersituationen

    • Surfer63
    • 8. Dezember 2024 um 20:29

    Da hast Du Glück gehabt, oft setzen die Böen weit vor der Wolke und dem Regen ein, wenn man noch gar nicht damit rechnet. Nennt sich Böenwalze.

    Neben der Windstärke ändert sich auch die Windrichtung leicht durch eine Böe.

    Im Schauer entsteht die Böe durch eine vertikale Luftbewegung nach unten, die durch die Bewegung von Regentropfen und oder Hagel verursacht wird, der normale Grundwind der Wolke verändert die vertikale Bewegung, dadurch trifft die Böe schräg von oben auf das Wasser.

    Je höher die Schauerwolke ist, desto stärker kann die Böe ausfallen, sieht man ja bei Gewitterwolken sehr gut.

    Verstärkungen können auch durch Temperaturunterschiede Wolke, Luft, Wasser ausgelöst werden. Das erschwert die Einschätzung, wie stark denn die Böe sein könnte.

    In DK habe ich schon oft Schauerwolken bei angenehmen 4-5 Bft und Sonne erlebt, die plötzlich 6-8 Bft hatten und 5-10 Grad weniger Temperatur.

    In Spanien hatte ich 2x Hagelkörner wie Golfbälle, ablandige Sturm Böen und 30cm hohen Wasserstand auf den Strassen innerhalb weniger Minuten.

    Daher sollte man bei nahenden hohen Regenwolken mit starken Böen rechnen und ggf. rechtzeitig an Land gehen, zumindest am Meer oder Küste, denn das Material, das zum Grundwind passt, ist in der Regenböe viel zu gross und die Böe kann schon mal 20-30 min dauern, wenn die Wolke groß ist.

  • Welches Segel bei viel Wind?

    • Surfer63
    • 6. Dezember 2024 um 18:40

    ICH würde das ganze vom Ufer aus ansehen und auf bessere Tage warten.

    Bei dem Wind sollte man fit darin sein, bei sehr viel Wind zu surfen, insbesondere Wasserstart sollte sitzen, denn man liegt oft im Wasser, Manöver zu stehen ist da schon eine Herausforderung.

    Ein paar Gedanken zu Notfall Situationen können auch nicht schaden.

    Ausserdem sollten Luft und Wasser warm genug sein, um länger schwimmen zu können.

    Eine sinnvolle Segelgrösse wären so 3,5 - 4.0qm, das Board sollte das Körpergewicht als Auftrieb haben, Überschussvolumen vielleicht max 10l, wenn es sehr böig ist.

    Da Du so lange Urlaub hast würde ich nichts riskieren, solche Bedingungen am Ende der Reise, wenn man gut fit ist, könnte man versuchen.

  • Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

    • Surfer63
    • 26. November 2024 um 22:02

    David1234 Ich glaube nicht, dass Du Dich rechtfertigen musst, dass Du einen anderen Lebensplan hast als viele (ältere) hier.

    Ich bin in der Form früher als Studi auch gerne gereist, aber aus vielen Gründen steigen im Laufe der Zeit die Ansprüche und damit die Kosten.

    Das kommt dann auf Dich zu, oder auch nicht, Du solltest aber Dein Leben so führen wie es Dir gerade passt.

    Gute Ratschläge können viele und gerne geben, aber dafür Verantwortung übernehmen oder helfen wird keiner dieser Menschen.

  • Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

    • Surfer63
    • 26. November 2024 um 16:07

    In DE wird halt viel und gerne gejammert.

    Aber DE ist in jeder EU Statistik zum Lebensstandard auf den vorderen Plätzen, alle größeren Volkswirtschaften liegen dahinter.

    Ob das so bleibt hängt natürlich davon ab, wie flexibel der Arbeitsmarkt in DE sein wird, mit Rezepten von gestern wandern die gut ausgebildeten Menschen ab und vom Ausland her kommen zu wenig hier her.

