um ein bisserl zu zeigen warum ich geringe carbongehalte nicht sinnvoll finde
carbon ist relativ steif und hat eine geringe bruchdehnung
glas ist deutlich weicher hat aber mehr bruchdehnung
stellt euch einen altmodischen expander (vorgänger vom theraband) vor...von den strängen habt ihr alles stahlfedern (100% carbon) oder alles gummistränge (0%carbon)
und jetzt tausch ihr nur die hälfte der stränge - 50% carbon. beim spannen arbeitet ihr fast nur gegen die stahlfedern, weil die viel steifer sind , die gummis federn da ein bisserl mit. nach ein paar & dehnung sind die stahlfedern an ihrer bruchdehnung und brechen - ab dann habt ihr nur mehr die gummis im einsatz. in diesem sinn macht es nur sehr selten sinn carbon und glasfasern in der selben richtung zu kombinieren , besonders wenn es um dynamische/federnde bauteile geht.
jetzt geht es bei einem mast ja nicht nur um längsfasern - das würde tolle biegen, aber schon beim montieren der gabel wie ein grashalm kollabieren.
also müssen da fasern auch in anderen richtungen liegen - radial oder in irgendwelchen winkeln.
das legt der mastdesigner fest, hängt auch ab wie der mast hergestellt etc.
also ist das schon ein richtig komplexes thema und der "carbonanteil" alleine sagt eigentlich fast nix aus.
wenn man dazuschreibt wo ungefähr das glas ist (verstärkungen an base, gabel, top beispielsweise) wäre das informativer