🔧 Hinweis: Am Wochenende wird das Forum aktualisiert. Es kann zu Einschränkungen kommen.
  1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  5. Discord
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. TimeTo.Surf Forum
  2. Mitglieder
  3. Kabbel-bei-WNW

Beiträge von Kabbel-bei-WNW

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 21. Oktober 2025 um 21:19
    Zitat von acidman

    🍿🥤stehen bereit

    Now I know what you meant :D

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 21. Oktober 2025 um 21:17

    Ich weiß nicht, ob weniger Volumen hier unbedingt die Lösung für meine "Probleme", die ich auch nicht als solche bezeichnen würde, ist.

    Das ganze soll ja immer noch Spaß machen. Und mit 78 l habe ich auch Spaß, auch wenn auf dem Board noch nicht alles so sitzt wie auf dem Großen. Aber das kommt noch.

    Eine Challenge ist auf jeden Fall bei 78 l die Halse auf Briefmarkenformat zu machen und da frage ich mich natürlich, wo ich da bei 68 l lande - auf Cent-Format? ^^

    Ich hab im Leichtwindbereich mehr Spaß als im Starkwindbereich. Ich taste mich zwar schrittweise an die 34 Knoten ran, aber ich warte nicht heißhungrig das ganze Jahr über auf die 35 bis 42 Knoten-Tage, von denen es bei uns und in meinem Temperaturbereich auch nur eine Hand voll im Jahr gibt. Da schaue ich dann gerne zu.

    Ein bisschen Volumenüberschuss ist mir auch deswegen ganz recht, falls mal das Gegenteil eintritt - Wind plötzlich weg und ich kann wenigstens noch nach Hause dümpeln.

    Müssen die Boards immer kleiner und kleiner werden? Ist heute nicht mehr unbedingt so, sagte mir auch mal ein Surfshop-Mensch. Zumal heutige Boards mit mehr Volumen ja auch vergleichsweise kompaktere Shapes haben als ältere Boards. Mein 96l RRD ist ganze 12 cm kürzer als mein vorheriger Tabou 3S in gleicher Literzahl.

    Meine Ausgangsfrage handelte ja von Carbon. Ob ich damit spritziger mit dem 78l daher kommen würde. Ich komme zu dem Schluss, dass der höchstwahrscheinlich sehr geringe Unterschied verbunden mit höherer Empfindlichkeit das Geld nicht wert ist. Ich bin mit den RRDs vom Grundsatz her mega happy, weil die einfach für unser Revier einen super Shape haben. Gehen durch Kabbel wie Butter. Eine andere Marke, ein anderes Modell zu probieren, liegt auch gerade nicht in meinem Interesse. Aber danke für die Angebote :S

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 21. Oktober 2025 um 15:49

    Also der 78l ist von 2019 (irgendwann 2021 oder 2022 von mir neu gekauft als Auslaufmodell) und der 96l ist etwas neuer. Vielleicht 2022 oder 2023. Den Großen habe ich gebraucht erworben mit ein paar Macken.

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 20. Oktober 2025 um 17:54

    Also ich habe jetzt nochmal beide Boards nebeneinander gelegt und ich wurde behaupten, vom Shape her sind sie, bis auf den Größenunterschied, sehr, sehr ähnlich. Es wirkt nicht so, als hätte das Kleine mehr Aufbiegung für den Wavebereich o.ä.

    Empfindlich scheint das RRD Board mit Carbonanteil tatsächlich zu sein - habe es gebraucht gekauft mit ein paar kleineren Lackabplatzern und Kratzern - erstmal provisorisch abgedichtet, im Winter will ich da auf jeden Fall nochmal ein bisschen was machen mit Abspachteln und Überlackieren - allein für die Optik:saint:

    Der Kleine, damals neu gekauft, hat noch nix dolles. Wird im Sommer zwar seltener rausgeholt, aber es ist nicht so, dass die Schlaufen zwischendurch durchtrocknen 8)

    Ok, also mich bringt das ganze jetzt erstmal zu der Entscheidung, dass ich beide Boards so behalte und da nichts durchtausche. Dann lieber noch weiter an der Technik üben. Habe ja schon festgestellt, dass das Finnentuning etwas gebracht hat.

