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Beiträge von DI7

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 18:35

    Rumpelstilzchen Was wird bei völliger Freiheit besser, wenn es angeblich - wohl bezogen auf Finne - nichts mehr zu verbessern gibt? Fährst Du dann Regatten mit?

    Wenn ich mir bloß für den leichtwindigen, schmalen Achensee und ev noch eine 8er-Kurs zusätzlich extra einen großen F-Race (oder was Ähnliches mit langer Gleitfläche) und für die eine Regatta extra eine supersofte 45er Finne besorgen müsste, wäre es zB für mich TEURER und faktisch sinnvolle Windlimits würden immer weiter untergraben.

    Fin/Foil-Mix-Regattavarianten führten im IFCA-Bereich (wo die IFCA zumindest theoretisch einen Einfluß hätte) per Foil-Fähigkeiten zu einem untergraben von Windlimits bzw ihrer Auslegung an Ort und Stelle.

    Dass man Einsteigern oder Schnupperern materialtechnisch irgendwelche teilnahmebeschränkenden Hürden auferlegen würde, sehe ich nicht.

    Wenn der Container mit dem neuen Zeug da ist, fahren alle die können nur mehr das Neue. Wer die Kohle hat, kann es sich bereits einfliegen lassen und nach euren Ideen bereits vor der neuen Saison einsetzen.

    Gute Regeln und gute Vermesser bekommen sehr viel in den Griff. Missstände gehören behoben, anstatt sie als Begründung heranzuziehen - erinnert mich an die Forderugn Doping komplett freizugeben, weil eh schwer zu kontrollieren, eh Skandale, ...

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 18:11

    Klar sollte man besser und genau entsprechend der Spezifikationen bauen und eine entsprechende Qualitätskontrolle einziehen. Wir haben mal mehrere Boards stichprobenartig gemessen und die auch so getunten Haupt-Cutouts waren an Backbord jeweils 3 mm breiter (unter der Annahme, dass die Tuttlebox mittig war) ...

    OK, auf wen wurde denn der Falcon 116 abgestimmt? Und auf wen der 99, um mal bei den jüngeren Veränderungen zu bleiben?

    Man braucht nur eine Regel ändern, und schon gibt es haufenweise was zu optimieren. Angefangen bei der Zahl der erlaubten Segel ...

    Oder als krasses Extrembeispiel: Fin-Slalom, unteres Windlimit 9 kn, oberes 40 kn, nur mehr ein erlaubtes Board pro Kalenderjahr, maximale Breite 91 cm, viel Spaß (beim entwickeln) - und wohl NICHT beim fahren.

    Oder in Richtung Haltbarkeit, drei Boardgrößen und die Boards MÜSSEN jeweils zwei Kalenderjahre halten, das gäbe einen Schub für Konstruktion und Bauweise und wäre wahrscheinlich nachhaltiger. Etwas teurer wäre es - bezogen auf die einmalige Anschaffung - auch, vor allem mal das Know-how zu verbessern.

  • Fin vs Foil

    • DI7
    • 12. November 2023 um 16:54

    Wer hatte die Idee Fin und Foil im ernsthaften Regattageschehen zu vermischen (und hat das sooo lange beibehalten) und steht jetzt dafür gerade?

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 16:50

    Freihheit sehr gerne, aber nicht beim Material im sportlichen Wettbewerb!

    Mit mehr Freiheit wird alles noch teurer - vgl Ära der Custom Boards, heute: Moth Class, TP52, Imoca 60, Volvo Open 70 etc für Box Rule Liebhaber.

    Serien würde es dann nur noch für den Freeride Massenmarkt und für Schul- und Aufsteigerboards geben. Der Rennbereich wäre völlig entkoppelt. Die Slalomboards wären nicht nur einem Teamfahrer (falls es das mal für den Topfahrer wirklich so gab), sondern jedem ernsthaft unterstützten individuell auf den Leib geschneidert. Inklusive Zwischengrößen.

    Keine Chance auch nur annhähernd ein mit den Topleuten vergleichbares Material zu kaufen, und falls gebraucht, müsste es nix mehr halten.

    Dann muss wie im 470er (Fock, Spi) ein Segel nur noch eine Regatta halten, ein Board nur ...

    Dauernd gäbe es dann was Neues. Für jedes Revier eine andere Materialabstufung, ...

    Und man muss ja nicht nur kaufen, sondern auch tunen (und zumindest die Zeit sollte es, einmal eingereckt, seine Leistungsfähigkeit beibehalten).

    Beispiel: Wir haben früher zwei Großsegel von derselben Tuchrolle gekauft (Ullman in California) - bis wir eines super trimmen konnten, war es regattauntauglich, drum das (zumindest) zweite.

    Jetzt kann man natürlich sagen, dass die Entwicklung im Finnenbereich langsamer läuft als etwa bei Formula Foil ...

    Vermessser könnten schon was kontrollieren und die Sanktionen könnten entsprechend sein - nicht nur für Fahrer/-in, sondern vor allem für den, der sich als Hersteller eines Serienboards ausgibt.

