Beiträge von tempograd
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So wie ich das seh bringt das auch im Heckbereich etwas Laufruhe ins Board, es setzt also auch weicher ein, wenn es nur noch übers Heck Wasserkontakt hat. Verschlechtert allerdings auch das Angleitverhalten am unteren Ende etwas. Eigentlich ist das ein alter Hut - den mal wieder ein Hersteller frisch aufwärmt. Vermutlich sind verschiedenste Cutouts im Slalombereit nun auch nicht mehr ausreichend - oder die Fahrer brauchen zu oft neue Kniegelenke
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Es gibt Maststopfen, die oben eine Nut haben...
War in den 90ern und Nuller Jahren bei vielen Segeln so (haben auch meine Retros). Aber normal war da ein Gurtband und kein Tampen am Segeltop. Happy , wenn Du so einen Maststopfen brauchst ich hab noch ein oder zwei von North zuhause, die sind aber nach vorne abgeschrägt, passen also für den Tampen quer mit der Schlauchummantelung - da müsst man dann nur checken ob der nicht zu dick ist für den Schlitz. Ggf. etwas Bastelarbeit nötig - also Schlauch runterschneiden und den Schlitz etwas auffeilen.
Das Hot So war in den kleinen Größen ein "hardcore" Wave-Segel und den größeren sollte es eher Freeride abdecken:
Wichtig, die gingen damals schon nur mit RDM und sie tendierten bereits zu flextop Masten.
Keine Ahnung aus welchem Baujahr Deines nun stammt, damals waren die Hotsails extrem gut verarbeitet und die Ausstattung nur vom Feinsten (siehe auch Ledereinfassung des oberen Masttaschenendes). Sie hatten soweit ich mich richtig erinnere ein sehr gedämpftes Fahrverhalten und vermittelten ein sehr "schwereloses" Fahrgefühl, wie im og. Link auch steht: ....that delivers an "invisible" feel. Musste man mögen, aber ich kenn auch einige Leutz die schwörten drauf.
Hey in der Zeit hatten viele kleine Segel noch mindestens 5 Latten (siehe auch Wave-NR, etc.). Die Dreilatter kamen erst einige Jahre später wieder in Mode, siehe Goya Fringe, etc.
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...alle bags vor jedem einchecken fotografieren...
Allerdings, mach ich immer, damit auch hinterher bei Beschädigungen nicht behauptet wird das war schon so.
Aber ich lass mir den Spaß nicht verderben und ich flieg außerdem nur noch ab Nürnberg mit Eigenmaterial - da ists völlig entspannt. Also zumindest der Weg hin ist so - zurück im Ausland - naja....kommts halt drauf an, aber da ist man dann ja erholt vom Urlaub und hat gute Nerven.....

Außerdem mach ich es abhängig vom Revier ob nun Leih- oder Eigenmaterial. In Kos z.B. lohnt sich das einfach nicht mehr mit eigenem Zeug.
Das ist aktuell mein Fluggepäck (mit 26-28 kg je nach Board, Segel und Mastbestückung, daher unproblematisch in Sachen Gewicht bei 30 kg-Limits) mit dem ich aktuell in Safaga war (man beachte die Aufdruck der Maße, da Stand mal 270x80 - und irgendwie ist da jetzt 270x60 draus geworden, sieht aber schon original aus oder?!):
Ich hab inzwischen alles "Schwere" gewichtsoptimiert ersetzt und auch noch Luft für Polsterung und deren Gewicht. Die 26 kg in einem einzigen Gepäckstück lassen sich auch noch einigermaßen händeln.
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Echt ? - Diskussion wegen 100g Zuviel im Bag …… - lächerlich, Abzocke …..
Ja, wirklich es ging um 100 g und natürlich die 80 cm Breite. Hab dann 2 x 130 € bezahlt (war Übersee nach Porlamar) - war fast schon ein Gnadenerlass, es stand kurz davor, dass es überhaupt nicht befördert worden wäre. Dabei hatte meine Waage zuhause exakt 30 kg angezeigt - musste daher auch 3 x (!) zum wiegen.
Bins auch seit nunmehr 7 Jahren dieses Jahr zum ersten Mal wieder.....
