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Beiträge von DI7

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 5. Oktober 2023 um 10:05
    Zitat von Happy

    Frage: Stimmt es dass bei Wellen es besser ist etwas grössere Finnen zu fahren?

    Nein stimmt, nicht.

    Mach ich nicht. Weder mit Waveboard, Freewaveboard noch Freemoveboard.

    Man kann oft den Wellenschub zum angleiten nutzen und muss durch die verschiedenen Wellenphasen.

    Einzige mir bekannte Ausnahme wo es stimmen könnte: Im Slalom-Race-Bereich wir bei ca 50 km/h im heftigen, abflugprovozierenden Chop ab und zu eine minimal größere Carbonfinne gefahren um zu kompensieren, dass sie relativ oft teilweise das Wasser verlässt.

    Oder Onshore bei viel Strömung und wenig Wind, wenn es mit der normalen Finne grad nicht geht.

    Probier mal abfallen, beschleunigen und dann langsam und mit Gefühl wieder etwas anluven und den Speed beibehalten. Dann dürfte sich auch die Wasserlage des Boards verbessern - bzw besser beurteilbar sein.

  • Erfahrungen Slalom Board mit Freeride Finne?

    • DI7
    • 3. Oktober 2023 um 19:29
    Zitat von Peter.VIE

    stimmt - das Wichtigste ist, dass es Spaß macht :thumbup:

    ...

    Deshalb habe ich nur eine Empfehlung für alle: probiert aus 8o und nehmt was euch passt.

    Langfristig nachhaltig Spaß macht, was eine Investition in eine gute, sensible Fahrtechnik fördert. Deine Fahrtechnik bleibt Dir länger als irgendeine Materialkombi.

    Wer versucht sich an irgendwelche Materialunausgewogenheiten anzupassen oder sich damit in irgendeinem kleinen Bereich einen kurzsichtigen Vorteil zu verschaffen dürfte das Ziel aus Satz 1 verfehlen.

    Naürlich soll man mit Maß und Ziel probieren, aber dabei stets an die eigene Entwicklung denken und nichts Falsches einlernen.

  • Neusiedlersee

    • DI7
    • 3. Oktober 2023 um 17:58

    Ja, Aussüßen ist eine Gefahr (und ein Lieblingsthema des WWF basierend auf einer ziemlich alten Studie).

    Diese Gefahr besteht allerdings nur dann, wenn man wiederholt große Mengen des Seewassers über den Einserkanal ablässt (und damit jedesmal Salze und Schwebstoffe).

    Das kann erstens dadurch vermieden werden, dass der See je nach zu erwartendem Niederschlag/Verdunstung nur mit Maß und Ziel dotiert wird und zweitens durch einen zu tolerierenden mittleren Pegel Hochwasser vermieden werden (bis zu dem eben NICHT abgelassen wird), und drittens besteht derzeit echt keine Gefahr, das Irgendetwas abzulassen wäre - da ist man leider sehr, sehr weit entfernt.

    Ein stets randvolles Becken wird es also nicht geben können.

  • Neusiedlersee

    • DI7
    • 3. Oktober 2023 um 17:07

    Ein sehr wichtiges Thema. Dazu gehört, die riesige Monokultur Schilf auf frühere Ausmaße zurechtzustutzen. Dann bleibt noch mehr als genug für alle - die Filterfunktion könnte besser werden und weniger Schlamm anfallen.

    Das Regenwasser des Einzugsgebiets gehört in den See und ins Grundwasser.

    Der einstige Zicksee ist ein mahnendes Beispiel.

  • Eigene Windmesser - Sinnvoll (wenn ja welche?) oder sinnlos?

    • DI7
    • 3. Oktober 2023 um 05:32
    Zitat von Peter.VIE

    Bei Nordwest bläst es mir an Land fast die noch wenigen Haare vom Kopf und draußen ist dann nix 8o

    Das kenne ich so am ehesten nach einer abregnenden Wolke, die bereits das Leeufer erreicht hat oder gar schon über der Staatsgrenze ist.

  • Eigene Windmesser - Sinnvoll (wenn ja welche?) oder sinnlos?

    • DI7
    • 2. Oktober 2023 um 13:35

    Ich habe mich gestern bei einem weit ablandigen Regattagebiet auf die "Messwerte" der sich dort schon befindlichen Wettfahrtleitung verlassen. Sie gab "18-20 kn, Böen 22 kn" an, das war aber wohl in einer Böenphase (samt dessen damaligem Maximum) gemessen und trotz tageszeitbedingt auffrischender Tendenz vom echten Grundwind abweichend.

    Selber dumm.

    Fazit: Ohne Messreihe oder gar einen Graphen samt Grundwind und Böen bedient ma ist wann immer es geht besser anderer Methoden - ablandig ist halt schwer einzuschätzen, besonders wenn man dann in einem eng begrenzten Revier fahren "muss" und sich nicht den geeignetsten Fleck aussuchen kann (insb mit vorgegebenen Halsenpunkten).

  • Boardreparatur - Microballons

    • DI7
    • 19. September 2023 um 11:00

    Bei einem mehrlagigen, nicht allzu trockenem Reparatur-Laminat (nass in nass Epoxy) - gibt es da ein ernsthaftes Pinhole-Risiko und damit Undichtheit?

  • Powerhalse - das letzte Kurvendrittel

    • DI7
    • 15. September 2023 um 20:31

    Je schneller Du anfangs am gleiten bist und bleibst und je weniger Speed Du verlierst, desto länger funktioniert das Carven.

    Das von Dir Nordwest geschilderte letzte Drittel klingt so, als müsstest Du wegen dann unzureichendem Speed auf Riggsteuerung wechseln.

