Da ich ursprünglich vom Rudersport komme, weiß ich, dass man bei geringen Wassertiefen irgendwann von „schwerem“Wasser spricht. Das machte sich beim rudern spürbar negativ bemerkbar.
Beim Windsurfen fahre ich manchmal in sehr flachen Stehrevieren. Da bemerke ich keinen Bremseffekt.Zuletzt nutzte ich eine 21er Finne. Zur Sicherheit wende ich, wenn das Wasser knietief wird. Da der Sandboden absolut Plan ist und am Boden Seegras liegt, ist die Wasseroberfläche sehr gleichmäßig leicht aufgeraut. Die Wasserpflanzen beruhigen ebenfalls die Oberfläche. Überschreitet man die Stufe, wo die Fahrrinne abrupt abfällt, ändert sich das Wellenbild schlagartig.
Solche Reviere sollte man nur befahren, wenn man sich vorher informiert und seine Routen mal vorsichtig abgefahren ist. Mit Erfahrung sind Untiefen an der Wasseroberfläche ablesbar.
Am Veluwemeer wird die Wasseroberfläche schön glatt je weniger die Wassertiefe ist. Das führt dazu dass man schon mal mit 60 Sachen in 30cm tiefem Wasser fährt.
Seit es mir einmal bei einem spinout bei dem Tempo mit Abflug über die Kante und Einschlag auf dem Rücken (ohne Schutzweste) auf dem Sandboden buchstäblich den Atem genommen hat, bin ich etwas vorsichtiger geworden und surfe lieber auf tiefem Wasser wenn möglich.