Wie gesagt die Länge mit 3 Metern geben sie fast alle frei, hat so wie so heut keiner mehr, aber die Breite ist wohl ein Thema, besonders mit breiten Foilboards findet sich da wohl ein neuer "Abzock-Grund".
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So, ich komm jetzt genau aus der anderen Richtung, als bislang Camber-Vermeider bzw. Hasser hab ich stets Segel gesucht die ohne auskommen, aber trotzdem eine ähnlich breite Windrange haben.
Das Turbo hast Du schon genannt (jetzt ja Moto). Wäre halt sehr leicht und gerade deswegen hab ich damit auch mal nach Jahrzehnten wieder zwei Camber akzeptiert, auch wegen eines anderen Boards und aufgrund meiner Rigg-Kombi für Flugreisen (siehe auch Gewicht).
So, aber da Du schon kleinere No-Cam Segel ganz gut findest, werfe ich mal ein Segel ein, das sicher kaum einer hier zu Lande auf dem Schirm hat - das Sailworks Retro: https://www.sailworks.com/retro-sails.html
Auch wenn es als "freeride" Segel beschrieben wird ist es das nicht wirklich. Es gibt einige Generationen des Retro die mehr Racesegel waren als manche Cambertücher. Auch die Vorlieksspannung entspricht bei den Retros mehr einem Race oder Slalom Segel. Ich schätze die enorme Windrage auch am unteren Ende und durch entsprechenden Trimm eben (natürlich nicht ganz) aber fast auf Camber-Niveau am oberen Limit.
Die Segel waren stets auch mit sehr haltbaren (ähnlich Ezzy) Folien und X-Ply versehen und hatten (bei den aktuellen müsste ich selbst aber erst fragen) Tubelatten. Sie sind daher zumindest an Land nicht die leichtesten.
Das Retro wird seit 1998 kontinuierlich weiterentwickelt (mir fällt gerade kein anderes Segel ein, das so lange und ununterbrochen auf dem Markt ist).
Ich hab mehrere Versionen (Jahrgänge) davon und kann Dir nur sagen, es würde mir sehr schwer fallen aktuell Ersatz bei anderen Marken dafür zu finden. Es stimmt und ich habs auch schon von anderen gehört die auf Sailworks umgestiegen sind - einmal Sailworks, immer Sailworks.
Größter Nachteil, Du wirst es kaum testen können in D - und es gibt keinen Europavertrieb mehr. D.h. alle Segel müssen direkt in Hoodriver, USA bestellt werden - Zoll und Transportkosten leider on Top.
Aber wenn ich heute alles neu brauchen würde - ich glaub ich würde nicht zögern. Bis 5,6 Hucker, bzw. 5,8 Revos und darüber ausschließlich Retros.
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Erkundige Dich aber unbedingt bei der Fluggesellschaft wie breit Dein Material maximal sein darf, denn Gewicht ist nicht alles.
Die meisten Gesellschaften beschränken die es auf +/- 60 cm Breite (oder Höhe). Hier mal was bei Condor steht:
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Maximale Maße und Maximalgewicht für Sportgepäck
Die Buchung von Sportgepäck ist grundsätzlich kostenpflichtig. Sofern Ihr Sportgepäck folgende Maße und Gewichte hat, wird ein zusätzlicher Aufpreis fällig:
- Maximalgewicht von 30 kg
- Länge 200 cm x Breite 40 cm x Höhe 100 cm oder
- Länge 300 cm x Breite 40 cm x Höhe 60 cm
Wenn das Gepäck diese Maße überschreitet oder ist das einzelne Gepäckstück schwerer, ist ein Transport leider nicht möglich! Condor kann darüber hinaus den Transport für nicht zuvor angemeldetes Gepäck unter Umständen verweigern.
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Ich fliege sehr oft und verwende seit einigen Jahren eine Gunsails Airtravel 270x80 (die Länge in erster Linie wegen 460er Masten + etwas Luft für den Rest) wobei ich die Angaben auf dem Bag auf x60 Breite mit einem Edding geändert hab....
