Beiträge von KaSailor
-
-
-
-
Ein relativ guterersatz bei moderaten temperaturen ist gesintertes PE. POM und tlw PA haben auch gut gleiteigenschaften.
Vielleicht werden PE, PE künftig in solchen Schmiersprays landen. Sind halt nicht annähernd so temperaturbeständig.
-
Da, wo es wirklich eng ist, bekomme ich keine mehr dazwischen, und 0,1 wäre nicht mehr praxistauglich, denke ich. So ein zusätzliches Teil, das man (besser gesagt ich) ständig verlieren würde...
Da wären die Strände dann immer voll mit meinen U-Scheiben...
-
Die kenne ich gut, ist halt dick und schwer. Auf jeden Fall eine der Besseren auf dem Markt. Die letzten 20 Jahre, eher noch etwas mehr, war ich mit einer Alu-Variante unterwegs, auch mit Auslösefunktion. Um ehrlich zu sein, war die nicht so viel schwerer, als die Carbon-Teile (257g Kampfgewicht, Dicke der Platte 8mm). Aber das Meerwaser frisst zunehmend am Alu, und man will ja auch mal was ausprobieren. Grundsätzlich stehe ich Kunststoff hier auch skeptisch gegenüber, allerdings sind 6mm Carbon auch was anderes als ein gespritztes Material. Da sind halt Faserunterrbrechungen durch die Löcher, schwer für mich, das einzuschätzen. Versuche mit Hammerschlägen auf Restücke der Platte waren aber vielversprechend. Mal sehen,
Dem schepperigen Material der I-Base Baseplate habe ich auch nicht getraut, und eine "MyBase" gedreht... Aus massivem PC, ist etwas niedriger, als das Original, aber auch ein paar Gramm schwerer. Hab´ das Ding nicht hier, im Haus, kann darum gerade nicht mit Zahlen aufwarten. Bewährt sich aber.
-
Das hört sich stark nach Teflon-Folie an

Übrigens ist mir eingefallen, daß ich tatsächlich mal ein solches Problem hatte: an einer Pryde UXT, der alten, deren Basis noch aus Kunststoff war, hatte die Verriegelungsplatte, die in den Einstich am Euro-Pin eintaucht, am Pin angefressen. Hab´ das noch rechtzeitig bemerkt, aber wenn ich den Powerjoint in der Verlängerung drehte, ging das schon recht schwer, und fühlte sich an, wie wenn man eine Tisch-Pfeffermühle dreht. Klang auch ähnlich...
Es hängt natürlich von mehreren Faktoren ab, und je mehr Spiel im System ist, desto geringer die Gefahr des Anfressens. Aber ich habe zwei Verlängerungen, die recht genau abgestimmt sind, bzw. bei denen die Toleranzen halt eine ziemlich spielfreie Verbindung ergeben. Da habe ich kein so gutes Gefühl.
-
Wieso siehst du darin ein Problem? Mastfuß und Verlängerung sind doch ständig in Bewegung, wie und wo soll da Korrosion am Edelstahl entstehen. Ich bin froh, dass der Kontakt nicht mehr aus Kunststoff besteht.
Da geht es nicht um Korrosion, sondern um ein mechanisches Aufreiben der Oberflächen. Stahl erzeugt auf Stahl eine recht hohe Reibung, ein Effekt, den man z.B. bei Schienenfahrzeugen nutzt. Auf Messingschienen, oder mit Messing-Antriebsrädern auf Stahlschienen käme ein Zug keinen Berg hoch. Reiben stählerne Oberflächen ohne Schmierung längere Zeit aneinander, beginnen sie sich gegenseitig aufzurauhen und mit einander zu verbinden, bis hin zur Blockade (sog. "Kolbenfresser" beim Verbrennungsmotor).
-
Schade finde ich, daß nirgendwo (auch im "Panorama"-Bericht nicht) erklärt wird, was denn genau im Löschschaum, bzw. im Boden ist, und was die Auswirkungen sind. Ich selbst kenne, aus meiner beruflichen Anfangszeit eigentlich nur die Fluor-Kunststoffe, wie eben das Teflon. Die Ausgangsstoffe für ihre Herstellung sind sehr giftig (z.b. das Fluor). Die chemische Verbindung ist dann aber harmlos, und so stabil, daß sie quasi nie mehr aufgespalten werden kann. Feuer ist allerdings dazu in der Lage, weswegen eine Teflonpfanne, nach meinem Wissenstand aus den 90er Jahren, erst dann gefährlich wird, wenn sie überhitzt. In diesem Falle bei 270°C und mehr. Dann zersetzt sich das Material, Monmere werden freigesetzt, und, bei steigender Temperatur, noch schlimmere Verbrennungsprodukte. Das ist spätestens dann der Fall, wenn eine solche Pfanne zum Recycling eingeschmolzen wird.
Vielleicht gibt es hier jemanden, der mehr darüber weiß?
-
Ein Großteil meiner neueren Verlängerungen bestehen, an der Aufnahme für den Euro-Pin, aus rostfreiem Stahl. Der Pin ja auch. Stahl bewegt sich auf Stahl, das ist eigentlich Worstcase. Zwar habe ich noch keine Anzeichen dafür gefunden, daß das Material irgendwo beginnt, anzufressen, verletzungsbedingt kam aber auch noch keine dieser Verlängerungen wirklich oft zum Einsatz. Sie sind ja überall im Einsatz, scheinbar funktioniert es. Dennoch hatte ich eigentlich vor, mir ein geeignetes Schmiermittel zu besorgen, und vermutlich wäre ich bei Teflon gelandet, und eigentlich hätte ich mir dabei auch keine großen Gedanken gemacht, denn vermutlich würde davon, im Vergleich zu den Alternativen, am wenigsten ins Meer gelangen. Das Endprodukt Teflon selbst ist eigentlich ungiftig, aber Kleinstpartikel (sind die im Spray schon schon "Nano"?) können sich im Körper wohl anreichern. Nimmt man größere mit der Nahrung auf (z.B. ein Stückchen aus der Pfannen-Beschichtung), verlässt dieses den Körper unverändert und bald wieder auf dem natürlichen Wege.