    Zitat von Rumpelstilzchen

    Kommt noch hinzu, wer so ein kleines Board fährt kann in der Regel gut Surfen, stürze sind

    selselten

    Hm, ja, oder man wiegt halt weniger 😅

    Aber ich stelle mal die These in den Raum, dass man auf jeder Boardgröße, die man zum ersten Mal fährt, zu Beginn eine Lernkurve hat, gerade wenn es in den kleineren Literbereich geht. Wenn man auf größeren Boards schon alles kann, ist das ein Vorteil, aber ich musste bei allen Schritten auf geringere Volumen jedes Mal vieles wieder neu aneignen. Der Halsen-Fußwechsel auf Briefmarkengröße braucht halt seine Zeit ^^

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 19. Oktober 2025 um 19:06

    Also ich suche eigentlich einfach Boards, die mir Spaß machen, und mit denen ich einen Bereich von 12 bis 32 Knoten abdecken kann. Bei höheren Windstärken zerfetzt es mich bislang, wobei ich mich dieses Jahr auch mal an die 34 Knoten rangetraut habe 8) Hat mich zwar auch wieder zerfetzt, aber es ist noch nicht lange her, da hätte ich im Traum nicht daran gedacht, jenseits der 29 Knoten überhaupt einen Fuß ins Wasser zu setzen :D

    Naja und da ist die Kombi mit 96 und 78 l halt super. Ich suche also kein Board, das einen Zwischenschritt darstellen soll, sondern eines, auf dem ich gut in höheren Windstarken klar komme und evtl geht es IRGENDWANN mal in Richtung Tricksen, aber das ist dann nächstes Jahr Thema. Die RRD FSW haben für unser Kabbelrevier eigentlich gute Shapes, beide Boards fahren sich an und für sich auch super, es geht mir bei meiner Frage lediglich darum, ob anderes Material tatsächlich ein Fünkchen mehr Leichtigkeit in die Sache bringt.

    Wenn dieses Fünkchen allerdings eher Nachteile mit sich bringt - brutales Kopfsteinpflaster-Gefühl, geringere Haltbarkeit usw - dann sehe ich lieber davon ab ?(

    Über Custom habe ich tatsächlich in einem anderen Zusammenhang mal nachgedacht. Ich glaube, ich stand nich nie auf einem Board, das anatomisch gut zu meiner Körpergröße (kürzer Beine als Windsurf-Durchschnitt) gepasst hat. Irgendwie bräuchte ich wohl mal ein Board mit speziellen Schlaufenpositionen. Aber das ist ein Thema für sich:/

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 19. Oktober 2025 um 13:24
    Zitat von Gerry

    Inzwischen wird im Unterwasserschiff kaum noch Carbon verwendet, da zu hart und unkomfortabel. Etwas mehr Dämpfung ist hier von Vorteil, selbst für Profis.

    Bei dem kleinen Brett ist sicher genug Wind und Vortrieb vorhanden. Da braucht es nicht unbedingt ein Kilo leichter zu sein. Wäre mMn sogar von Nachteil.

    Weil es dann leichter hochflippt, wenn mal ne Böe von unten kommt, oder?

    In voller Gleitfahrt bei Hack-Bedingungen arbeite ich übrigens noch an meiner Technik, das Board plan zu halten. Da habe ich auch das Gefühl, ich kriege es mit sem großen, leichten Board bei 20-22 Knoten besser hin als mit dem kleinen Board bei 27-29 Knoten.

    Okay, vielleicht dann doch keine Frage des Boards, sondern der Bedingungen und Fahrttechnik :D Aber gutes Material erleichtert ja auch die Fahrttechnik, nicht wahr :saint: Henne-Ei-Thematik?

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 19. Oktober 2025 um 13:19
    Zitat von DI7

    Soll das 78 denn mittelfristig das kleinste Board bleiben?

    Ich denke schon. Einerseits geringe Auswahl unter 78l, andererseits ist mir auf dem Meer ein bisschen Überschussvolumen doch ganz recht.

    Zitat von Michlsurf

    Wir dürfen ganz grundsätzlich für Kabbel-bei-WNW nicht vergessen- dass 78 L deutlich mehr als 20 L. „Über-Körpergewicht-Volumen“. Bedeutet …

    …. Also def. - ein „Floater“ ….

