Beiträge von Kurtmieville
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Segel wenn ich bei allen Bedingungen foilen möchte ,brauche ich 5 Stück.
5.0, 7.0 und 9.0. Reicht für mich. Mit dem Fünfer kann ich bis 35 Knoten rausgehen. Das Neuner geht bei 9 Knoten. Der Rest wird über Trimm und Frontwings geregelt. Verstehe auch wenn jemand Spaß am Tuning hat. In meiner Wahrnehmung sind aber am Strand eher selten die mit dem Tag am glücklichsten, die dem genau passenden Material nachjagen.
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Ich halte das Argument vom teuren Foilen für Quatsch. Klar kostet ein Foil Geld, aber nicht für jeden ist ein Patrik Performance Foil nötig oder auch nur sinnvoll.
Wenn ich foile, brauche ich nur noch ein Board, drei Segel. Ob ich mehrere Frontwings fahre oder nur einen und mit Shims am Backwing arbeite, das muss am Ende jeder selbst entscheiden. Nicht jeder möchte Speed fahren. Am Ende kann Foilen sogar günstiger sein. Das ist eine Message, die völlig untergeht.
Für das Wingen spricht eigentlich nur das Packmaß. Das lässt sich aber nicht wegdiskutieren.
Mit einer Linie, die das Windfoilen zur eigenen Disziplin im Bereich Racing macht, hat sich die PWA, denke ich, einen Bärendienst erwiesen. Slalom sollte sein, wer ist zuerst um die Tonnen im Ziel, egal welcher Unterbau unterm Brett klemmt. Ein Weltmeistertitel mit drei Rennen auf der Finne und dreien auf dem Foil ist jeweils zu wenig aussagekräftig.
Vielleicht interpretiere ich da zu viel rein, aber ich habe die letzten beiden Jahre PWA auch als Abwehrschlacht der Alten (Iachino, Mortefont, Rudkowski, Prien etc. ) gegen die Jungen (Søe, Becker, Wolf etc.) wahrgenommen. Nur mit getrennten Disziplinen konnte verhindert werden, dass Johan Weltmeister wird. Interessanterweise sind es dabei die Jungen, die aufs Foil setzen und die Alten sind Team Finne, oder zumindest Team Nicht-vermischen.
Am Ende ist die eigene Präferenz abhängig vom Spot. In der Welle und bei Spots mit konstantem Wind, gibt es für die Allermeisten keinen Grund zu Foilen. An Spots am Binnensee mit tiefem Wasser und Schrottwind ist das Foil aber sowas von überlegen.
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Kabelbinder: Genau. Und die Kunststoffplatte ist im Trapezpolster. Habe es jetzt beim Segelmacher gelassen und er überlegt sich was. Wahrscheinlich wird es auf einen Gurt hinauslaufen, der Polster und Haken umschließt.
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Bei mir hat selbst der Segelmacher gemeint, dass es schwer würde durch die Kunststoffplatte zu kommen, selbst mit der Hydraulikmaschine. Außerdem überzeugen mich die Kabelbinder am Hook noch nicht so richtig.
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Kritische Nachfragen - sind aus meiner Sicht - völlig in Ordnung, eher gewünscht - in jegliche Richtung.
( Kleines Scharmützel darf aber auch sein
.... - für mein "Spruch-Repertoire"
...)Zum Inhalt: Ich denke nicht dass man sich 100% darauf verlassen kann / sollte - dass der Haken perfekt auslöst. Und: Eine genaue Auseinandersetzung mit der persönlichen Auslösekraft wird auch unbedingt notwendig sein - gleichwohl würde ich davon ausgehen, dass gerade für Foiler das Risiko von heftigsten Einschlägen deutlich gesenkt werden kann .- insofern ein guter Invest.
Für mich als Windsurfer - kein Thema ...- kann mich nicht erinnern - dass mal der Haken an etwas "Schuld" war oder verschlimmert hätte .... in der Regel ist es der Nasenbär der dranhängt ...
Es ist am Ende immer der Surfer, der den Crash verschuldet. Allerdings hat es mich, gerade am Anfang, auf der Finne eher mehr geschleudert als auf dem Foil und das hat schon auch ordentlich Nackenschmerzen verursacht. Ich sehe aber auch, dass es nahezu unmöglich sein wird, die Haken so einzustellen, dass er nicht durch Chop ausgelöst wird und gleichzeitig aber seinen Dienst tut. Sich das Teil zu kaufen und dann aber nur festzustellen, wäre indes in der Tat hirnrissig.
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Für das Liberty bin ich gerade an einer Lösung dran.
Quasi beides getrennt bestellen und komplett, mir etwas Bearbeitungszeit, bekommen.Das wäre natürlich die beste aller möglichen Lösung.
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Tomek hat meines genäht - ist ja nur ein kleines Paket zum versenden - fragt Ihn doch mal direkt? vlg, Boris
Sorry, dass ich so ein Noob bin, aber wer ist Tomek, Sicher nicht DJ Tomek, oder?
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um den Freefallhaken auf dem Trapezpad des Liberty X benutzen zu können, musste aufgetrennt und genäht werden - das kommt ganz auf die Schlaufen auf dem Pad halt an.
Wird man ausprobieren müssen.
Würde auch ein paar Euro mehr bezahlen, wenn man auch schon mit nem Pad kaufen könnte. Die Zeit ...
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Für Fin- und Foil-Surfer läuft es auf 2 Trapeze hinaus, denke ich: 1x auf Foil eingestellt und 1x klassischer Haken oder den Freefall härter eingestellt für Fin/Chop.
Oder einfach beim Finne fahren feststellen.
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Vieleicht wäre ja auch die Kombination von selbstauslösendem Trapez und selbstauslösenden Schlaufen sinnvoll: wenn schon frei fliegen, dann auch richtig