    Wenn die AG in DE die geänderten Ansprüche der AN und des globalen Umfeldes nicht verstehen wollen, dann scheitern sie langfristig und auch zu Recht.

  • Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

    • Surfer63
    • 26. November 2024 um 13:16
    Zitat von Gerry

    BTW, finde ich nicht so genial, machen schon viel zu viele in De. Überall fehlen Leute und wenn davon noch der Pflegebereich betroffen ist, ist das gemilde gesagt, sehr bitter.

    In welchem Alter bist du David1234 ?.

    Diese Situation ist ja nicht vom Himmel gefallen, die aktuelle demographische Situation, incl. Rentenproblematik, hatte ich schon in der 90er im VWL Studium als Thema und Risiko.

    Leider haben in DE Gesellschaft und Politik hier viel zu wenig getan, das kann man jetzt kaum den jüngeren Betroffenen vorwerfen, dass sie daraus den Schluss ziehen, dass Arbeiten und Rente nicht alles im Leben sind. Diese Entwicklung haben alleine die aktuellen Generationen Ü50 und Ü60 zu verantworten.

  • Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

    • Surfer63
    • 26. November 2024 um 12:46

    Ich muss noch knapp zwei Jahre mit meinem AG die Work/Life Balance regeln, danach mit meiner Frau. Was schwieriger ist, wird sich dann zeigen;)

    Jedenfalls hatte ich im IT Projektgeschäft auch mehrmals Auszeiten, die haben es überhaupt erst ermöglicht, solange intensive Jobs zu machen. Trotzdem wird gesundheitsbedingt früher Schuss sein müssen.

    Flexible Konzepte sind die Zukunft, damit die Interessen aller angemessen berücksichtigt werden.

  • Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

    • Surfer63
    • 26. November 2024 um 12:37

    Verschieben ist eine gute Idee, sonst schweift das hier zu sehr ab.

  • Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

    • Surfer63
    • 26. November 2024 um 10:11

    Dann muss man den Gedanken mal zu Ende denken, erster Punkt wäre wohl eine menschenwürdige Arbeitsorganisation und Bezahlung, beides im Pflegebereich eher nicht vorhanden und in vielen anderen Branchen auch nicht.

    Wenn man die aktuellen Entlassungen von Bosch und ThyssenKrupp betrachtet, warum sollte man nicht sein Leben leben, wie man möchte, Rücksicht ist in der Wirtschaft sehr wenig ausgeprägt.

    Daher macht David1234 alles richtig :)

  • WeOne

    • Surfer63
    • 23. November 2024 um 16:01

    BOOT 2025 - sieht man euch da mit einem Stand, GUN und WeOne ? scharli_g

  • Umstieg auf kleineres Board/ FSW-Board

    • Surfer63
    • 23. November 2024 um 12:38

    Die Finne war mit 31 schon zu groß, die passt für 6er Segel gut, bei 5.3 würde ich 25-28 cm nehmen.

    Aber das war sicher nicht der Grund für Deine Erfahrungen.

    Ich würde erstmal mit Mastfuss in der Mitte, Gabelbaum auf Brusthöhe und Trapeztampen Innenlänge = Unterarm beginnen, bei Hüfttrapez. Das Hüfttrapez erlaubt bessere und einfachere Bewegungen.

    Fussschlaufen jeweils mittig setzen, ob 3er oder 4er Setup ist für Flachwasser egal.

    Die Körperhaltung sollte eher gesteckt sein und das Board plan gehalten werden. Es wird deutlich weniger seitlicher Druck auf der Finne benötigt, sonst droht Spinout oder zumindest viel Anluven. Gewicht verteilt sich gleichmäßig auf beide Beine, je nach Kurs ist das vordere Bein gestreckt und das hintere eher angewinkelt.

    Es gibt ein gutes Video von Nico Prien auf YT dazu.

    Manöver müssen deutlich schneller und exakter erfolgen als Du es gewohnt bist, gerade die Wende ist eher schwierig, ich würde Halsen bevorzugen.

