Trapeztauglich bleibt aber aber nur das Impact One?
Beiträge von blowmountain
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Passend diverse Finnen (Select) und boardbag ebenfalls abzugeben.
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Bei Fragen gerne melden.
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Bin ich froh, es gewagt und das Naish Lift RN 7.0 gekauft zu haben. Hier ein Bericht, den ich in einem anderen Forum heute morgen gepostet habe. Das Naish ersetzt damit 3 Segel, das muß man sich mal vorstellen (Gun Rapid 6.7, Gun Raise 7.0 und 6.0). Es deckt die Bereiche aller drei Segel ab.
Testbericht. Ich konnte das Lift RN 7.0 am Samstag ausgiebig fahren. Foil und Finne (Naish hat dieses Segel für beide Optionen explizit designt).
Spot: Veerse Meer, Schotsman, SüdhollandWind: vormittags um 10knts mit Böen bis 15knts, nachmittags 15 - 18 knts
Auf Foil (mit 135 Tabou Magic Carpet und GA Hybrid Foil 1200): Schotstart geht fast von alleine, danach liegt es ausgesprochen stabil und leicht in der Hand beim Dümpeln, hier zahlt die kurze Gabel (160) ein. Zudem hilft das extrem flache Profil. Das lange Luff (485) stört in keiner Weise. Angleiten geht überraschend gut, einfach und vorhersehbar. Hatte hier befürchtet durch das flache Profil große Einbußen gegenüber meinem bisherigen 2-cam Raise zu haben. Ich fand den Lift und Übergang ins Fliegen sogar viel smoother, entspannter als mit dem Camber Segel vorher. Einmal oben bleibt das board unmittelbar stabil oben, das Segel nimmt super easy den Druck auf, ohne Eigenleben und Rumgezicke und bleibt auch bei starken Böen unbeeindruckt und ausbalanciert. Das Raise wäre bei den Böen am Samstag schon längst weit über der Komfortgrenze und ich hätte entweder Höhe pressen oder Auffieren müssen. Das Lift dagegen blieb entspannt, ich konnte eingehängt auf Kurs bleiben, vielleicht ein Tickchen mehr Druck auf den Mastfuß, das wars. Genial! Naja, und Halsen war so einfach wie noch nie. Kein Camber Schlagen, kein Eigenleben durch das cambergestützte Profil, einfach Halse einleiten, shiften lassen, weiterfoilen.
Auf Finne: Naish sagt da Lift RN ist schnell. Und in der Tat, zusammen mit dem Tabou Fifty 125 und Select S1 39 Finne ging das ab wie Schmitz Katze. Erinnerte mich sehr an mein Gun Rapid 6.7, allerdings lag das Lift spürbar entspannter in der Hand, trotz Full Speed. Vermutlich wieder wegen der kurzen Gabel. Und das Beste: ich brauchte das Segel nur minimal umtrimmen. Für Finne 2 cm mehr Vorlieksspannung und 2 cm weniger am Schothorn bei selber Tampenlänge und -position.
Fazit: Volltreffer! und die und Befürchtung, daß ich ohne Camber Kontrollverlust beim Foilen haben würde (wie mir teils suggeriert wurde), waren komplett widerlegt. Oder umgekehrt: mein Wunsch nach entspannterem, besseren Windfoilen wurden erfüllt.
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genau, das hoffe ich. Bin früher mit Slalomboards und Freerace Segeln (3cam) gesurft. Hab die letzten Jahren mehr und mehr den Weg zum Easy Surfing gefunden. Daher meist dem Torro 6.6 den Vorzug vorm Rapid 6.7 gegeben und bin damit happy. Hoffe, es passt fürs Foilen auch so.
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haha, bin grad dabei mein Rapid 6.7 zu verkaufen, weil das Naish Lift RN ja beides können soll ... naja, das Rapid hat mir aber sowieso nicht so gut gefallen (zu sportlich)

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danke für die Einschätzungen, ich hab das mal probiert mit einem GA Hybrid 6.8er Segel und fand das nicht so dolle. Die lange Gabel, die ausgeprägte Vorliekskurve, das loose leech ... ich fand es nicht ausbalanciert und anstrengend. Es ging, war aber nicht gut. Vielleicht funktioniert es mit kleineren Wave oder Freemove Segeln bessser - oder es lag am board (Tabou Fifty, kein ausgeprägt reines Foilboard). Nun mit dem Magic Carpet wäre es tatsächlich wert es nochmal auszuprobieren.
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Dann lieber auf Material setzen, mit dem ich gut um die Tonne komme und dafür lieber ein wenig Topspeed hergeben. Das Zappelige des No-Cams zu kontrollieren, das bekomme ich irgendwie besser hin.
Genau das ist mein Gedanke und Ansatz, von 2-cam auf no-cam zu wechseln. Zumindest beim "großen" Foil-Segel Raise 7.0. Wenn sich das Naish No-cam bewährt könnte ich mir auch vorstellen, mein Raise 6.0 dann zu tauschen.