    …. Und schon bei 20 + KN im Einsatz (?) ist …:/

    So ab 25/ 26 Knoten fängt das 78l Board an, Spaß zu machen.

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 19. Oktober 2025 um 13:13
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Die Frage ist warum staunst du über den Unterschied, oder wo ist für dich der unterschied. Fährt das CarbonCarbonboard so viel besser?

    Es fühlt sich leichter und spritziger an. Sogar mehr als mein 78l Board. Ich habe da durch Finnen-Tuning zwar auch schon mehr rausgeholt (siehe anderen Thread zu Thruster/ Twinser und Co.). Aber dennoch fühlt sich das größere Board gerade sportlicher an.

  • Entscheidungshilfe Boardwahl

    • Kabbel-bei-WNW
    • 19. Oktober 2025 um 11:18

    Moin, jetzt bräuchte ich auch mal eine Entscheidungshilfe.

    Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal ein Carbonboard erworben - oder besser gesagt, ein Board mit hohem Carbonanteil. Es handelt sich um das RRD FSW in 96 l in LTD. Und ich staune auf dem Wasser über den Unterschied zur günstigeren Epoxy/ Full Wood Bauweise.

    Ich habe das Board nochmal in 78l in der günstigeren Variante und überlege, es nun gegen eine Version mit höherem Carbonanteil zu tauschen. RRD macht da ja drei Qualitätsstufen. Andererseits muss das 78l Board auch mehr aushalten können, weil es bei ruppigeren Bedingungen zum Einsatz kommt.

    Was meint Ihr?

  • Gedanken zu Saisonende

    • Kabbel-bei-WNW
    • 12. Oktober 2025 um 14:51

    Moin zusammen,

    Zwar längst nicht alle, aber viele gehen ja demnächst in die Winterpause. Mir geht es zumindest so. Der Oktober ist meistens noch drin, und im November muss ich dann meist temperaturbedingt aussteigen.

    Da fängt man dann an, das Surf-Jahr zu resümieren. Was lief gut, was vielleicht weniger, woran will man nächstes Jahr anknüpfen.

    Wie sieht es bei euch aus?

    Bei mir so:

    Lernfortschritte - noch nie so große Sprünge gemacht wie in diesem Jahr. Ob es an dem Materialwechsel lag? Oder ist tatsächlich einfach mal der Groschen gefallen? Ich kann es gar nicht so genau sagen. Jedenfalls klappen die Halsen immer öfter (wenn auch noch oft mit viel Rum-Eiern, aber da drücke ich bei mir selbst mal ein Auge zu ;)). Gleitfahrten sind auch schon viel kontrollierter. Außerdem traue ich mich immer öfter, bei 30 Knoten + rauszugehen, was früher absolut undenkbar war. Bei 20 Knoten fühle ich mich zwar nach wie vor wohler, aber wer weiß, wo die Reise hingeht 8)

    Material - bin bei den Segeln auf Severne umgestiegen und bei den Boards auf RRD. Wow, riesiger unterschied zu Duotone und Tabou. Ob das meine Lernkurve so beschleunigt hat? Wer weiß :saint:

    Und was lief eher so lala - mein Einstieg in die Welle ging ja mal voll in die Hose im Sommer. Gelernt: solange Schlaufen und Halsen nicht zu 100 Prozent sitzen, gewinnt die Welle :D

    Und nächstes Jahr? Weiter, weiter, weitermachen. Vielleicht mal ein bisschen freestylen. Switchfahren üben. Kleine Rotationen. Wer weiß :evil:

    Und jetzt ihr :)

  • Ist Windsurfen m/w/d/jung/alt?

    • Kabbel-bei-WNW
    • 8. Oktober 2025 um 11:30

    Zum Thema Jung/ Alt.