    Beim Halsen brauchst Du gut Speed, erstmal mittlere Radien und etwas Vorlage. Dazu gibt es aber ein langes Thema im Forum und viele YT Videos.


    Mit etwas Eingewöhnung bekommst Du die Fahrhaltung sicher hin, das Board ist halt wesentlich agiler als ein Freeracer, die Gleitfläche kurz, daher müssen Manöver exakt und mit der richtigen Belastung erfolgen.

    Alles kein Hexenwerk, das lernst Du schnell:)

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Surfer63
    • 22. November 2024 um 09:14

    Man muss wirklich das Körpergewicht und Auftrieb beachten.

    Mit meinen 70kg kommt es je nach Segeltyp dazu, dass ich es nicht mit einfachem über den Kopf ziehen frei bekomme, sondern einfach untergetaucht werde. Dann ist die Masttop Technik doch hilfreich, besonders dann, wenn das Segel völlig abgesoffen ist.

    Die Technik ist halt ziemlich situationsabhängig, was es nicht einfacher macht.

    Mit 100kg passiert das Untertauchen eher nicht mehr.

    Daher meine Idee mit der Auftriebsweste.

    Ausserdem hat acidman damit völlig recht, das man im Normalfall viel Zeit hat, man muss nur seine leichte Panik überwinden im Wasser zu liegen und sich nicht mehr so gut orientieren zu können.

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Surfer63
    • 21. November 2024 um 17:50

    Wenn man eine Startschot mit hat kann man ja je nach Situation entscheiden wie man startet.

    Wenn das Segel nach einer ungünstigen Aktion für den Schotstart günstig in Lee liegt, dann mache ich lieber den, sogar mit dem 75l FSW.:)

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Surfer63
    • 21. November 2024 um 11:55

    Ich würde vom einfachen zum komplizierten in Stufen üben.

    Also erstmal Flachwasser, Segel und Board liegen richtig, ggf. hat das jemand so hingelegt, dann Board und Segelkontrolle schwimmend üben + Aufsteigen bis zum Einhängen ins Trapez und Füsse in den Schlaufen.

    Danach Segel im Wasser schwimmend umdrehen, freibekommen und kontrollieren, erstmal alles in Luv.

    Danach Segel von Lee nach Luv bekommen, umdrehen, ausrichten usw. später auch mit Board umdrehen.

    Wenn das im Flachwasser alles sitzt, dann in welliges Wasser gehen und dort weiter probieren.

    Für Halsentraining würde ich noch den Wasserstart mit Achterliek voraus üben, den kann man da oft gebrauchen.

  • Der Wasserstart, Erfahrungen beim Erlernen sowie Tipps und Tricks

    • Surfer63
    • 21. November 2024 um 11:46

    Gerade leichtere Surfer könnten mit einer Auftriebsweste zusätzlichen Auftrieb und auch Sicherheit bekommen.

    Leichtes Segel mit kurzem Boom und den relativ niedrig anschlagen hilft am Anfang, verbunden mit ausreichend Wind dafür, ein Wasserstart an der unteren Grenze des Materials ist deutlich schwieriger.

    Der Wasserstart ist für mich auch ein sehr wichtiges Manöver, das in jeder Situation sitzen sollte, also auch überpowert und in Wellen und wenn man schon erschöpft ist, also eigentlich immer:)

    Eine durchgeglittene Halse ist demgegenüber völlig unwichtig, können eh nur max. 20% der Surfer, trotzdem haben 100% Spaß.

  • Durchgleiten wird unterhalb des Tendons unterstützt durch ...

    • Surfer63
    • 19. November 2024 um 22:28
    Zitat von DI7

    Möglicherweise muss man beim Durchgleiten eines Windlochs zwei Phasen unterscheiden:

    a) möglichst lange noch relativ sehr schnell bleiben

    b) schon langsam geworden, die Grenze zum völligen Absacken hinauszögern

    Je nach Phase könnten auch die Anforderungen an das Board (und seine Wasserlage) unterschiedlich sein

    Ich habe mehr an Phase B gedacht.

