Was ist beim Foilen eigentlich der schnellste Kurs? Ich habe das Gefühl, dass ich weniger tief downwind (als beim slalomsurfen) schneller bin. Habe bei tieferem downwind den Eindruck dass mir der Winddruck im Segel ausgeht.
Beiträge von cad184
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Ich habe schnell entschlossen vom 11. - 15.08. einen Stellplatz am Camping Sarathei, Lago di Santa Croce gebucht. War noch nie dort (bzw. nur vorbei gefahren) und das Revier soll zum Foilen ganz gut gehen. Gegend schaut auch schön aus, man kann wandern, Sup nehme ich auch mit, bin schon gespannt. Normal soll es im August bei zu viel Hitze ja eher schlecht mit der Thermik sein, die Großwetterlage sagt aber eher kühleres Wetter an, daher hoffe ich auf ein wenig (Foil)wind.
Die erste September Woche bin ich dann noch am Gardasee.
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habe mich da noch ein paar Tipps von Sailworks (Bruce Peterson) erinnert.
Foil faster - go from standing up to hiking out on your windfoil (sailworks.com)
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Na gut, dann sag ich doch was dazu:
Ich fahre erst kürzlich wirklich in beiden Schlaufen downwind. Aber nicht tiefen Raumwindkurs, maximal so 110 Grad. Board leicht schräg stellen, wenn ich das Gefühl habe dass ich zuviel Power habe hilft mir schon. Habe aber da immer noch dass Gefühl, dass ich das Segel nicht voll dicht halte und mehr gehen könnte. Trau mich aber dann einfach nicht, weil ich nicht unkontrolliert stürzen möchte.
Also im Moment sehe ich den limitierenden Faktor ganz klar bei mir, kleinerer Frontwing wird helfen, kann ich aber noch nicht beurteilen, was dan Potential schlummert, da erst einmal benutzt.
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ich lese da sehr interessiert mit, bin aber selbst erst bei 42 km/h (mit 900er Frontwing) angekommen und kann dazu nicht wirklich etwas beitragen. Mir hat das sich immer mehr einstellende Gefühl, dass ich das Foil kontrollieren kann sehr geholfen etwas mehr zu pushen. Bei mir fährt aber der Respekt vor Crashes bei Fullspeed immer mit.
Also: Eier in der Hose, eine gewisse Sturztoleranz und TOW werden nötig sein.
Sieht man ja auch wie es jeden Tag die Pros in Fuerte zerlegt hat, ist schon nicht ohne ...
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man spricht halt von "Mastrake", stellt damit aber richtigerwise wie Boris schreibt, den Winkel der Fuselage zum Board ein (habe ich einen Beitrag weiter oben aber so geschrieben).
Spannend wird es wenn die Fuselage nicht plan ist, wo man dann den Winkel genau misst. aber muss man halt probieren, womit man sich wohl fühlt, egal ob das dann 2, 3 oder 4 Grad sind.
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3,2 Grad absolut zwischen Boardoberfläche vorm Mast und Fuselage, nachdem die Shims in der Foilbox eingesetzt wurden.
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Na ja gestern hat Goyard dann gezeigt, dass er (war glaube ich gegen Rutkowski) auch bei viel Wind am ersten Schlag, der dann nach der ersten Boje noch tiefer downwind ging einfach schneller war (mit 3,7 er Segel und kleinem Frontwing) als die Finnenfahrer. Damit ist für mich klar, dass wahrscheinlich kommendes Jahr, wenn die anderen Marken mit noch kleineren Foilsegeln und Frontwings nachziehen, die Finnenfahrer keine Chance mehr gegen Foil haben werden, in keinem Windbereich.
Dann macht ein gemeinsame Format, das heuer schon einen großen Reiz in Pozo und Fuerte hatte, auch gar keinen Sinn mehr, weil die Finnenfahrer hinterherfahren werden. Ich hoffe auf genügend Druck und Unterstützung seitens der Industrie, dass es trotzdem weiterhin Fin-Slalom geben wird, aber dann am Besten getrennt nach Disziplinen Foil und Fin, ob getrennt nach Events oder beides an einem Ort kann ich nicht beurteilen, was da realistischer ist.
