Schöne Arbeit. So weit unten im Segel wird man, in Sachen Handling, wohl nicht viel davon merken, aber das Board wird mit weniger Gewicht belastet. Ob 300g da relevant sind - keine Ahnung. Etwas Bedenken hätte ich bezüglich Kontaktorrosion an den Achsen, sofern das noch die originalen aus Stahl sind.
Beiträge von KaSailor
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Ich habe an meinem 8,7er Race aus allen acht Latten das Glas verbannt, und zwar komplett. Auch die Lattentips (also die Rundstäbe vorne) sind nun aus Carbon. Die Tubes, welche solche ganz aus Glas, bzw. mit Carbonanteil ersetzen (vor allem im oberen Bereich des Segels), sind teils deutlich härter, als die originalen. Die Lattentips sind etwas härter, die Anströmkante dadurch geringfügig flacher. Ganz genau kann ich es nicht mehr sagen, aber knapp 800g ist das Segel leichter geworden. Die größte Gewichtsersparnis passierte dabei im oberen Drittel, weil dort hauptsächlich GFK verbaut war, bzw. Latten mit der Aufschrift "30% Carbon" Im ersten Segel hatte ich nur die Tubes ersetzt, das brachte 550g, soweit ich mich erinnere. Auch das natürlich hauptsächlich oben. Das war auch sehr deutlich zu spüren. Einen großen Handlingsvorteil der zweiten Version mit den Voll-Carbonlatten kann ich jetzt nicht vermelden, habe die beiden Segel aber auch noch nicht direkt vergleichen können, da ich nur einen 490er Mast habe. War teuer, da ich die Tubes gekauft habe, aber der Invest hat sich gelohnt, würde ich sagen. Bei kleineren Segeln würde ich es wohl nicht machen.
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Man kann auch - mit flinken Fingern, sonst "aua" - den erhitzten Mantel über die Seele hinausziehen, das erspart das Gefrickel mit dem Herausziehen und Zurückdrücken. Man muß den Tampen dazu nur auf einer Länge von 5-8mm mit der Flamme bis knapp vor die Verflüssigung erhitzen, dann lässt sich das Polyester gut ziehen.
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ich glaub dir schon dass es in einem engen fenster halbwegs funktioniert. aber dieses fenster ist eng und aufwändig, mmn fehleranfällig und die abschlüsse gehen oft nach ein paar monaten auf.
Die ganzen Segler in meinem Umfeld - egal ob A-Cat, Moth, Melges 24 sind alle davon abgekommen. und da ist bei einmal service ggf mehr tauwerk drauf als man an extensions in seiner lebenszeit braucht.
Das ist klar. Aber wir reden hier ja von einem Tampen mit rund 4mm Durchmesser. Da geht es mit einem Werkzeug in Lötkolben-Größe. Die Tampen, die ich erfolgreich mit dem Feuerzeug verschweißt habe, halten seither übrigens auch, z.T. schon Jahre. Nur gelang es meist halt nicht, weil die Flamme viel zu heiß ist. Man muß die geeignete Temperatur einhalten können. Mit der Flamme gelingt das, wenn überhaupt, nur partiell, das ist das Problem.
Was machen denn die Segler? Man wird ja eine 10mm-Leine kaum mit Sekundenkleber zukleistern können -zumal der ja auch nicht dauerhaft feuchtigkeitsbeständig ist.
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wie gesagt - jeder berater zu tauwerk, alle segelkollegen, eigene erfahrung - dyneema schmilzt nicht in einer art dass man es gut verschweissen kann. superkleber, schrumpfschlauch, takling, nähen
Weiß ich, hab´ selber ja auch im Netz gesucht, weil mich das Thema genervt hat, seit ich Dyneema-Tampen verwende. Das heißt aber trotzdem nicht, daß es nicht geht. Es ist nur nicht ganz so einfach, und das gewohnte Werkzeug eher ungeeignet - die physikalischen Eigenschaften unterscheiden sich eben sehr vom Polyester. Aber mit 380-400° lässt sich die Schnittstelle einwandfrei verschmelzen und formen, ohne daß einzelne Fasern übrig bleiben. Wenn´s Dich interessiert, schicke ich Dir ein Muster zu (ernsthaft!).
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was ist der schwarze fadender da rundum geht?
und mal schaun wie lange das hältwie gesagt - jeder berater zu tauwerk, alle segelkollegen, eigene erfahrung - dyneema schmilzt nicht in einer art dass man es gut verschweissen kann. superkleber, schrumpfschlauch, takling, nähen
aber insgesamt eher ein randthema
Das ist kein Faden, sondern Verfärbung durch Schmutz (vermutlich von verbranntem Material von meinen vorhergegangenen Versuchen). Ich glaube, ich muß nochmal ein besseres Foto machen...
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Es gibt schon für rund 20 Euro Akku-Lötkolben mit einstellbarer Temperatur, sehe ich gerade. Ladung über USB-C, Temperatur auf "Stufe3" 360-400°. Das wäre dann die Lösung für den Strand. Werde ich wohl ausprobieren.
PS: brauchbar löten kann man damit sicher nicht, vielleicht noch ganz feine Drähtchen. Aber Tampenenden verschweißen sollte gehen.
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Hab´s heute probiert: ideal sind 380-400°C, direkt an der Kontaktfläche gemessen. Ichnhabe den Tampen mit einem Teppichmesser gerade angeschnitten, und mit einer Art flachen Lötspitze (Drehteil aus Messing) verschweißt. Bei dieser Temperatur wird das Material glasig, und es lässt sich ein glattes, massives Ende formen, das im Durchmesser rundum kleiner ist, als der Tampen. In der Vergrößerung sieht man übrigens, daß die Darstellung nicht jugendgefährdend ist...
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Dafür hat man einfach weitere Power XT mit

