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Beiträge von DI7

  • Ist stark eingedrücktes EVA am Gabelbaum "wiederbelebbar"?

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 16:43

    An einer gebraucht gekauften Platinum-Gabel ist das EVA von der nun nach achtern versetzten "Adjustable Outhaul-Camcleat" auch nach Wochen rundum arg eingedrückt geblieben. Werkstofftechnisches "Erinnergungsvermögen" scheint zu fehlen.

    Kann das irgendwie wiederhergestellt, in Ursprungsform gebracht werden, zumindest teilweise?

  • Tonnenmutter in Finnenbasis einkleben - welcher Kleber ?

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 12:03
    Zitat von DI7

    So ein zähelastisches, suboptimal haftendes - artfremd verwendetes - Pattexpünktchen am Rand des Lochs im Finnenkopf kann doch ausreichen, das Rausfallen bei gewisser Beweglichkeit zu verhindern.

    Als ich wo über die Seitenflächen mit 80 g drüberlaminieren musste, habe ich die Tonnenmutter vorher mit Wachs versehen um sie beweglich zu halten in ihrem neuen Gefängnis. Rausfallen kann da jedenfalls nichts mehr.

    Teilweise kann die Mutter nur auf eine Seite rausrutschen, da reicht dann so ein Pattex-Bündchen oder Pattex-Bändchen um das zu stoppen.


    Wenn man die beiden M6 anzieht und/oder das Rake verstellt und/oder die Boards unterschiedliche Bohrungen haben, bewegen sich die Tonnenmutter doch, oder sollten sich bewegen=ausrichten können.

  • Eigenschaften des Wassers und ihr Einfluss auf die Performance beim Windsurfen

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 09:49

    Zur Strömung gibt es diesen Thread:

    Thema

    Gleiten und Strömung

    Hallo liebe Expert*innen und Erfahrene!

    Ich bin heute die meiste Zeit entweder ziemlich genau gegen oder ziemlich genau mit der Strömung gefahren. Nun hatte ich das Gefühl, dass ich auf dem Weg gegen die Strömung leichter ins Gleiten gekommen bin als mit der Strömung.

    Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob das wirklich so war, ich kannte das Revier noch nicht und der Wind war böig, ist aus unterschiedlichen Winkeln eingefallen und hat teilweise auch in den Böen etwas die Richtung geändert. Es…
    David1234
    8. Dezember 2024 um 21:36
  • Vendee Globe

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 08:53
    Zitat von Michlsurf

    Glaube ich nicht ... ich denke eher er wäre ohne aktive Kurskorrektur auf auf die die Eisgrenze gebrummt ... (was es zu "vermeiden" gilt ;)...)

    Von der Eisgrenze war er beim Knick doch ca 350 Seemeilen weg. Etwas gar untypisch früh für eine Kurskorrektur deswegen ...

  • Vendee Globe

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 08:38

    Ob der Knick, den man jetzt bei Dalin sieht, durch eine starke Strömung verursacht war? Im Tracker sieht es fast so aus.

  • Tonnenmutter in Finnenbasis einkleben - welcher Kleber ?

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 08:22

    So ein zähelastisches, suboptimal haftendes - artfremd verwendetes - Pattexpünktchen am Rand des Lochs im Finnenkopf kann doch ausreichen, das Rausfallen bei gewisser Beweglichkeit zu verhindern.

    Als ich wo über die Seitenflächen mit 80 g drüberlaminieren musste, habe ich die Tonnenmutter vorher mit Wachs versehen um sie beweglich zu halten in ihrem neuen Gefängnis. Rausfallen kann da jedenfalls nichts mehr.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 11. Dezember 2024 um 08:06

    Es wird doch zumindest mal darauf ankommen, wie die Strömung in Relation zum Wind daherkommt. So ist der erste Absatz doch zu pauschal.

    Wenn eine starke Strömung von ca Luv nach ca Lee das Höhehalten (zB side side on) grundsätzlich erheblich erschwert und man Technik, Board- und Segelgröße hin zum Höhehalten bereits optimiert hat, dann mag eine größere als die richtige Standardfinne (die durchaus kleiner sein kann als die mitgelieferte) Sinn machen.

    In anderen Situationen (und selbst auf Binnenseen etc) kann mir auch vorstellen, dass jemand mit schlechter Technik "die Erfahrung macht" mit übergroßer Finne (ohne Technikveränderung) besser wegzukommen. ZB beim walk of shame vermeiden. Alle Foristinnen und Foristen natürlich ganz klar ausgenommen!

