Bei den Videos ist mir nichts wirklich aufgefallen, alles gut. Irgendwann wird es sicher dazu kommen/darum gehen, noch etwas schneller zu werden bei freier laufendem und dennoch kontrolliertem Board und noch mehr auf das Trapez/Rigg übertragener Körpergewichtskraft. Grundbedingungen dafür sind Kontrolle und Höhe und Abfallen. Je schneller man fährt, desto weniger wirken sich Böen und Löcher aus.
Fahrtechnik, Gleiten, Aufsteiger - besser werden
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Ich finde auch, dass es gut aussieht, aber etwas mehr Mut für mehr Gewicht im Trapez, etwas mehr abfallen und manchmal das Board etwas planer halten, also weniger auf der Luvkante stehen, durch mehr Trapez hängen.
Es wird so schneller, aber davor musst Du keine Angst haben, da alles kontrolliert aussieht. Aber ich weiss, dass es sich auf dem Board anders anfühlen kann. Trotzdem einfach mal laufen lassen...

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das freut mich! Danke für die Tipps 🙏
da tauchen gleich paar Fragen auf 😊
ich habe es auf der anderen Seite laufen lassen können, weg von der Kamera … in den Videos nicht, da fahr ich meistens Halbwind oder leicht am Wind
Als ich es laufen liess und es schneller wurde, fing das Board an im Heck zu steigen, es wurde unruhiger. Kann natürlich sein, ich habe mich verkrampft und mehr mit den Händen gehalten.
Also, mehr Gewicht ins Trapez hängen und stärker runter drücken mit den Füssen? Das ist mir noch unklar mit den Füssen… ich habe sonst nur sanft drücken müssen, um die Richtung zu ändern und um es flach zu halten. Nie richtig stark. Was aber wenn es steigt?
das Brett hatte + 65 l über mein Gewicht … Sollte es noch gut zu kontrollieren sein, wenn es schneller wird?
Zum Setup
Ich hatte 5.2 Ezzy Wave, 109 l Brett, die Lightning 25.5 Carbon Finne, Tampen auf 30, Fussschlaufen so weit aussen wie möglich auf dem Brett (4er Setup), Mastfuss 1 cm nach hinten, GB ist ja eher unten, bedingt durch meine kleine Körpergrösse.
Wind in Silvaplana laut surf und segelwetter …. also eher etwas schwächer, durch die Höhenmeter. War super angenehm mit dem 5.2 Segel.
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Das Board kommt mehr ins Gleiten, wenn es schneller wird, dadurch hebt sich das ganze Board etwas an und fährt nur hinten auf der Gleitfläche, ca. ab vordere Fussschaufe, der Rest ist frei. Eigentlich wird es dadurch stabiler.
Du brauchst auch keine Bedenken haben, dass das Board vorne zu sehr steigt, das passiert eventuell im Grenzbereich, da bist Du im Moment aber noch nicht.
Du kannst und sollst das Board nicht mit den Füssen runterdrücken, sondern die Zehenspitzen mehr belasten, damit es planer im Wasser liegt. Die Belastung der Luvkante bremst, weil das Board zu tief im Wasser liegt. Das fühlt sich zwar stabil an, ist aber eher suboptimal auf Dauer.
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She ich etwas anders.
Fast alle Wave, Freemove und Freestyle-Boards werden leicht über die Luvrail/Luvkante gefahren - gerade wenn man Höhe gewinnen will.
Slalom und Freerace werden über die Leerail und auf der Finne gefahren.
Happy Vielleicht mal etwas mehr die Zehenspitzen belasten und Gewicht über das Trapez übertragen, aber wie Du schreibst haben wir ja zuletzt vor allem Deinen hohen Kurs gesehen.
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ich halte das Brett so plan ich kann, in dem ich die Zehen belaste … das versuche ich bereits, gelingt leider nicht immer hundertprozentig
und
mehr Gewicht ins Trapez bringen, heisst auch noch weiter nach aussen und nach hinten lehnen.
Und wenn das Heck dabei etwas steigt, ist es also okay? Es fühlte sich dabei schwammig an und nicht mehr so stabil. Dass ich beim gleiten, idealerweise nur noch mit der Gleitfläche im Wasser bin, ist mir schon klar. Aber es stieg weiter nach oben und ich hab befürchtet, die Kontrolle zu verlieren … wollte vorsichtig sein, um nicht zu stürzen.