.....die wiegt exakt 4,5 kg und ist ausreichend dick gepolstert. Die 80 cm hatten schon mal Diskussionen beim Check-In verursacht, aber gemessen hat bislang noch keiner.Kommt ein wenig auf die Gesellschaft und den Flughafen an, Corendon in Nürnberg z.B. hat noch nicht mal gewogen und meine Angabe der 26,8 kg einfach akzeptiert. Condor in München hat mich jedoch mit der Briefwaage gewogen und auch die 80 cm moniert. Ich hatte damals exakt 30,1 Kg und konnte einfach nichts mehr auspacken (das Board und die Gabel waren damals schwerer). Ich musste letztendlich ein zweites Surfboard bezahlen - auch wegen der 80 cm - diese führten zu einem 2 Stunden Check-In mit ewigem Hin- und Her.
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tempograd
Bezugnahme auf deine C-Fins ... die 4.1 & 4.2.1 sind SEHR unterschiedlich, auch wenn sie bei der Modellnummer nicht weit auseinander liegen
die 4.1 ist zum ballern, draufhalten bis zum geht nicht mehr (habe ich am Samstag mit der 48er auch mal wieder feststellen dürfen)
die 4.2.1 ist dagegen eine Finne, die sehr viel Lift & Angleitpower hat (die wäre für mich völlig unkontrollierbar gewesen (bis 22kn, 85er Board & 8.6m2))
Ich weiß, die 4.2.1er ist meine Angleitfinne und ich liebe sie. Kontrollprobleme hab ich aber keine damit.
Die 4.1er sind kaum spürbar - Gefühl von keiner Finne im Board - am Anfang sehr merkwürdig, dann aber immer besser. Höhelaufen nicht so toll.
Die 4.4, damit hab ich nun meine 4.1er ersetzt sind da gemäßigter und etwas präsenter, auch am Wind besser. Nur zum WARK passten die 4.1er perfekt.
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Also ich habs mit Ankerleinen in Safaga/Soma Bay - irgendwie kommt mir alle paar Jahre eine in die Quere. Natürlich sind keine Bojen dran, damit man wenigstens sieht da ist was im Wasser - nö, die lässt man einfach so treiben. Besonders gern in der Farbe grün - ist praktisch unsichtbar im Wasser. Wenn Du sie siehst heists nur noch festhalten und einmal voll durchrotieren. Hat mich schon eine oder zwei Carbon-Gabeln und einen Trapezhaken gekostet - die Boardnasen blieben komischerweise fast immer verschont. Und die Finnen hatte meist einpaar Scheuerspuren.
Alternativ, gibts dafür in Hurghada Müllsäcke (grau, gefüllt und knapp unter der Wasseroberfläche treibend), Strandtücher (dunkelblau), das Holzgestell eines Sonnenschirms, die komplette Schalenhälfte einer leergefutterten Wassermelone, Paletten-Bretter.
In Rhodos Treibgut aus regelrechten Astnestern nach Trami und komplette Holzpaletten (inkl. Nägel).
In Kos Plastiktüten von den Schiffen und ab und an mal ein herrenlos treibendes Kiteboard. In der Flüchtlingsphase wars megaschlimm: abgesoffene defekte Schlauchboote, Paddel und sogar mal die komplette Seiten-Bordwand eines wohl im Sturm gekenterten Fischerbootes (oder Flüchtlingsbootes?!).
Ich trau mir die letzte Zeit nicht mehr wirklich Vollgas geben, da ich schon zu oft mit diesem ganzen Müll konfrontiert war. Meist konnte ich ausweichen, aber mit meinem alten Screamer landete ich auch schon mal direkt auf einem Teil ner Palette und den nach oben stehenden Nägeln. Immerhin wars nur das Board und nicht ich.
Aber Rippenprellung, Zerrungen an Händen und Gelenken und diverse Abschürfungen inkl. blaue Flecken sind fast immer dabei rausgekommen, wenn Material in der Flugbahn liegt....

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Nein, die neueren MFC Freewave sind da so gerade "abgeschnitten".
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Also mir hat mal Bruce (Peterson) bei einem gebauchten Retro sowohl die Sticker (Starboard) entfernt, als auch einige Knitterfalten im Top "rausgebügelt" - er nannte es wirklich "ironing".
Allerdings handelte es sich dort um X-Ply und nicht nur Monofilm. Es war anschließend so gut wie nicht mehr erkennbar. Allerdings warnte er mich auch: Don´t try this at home....it was a hard way of try and error to solve this problem.