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Naish hatte das Lift RN 2023 auf den Markt gebracht, inzwischen aber schon wieder aus dem Line-up genommen. War wohl kommerziell nicht erfolgreich. Lags am Segel? Oder weils eben keine Käufer dafür gibt, siehe oben (Foiler racen entweder oder nehmen andere Segel oder wingen inzwischen)
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ich hoffe ich mache damit keinen Fehler. Es gibt ja durchaus Stimmen die sagen, camber-gestützte Foil-Segel stabilisieren den Flug, no-cams wären nervöser. Ich habe bei den Gun Raise allerdings immer ein latentes Gefühl von Over-Power, insbesondere bei den Halsen und in Böen. Ich hoffe, ein No-Cam Foil-Segel kann ich leichter "Off" stellen und damit entspannter foilen. Ich bin primär in sehr böigen Bedingungen unterwegs, hab selten stabilen Grundwind an meinem Homespot.
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Aber das Lift RN ist doch ein No-cam? Da hätte ich einige Tipps gehabt. 2-Cam-Freerace-Foil ist schon schwieriger.
genau, das Lift RN hat keine Camber, daher für mich interessant. Die Flylites von Gun gibts in 6.8 eh gerade nicht zu bekommen, die sind nicht auf Lager. Daher mal bei Daily Dose geschaut und das Naish Lift RN in 7.0 gefunden. Das soll für Foil und Finne funktionieren, macht es für mich noch interessanter denn ich kann zwei Segel damit ersetzen. Hoffe ich.
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bin auf ein Naish Lift RN 7.0 aufmerksam geworden und werde das Anfang Mai in Empfang nehmen. Dann gegen mein Raise 7.0 testen. Bin sehr gespannt.
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wäre mal interessant zu wissen, warum Gun das Raise rausgeworfen hat ...
Kurtmieville 4.8 und 9.0 sind in ihrer Größe sehr weit voneinander entfernt. Vermutlich ist dann ein Vergleich der beiden Segel - (insb zu meiner Hauptfrage des Verhaltens Cam vs NoCam) schwer.
Tatsächlich hätte ich gerne mal den Vergleich Raise 7.0 vs Flylite 6.8 (oder Raise 6.0 vs Flylite 5.8).
Da aber so wenig Antworten kommen scheints da keine Erfahrungen zu geben.
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Hat jemand beide Segel testen können oder besitzt/besaß ein Raise oder Flylite oder beide und kann von Unterschieden der beiden Segel berichten?
Oder hat jemand Erfahrung mit vergleichbaren Freeride Foil Segeln beider Art, also cam vs no cam? (Race Foil Segel Erfahrungen sind für dieses Thema nicht relevant).
Meine Frage ist: was eignet sich besser zum entspannten Foil-Cruisen im unteren Windbereich? Ist das Flylite das "modernere"/bessere Foil-Segel dafür?
Für diejenigen die im "anderen" surf-forum mitlesen: ich hab die Frage dort in 2024 mal plaziert, es gab dort einige Antworten, allerdings zum Teil komplett gegensätzlich. ich hab das Thema damals erstmal nicht weiter verfolgt.
Da ich aber vor einiger Zeit mein Foilboard gewechselt habe (vom Tabou Fifty 125 zum Tabou Magic Carpet 135, (es gibt hier einen Thread zum Tabou Magic Carpet), wird die Frage für mich wieder interessant. Die Raise bauten imo eher kompakt im Luff (mein 7.0 und 6.0 riggen beide auf 430 SDM), dafür mit langer Gabel. Das Flylite hat eine sehr kurze Gabellänge, dafür gestreckte Outline im Vorliek (460er fürs 6.8er). Der Magic Carpet ist sehr (!) kurz, man steht wirklich eng am Mastfuß. Ich hatte erst einmal Gelegenheit, den MC zu foilen. Aber sofort augenfällig: es ist ein komplett anderes Foil/Flug-Verhalten als mit dem Fifty. Der Fifty liftete einfacher (längere Gleitfläche?), der MC ist viel agiler, nervöser sogar auf dem Schlag (?), aber deutlich stabiler bei der Halse. Der Fifty harmoniert perfekt mit den Raise, ich würde sagen, es ist performance orientiertes Windfoilen (wofür der Fifty ja auch gebaut wurde). Der MC scheint mir klar eher der Cruiser zu sein (was ich durchaus für entspannteres Windfoilen begrüße). Ist dann also das Flylite mit kurzer Gabel, anderem Profil und vielleicht besserem Handling (? - das wäre in der Tat eine der Fragen, da gehen die Meinungen wohl sehr auseinander) das bessere Segel für den Magic Carpet? Ist es sogar das bessere Freeride Foilsegel? Gun hat das Raise aus dem Programm genommen und das Flylite drin gelassen. Nur aus Kostengründen?
