Bin gerad dabei das Aeon aufzubauen. Was mir negativ auffällt ist, dass die Schrauben am Frontwing sich nicht plan versenken lassen. Die stehen auch voll angeschraubt ein kleines Stück raus. Ist beim 750 er wie am Foto, beim 450 er besser aber nicht gut und kann strömungstechnisch so nicht optimal sein. Das war beim Phantom und dem Sabfoil dVor klar besser , da waren die Schrauben alle plan. Wie ist das bei Euren Aeons?
Beiträge von cad184
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Hab das Aeon mittlerweile bekommen (bis auf den 550 er wing, der kommt Ende Oktober nach). Heute alles mit 2000 er Körnung nass geschliffen. Ging sehr schnell, da das Aeon offenbar eine Beschichtung hat, und die Oberfläche sehr schnell hydrophil wird.
Die aufgedruckten Logos spürt man, wenn man mit dem Finger drüber fährt ein wenig, die habe ich ebenfalls glatt gemacht, nicht dass mich da was bremst.😝
Aber nur so viel dass man sie noch gut sieht, und alles wie Original aussieht.
Jetzt kommt das Warten auf Wind. Ich wollte eigentlich am Wochenende weg, aber das Wetter und der Forecast ist bescheiden. Eventuell geht morgen in der Nähe an einem kleinen Baggersee was.Würde das Aeon schon gerne ausprobieren.
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Wenn man über die Wellen nicht mehr drüber fliegen kann, und ständig die Höhe anpassen muss ist es echt ungemütlich.
Gegen die Welle aufkreuzen geht (in eine Richtung) dann fast gar nicht. Halbwind wo man die Wellen eher seitlich kreuzen würde, wird man zu schnell.
In die Gegenrichtung ist es dann meist leichter.
Da ist dann der Punkt, wo ich auf mein Windsurf Freewavezeug wechsle. Wobei man sich mit Foil wahrscheinlich an solche Bedingungen einfahren und gewöhnen kann.
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Das ist das Schwierige, man ist überfordert mit den Bedingungen und traut sich nicht in die hintere Schlaufe. Dann passt aber das Setup nicht, man steht zu aufrecht, mit zu viel Druck am hinteren Bein, speziell mit einem kleinen Frontwing.
Man MUSS in die hintere Schlaufe, dann gehts meistens besser, kostet aber einiges an Überwindung. Und führt leider auch manchmal zum Crash.
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Habe ich hinten schon gemacht.
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Ich bin nicht mutig, nur grenzenlos optimistisch.
War aber jetzt echt nicht so schwer, wenn man sich das vorher überlegt und entsprechend alles vorbereitet. Und wie so mancher "Fachbetrieb" vielleicht mit dem Mast umgeht, wollte ich auch nicht wissen ...hab da leider einiges erlebt in den letzten Jahren, was geht mach ich selber.
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Warum schneidet man dann dahinter nicht weg und man könnte auch die Gabel kürzer fahren, hab ich so noch nie bewusst gesehen.
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Nachdem ich nun mein Aeon Set erhalten habe, gings ans fröhliche Sägen.
Ich habe mir mit 2 miteinander verschraubten Holzlatten beidseitig eine Führung gebaut und ganz knapp oberhalb der von Patrik eingezeichneten Markierung abgesägt. So bleibt vorne eine 2,5 cm gerade Stelle am Mast, so wie bei meinen Phantom Masten. Das Sägen mit einem Carbonsägeblatt ging eigentlich gut, dauerte aber mit Pausen so 10 Minuten. Etwas glatt geschliffen.
Dann der Moment der Wahrheit. 🧟♂️
In beiden Boards (Hyperion 178 mit Deep tuttle Box, Phntom 78 mit Foilbox) hatte ich viel zu viel Rake, bis 5 Grad. Hinten shimmen hat irgendwie nichts gebracht, da mit langen shims auch vorne durch die kleine Kante imMast alles ein wenig höher kommt, mit kurzen shims passte hinten die Geometrie nicht, kam auch alles insgesamt höher.
Also habe ich die Nase vorne weggeschliffen. Habe darauf geachtet, hinten am Mast nichts weiter wegzunehmen und eine Gerade bis vorne zu bekommen. Ging eigentlich ganz gut zu schleifen.
Dann wieder probiert.Der Phantom 78 hat nun ohne shim einen Rake von 3,7 Grad, also nahezu perfekt (mehr Rake fahre ich nicht). Die kleine Nase, die über die Box am Unterwasserschiff übersteht sitzt auch perfekt auf, bündig mite dem Moosgummiteil, aber nicht zu tief. Wenn ich hinten die Schraube eine Umdrehung weniger anziehe, und den Mast nach vorne drücke, komme ich auf 3,4 Grad. Damit kann ich mit der hinteren Schraube meinen gewünschten Rake an dem Board gut einstellen. Der Mast hat hinten Luft, die Schraube wird aber ohnehin immer auf Zug belastet, auch wenn ich den Hohlraum mit shims verschließe. Nico Goyard hat in der Phantom Whatts App Gruppe gemeint, dass das absolut unkritisch ist und er auch über mehr oder weniger Umdrehungen hinten den Rake einstellt und in der Box bei Phantom Boards mit tiefer Foilbox und den Phantom Masten hinten immer ein Hohlraum bleibt.(Nico shimmt nur vorne).