Wie genau sie es gemacht haben hat er allerdings nicht preisgegeben - er meinte aber es wäre eine Art Bügeleisen, das mit einer Zwischenlage (also nicht direkt auf den Film) verwendet wird. Die Temperaturen natürlich auch entsprechend niedrig.
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Setzen weich ein, sind gut schnell und liegen stabil im Wasser, wenn man mal nicht gleitet. Die Boards können super Manöver, entsprechen für mich dem Konzept FSW daher zu 100 Prozent.
Da wäre gerade ein RRD FSW V5 als 114er online: https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/rrd-…005075-230-1993
Ich hab das Board ausgiebig in Kos einige Jahre lang gefahren und kann sagen es erfüllt Deine og. Anforderungen perfekt. Hab es sogar mit bis zu 7,9 m² (Point7 ACX) gefahren bei echt wenig Wind, mit einem 7,0er NCX von Severne und hoch bis zu einem 6,2 bzw. 5,7er Move. Hier eine kurze Sequenz mit dem 7,9er und 36er c-fins 4.4 (leider nur ein mieses Video vom Smartphone) bzgl. Fahrverhalten: https://youtu.be/hq9t-YnAZgY
Im Kleinanzeigen-Link ist zwar nur ein LTE, aber ev. ließe sich da am Preis ja noch was machen, ist außerdem nur zur Abholung - wobei die Dinger werden leider auch im Alter relativ teuer gehandelt und soviel um ist auch nicht zu LTD.
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Mit einem Board verpasst man zu viel aus meiner Sicht.
Daher habe ich drei, wobei die zwei FSW auch eines sein könnten, aber dann hätte ich bei meinen Lieblingsbedingungen oft einen Kompromiss als Board.

Da hab ich lieber 5-10 Finnen + Thruster dabei - an der unteren Grenze machts mir einfach keinen Spaß, mein max. im Verleih sind 8,0 m² (grenzwertig 8,5). Größere Segel mag ich einfach nicht, aber das muss wie schon gesagt jeder selbst wissen. Ansonsten reichen mit ~100 Liter um mit 85 kg bei 14 ktn. mit meinem 7,5er im Gleiten zu sein - passende Finne vorausgesetzt. Bei weniger als 10 ktn les ich lieber ein Buch.....
.....oder mach mit meiner besser Hälfte nen Ausflug. -
23 Köster Wave Finne als Center -

.....ja hab ich auch, tolles Teil (oben erste rechts in der untersten Reihe). Meine letzte, erst kürzlich erstandene war eine Crossover 25 noch ungefahren und nagelneu:
Wer mit Christian mal persönlich gesprochen hat (war ja zuletzt immer auf dem Stand vom Michi Roth auf fast allen südlichen Surfmessen...) weiß, dass er mit seinen Finnen echt was drauf hat. Für mich waren seine ProAm´s for Mistral die ersten wirklich guten Finnen mit Carbon-Anteil. Ich hab die Dinger seit den Endneuzigern gefahren und lange Zeit drauf geschworen - aber wie es halt so ist, irgendwann ist das Bessere der größte Feind des Guten.....
......und als mir Richard damals gesagt hat, dass seine 4.1 in klein (23-27) sogar einige Wave-Piloten einsetzen war ich echt von den Socken.Die 4.1er war zwar für mich die erste schweineteure Finne, aber wie gesagt nichts hat mich die letzten Jahre so fasziniert. So und dann kam ich durch Zufall zu meiner Chopper - danach verstand ich warum Profis in machen Bedingungen so "entspannt" wirken - während man selber absolut auf der Rasierklinge ritt. Trotzdem ist es preislich natürlich absoluter Wahnsinn und ich hab auch mit meinen gebrauchten Billigteilen immer viel Spaß. Es gibt auch darunter echte Perlen, die aber (zu meiner Freude) kaum jemand mehr kennt oder beachtet. Klar ist das oft kein High-Tech, aber sie funktionieren einfach....