    Habe am Wochenende wieder gestaunt, dass bei 10 bis 11 Grad Luft und zeitweiligen Regenschauern noch der eine oder andere Dad im Wasser stand und den eigenen Nachwuchs über Stunden geschult hat. Und die Kleinen dann immer wieder ins Wasser gefallen und unermüdlich wieder aufs Board gekrabbelt - das freut natürlich die Surfer-Seele ^^ Und Respekt!!! an die Väter, die das durchhalten. Das sieht man übrigens über alle Sportarten - Windsurfen, Kiten und Wingen in ungefähr gleichen Mengenanteilen. Also jetzt keine großen Gruppen, aber ein, zwei Eltern-Kind-Schulungen sind eigentlich regelmäßig zu sehen.

  • Ist Windsurfen m/w/d/jung/alt?

    • Kabbel-bei-WNW
    • 7. Oktober 2025 um 18:22
    Zitat von okidoki

    Kabbel-bei-WNW gut beschrieben!

    Sowas habe ich an meinem Homespot oder im Urlaub (wenn eine Station dort war) noch nicht erlebt oder gesehen. Im Gegenteil, wenn eine Frau oder mehrere Windsurfen lernen oder es soweit können, dass sie Material leihen und aufs Wasser wollen....Manche Jungs waren da ziemlich Übermotiviert :)

    Ok so unterschiedlich kann es sein ^^

  • Ist Windsurfen m/w/d/jung/alt?

    • Kabbel-bei-WNW
    • 7. Oktober 2025 um 18:21

    Es geht um Leihmaterial. Schwere Schulungsboards, die man am Anfang ja noch leiht. Da gab es Stationen, bei denen ich einen gewissen Baumarkt-Effekt hatte - suchst Leute, die helfen könnten und plötzlich sind alle verschwunden ^^

    Tja und wenn man alleine dort war oder noch keine Surffreund*innen hatte, die mit einem zusammen hätten dort sein können, war man doch etwas aufgeschmissen.

    Natürlich habe ich auch sehr, sehr viele hilfsbereite windsurfende Menschen getroffen. Auch (vor allem?) außerhalb von Schulen. Und wenn ich heute sehe, dass da jemand an Land mit dem Material kämpft und ich weiß, dass ich in der Lage wäre, zu helfen, frage ich auch vorsichtig, ob ich kurz mit anpacken soll. Das Thema "(Un)gefragt Helfen" hatten wir ja auch schon hier: Ungeschriebene Regeln für das Verhalten am und auf dem Wasser

  • Ist Windsurfen m/w/d/jung/alt?

    • Kabbel-bei-WNW
    • 7. Oktober 2025 um 17:53

    Sehr interessante Beiträge hier, vielen Dank schon einmal! Man sieht, wie vielschichtig die Sache ist.

    Zitat von Surfer63

    Es gibt niemanden, der anfangs mehr oder weniger Unterstützung braucht, wenn genug Interesse und Neugier da sind. Nur diese Einstellung muss eben gefördert werden, im gesamten Leben, nicht nur beim Surfen.

    Kann ich so leider nicht unterschreiben. Ich habe wirklich viel Interesse und Neugier auf die Sportart gehabt, von Anfang an. Aber gerade am Anfang habe ich wirklich viel Unterstützung gebraucht.

    Das fängt damit an, dass man beim geliehenen schweren Einsteigermaterial Hilfe beim Tragen braucht. Und an deutschen Surfstationen gibt es leider längst nicht überall HelferInnen, die mal eben mit anpacken. Da den Leuten nachzulaufen hat nicht wirklich Spaß gemacht.

    Dann das erste eigene Material. Als ich mein erstes eigenes Segel am Spot aufriggen wollte, musste ich mir auch Leute suchen, die mir das zeigen. Da gab es auch "solche und solche" Reaktionen. Aber ich hatte halt echt keinen Plan von Loose Leach, Downhaul Spannung usw.

    Wenn du kein Talent bist und auch nicht mal eben ein 160 Liter Einsteiger-Board am kleinen Finger zur Wasserkante tragen kannst, vergeht dir super super schnell die Lust. Dann brauchst du am Anfang die Unterstützung, die dir vermittelt "bleib dran, es lohnt sich".

    Ich würde behaupten, beim Windsurfen ist am Anfang alles schwer, im wahrsten Sinne. Schwere Boards. Schwere Riggs. Schwere Manöver. Heftige Zugkräfte hinterm Segel.