Ich habe im Kopf, je schneller ich werde, umso mehr Lift erzeugt die Finne. Und weil ich sehr leicht bin, könnte sie zu stark steigen. Stimmt das nicht? Oder tritt das erst ein, wenn ich doppelt so schnell unterwegs wäre?
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Welcher Bereich des Hecks steigt? Welcher Bereich vom Board nicht?
Unter schwammig kann ich mir nichts vorstellen ... möchtest Du das genauer/anders beschreiben.
Von der Lift erzeugenden Finne sehe ich eher eine theoretische Gefahr ausgehen für vertikalen Lift.
Sobald die Bedingunge für Angleiten und Höhe halten dafür reichen würde ich an Deiner Stelle die nächstkleinere gute Finne nehmen.
Dass das Heck unkontrollierbar zu stark steigt, kommt sehr, sehr selten vor - ua bei langen, sehr weichen, sehr stark sich biegenden Finnen. Da sehe ich keinen Grund für irgendeine Sorge bei Dir.
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Danke, dann bin ich beruhigt. Und werde es laufen lassen, wie ihr sagt.
Habe nicht nach unten geschaut welcher Teil des Hecks steigt, es fühlte sich so an, als ob das Heck/ die Finne nach oben kommt.
Schwammig (von schwammige Unterlage) = wackelig, unruhig oder anders ausgedrückt nicht mehr stabil, hart, standfest. Aufs Brett übertragen: es fuhr nicht mehr wie auf Schienen, sondern wackelte etwas hin und her. Daher wohl auch mein Gefühl, dass die Finne steigt. Vielleicht tat sie das gar nicht … Gefühle können täuschen
Wahrscheinlich habe ich die Spannung für einen Moment verloren, zu wenig Gewicht ins Trapez gebracht, mehr mit Armkraft gehalten und mich vielleicht sogar etwas aufgestellt. Werde es beobachten und vermeiden und mich bewusst noch mehr ins Trapez legen 👍
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Im Wesentlichen könnte die Nose abfliegen (Tailwalking), die Luvrail rauskommen - gerade auch des Hecks, das Heck insgesamt herauskommen ...
Was auch sein kann ist, dass bei höherem Speed auf einmal die Fußsteuerung besser greift - und das "Eindruck macht".
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Happy ich habe oben gelesen dass du 30er Tampen fährst. Passt dir diese Länge?
Ich frage weil ich (bitte entschuldige, nicht abwertend gemeint!) auch 30er fahre und mich super ins Trapez hängen kann. Und ich nimm an ich bin etwas größer und hab längere Arme.
Anfangs, wenn man Fahrtechnisch es erst lernt sich rein zu hängen, könnten zu lange Tampen vielleicht hinderlich sein. (so war es bei mir)
Aber wenn du das einmal heraußen hast wie der "Hase" läuft klappts auch mit dieser Länge.
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Die von Herstellern angeführten Trapeztampenmaße sind selten 1:1 vergleichbar und dann spielt noch die Holmdicke eine Rolle (dickere Gabeln lassen weniger Material übrig). An sehr dünnen Carbon-Wavegabeln von Severne und Aeron (SLIM) fährt meine Frau seit Jahren fixe Severnetampen mit 28"
(bei denselben Kombis fahr ich 34")
BTW: Die Armlänge scheint nur eine geringe Rolle zu spielen. Viel ist eine Frage der Gewöhnung. Auch die Hakenpositon spielt eine Rolle.
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Ich bin in Wahrheit ein kleines 🐒 im Sitztrapez … habe lange Ärmchen
Hab keine Ahnung, ob sie zu lang für mich sind. Sehen sie zu lang aus auf den Videos?
Habe sie im Sommer immer länger gemacht, von 27 nach oben bis ich bei 30 war. Ich hänge gerne nach aussen und hab mehr Zeit zum reagieren in Böen. Das gefällt mir. Einzig letztes Wochenende bin ich ein paar mal während der Gleitfahrt ausgehängt gewesen, konnte mich jedoch wieder einhaken ohne Probleme und weiter in Fahrt bleiben. Lag aber mehr an mir, denke ich
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Sehen sie zu lang aus auf den Videos?
Nein.
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Habe kein slim Gabelbaum, ein normaler AL 360 und ein Naish Wave.