Bei Fmx, nutze ich vorne einen kurzen 1 mm shim und einen 1Grad Langshim (hohe Seite hinten). So habe ich 3,2 Grad und der Mast liegt über die gesamte Box gut auf.Mit einer Kombination aus 2er Langshim hinten und 1 er Langshim vorne habe ich 2,9 Grad, perfekt für Leichtwind.
Der Aeon Mast sitzt irgendwie tiefer in der Box als der Phantommast, die Tonnenmuttern sitzen auch höher, sodass ich alle Mastschrauben 0,5 cm kürzer brauche. Habe da aber einen Vorrat.
Das ganze hat rund 3 Stunden gedauert, habe gefühlt den Mast 30 Mal mit unterschiedlichen Shimkombinationen durchgetestet. Jetzt passt es aber sehr gut mit minimalen shims auf beiden Boards, bin sehr zufrieden!💪
Ich kenn einige Bekannte die auch surfen, die würden bei dem Gedanken, einen neuen 2400 Euro Mast abzusägen und dann stundenlang shims und Schrauben abzustimmen verzweifeln, aber uns Foilern macht sowas halt Spaß.🤣 Ist echt nix für die breite Masse…
Hier noch Fotos … -
Ich habe mir auch den Freefall Haken bestellt ( sogar mit 10% Rabatt bei Vorbestellung) werde mein Drake Trapez zum Polsterer/Sattler im Ort bringen und die Schlaufen auftrennen und neu annähen lassen. Wird hoffentlich keine große Sache sein.
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Für mich ist das Kriterium die Halse,
Mit meinem Phantom fliege ich mit dem 550 er bei 12 Knoten, Durchgleiten geht meist auch gut.
Aber: ich schaffe es dann oft nicht die Halse durchzufliegen, also wartet man dann auf eine Böe um wieder ins Fliegen zu kommen, und gurkt öfters im Dümpeln herum.
Da wäre es dann mit 730 er Frontwing entspannter, da gehen auch die Halsen am Windlimit deutlich besser. Speedunterschied ist an der unteren Windgrenze bei mir nicht so groß zwischen 730 und 550er.
Die Pros fliegen halt auch mit 550er die Halsen sicher durch und sind dann immer (und schneller) am Fahren.
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Sind die neuen Slalomboards echt so aufs geradeaus fahren optimiert und daher schwerer zu Halsen als früher (Patrik Diethelm meinte das in einem Interview), oder warum gleiten die wenigsten einmal eine Halse durch? Da sind schon einige dabei, die die Halse regelrecht abstechen (gehört auch zu einer meiner Kernkompetenzen😜).
Wenn man im Pulk bedrängt die Halse machen muss ok, aber wenn man alleine zu Tonne fährt, sollte das für die Pros schon machbar sein.
Die Bedingungen sehen ja nicht so schlecht aus. -
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Ich war gestern mit meinem 91 FMX 920 Frontwing und 9qm auf dem Wasser gut angepowert.
Ein anderer Foiler mit 85 cm JP und 550 Frontwing.
Er hatte null Auftrag, er ist mit dem kleinen Frontwing zwar ins Fliegen gekommen
Mehr aber nicht, selbst im Topspeed hatte ich die Nase vorne.
Klein ist halt nur schneller wenn die bedingungen es hergeben.
Kommt halt immer drauf an wer drauf steht…
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Johann Soe nutzt bei der IFCA in Torbole das 89 er Patrik Foil Comp 3.
Offenbar hat das breitere Brett auch im Slalom (bei Leichtwind) Vorteile und die werden genutzt. Ich vermute, dass in Torbole ein 8er Slalom um 2 Bojen gefahren wird (anders als PWA Downwind Slalom), da muss man dann mehr am Wind fahren, wo wiederum das breitere Brett Vorteile bringt.
Bei der PWA darf halt nur ein einziges Brett registriert werden, dass dann fast immer ein 85 er ist.
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Finne sieht aus wie in Zeitlupe 🫣
Da gibts mit Foil mehr (ungewollte) Action. Nico Prien mit Volltreffer…
https://www.instagram.com/p/DP6XyNWjJhw/
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Im Foil scheint Johann Soe wieder alle in Grund und Boden zu fahren, Nico Prien 2. in der 2. Elimination, geht ja doch…
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Ich war schon öfters zu Ostern unten, Wetter kannst du alles haben, von Regen/Kälte bis frühsommerlich warm.
Nordwind sollte da gut gehen, Ora kann teils stärker sein als im Sommer, aber wohl nicht so zuverlässig.