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Also so wie ich das sehe, sieht Dein Board vom Shape her meinem WARK sehr ähnlich. Das Ding hatte nur minimal andere Abmessungen: 239x64 ~105 Liter:
Hier schon mit Finnenschrauben-Insert. Vor der Reparatur mit Knebelschraubenmulde. Somit kann ich Dir schon was empfehlen, da ich das Board finnentechnisch wirklich an seine Grenzen gefahren hab. Dein Board hab ich übrigens schon mall irgendwo für 500€ inseriert gesehen, kann es sein, das der Verkäufer nicht der erste Besitzer war?
Das Board ist jedenfalls kein Wave oder Manöver-Shape. Ist eher ein größerer Freemover/Freerider mit Tendenz zum Bolzen und für klassische Manöver. Leider mit einer echten Schwäche beim Höherlaufen - was man ev. mit einer etwas größeren Finne kompensieren muss. Die vorderen Schlaufen sind auch wie bei meinem zu weit innen. Ich hab das Board beim Speeden immer am vorderen Fuß fast verloren und musste ständig nachfassen. Du hast auch keine Lüftungsschraube, daher hoffe mal Du willst damit nicht fliegen....beobachte auch den Finnekasten und das Schraubeninsert (Loch-Trichter für die Finnenschraube), da ging bei mir die Undichtigkeit los.
Nochmal zur Finne auch wenns sehr teuer erscheint, aber eine ideale Kombi war für mich eine c-fins 4.1 in 33 cm (gelb) (Dir würde sicher eine 30er reichen) und für wenig Wind eine 36er (rot), bzw. sogar eine 38er 4.2.1 (weiß) (die letzten beiden brauchst Du mit Deinen genannten Segelgröße nicht unbedingt), mit der Länge war für mich beim WARK auch Schluss:
Ich hab es aber auch ins andere Extrem mit einer 27er Concrete Wave Wave-Slalom S, bzw. einer 25,5er XS gefahren (jeder wird mich spätestens jetzt für wahnsinnig halten...
). Sind die weißen im unteren Bild unterste Reihe rechts und ca. 30 Jahre alte f2 Serienfinnen von Bernie Brandstätter. Die hab ich mir übrigens sogar mehrfach besorgt....bis, ja bis ich die Köster freemove bekam.Leider hatte ich zu WARK-Zeiten meine Köster freemove 30 noch nicht, da die Finne aber bislang in folgenden Boards perfekt funktionierte bin ich fest davon überzeugt, dass sie auch zum WARK sehr gut passt:
RRD FSW 104, 96, 90 V4 - FSW 114, 104, 96, 90 V5 - FSW 104, 96 Y26. Zum Teil auch mit 10er Thrustern
Severne Dyno 105, 95, 85 inkl. Thruster
Goya One 105, 95 inkl. Thruster
Die schwarz-roten Köster ProAm Race-Slalom hab ich auch in drei Größen: 32, 36, 38 und eine silberne in 42:
Das sind klasse Finnen, aber ich hab für mich festgestellt, das die "for Mistral" entstandenen Finnen (rot-schwarz oder silber-schwarz) nicht ganz so klasse sind wie seine Custom-Finnen. Man kann sie durchaus auch in Deinem WARK fahren, aber wie gesagt, Du wirst das Board nicht mehr wieder erkennen, wenn Du einmal eine seiner freemove oder eben eine von Richards c-fins 4.1 drin hattest ist das wie eine andere Welt. Der WARK angesichts des ehemaligen Neupreises, wäre so eine gute Finne also schon Wert - wenigstens eine - in der für Dich meistgefahrenen Länge.
Das Bild oben ist nur eine kleine Auswahl, da fehlen noch so rund 10-20, aber die gingen einfach nicht mehr aufs Bild, bzw. kamen danach erst hinzu. Ja, ich hab nen Finnenknall...ich hab da glaub ich echt ein Problem
. Aktuell muss ich leider noch für Tuttle aufrüsten....schrecklich!!! -
Hättest du ev. mal ein Bild von dem WARK? Hab da langsam so einen Verdacht....
Ja diese Wechselschaft-Systeme werden soweit ich mich erinnern kann nur noch von Select angeboten - früher gabs die auch noch bei der Marke "Fin's". Die verwendeten die auch gerne. Ich denke bis 30 cm ist das mit dem Wechselschaft ok - über 30 (meine gebrochene war eine 36er Fin's Pointer) wirds dann kritisch.