Bin gespannt, was an (wirklichen) Alternativen kommen wird.
-
Panorama: Jahrhundertgift PFAS: Wie verseucht ist Deutschland? - hier anschauenAn mehr als 1.500 Orten lässt sich in Deutschland das Jahrhundertgift PFAS nachweisen. Das Problem ist damit viel größer, als bisher bekannt war. Auf einer…www.ardmediathek.de -
Noch ein Winterprojekt, oder eher ein "Projektchen", verglichen mit Michi´s Cambern und Latten:
6mm Carbon, Faserausrichtung 0 und 90°, Decklagen aus Gewebe. 245g wiegen die runden Bases, 236 die rechteckige - jeweils komplett mit Schrauben, Zentrierhülsen und Gewindeplättchen. Höhe bis zur Verlängerung 65mm. Die Plätchen sind "halbstarr" miteinander verbunden (soll mir das Verschrauben vereinfachen), und sollen eigentlich dauerhaft in der Mastspur bleiben.
Die Powerjoints sind jeweils mit einer 8er Senkschraube befestigt. Die Platten machen einen sehr stabilen Eindruck - ich hoffe, das Loch mit Senkung für die Schraube stellt kein Problem dar. Bin aber zuversichtlich.
-
Sorry, ich brauchte das Geld...
-
Ich weiß nicht, wie das "offiziell" gemessen wird, und der Rake kann das Ergebnis ja deutlich verändern. Dazu, ohne Messaufnahme - Schieblehre nach Augenmaß angelegt... Das meinte ich. Darum habe ich meine Finne mit an der Basis aufgelegten Schieblehre gemessen. Die 8,6 an der Basis haben mich dann beruhigt, und für weiteren Messaufwand war ich zu faul.
-
So wie der Clip hier von Andy Laufer. Ist schon ein paar Jahre her. Einfach immer noch beeindruckend mit nem 85er Board um die 70 Sachen 💪
Die Slam Jibe am Anfang finde ich toll. Diese Art der Halse hatte ich eigentlich schon vergessen.
-
Hab´ jetzt mal eine Hurricane SR8 gemessen: an der Basis (also auch parallel dazu gemessen) komme ich auf 8,6.
Ob die M88 von Select das Prädikat "ultra dünn" zu Recht trägt, sei also mal dahingestellt, aber dünn wäre sie mit 8,8 auf jeden Fall.
-
Auch die Lattentips (also die Rundstäbe vorne) sind nun aus Carbon,
Hast Du selber Teile laminiert?
Oder was hast Du verwendet?
Ich habe Sorge dass Carbon auf Grund der geringeren Bruchdehnung da eher falsch ist oder man geht auf ein Geflecht. Ein Gedanke war auch Kevlar zu verwenden, da ist die Bruchdehnung auch höher.
Ich hatte von alten ART TNT-Race noch Lattentips aus Carbon (Rechteckstäbe, zur Anströmkante hin dünner geschliffen). Bei den ART steckten diese aber nicht in cambergestützten Latten. Ich dachte, ich riskiere es einfach mal. Zur Sicherheit nahm ich bisher immer beide 8,7er (beide von 2019 - ganz interessant für den Vergleich) in den Urlaub mit, da ich mir auch nicht sicher war, ob die Camberlatten lange durchhalten würden. Vielleicht zehnmal war das Segel bisher auf dem Wasser, und noch zeigen die Lattentips keine Verschleißerscheinungen. An den nicht cambergestützten Latten habe ich pultrudierte Carbon-Rundstäbe verwendet. Die haben, vor Jahren, in einem Naish Bullet, in den Camberlatten einwandfrei funktioniert. Ichhatte sie aber auch nicht angeschliffen, sondern nur sehr dünn, und die Lange der Tubes etwas kürzer gewählt. Das Profil war so, direkt an den Cambern weniger gerundet, die maximale Profiltiefe blieb aber unverändert, würde ich sagen. Icxh fuhr das 8,8er Segel nicht auf dem vorgesehenen, 460er Naish, sondern auf einem 490er Platinum. Mit dem war das Segel deutlich stabiler, aber die Camber wollten nicht rotieren, und ständig brachen die GFK-Tips. Die Carbonstäbe haben damals das Problem gelöst.
-
Vielleicht auch ein Schritt aus dem Schatten des Vaters, könnte ich mir vorstellen.
-
40kn auf so einem riesen Hobel? Ich will nicht unsportlich sein, hoffe aber dennoch inständig, daß das ein Irrtum ist... Über 5, bzw. 10sec. schaffe ich etwas über 30kn mit 8,7m², 75er Board und guten Verhältnisen. Aber meist habe ich gar kein GPS dabei, wenn ich das große Board fahre. Das sind dann in der Regel Sommerwind-Tage mit viel Sonne und leichtem Gleitwind. Das genieße ich dann einfach nur, finde das ist Balsam für die Seele. Und in Süddeutschland ohnehin meist schon mehr, als man vom Wind erwarten kann, leider. Macht mir dann aber wirklich auch sehr viel Spaß. Nix railt so schön, wie so eine breite Flunder.
-
BTW, bei mir hat sich auch noch kein Sekundenkleber bei Wasserkontakt aufgelöstMal im Wasser ist auch kein Problem (denke an Board- und Finnenreparaturen). Dauerhaft feuchter Witterung ausgesetzt zu sein macht er nicht mit.