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bei 3 bis 4 grad schiebst dein flugzeug aber auch sehr weit nach vorne, ich schätz mal 5 cm
eigentlich verschiebt sich der Frontwing nach hinten. Merke aber beim Abheben kaum einen Unterscheid, sobald ich genug Druck im Segel hab um anzupumpen und das Board zu beschleunigen, komme ich leicht aufs Foil egal ob 0 oder 3 Grad. die Höhe der Nase im Flug und die Touchdowns sind mit 3,2 Grad aber viel angenehmer.
Jordi Vonk empfiehlt in einem Youtube Video (F4 Foils) explizit meinen Falcon (mein 2021er Modell) nicht unter 3 Grad zu trimmen, an diese Empfehlung habe ich mich gehalten und bisher keinen Grund gefunden das zu ändern.
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wie stellt man das ein?
mit den Mast Shims, damit ändert sich der Winkel der Fuselage zum Board (aber auch etwas die Position des Frontwings, mehr Rake-> Frontwing weiter hinten)
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Bin erst auch weiter vorne gefahren, nun aber deutlich weiter hinten, kann teilweise fast freihändig fahren (kurzes Stück) und habe so den vollen Segeldruck.
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War ja vor 2 Jahren in Israel auch ähnlich. Goyard mit Foil erfolgreich in Bedingungen wo alle anderen noch meist auf Finne gesetzt haben. Er verschiebt die Grenzen für Foils halt immer weiter nach oben. Gut er hat den Vorteil sich auf wenige Events zu konzentrieren und daher das Material dafür passend auszuwählen, aber er zeigt eindrucksvoll, was mit Foil möglich ist und legt wieder eine neue Messlatte.
Schon beeindruckend und für mich so nicht erwartet.
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Hatte wie gesagt keine Möglichkeit das Setup nochmals zu fahren, hoffentlich spätestens im September am Gardasee oder rund um den 15. August am Lago di Santa Croce (bin da zum ersten Mal). Dazu kommt, dass ich an dem sagten Tag mit dem 8,0 er Segel auch teils überpowert war, mit 7,0 hätte besser gepasst. Schlechtes Setup und zu großes Segel ist beim Foil keine gute Kombination, dafür wars gar nicht so schlecht, aber halt gefühlt sehr verkrampft.
Fußschlaufen fahre ich mittlerweile hinten ganz hinten, vordere Schlaufe ein Loch von hinten.
Denke, dass der Mast bei der kürzeren Fuselage und kleinem Flügel wohl eher zurück muss. Shims muss ich mich dann spielen, aber der 1° Depower shim war wohl eher nicht nötig.
Habe auch beim 900er Flügel eine Zeitlang gebraucht bis das Setup gepasst hat. Super geht das natürlich im Urlaub, wo man 14 Tage lang jeden Tag aufs Brett kommt und ein gutes Gefühl entwickelt.
Habe im Urlaub laufend folgende Veränderungen gemacht und nun passt es beim 900er Flügel mit 9,0 und 8,0 er Gunsails GSF Segel im Windbereich von 8- 18 Knoten sehr gut. Eigentlich waren alle Veränderungen in Richtung mehr Power, die ich mittlerweile aber gerne mag und auch gut kontrollieren kann, am Anfang stellt man wohl alles zu konservativ ein, weil man Angst vorm Overfoilen hat. Mittlerweile versuche ich das Foil bewusst zu pushen und die Kraft vom Segel voll auszunutzen, bleibt trotzdem im Flug alles sehr stabil, macht schon Spass.
Was habe ich verändert:
Mastfuß 3,5 cm zurück
Fußschlaufen eine Position zurück (hinten ganz hinten, vorne erstes Loch von hinten)
Shim von 1,5° Depower, nun ohne shim
Trapeztampen statt 30-34 auf 38-40 Inch (entsprechend längere Variotampen meist nun voll ausgefahren)
Mastrake auf 3,2°
Segel mehr downhaul bei mehr Wind, wird gefühlt und lt GPS schneller
Hätte vorher nie gedacht, dass ich so fahren kann, vor allem die längeren Trapeztampen waren erst unvorstellbar für mich, nun könnte ich mir in gewissen Situationen sogar noch etwas längere vorstellen. Unter 37 Inch vom Einstellbereich her nutze ich gar nicht mehr.