Die Idee war eigentlich nicht schlecht, man konnte so beim Boardwechsel einfach den Adapter wechseln und die Finne von Power-Box auf Trimm-Box umbauen ohne sich gleich eine neue Finne kaufen zu müssen.
Bei Deinem Gewicht ist die Möglichkeit eines Bruchs aber echt minimal, denk ich.
Ich hatte das Dreier-Set von oben mal gebraucht vor einpaar Jahren von einer Surferin für 60 € gekauft.
Im Set war die Select die mit Abstand schlechteste Finne. Schwer, wackelt, ist langsam und was mich stört ist, dass es am Übergang von Blatt zu Schaft durch die Wackelei zu einer Art "Aufwölbung" des Materials kommt. D.h. das Profil des Finnenblatts ist dicker als der Teil der im Adapter steckt. An der Kante gibts dadurch weiße Stressmarken:
Da sollte man noch dazu sagen, die Finne war neu und ungefahren. Ich hab sie genau für zwei Surftage genutzt und bin damit nicht gesprungen.
Wenn du aktuell eine gute neue kaufen magst, nimm die MB F-Wave als 30er. Die ist aus G10 und allgemein als sehr empfehlenswerte Finne bekannt:
Alternativ, wenn Du sie gebraucht irgendwo findest die im Bild aus dem obigen Posting ganz linke MFC Freewave gibs auch als 30er (die neueren haben eine etwas anders Design), auch die ist wirklich ok.
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Mit Ü60 kommt man leider an Grenzen, die auch die Boards mitmachen sollten. Das betrifft Manöver und auch das Surf Umfeld, also Windstärken, Wellenhöhen usw.
Das sollte man bei der Wahl eines FSW, auch mit 115l, bedenken.
Früher haben mich auch mehr die Flexibilität und Manöver eines Boards interessiert, jetzt leider mehr, ob ich mit dem Board einfach !!! klar komme
Man muss also ehrlich seine Ansprüche und Fähigkeiten einschätzen

Naja, ich geh nun auch stramm auf die 60 zu....daher würde ich umso mehr den RRD FSW empfehlen. Die Boards funktionieren eigentlich immer.
Ich bin aktuell wirklich am Überlegen ob ich nicht von meinen 2 Boards wieder auf eines umsteige. Das wird dann vermutlich ein 96 od. 104er RRD FSW Ltd. Y26.
Ich mag die Boards einfach - die Dinger sind irgendwie wie ein bequemer Hausschuh und auch recht variabel, je nach Finnenbestückung.
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Hm, dann würde ich noch den RRD FSW 114 Y26 ins Rennen schicken. Sauschnell läuft echt sportlich trotz des Volumens und geht absolut zackig ums Eck - zumal mit Thrustern bestückt. Als Centerfinne würde ich aber eine andere als die K4 Lexan Flosse dazuholen. Die K4 Thruster sind ok. Die Boards sind sowohl als LTD, als auch LTS recht unverwüstlich.
Den Dyno 115 hab ich (allerdings noch den roten) schon gefahren braucht etwas mehr Schub um zu gleiten läuft dann aber auch sehr stabil - ist schnell, aber nicht gefühlt und nicht ganz so spritzig, die Halsen brauchen mehr Druck durch das breite Heck. Auch der Stance ist etwas stubby-like.
Der große Patrik f-cross ist ein Bolzerboard (das galt zumindest für die black/white Modelle) und dafür ein sehr lebendiges, zappeliges mit sehr loosem Fahrgefühl - keine Ahnung ob die neueren da etwas komfortabler geworden sind, hab das aber so gehört, speziell die ab 124l und größer....
Der Fanatic Freewave war mir einfach zu langweilig - hatte den in verschiedenen Größen auf Karpathos gefahren. Irgendwie klebte das Ding im Wasser und wurde nie richtig frei (mit Thrustern). Muss man mögen - ich mags nicht.
Nur die großen Kode haben Powerbox, die kleinen US - alleine deswegen geht mir das Teil auf die Nerven. Ich bin echt seit 30 Jahren froh keine US-Box-Finnen mehr ins Board fummeln zu müssen. Wie oft war Plättchen oder die Schraube weg. Außerdem schlechter Sitz bei zugekauften Finnen. Die Boards sind ultra druckempfindlich.