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 14:41

    Klar sind das verschiedene Regeln, aber alle besser als völlige Freiheit, wie sie Rumpelstilzchen vorgeschlagen hat.

    Sehr gut gebaute, haltbare Serienboards - und für fin only drei Größen davon erlauben (solange man nicht ca 18 kn als untereres Windlimit durchsetzt)

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 14:26

    Customfreiheit ist das was dem Duotone Falcon aufgrund des Marketings von manchen va wegen dem Wörtchen "full" fälschlicherweise unterstellt wird.

    Es soll wohl nur heißen, dass die Bauweise mit einem full custom vergleichbar wäre ...

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 14:15
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Die Regel ist ein Witz in meinen Augen.

    Slalom ist die Formel 1 im Windsurfen, da soll jeder für sich das bestmögliche Material

    fahren dürfen.

    Auch in der Formel 1 (und beim America's Cup ...) gibt es Regeln und zwar sehr viele!

    Ohne sinnvolle Regeln kannst gleich einen Bankkontovergleich machen.

  • Regeln zur Bauweise/Serienproduktion von PWA/IFCA-Slalomboards samt Vor- und Nachteilen

    • DI7
    • 12. November 2023 um 14:13
    Zitat von c-bra

    das spiesst sich mmn aber alles mit der bezeichnung "mass production"

    die regel wird immer surrealer

    Mindestens 50 baugleiche Boards (einer Größe) in engen Toleranzen sehe ich nach heutigen Standards (sonnenklar nicht dem früherer Jahrzehnte und Bauweisen) noch als Massenproduktion.

    Wobei 50 einfach eine Sportregeldiskussion bzw -definition ist.

    Ansonsten sehe ich Marketingversuche das positive Fertigungstechnik- und Haltbarkeits-IMAGE von Custom auf die rennlizenzierten Massenboards zu übertragen. Patrik nennt seine 2023 Boards auch Semi-Custom.

    Wenn die CNC-Maschine immer gleich eingestellt ist, Luftfeuchtigkeit etc konstant, sind die Boards vermutlich vergleichbarer als in herkömmlichen Bauweisen, wo ja lange Aushärtezeiten in Formen etc nicht wirtschaftlich sind ...

    Rumpelstilzchen Vernünftiges Serienmaterial finde ich besser als völlige Customfreiheit. One Design hat auch was für sich.

  • wie wars - wie es war

    • DI7
    • 12. November 2023 um 11:58

    Seit 2. April ohne Schuhe zu fahren ging gestern mit 4.8 und 84 Litern in Podersdorf zu Ende ;( , da unter 9° C Wassertemperatur, Luft ähnlich, Sonnenstrahlen die kamen, waren nur für die Stimmung und hatten keinen spürbar wärmenden Effekt.

    Mein erster dreistelliger Windsurftag :) in einem Kalenderjahr. Wolkenstimmung in Richtung Sonnenuntergang war sehr gut :thumbup: , der Wind nahm leider etwas ab.

  • Fanatic nun Duotone

    • DI7
    • 12. November 2023 um 08:47

    Stimmt.

    Duotone Falcon 2024 kostet laut Liste: € 2.999

    Sie werden schon mindestens 50 gleiche je Board bauen ...

  • Fin vs Foil

    • DI7
    • 11. November 2023 um 19:19

    Ben Proffit sieht - Stand heute (und direkt in der PWA-Bubble) eine Trennung der Disziplinen Fin und Foil 2024 auch in der PWA kommen.

    Offiziell verlautbart ist aber noch nichts.

  • Neusiedlersee

    • DI7
    • 11. November 2023 um 09:18

    Was meinst mit "wasserintensiven" Zweitwohnsitzen? Pools? Überschießende Gartenbewässerung?

    Die gesamten Kanalplanungen samt Abwasserwirtschaft gehören überarbeitet - inklusive Hochwassersituationen.

    Wer dem See bezogen auf seinen natürlichen Einzugsbereich Wasser(zufluss) entzieht, soll dafür 1:1 Ersatz leisten müssen (Kostenwahrheit). Dann reduziert sich das Wegpumpen hoffentlich schnell.

    Es braucht einen definierten Hochwasserpegel (als mittlerer Wasserstand) mit dem jeder Betroffene (samt den für seinen Ort eben betreffenden Windverfrachtungen) eigenverantwortlich leben können muss, und die Planungssicherheit hat, dass bis dahin nicht (und schon gar nicht auf Zuruf) Wasser abgelassen wird. Der See braucht auch ordentlich Schwankungsbreite nach oben.


    Bei Deinem zweiten Satz bin ich voll bei Dir. Mittel- und langfristigeres Denken ist leider out, das Marketing darf nicht gestört werden.


    Die meisten, die nicht regelmäßig am See sind, sondern ihn von einem Speiselokal aus betrachten, werden 30-40 cm Pegelunterschied kaum wahrnehmen - "ist eh noch da", "ist eh noch schön" ...

  • Neusiedlersee

    • DI7
    • 11. November 2023 um 08:00

    Altes, totes Schilf ist für sich und vor allem die Vögel ein Thema - gut ist es eigentlich nur für Schlangen, Ratten, ... Vögel fühlen sich in zu altem Schilf gar nicht wohl.