    Ich habe vor dem Surfen 10 Jahre lang getanzt - Standard, Latein, am Ende nur noch Salsa. Hier fast nur Frauen. Tanzen ist auch ein toller Sport - hier ist nur eben das Gegenteil der Fall - es kommt auf Leichtfüßigkeit, Eleganz und Grazilität an, nicht auf Power und Gegenhalten. Ich glaube einfach, dass viele Frauen sich erschrecken, wenn sie das erste Mal in böigen 20 bis 25 Knoten drinstecken und übers Board gezogen werden. Das ist dann super unelegant und verstörend.

    Ich kann nur den Tipp geben, falls ihr euren Frauen, Freundinnen, Töchtern, Bekanntinnen unseren Sport näher bringen wollt und ihr feststellt, dass sie da straucheln, ihnen einfach Mut zu machen, weiter zu machen. Sagen, dass es nicht darauf ankommt, wie es aussieht. Dass es uns allen am Anfang so ging.

    Und alle möglichen Tragetechniken üben, wenn es noch das größere Aufsteiger-Material ist. Gekonntes Materialhandling am Land ist ein Gamechanger!!! Und im Zweifel einmal kurz mit anpacken. Und wenn eine Boardgröße unter 100 Litern erreicht ist, kriegen wir Ladys das auch schnell allein hin :saint:

    Ich habe jetzt das Glück, einen Homespot zu haben, wo auch viele Frauen surfen, auf ganz unterschiedlichen Niveaus. Die Männer sind wahrscheinlich immer noch deutlich in der Überzahl, aber es gibt auch Tage, da waren wir Mädels unter uns aufm Wasser (sehr selten, aber es gibt diese Tage :D).

    Nach dem Kauf meines ersten eigenen Windsurfboards wurden die Tanzschuhe übrigens von einem auf den anderen Tag an den Nagel gehängt 8o Und seitdem nie wieder angefasst :evil:

  • Ist Windsurfen m/w/d/jung/alt?

    • Kabbel-bei-WNW
    • 6. Oktober 2025 um 20:00

    Moin,

    Neulich klang das Thema ja anderswo einmal kurz an. Habe jetzt länger gegrübelt, ob ich es wirklich mal aufmache. Einen Versuch ist es wert. Falls doof, Thread einfach schließen ^^

    Vielleicht mal kurz meine eigene Erfahrung als Frau im Windsurfen.

    Habe Mitte 20 unseren tollen Sport begonnen. Im Urlaubs-Grundkurs waren wir eine bunte Truppe von jung (Seepferdchen) bis alt (Käptn Ahab ;)). Und auch Männer und Frauen gleichermaßen.

    Als ich dann das erste Mal eigenes Material zusammengesammelt habe, wurde es schon schwierig. Die üblichen Aufsteiger-Empfehlungen (Board von 130 bis 140 l) waren halt für mich nicht passend. Hat ja eigentlich noch nix mit Geschlecht zu tun - ich könnte ja auch einfach sagen, die Empfehlungen wären für Menschen mit einem Körpergewicht von rund 50kg nicht passend. Da musste man sich dann selbst die Materialgrößen herleiten. Zum Glück gab es dann auch Händler - und Surf-Foren:) - Wo man alle Informationen zusammentragen konnte. Eine richtige SurferInnen-Truppe hatte ich in den ersten Jahren nämlich noch nicht. Die Kontakte sind erst mit den Jahren gekommen.

    Ja und in Surf-Zeitschrift und Herstellerwerbung waren Frauen auch ziemlich unterrepräsentiert, was ich schade fand. Auch weil ich den Eindruck hatte, dass Frauen in anderen Sportarten, wie dem Kiten, eine größere Rolle spielen. Am meisten getroffen hatte mich mal ein Reisebericht in der Surf über irgendeine exotische Ecke dieses Planeten, wo der Autor geschrieben hatte (weiß es leider nicht mehr wörtlich, aber im Sinne von) "nachdem ich meine Frau in der flachen Bucht mit Einsteiger-Freerider von der Station versorgt hatte und sie somit beschäftigt war, konnte ich die echten Wellen erkunden". Ich dachte nur so - das hätte man irgendwie auch anders ausdrücken können.