    Besonders bei breiteren Boards als Waveboards sollte sich der Fußwechsel leeseitig der Mittschiffslinie abspielen. Die Ferse sollte vor die große Zehe.

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 12. September 2023 um 14:29
    Zitat von Happy

    Sehen sie zu lang aus auf den Videos?

    Nein.

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 12. September 2023 um 14:02

    Die von Herstellern angeführten Trapeztampenmaße sind selten 1:1 vergleichbar und dann spielt noch die Holmdicke eine Rolle (dickere Gabeln lassen weniger Material übrig). An sehr dünnen Carbon-Wavegabeln von Severne und Aeron (SLIM) fährt meine Frau seit Jahren fixe Severnetampen mit 28"

    (bei denselben Kombis fahr ich 34")

    BTW: Die Armlänge scheint nur eine geringe Rolle zu spielen. Viel ist eine Frage der Gewöhnung. Auch die Hakenpositon spielt eine Rolle.

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 12. September 2023 um 11:43

    Im Wesentlichen könnte die Nose abfliegen (Tailwalking), die Luvrail rauskommen - gerade auch des Hecks, das Heck insgesamt herauskommen ...

    Was auch sein kann ist, dass bei höherem Speed auf einmal die Fußsteuerung besser greift - und das "Eindruck macht".

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 11. September 2023 um 21:53

    Welcher Bereich des Hecks steigt? Welcher Bereich vom Board nicht?

    Unter schwammig kann ich mir nichts vorstellen ... möchtest Du das genauer/anders beschreiben.

    Von der Lift erzeugenden Finne sehe ich eher eine theoretische Gefahr ausgehen für vertikalen Lift.

    Sobald die Bedingunge für Angleiten und Höhe halten dafür reichen würde ich an Deiner Stelle die nächstkleinere gute Finne nehmen.

    Dass das Heck unkontrollierbar zu stark steigt, kommt sehr, sehr selten vor - ua bei langen, sehr weichen, sehr stark sich biegenden Finnen. Da sehe ich keinen Grund für irgendeine Sorge bei Dir.

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 11. September 2023 um 16:19

    She ich etwas anders.

    Fast alle Wave, Freemove und Freestyle-Boards werden leicht über die Luvrail/Luvkante gefahren - gerade wenn man Höhe gewinnen will.

    Slalom und Freerace werden über die Leerail und auf der Finne gefahren.

    Happy Vielleicht mal etwas mehr die Zehenspitzen belasten und Gewicht über das Trapez übertragen, aber wie Du schreibst haben wir ja zuletzt vor allem Deinen hohen Kurs gesehen.

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 11. September 2023 um 06:44

    Bei den Videos ist mir nichts wirklich aufgefallen, alles gut. Irgendwann wird es sicher dazu kommen/darum gehen, noch etwas schneller zu werden bei freier laufendem und dennoch kontrolliertem Board und noch mehr auf das Trapez/Rigg übertragener Körpergewichtskraft. Grundbedingungen dafür sind Kontrolle und Höhe und Abfallen. Je schneller man fährt, desto weniger wirken sich Böen und Löcher aus.

  • Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden

    • DI7
    • 11. September 2023 um 06:31
    Zitat von Happy

    Hab was Neues spontan umgesetzt, was für euch sicher selbstverständlich ist … bei überpower in den Wind ziehen, wenn ich merkte ich verliere die Kontrolle (wurde zu schnell für mich) und sobald der Wind anfing nachzulassen, wieder abfallen und im gleiten bleiben. Bin so von einem Ufer zum anderen hin und her, immer gleitend. ... 😊

    Das siehst/machst Du ganz richtig. Neben der Frage, wieviel Power man gerade hat, ist auch auch von den Winddrehern (des wahren Windes und des scheinbaren Windes) abhängig, wie gut Fahrtrichtungsänderungen wirken. In einer ordentlich raumenden Böe musst Du stärker Höhe ziehen oder auffieren und stark beschleunigen vor dem wieder dichter nehmen.

  • Instant Repair von zu rutschigem Standlack - Sekundenkleber und Kochsalz?

    • DI7
    • 10. September 2023 um 07:48

    Ab 9,x °C fahr ich auch wann immer es geht barfuss. Standlack nutzt sich so weniger (aber nich nicht null) ab, aber Grip kann schlechter sein.

    Besonders bei viel Kraftübertragung und schrägem Deck merke ich wenn vielgefahrene Boards eine Standlackverbesserung brauchen.

    Vom Klettern her sollte ich sehr gut auf Reibung stehen können.

    Zu rau fand ich im Standbereich bislang noch nie etwas.

  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile flexender oder steifer (harter) Finnen

    • DI7
    • 8. September 2023 um 14:03

    MS_Michi Von welcher Z-Finne sprichst Du? SLM oder SL oder?

  • Es gibt praktisch keine superlangen Trapeztampensets (also z.B. 36-40) zu kaufen - kennt jemand eine Alternative?

    • DI7
    • 8. September 2023 um 12:39

    Für Finne möchte ich halt so um die 28-40+"

    da muss man Schläuche kürzen ...

  • Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile flexender oder steifer (harter) Finnen

    • DI7
    • 8. September 2023 um 12:25

    Du fährst also ein medium Board mit 8.6 und dazu eine 38er Finne als Standard (bei dreistelligem Gewicht)? Bei welchem Wind?

  • Es gibt praktisch keine superlangen Trapeztampensets (also z.B. 36-40) zu kaufen - kennt jemand eine Alternative?

    • DI7
    • 8. September 2023 um 12:19

    Was sind gute Vorgangsweisen, die Ummantelung von Variotampen zu verkürzen - man will ja nicht den Tampen beschädigen ...?

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