Die gibts schon von ION. Hat mir schon zweimal potentiell nen Fußbruch verhindert.
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Habe ein Drake-Harness und überlege das Teil anzuschaffen. Muss ich dann mein Trapez zum Sattler bringen und die Laschen vor dem Polster auftrennen lassen? Oder fährt man dann ohne Polster? Das wäre nun wieder ein echtes Argument gegen den Haken.
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Mancher Vergleich hinkt dagegen

Deshalb "mich erinnert..." nicht "das ist das Gleiche wie..."
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Eher utopisch.
Also: Damit Pferdesport-Freunde sich mehr für Autorennen begeistern und sich diese dann live anschauen ...

Lässt man die Formel 1 Karren mit den Rally -Autos starten ... damit es mehr kracht ...oder wie ... (??) ...
Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
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Der Umgang untereinander , nicht nur PWA ist für mich das was Surfen ausmacht,
alles sehr familiär.
Also bei der EWPT hat er im Interview wörtlich gesagt. "I want to show these guys who the real champion is." Entweder geht man mit der Zeit, oder man geht halt mit der Zeit." Nachdem Soe, Benedetti und Becker die etablierten Fahrer vor zwei Jahren zu dolle erschreckten, haben sie sich halt flink ne gemütliche Niesche gebaut und nehmen den ganzen Sport jetzt mit. Mal gucken, ob es nur ein Dornröschenschlaf ist, oder eher ein Abgrund. Fakt ist, dass Windsurfen keine Zukunft hat, wenn es ein Sport von alten Säcken für alte Säcke wird.
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Klar sind das unterschiedliche Disziplinen mit ganz erheblich unterschiedlichem Material.
Für dich ja. Damit Geld ins System kommt, muss man aber mehr Zuschauer gewinnen, als nur aktive Surfer, die sich in Foren rumtreiben wie wir beide. Für die fahren Menschen mit Segeln an Boards um Tonnen und das sehr schnell und manchmal kracht es. Das freut Zuschauer. Wenn man das als Kontext nimmt, sind die Unterschiede marginal und dann ist es doch umso spannender, wenn es da Unterschiede gibt.
Klar, für uns ist die Spannung raus, denn man weiß halt, dass man auf der Finne keinen Blumentopf mehr gewinnen könnte, aber auch im Marketing ist der Underdog auf der Finne in einer Foil-dominierten Welt mehr wert, als der Gewinner im Fin-only-Rennen. So kanibalisieren sich beide Disziplinen gegenseitig und wenn man Zusammenfassungen an Eurosport verkaufen will, und das regelmäßig, ist die Unterscheidung völlig unerheblich.
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Was meinst Du da? Was hat denn Phantom für eine (positive?) Entwicklung der PWA gemacht?
In meiner subjektiven uns zugegebenermaßen oberflächlichen Wahrnehmung hat Phantom mit der Demonstration der wettkampfmäßigen Überlegenheit des Foils bei allen Windverhältnissen den Niedergang des Finnenslaloms in der PWA ausgelöst oder beschleunigt, mit dem Ergebnis, dass aus einer Nische 2 noch viel kleinere Nischen (Foilslalom und Slalom-X) wurden. Warum sollte die PWA dafür Phantom jetzt belohnen?
Der Fehler liegt eher darin, die Disziplinen wieder zu trennen. Mich erinnert das an das Aufkommen des V-Stils beim Skispringen. Da wurden zum Glück nicht zwei Disziplinen gestartet. Foil und Finne sind keine unterschiedlichen Disziplinen. Brett, Segel, nur die Finne sieht beim Foil ein bissl putzig aus. Und nur weil man verhindern will, dass Johan Soe den Boden mit Iachino, Mortefont und Rudkowski aufwischt, hat man die Disziplinen geteilt und gibt sich dem Siechtum hin. Möge die bessere Racing-Technologie gewinnen.
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Wie würde Gunnar selber sagen FMX mit Gunnar passt wie Arsch auf Eimer
, toll ich glaube da hat er ein echtes Kampfmittel in der Hand
!Beide ein bissl in die Jahre gekommen