    Bei Phase A würde ich auch erwarten, dass eine passende Carbon Finne das Board noch so liftet, dass die Cut Outs keine Rolle spielen.

    Aber wo ist der Übergang der Phasen? Ich denke auch, dass diese Situation zwar vorkommt, die Boards aber für andere Situationen optimiert sind.

    Wenn ein Racer auch diese Phase gut managen kann hat er natürlich einen Vorteil.

  • Durchgleiten wird unterhalb des Tendons unterstützt durch ...

    • Surfer63
    • 19. November 2024 um 20:41
    Zitat von DI7

    Klar ist sehr, sehr viel Technik. Hier soll es aber um Boards gehen. Allenfalls nach Könnensstufen/Fehlerverzeihungsgrad unterschieden. Ich würde mal schon von ausreichender Fahrtechnik ausgehen um die Durchgleitfähigkeit des Boards auszunutzen.


    Cutouts dürften ja auch eine Verkürzung der Gleitfläche und Verringerung der benetzten Fläche bringen. Beim halbwegs schnellen Gleiten dürfte das Wasser an ihren Release-Kanten ja noch weitestgehend wirbelfrei abreißen.

    Du meinst, die Cut Outs sind in der Angleit- oder Durchgleitphase, mit Lee Kante surfen schon außerhalb des Wassers? Diesen Lift muss eine Finne erstmal schaffen.

    Ich denke, ohne es beweisen zu können, dass die Lee Cut Outs in der Situation noch Wasserkontakt haben. Der Effekt der Cut Outs kommt erst später.

    Aber das müsste ein Shaper oder Hydrodynamiker genauer erklären.

  • Durchgleiten wird unterhalb des Tendons unterstützt durch ...

    • Surfer63
    • 19. November 2024 um 19:32

    Ich sehe das so, dass eine kurze Gleitfläche nur dann vorteilhaft ist, wenn sie optimal im Wasser liegt, der Surfer also eine optimale Gewichtsverteilung hinbekommt. Das können sicher die allerwenigsten.

    Daher sind lange, Fehler verzeihende Gleitflächen, wie Lorch sie hatte, für viele nicht Profis die bessere Lösung.

    Cut Outs erzeugen in der gefragten Fahrsitution Wirbel, also Wiederstand, damit sind sie nicht hilfreich. Wenn zwei Boards identisch sind bis auf Cut Outs, müsste das ohne diese Details besser durchgleiten, da weniger Wiederstand.

    In der Praxis wird das alles durch die Fähigkeiten des Surfers bestimmt.

  • Wie war euer Surfjahr 2024 - Wind, Anzahl Tage / Kilometer / benutztes Material

    • Surfer63
    • 8. November 2024 um 21:59

    Das lohnt sich auch nicht wirklich, nächstes Jahr wird wieder anders :)

    In diesem Jahr bin ich überdurchschnittlich oft mein Sailloft 6,7 und den Cross 112 gefahren, den 75l FSW nur sehr selten, das 3,7 und 4,2er gar nicht.

    Aber es gab Jahre, da war es genau umgekehrt, daher bleibt mein Material so wie es ist, es kommt wieder mehr Wind:)

  • Surferauto (Kombi)

    • Surfer63
    • 24. Oktober 2024 um 21:08

    Ich bin schön länger beim Skoda Superb gelandet und bleibe da auch, da er riesigen Stauraum und sinnvolle Motorisierung / Ausstattung bietet.

    Bei langen Reisen kommen 2 Boards aufs Dach, 1 Board ist im Auto zusammen mit 7 Segeln, 6 Masten, 6 Gabeln, 2 Kisten dt. Bier, Kiste Wein, Lebensmittel und Klamotten.

    Vor Ort reichen meist 2 Boards und weniger Segel, ist dann alles drinnen, sofern trocken.

    So habe immer Sicht durch alle Fenster, vor Ort und auf der Autobahn.


    Der nächste bekommt noch eine Hängerkupplung, dann sieht es fast aus wie bei Michlsurf

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