    Andere knüppeln vielleicht zu sehr Höhe, belasten das Board schlechter, fahren grundsätzlich schlechter Höhe und das fällt dann bei schwierigeren Bedingungen eben noch mehr auf ...

    Warum eine Finne, die von einem strömungsbeeinflussten/strömenden Wasserpaket laminar umströmt wird (bei gleicher Anströmgeschwindigkeit, Anströmwinkel und Flüssigkeitsdichte), per se "an Effizienz" oder "Leistung" einbüßen soll, ist mir physikalisch nicht erklärlich.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 18:41
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Also die Sache mit Segeldruck und entgegenwirkenden Lateraldruck ist ja eine Grundlage aus dem Segeln:

    Verstärkst du den Lateraldruck (entgegengesetzte Strömung), kommst du schneller voran.

    Schwächst du den Lateraldruck ab (gleichlaufende Strömung), kommst du langsamer voran.

    No way. Das kenn ich ab dem eingefügten Bildchen, also ab "Verstärkst du ..." anders.

    Der Lateralplan soll/hilft die Abdrift verringern.

    "Lateraldruckpunkt" kann den Flächenschwerpunkt des Lateralplans meinen. "Lateraldruck" habe ich noch nie gehört und ist wohl auch nicht - wie geschildert quasi ein Gaspedal.

    Derartiges geht auch nicht aus dem "Segel Planet Zitat" hervor. Aber vergrößern könnte man den Lateraldruck oder der Lateralplan, indem man das Board/Boot mit dem kompletten Lateralplan tiefer eintauchen lasse. Aber durch mehr Wasserverdrängung und benetzte Fläche, also Widerstand schneller werden??? Dann müsste man ja im Gleiten langsamer werden!


    Wenn durch eine flexende, lange Carbonfinne vertikaler Lift hinzukommt kann mehr dagegen seitlich drücken (= mehr Flex und dadurch vertikaler Lift) allerdings ausnahmsweise schneller sein.

    BTW: Was hat die Strömung im Zitat mit jener Strömung zu tun, von der der Threadersteller spricht? Und zu was ist sie entgegengesetzt bzw gleichlaufend?

    Ich bezweifle auch klar, dass eine größere Finne immer schneller ist. Vielleicht, wenn sie vorher VIEL zu klein war, oder man höchstmöglich am Wind möglichst langsam dennoch angleiten will ... Aber wer will Letzteres schon, bei allen damit verbundenen Nachteilen.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 16:54
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Also der Vortrieb kommt beim Windsurfen ja durch die Gegenläufigkeit von Segeldruck (im Segel) und Lateraldruck (auf die Finne) zustande.

    Jetzt drückt dich das Segel in die eine Richtung. Natürlicherweise läuft der Druck auf die Finne in die entgegengesetzte Richtung. Wenn du Strömung hast, die auch in die entgegengesetzte Richtung läuft, verstärkt es die gegenläufige Kräfte und du kommst schneller ins Gleiten.

    Wenn jetzt aber Strömung in die gleiche Richtung wie der Segeldruck wirkt, wird der gegenläufige Lateraldruck abgeschwächt. D.h. geringere Differenz zwischen Segeldruck und Lateraldruck, d.h. man kommt langsamer in Fahrt.

    Hab mich jetzt mehrfach bemüht, kann ich leider angefangen beim ersten Satz nicht nachvollziehen. Kannst Du mir bitte erklären, was Du meinst?

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 16:46
    Zitat von Surfer63

    Meine Erfahrung in Strömung ist, dass ich eine etwas größere Finne brauche, weil die Strömung die Effizienz der Finne verändert.

    Hab mich angestrengt, kann ich aber nicht verstehen dass die die Strömung per se die Ursache sein soll. Kannst Du mir bitte erklären, was Du meinst?

  • Tonnenmutter in Finnenbasis einkleben - welcher Kleber ?

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 15:43

    Zuletzt waren sich c-bra und ich einig, dass man Tonnenmuttern gar nicht starr einkleben sollte.

    Sie sollten beweglich bleiben, aber auch nicht rausfallen.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 14:11

    Je dichter das Wasser ist, desto leichter oder schneller gleitet man (oder können kleinere Finne gefahren werden) - siehe dazu hier:

    Thema

    Eigenschaften des Wassers und ihr Einfluss auf die Performance beim Windsurfen

    Die Eigenschaften des Wassers und ihr Einfluss auf die Performance beim Windsurfen werden oft weniger beachtet als die Einflüsse des Windes. Zu vernächlässigen sind sie allerdings nicht immer. Sie fallen besonders bei Revierwechseln auf.