Weitere Frage: ich habe einen 900er und 1200er Frontflügel. Könnte ein 6.8er Flylite beide Raise ersetzen wenn ich wirklich nur im Low-Wind Bereich foile (ab Finne-Wind für 8.0qm windsurfe ich lieber). Ich wiege 76kg. Den 900er hab ich erst einmal gefahren, da ich bisher nur hin und wieder foile und kaum mal verschiedene set-ups ausprobiert habe, fehlt mir die praktische Erfahrung was wann zusammen passt. Ich bin eher "gear-faul", foilen macht Spaß, aber es muß für mich so simpel wie möglich sein. Auch das Teil der ganzen oa. Überlegungen.
Viele Fragen ... bin gespannt was kommt.
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Eine sehr charmante Art wieder zum Thema zurückzuführen. Und ich würde auch mal behaupten , dass Wingen nicht wesentlich weniger anstrengend ist. Wenn ich die manchmal Pumpen sehe mit ihren Winzflügeln.
die Diskussion gehört zum Thema, wie dargestellt, es ist einer der Gründe warum weniger gesurft wird. Der Faktor Anstrengung. Lässt sich nicht wegdiskutieren, auch wenns nicht gefällt.
Der Pumpvorgang dauert einige Sekunden, vielleicht ne halbe Minute. Danach ist Schweben.
Ist auch Bewegung, sicher auch nicht unanstrengend. wie ebiken ja auch. Aber halt weniger, bis hin zu nicht mehr ausreichend. Aber ich will mich nicht wiederholen ...
Und für Falsch-Verstehen-Woller: es geht nicht darum Wingen (oder eMTBiken) zu dissen. Echt nicht.
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seh ich in meinem umfeld anders
die mehrheit der e-bikes werden für den weg zur arbeit genutzt, für den sport wird das -oft sauteure - rennrad rausgeholt, seltener das mountainbike.mag regional sehr unterschiedlich sein
OK, verstehe, ja das kann gut so sein, mein Vergleich bezog sich rein auf den MTB Sport (den allerdings auch nicht wenige betreiben). insofern spezifiert: e-MTB .
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ich weis nicht ob das e-biken wirklich eine zusammenhang mit weniger windsurfen hat
und die vergleichbarkeit zum wingen seh ich auch nicht, das ist immer noch ein rein muskelgetriebener sport.ist doch lediglich eine Metapher, bleibt aber dennoch relevant. Und richtig.
Ausgangsfrage: wird weniger gewindsurft?
Nicht wenige - faktisch viele - Windsurfer fanden/finden Wingen interessant, probierens, wurden/werden angefixt, steigen komplett um.Und kommen nicht mehr zurück, weil ihnen Windsurfen nun zu angstrengend geworden ist (und aus manch anderen Gründen).
Metapher ebike: viele biker, die bisher glücklich und zufrieden mit ihrem MTB waren (und ihren damit machbaren Distanzen und Höhenmetern) fanden/finden ebike interesssant, probierens, wurden/werden angefixt, steigen komplett um.
Und kommen nicht mehr zurück, weil ihnen bio-biken nun zu angstrengend geworden ist (und aus manch anderen Gründen).
Bingo?
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ich finde immer den Hass in den Augen der MTB-"Profis" ungeheuer lustig, wenn die Elektro-Rad Fraktion an Ihnen vobei am Berg hoch - dabei die Aussicht geniessend - vorbeifliegt ...
Ich wusste nicht, dass Wingfoilen soviel weniger körperlich belastend ist als Windsurfen? Kann ich mir nicht wirklich vorstellend - insbesondere bei 6-8Knoten in Süddeutschland-wenn alle kämpfen um Fliegen zu können.
1) alles gut wenn die ebiker Spaß haben, voll gegönnt. Fakt ist: sie strengen sich weniger an, ergo geht die Kondition langsam aber stetig flöten. Auch das haben mir mehrere ebiker, die ehrlich und selbstkritisch genug sind, erzählt. Ist nichts eigen-erfundenes.
2) dito fürs Wingen, wie eingangs erwähnt: die Aussagen kommen von Wingern (!): "es ist viel weniger anstrengend. Fürs Windsurfen hätte ich die Power nicht mehr"
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Wingen ist wie e-Mountainbike. Macht Spass, aber es entzieht schleichend die Kondition und Kraft. Sag nicht ich, sondern nicht wenige derer, die an meinem Homespot vom Windsurfen aufs Wingen umgestiegen sind. Sie sagen unisono, daß sie nicht mehr die Konstitution hätten nochmal windzusurfen, es würde schlicht die Power fehlen.
Krass oder? So gesehen, sind die, die beim Windsurfen bleiben, elitär. Denn sie haben die nötige Fitness. In einer Zeit in der die Menschen immer und immer bequemer werden ein hohes Gut.