    Naja und nu, knapp zehn Jahre später, würde ich von mir behaupten, einigermaßen Windsurfen zu können. Ich habe mein eigenes Material, meinen eigenen Bus, meine eigene Real-Life-Surf-Community, meine virtuelle Community hier(<3:saint:), und habe inzwischen auch viele Surffreundinnen, die auch mal die geilen Wellen erkunden und auch so bekloppt sind, bei 11 Grad und Regen in die Schmodder-Nordsee zu springen.

    Ich fühle mich nicht mehr wie ein Alien. Beim Material kann ich einschätzen, was ich brauche. Inzwischen kann ich im Surfshop auch erkennen, ob mich jemand ernsthaft berät oder mir nur irgendwas andrehen möchte.

    Aber der Weg dahin war gar nicht so einfach. Ich kann mir vorstellen, und das ist jetzt wirklich mal eine ganz persönliche Meinung, dass Frauen gerade in der Anfangszeit im Sport Unterstützung brauchen hinsichtlich Materialauswahl, wie umgehen mit unterschiedlichen Bedingungen (vor allem ermutigen, wenn es mal nicht gut lief!) etc. Die ruppigen Kräfte hinterm Segel sind halt was anderes als Zumba und Pilates, ohne das abwerten zu wollen. Es gibt aber Wege, wie man auch mit zarten Ärmchen mit garstigen Böen klar kommt und wie es dann auch richtig richtig Spaß machen kann.

    Ich habe mich auch frei gemacht von diesem "Windsurfen muss ballern!!" und "überpowert ist gut!!". Es ist völlig ok, wenn man 18 Knoten lieber mag als 38.

    Zum Thema jung/ alt - ich freue mich, wenn bei der PWA die Young Guns zeigen, was sie drauf haben. Und ich bewundere, wenn jemand über 70 ist und sauber die Halsen durchgleitet.

    Natürlich ist jede Frau, jeder Mann und jeder Mensch individuell und das, was ich geschrieben, habe, war jetzt wirklich meine persönliche Sicht auf die Dinge und ich will auch nicht verallgemeinern. Eher Denkanstöße geben und auch wirklich nicht provozieren. *peace* ^^

    Und bei euch so?

    Aloha!

  • Gemütliches Plaudern über alles mögliche

    • Kabbel-bei-WNW
    • 5. Oktober 2025 um 21:06

    Die KI zur Situation Windsurfen/ Kitesurfen/ Wingen ^^

  • User Vorstellungen

    • Kabbel-bei-WNW
    • 27. September 2025 um 11:21
    Zitat von Gerry

    Das ist absolut positiv gemeint!

    Hab nur Spaß gemacht ;)

  • User Vorstellungen

    • Kabbel-bei-WNW
    • 26. September 2025 um 22:15
    Zitat von Gerry

    Super, endlich mal ein weibliches Wesen und dessen Sichtweise zu begrüßen!

    Herzlich willkommen und viel Spaß hier!

    *RÄUSPER*

    :D:D:D

  • User Vorstellungen

    • Kabbel-bei-WNW
    • 26. September 2025 um 11:28

    Moin und herzlich Willkommen!

  • Board Neuheiten

    • Kabbel-bei-WNW
    • 20. September 2025 um 11:44

    Hmmm .... diese Sache von Duotone, die Boards erst auf Bestellung zu fertigen - ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Einerseits vermeidest du dadurch Über- und Unterproduktion, andererseits sind 18 Wochen ja echt ewig lange - wenn du nur zu bestimmten Jahreszeiten surfst, ist das ja eine ganze Saison.

    Was in der Zeit alles passieren kann... probierst Wingen/ Kiten aus und hast keine Lust mehr auf Windsurfen. Gewichtszunahme. U.v.m.

    Wobei du natürlich bei diesem Kaufpreis, den du hingeblättert hast, auch ein gewisses Commitment zu dem Sport aufrecht erhalten wirst.

    Nee, da bestelle ich lieber bei den bekannten zuverlässigen Surfshops in DE oder scanne den aktuell nicht schlecht gefüllten Gebrauchtmarkt (weil ja viele das Wingen und Kiten anfangen ;)).

    Aber sorry, geht hier ja um Produktvorstellungen, möchte nicht schon wieder so dolle abschweifen.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™