Wie schon gesagt reagiert das Foil sehr sensibel auf Trimmveränderungen und da muss ich halt ein paar Tage für den kleinen Flügel investieren, dann bin ich überzeugt, dass das auch besser wird. Rein von der Beschleunigung und der Wendigkeit ist der kleine Flügel schon spaßig.
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Die Races auf Fuerte sind zwar vom Verlauf her spannend, aber die Action kommt für mich nicht an Finnenraces heran. Das Schweben nimmt die Dynamik heraus, da können sie auch bei 8 Bft. foilen und es ändert nichts.
Also ich finde schon dass auch bei den Foils die Dynamik gut rüberkommt, gab ja täglich durchaus üble Crashes, da sieht man schon, dass die Profis da am Limit sind. Die Drohnenaufnahmen sind auch wieder super.
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weiß ich nicht, aber die Qualität ist wirklich sehr gut (habe 2 Magnums besessen 135 (schon verkauft) und 115).
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Verkaufe ein Salom-/Freeracebord
Angulo Magnum 115
72 cm breit
236 cm lang, 115 Liter
geeignet für Segel bis 8,5 m2
Sehr einfach zu fahrendes und gut zu halsendes Slalomboard (Mischung aus Slalom und Freeraceboard). Das Board läuft schön frei und ist trotzdem sehr einfach zu kontrollieren bei sehr guten Fahrleistungen. Siehe beiliegenden Test aus dem französischen Surfmagazin. Die Angulo Boards sind sehr stabil gebaut ( kein Verglech zu Isonic, Falcon etc, die gleich Beulen bekommen) und trotzdem sehr leicht.
Ds Board ist in sehr gutem Zustand und hat keine Schäden oder Reparaturen. Es wurde von mir 2020 neu gekauft und zwei Saisonen nicht sehr viel genutzt (12 Tage am Wasser). Ich verkaufe das Board da ich unter 20 Knoten Wind nur mehr mit Foil fahre und dann auf mein Waveboard wechsle. Somit passt das Board nicht mehr in meine Range.
Nur Abholung in österreich, Graz oder Gratwein (7min von Graz). eventuell Übergabe am Gardasee in der ersten Septemberwoche möglich.
Vk 700 Euro
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Na ja butterweich würde ich nicht sagen, aber schon deutlich weicher als ein normales Slalomsegel. Je mehr Vorliekspannung, desto besser wird es. Manchmal rotieren die Camber nicht ganz durch , wenn man dann einmal anpumpt schlagen sie ganz um. Muss aber sagen, dass ich leider noch immer viele Halsen vermurkse, Bin aber zuletzt im Urlaub jeden Tag 3-4 Halsen durchgeflogen und wenn das Timing beim Shiften passt, rotieren die Cams sauber durch. Liegt also auch an meiner Fahrtechnik und nicht so sehr am Segel. Wurde aber im Urlaub zunehmend besser. Auch wenn ich nicht durchfliege nehme ich meistens genug Speed mit, dass ich mit 2 mal pumpen gleich weiterfliegen kann. Das ist dann deutlich weniger anstrengend, als bei wenig Wind sich vom Stand weg ins fliegen zu pumpen.
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Mir ist auch vor 3 Jahren bei meinem Ion freeride CS bei der ersten Ausfahrt in Malcesine der Haken gebrochen. War schon fast auf der Limone Seite, der Weg zurück war echt anstrengend. habe zwischendurch gedacht ich schaffe es nicht mehr. 25 kt Wind auf kleinem Freewavebrett sind ohne Trapez mühsam.
Der Haken wurde dann übrigens gratis in Torbole getauscht (obwohl ich das Trapez in Österreich gekauft hatte). War offenbar ein Produktionsfehler mit Rückruf. Der neue Haken hält seidem.