Trapeztampen sind Vario 24-30 von Neil Pryde und Gunsails.
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Du fährst sicher die Wahoo 25,5. bei viel Wind und deinem Gewicht bringt die zuviel Lift. Schraube mal eine 23er Wavefinne rein. Eventuell auch 22. Falls du keine besitzt, einfach mal einen Kollegen ansprechen und testen.
Ich habe sehr gute Erfahrung mit der Select Fast Wave in 23. Sehr gut zu kontrollieren!
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Du fährst sicher die Wahoo 25,5. bei viel Wind und deinem Gewicht bringt die zuviel Lift. Schraube mal eine 23er Wavefinne rein. Eventuell auch 22. Falls du keine besitzt, einfach mal einen Kollegen ansprechen und testen.
Ich habe sehr gute Erfahrung mit der Select Fast Wave in 23. Sehr gut zu kontrollieren!
Danke, ich habe seit längerem noch eine MUF Wave in 23. Die nehme ich, wenn der Wind stabil stärker ist und ich 4.er oder 3.er Segel fahre, also bei 14-20 plus Knt. Wobei ich die 23.er Finne auch schon mit 5.2 Segel gefahren bin, wenn der Grundwind schwach war (8-10 Knt) und die Böen bei 15 und mehr Knt. Bin mir nicht sicher, welche Finne mit 5.2 und 4.7 Segel besser ist, wenn der Wind sehr böig ist und es 10 Knt Unterschied hat, zwischen Böenspitzen und Grundwind.
Ich mache es meist so
- bei über 14 Knt und 3.2 bis 4.4 Segel nehme ich immer die 23er Finne
- bei 10-16 Knt das 5.2 Segel und die 25.5er.
- bei 8-14 Knt das 5.8 Segel und 28 oder 30er Finne.
- bei 6-11 Knt das 6.7 Segel und die 32er Finne.
Knoten Angaben sind ungefähr zu sehen … plus minus eins, zwei…
Passt das ungefähr?
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Bei Wind Schwankungen von 10 Knoten wird es immer ein Kompromiss sein mit der Finnen Länge.
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Heute war endlich der erste Tag mit Wind in Hyeres 😀 und ich bin zum ersten Mal seit einem Jahr mein 90 l Board gefahren und 4.4 Segel und hatte aber die 25.5 Finne … weil Wellen und weil anfangs war der Wind noch schwächer. Ich fand es gut, fürs erste … auch die Wenden haben gut geklappt, die Halse mit Geschwindigkeit eingeleitet, aber danach gestürzt, war irgendwie planlos.
Frage: Stimmt es dass bei Wellen es besser ist etwas grössere Finnen zu fahren?
Jedenfalls war ich bis nach 19 Uhr am fahren und es gibt 2 Videos wie ich fahre. Ich sehe auf den Videos keinen Unterschied zum grossen Brett… aber gefühlt habe ich einen Unterschied und auch mein unterer Rücken hat sich irgendwann gemeldet… was ich sonst so nicht kenne. Keine Ahnung ob es an meiner Haltung liegt, am 3 er Fussschlaufen Setup, an der Tampeneinstellung oder an den Wellen. Egal, ist nicht schlimm …
Über Hinweise und Tipps bin ich immer dankbar, falls ihr was sieht, was es zu verbessern gibt 😊
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Für mich schaut es ein bisschen nach surfen mit angezogener Handbremse aus.
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Frage: Stimmt es dass bei Wellen es besser ist etwas grössere Finnen zu fahren?
Nein stimmt, nicht.
Mach ich nicht. Weder mit Waveboard, Freewaveboard noch Freemoveboard.
Man kann oft den Wellenschub zum angleiten nutzen und muss durch die verschiedenen Wellenphasen.
Einzige mir bekannte Ausnahme wo es stimmen könnte: Im Slalom-Race-Bereich wir bei ca 50 km/h im heftigen, abflugprovozierenden Chop ab und zu eine minimal größere Carbonfinne gefahren um zu kompensieren, dass sie relativ oft teilweise das Wasser verlässt.
Oder Onshore bei viel Strömung und wenig Wind, wenn es mit der normalen Finne grad nicht geht.
Probier mal abfallen, beschleunigen und dann langsam und mit Gefühl wieder etwas anluven und den Speed beibehalten. Dann dürfte sich auch die Wasserlage des Boards verbessern - bzw besser beurteilbar sein.
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