    Klar braucht auch frisches Schilf - etwa nach einem Brand im Winter - Wasser um zu wachsen.

    Es geht um die Zurückdrängung der ausgeuferten Schilfflächen (=Monokultur), da dort ca die zwei- bis dreifache Wassermenge verdunstet, wie auf der noch freien Seefläche.

    Die Relation Schilffläche zu Seefläche zu Einzugsgebiet ist staatsgrenzengrennt betrachtet in Ungarn (mit Auswirkungen auf den gemeinsamen Wasserstand (Pegel) noch wesentlich kritischer zu sehen als in Österreich. Dort hat es verhältnismäßig noch viel mehr verdunstungsbeschleunigendes Schilf.

    Schilf filtert vorbeibewegtes Wasser. Schilf produziert andererseits Unmengen von Schlamm.

    Wucherndes unabsichtlich mitgedüngtes Schilf jahrzehntelang als unantastbar und diese Monokultur als auch so natürlich zu sehen war ein Fehler, ist ein Fehler. Verschilfung, degradierte Schilfflächen, Braunwasser, ... Man steige einmal auf die Hügelkette am Nordende von Neusiedl und Weiden am See - am besten dazwischen und Blicke gegen Westen - da kann man die österreichischen Schilfausmaße erkennen.

    Übrigens: In einem Monat konnte der Pegel um bis zu 35 cm steigen, in 6 Monaten wurde ein Plus von 77 cm erreicht (beides wohl um 1965).

  • Gardasee Anfang September

    • DI7
    • 10. November 2023 um 13:39

    Stimmt.

    Hab auch nicht vom CST oder anderen Nordende-Clubs gesprochen.

    Es ging darum das windschwache Jahr zu untermauern und mögliche Alternativen aufzuzeigen, dass Funboard Fun bleibt. Es soll grundsätzlich nicht sein, dass man das ganze Jahr - außer beim Defi - nur big stuff fahren muss. Hoffentlich wird 2024 am Lago di Garda besser. In vielerlei Hinsicht, angefangen bei Wind und Wetter.

    Kurslegestandards sinken infolge des in Bezug auf Windstärke und Winkel unempfindlicheren Foils.

  • Gardasee Anfang September

    • DI7
    • 10. November 2023 um 12:27

    Wintermonate? Hat niemand behauptet. Es gab in #3 eine Zusatzfrage zu November bis März.

    Was 2023 und die gelegten Kurse im Nordteil betrifft hätte ich ALLES bei allen fünf Regatten mit 8.4 fahren sollen. Nie kleiner. Das war schon krass.

    Vielleicht sollte man mal in der Früh in Malcesine fahren, jetzt mit den unverankerten Bahnmarken ...

  • Gardasee Anfang September

    • DI7
    • 10. November 2023 um 09:21

    Generell und auch am Gardasee gilt:

    Wer ordentlich aufkreuzen kann hat am Wasser regelmäßig mehr als genug Platz und besseren Wind - gerade bei Onshore, aber auch bei Sideshore.

    Wenn jeder vor seinem Manöver (und Sprung!!) schaut und sich währenddessen frei hält, ist schon viel gewonnen.

    In Torbole am Land können all die Liegstühle nerviger sein als gut abgelegte Segel.

  • Gardasee Anfang September

    • DI7
    • 10. November 2023 um 08:28

    ... an den passenden Spots, wenn die Conditions gut sind, es nicht dunkel ist, ...

    Klar fährt in den Wintermonaten - schon mangels Campingplätzen (und Torbeschränkungen) und besserem Durchschnittsniveau - fast niemand mehr den Nordwind zwischen Torbole und Riva ...

    Typische Ora (ohne Gradientwindunterstützung) haut dann auch niemand vom Hocker ...

    Feiertage (zB 3.10, 26.10), Wochenenden und Großwetterlagen, die eher woanders Wind versprechen (oder eben nur thermische Winde) spielen natürlich stets eine große Rolle.

  • Gardasee Anfang September

    • DI7
    • 10. November 2023 um 07:14

    Es ist dann definitiv nicht mehr Ferragosta (wo am meisten los ist). 2023 war es bis in den Oktober relativ voll - und eher abhängig von kurzfristigen Wetterentwicklungen.

    Voll ist immer eine Frage von wo und wie gemeint - darum ist eine Antwort schwer.

    Einsam oder ein kleines Grüppchen ist man am Gardasee ganzjährig selten.

  • Kilometer eines Windsurftages - Fit durch Time on the Water

    • DI7
    • 9. November 2023 um 17:18

    Wichtiger ist aber der ungefähre Session-/Tagesdurchschnitt - der natürlich auch abhängig vom verwendeten Material ist.

    Wie sieht das bei Dir aus?

  • Winter-Destinationen

    • DI7
    • 9. November 2023 um 09:44

    Wenn Sardinien Nord/West/Süd nicht passt ist es schwerer wegzukommen als etwa in Südfrankreich weiterzukommen zu kurz-/mittelfristig besseren Wetterbedingungen.

    Die Strecken auf Sardinien können sich ziemlich ziehen.

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