    Performance kann dabei etwa angleiten, durchgleiten, Höhe fahren, Tiefe fahren, Speed, kleineres Board möglich, wie gut "hält die Finne" (bei gleichem Anstellwinkel und scheinbar gleicher Anströmgeschwindigkeit)", kleinere Finne möglich, weniger Abdrift,…
    DI7
    10. Dezember 2024 um 07:49
  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 13:31

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 13:19

    Bei Foils ist die Strömung auf deren Oberseite entscheidend.

    Surfer63 Würde daher nicht schreiben, dass Foils "die Gleitfläche bilden".

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 12:47
    Zitat von David1234

    Ich habe es bislang so verstanden, dass beim Windsurfen der Moment des Gleitens entsteht, wenn sich die Finne durch Druck verbiegt und dadurch ine Auftriebskomponente nach oben hat.

    Das ist eher die Ausnahme als die Regel - und eher die Domäne von Carbon-Slalomfinne, wo das ein Bonus ist, das Heck schneller und weiter aus dem Wasser zu bringen.

    Ansprechend gleiten würden die Slalomboards auch mit nicht flexenden Finnen, ev muss man wenige Grad mehr abfallen beim angleiten, mehr pumpen etc. Bei Regatten und größerem Slalommaterial sind passend flexende Finnen allerdings (mit-)entscheidend.

    Ich würd mal sagen > 95 % der Windsurfer und 99,x % der Gleitjollen gleiten, ohne dass sich da was nennenswert verbiegt.

    Die Regel ist also, dass der Rumpf entsprechend schnell durch das Wasser angeströmt wird - so dass ein Teil des Gewicht dynamisch getragen wird.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 11:49

    Ja, wenn die Anströmung des Wassers auf das Board und/oder eine vertikal liftende Finne in Relation zum Gewicht ausreicht, gleitet er auch dann, wenn er sich nur in Relation zum das ihn umgebende Wasser und nicht zum Grund bewegt.

    Entsprechende Windpower, Material, Kraft und Können waren ja Deine Prämissen.

    Würde er sich an einem an einer Brücke angebundenen Seil festhalten, würde er auch bei Windstille gleiten (bei der extremen Stömung von 20 kn), Wäre es ein Board ohne Rigg und würde er loslassen und treiben, würde er trotz Windstille auf der Brücke, auf seinem Board 20 kn Wind entgegen der Strömungsrichtung spüren/wahrnehmen, ein Wind mit dem er (gewisse Kurse) windsurfen könnte, hätte er gedanklich wieder ein Rigg, würde er fahren käme der Fahrtwind hinzu.

    BTW: Zu Angleitthemen sollte es hier im Forum schon was geben. Suchfunktion.

  • Bugschaden an Tabou Manta 2012

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 10:54

    Ist es dort wirklich gänzlich ohne Sandwichkonstruktion über dem EPS (also ohne Außenlaminat, Core und Innenlaminat über dem EPS-Kern)??

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 10:29

    Strömung ändert oft den Anströmwinkel und die Anströmgeschwindigkeit ua der Finne.

    Dasselbe gilt für das Rigg.

    Spült einen die Strömung (zB direkt) gegen den Wind, wird man das Segel kleiner fahren können als ohne Strömung. ZB Rhein fließt bei NW-Wind nach NW.

    Bei weniger idealen Winkeln wird es komplizierter.

    Hinzu kommt beim Rhein-Beispiel, dass man weniger Höhe machen muss. Und in Summe nennenswert tiefer fahren kann. Auch dadurch kann man ein kleineres Segel fahren.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 08:14

    Generell gesprochen befürchte ich, dass wohl etwas mehr schwer zu fassende Phänomene der "Strömung" zugeschrieben werden als diese wirklich verursacht.

    Beispiel: Side-on schlechte Winkel zu fahren, kann vielerlei Gründe haben.

  • Gleiten und Strömung

    • DI7
    • 10. Dezember 2024 um 08:07

    Am Wind ist natürlich relativ und hier auf Windsurfer bezogen - und daher meist deutlich größer als ca 45° zum True Wind. Etwas weiter gedacht betrifft die Aussage "Fährt man zB Am Wind und die Strömung wirkt in Fahrtrichtung wird der scheinbare Wind hingegen stärker (= mehr kn)." zumindest alle Kurse höher als Halbwind. Oder noch tiefer, solange der scheinbare Wind noch vorlicher als querab einfällt.

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