Genau. Und eigentlich müsste sich doch auch da eine Sonderauflage realisieren lassen können, die dann zu den exclusiv angefertigten Kovalskis passen würde.
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Hier sind die verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten finde ich gut dargestellt:
Das Versteifen per Heißluftpistole finde ich interessant. Aber bei all diesen Lösungen fehlt (mir zumindest) das sich verjüngende Tampenende, das man früher, mit Polyester-Tampen und einem Feuerzeug, so einfach erzielen konnte.
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Dyneema schmilzt schon, aber das Temperaturfenster für das Verschweißen ist sehr klein. Geht man zu hoch, werden die Fasern zerstört, statt miteinander zu verschmelzen. Ich habe es mit einem Feuerzeug auch schon mal recht gut hinbekommen, meist geht´s aber leider doch daneben. Wie cad184 schon schrieb, ist es Gefühlssache.
Ich werde es morgen mit einem einstellbaren Lötkolben versuchen, vielleicht kann ich so mal einen brauchbaren Wert ermitteln.
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Wenn er einen Nachbarn namens Trump hat...
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Das passt dann zu seiner goldenen Speedo und Badekappe

Und zu meiner neuen, wasserabweisenden Federboa! Die hat jetzt ünrigens Neil Pride im Sortiment. Passt gaaanz toll zum Winterneo und den Trapeztamen im Handschellen-Look!
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Und nochmals Nein, Foilen macht den Sport nicht kaputt. Fin-Windsurfen ist eine sehr komplexe mit flacher Lernkurve zu erlernende Sportart. In der heutigen Zeit ist Geduld und sich durchbeissen vielleicht nicht mehr so angesagt, will sagen, das entgegen der Theorie von Mario, nicht die Surfindustrie sondern die Gesellschaft das Problem ist. Dies ist aber nur meine bescheidene, persönliche Meinung. Hang loose
Hatte ich mir auch überlegt: es kommt ein wenig so rüber, als ob die Industrie für den Niedergang des Windsurfensverantwortlich wäre. Indirekt ist sie das auch, aber das war sicher nicht ihre Absicht. Sie verkauft, was sich verkaufen lässt, und wem Foil attraktiver als Finne erscheint, zieht natürlich ersteres vor. Kann man ja niemandem vorwerfen. Glaube aber auch nicht, daß Mario das so meinte (im Sinne von absichtlicher "Zerstörung").
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SL fin - wird eher für die älteren nostalgiker, ähnlich wie raceboard werden. schöne nische, aber da tut sich nix mehr. mir egal, ich fühl mich da wohl
insgesamt finde ich das relativ egal - es geht im wesentlichen drum spass zu haben und das geht durchaus gemeinsam.
Gerade, weil es eben doch sehr viel Spaß macht, hoffe, denke ich, daß das SL-Finnensurfen nicht ganz so eine Randerscheinung werden wird, wie dieRaceboard-Class. Könnte mir auch vorstellen, daß so mancher Aufsteiger (generisches Maskulinum - kein Sternchen nötig) in den nächsten Jahren noch von Freeride-Equipment auf Freerace oder Race umsteigen wird. Wir werden sehen.
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Ich brauche einfach das "Geflatter" eines Windsurfboards auf dem Chop, alles was "echtes" Windsurfen eben ausmacht. Darum habe ich mich auch noch nie für Foils, Kites etc. interessiert. Das Winger wingen, wenn ich noch Frisbee spiele, kratzt mich dabei überhaupt nicht. Aber ihr habt hier so engagiert über mehr oder weniger ausgeprägte Leichtwindtauglichkeiten etc. diskutiert, daß ich das Video jetzt doch auch noch angeschaut habe. Und:
Ich finde es gut. Hut ab, wirklich. Gerade, weil wir ihn ja eher nicht als "Weltklasse-Surfer", sondern vornehmlich als Youtuber (für meine Generation fast schon ein Schimpfwort) sehen, überraschen mich die unverblümten Aussagen, die Aufrufe an die Hersteller im Video. Der Typ wird mir noch sympathisch. Und fairerweise muß ich, anhand der Videos, auch sagen, daß er mittlerweile besser besser surft, als man ihm nachsagt.
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Gibt dazu einen eigenen Reisebericht
Danke! Einen sehr guten. Und ich hatte ihn damals sogar auch schon gelesen... Das Alter...
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RRD habe ich vergangene Saison in Castiglione und Talamone gesehen. Und zwar einige viele. Der Stationsleiter in Castiglione hat als Vergleich mein Board gefahren, Vergleich zu seinem RRD Freeride. Beide selbe Breite. Danach war er von RRD nicht mehr so sehr überzeugt

Die RRD kommen "Schlicht" rüber, aber trotzdem ein cooles Design.
Ganz kurz off topic: Castiglione della Pescaja? Wo gehst Du da auf´s Wasser?
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RRD habe ich vergangene Saison in Castiglione und Talamone gesehen. Und zwar einige viele. Der Stationsleiter in Castiglione hat als Vergleich mein Board gefahren, Vergleich zu seinem RRD Freeride. Beide selbe Breite. Danach war er von RRD nicht mehr so sehr überzeugt

Die RRD kommen "Schlicht" rüber, aber trotzdem ein cooles Design.
Welchen Freerider meinst Du? Der Firemove hat leider eine sehr lange Gleitfläche, damit kann er nicht wirklich schnell werden, auch wenn die sportliche Optik anderes suggeriert. Allzuviel "Fire" gibt´s da nicht.