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  4. Windsurfen

Eigenschaften des Wassers und ihr Einfluss auf die Performance beim Windsurfen

  • DI7
  • 10. Dezember 2024 um 07:49
  • DI7
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    • 10. Dezember 2024 um 07:49
    • #1

    Die Eigenschaften des Wassers und ihr Einfluss auf die Performance beim Windsurfen werden oft weniger beachtet als die Einflüsse des Windes. Zu vernächlässigen sind sie allerdings nicht immer. Sie fallen besonders bei Revierwechseln auf.

    Performance kann dabei etwa angleiten, durchgleiten, Höhe fahren, Tiefe fahren, Speed, kleineres Board möglich, wie gut "hält die Finne" (bei gleichem Anstellwinkel und scheinbar gleicher Anströmgeschwindigkeit)", kleinere Finne möglich, weniger Abdrift, konstanteres Railen, etc etc sein.

    Das Wasser in dem wir uns bewegen kann erstens per se

    1. linear über Grund strömen (current),
    2. verwirbelt und turbulent strömen,
    3. wellenbeeinflusst sein (und dadurch in sich eine Bewegung aufweisen),
    4. bloß ein Wasser-Luft-Gemisch sein (zB nahe der Brandungszone),
    5. eine unterschiedliche Dichte, Zusammensetzung, Salzgehalt, Schwebstoffe, etc haben
    6. unterschiedlich warm/kalt sein,
    7. und die Luftströmung darüber beeinflussen.


    Zweitens kann das Wasser (Wind mal vorausgesetzt) unterschiedliche Oberflächen aufweisen:

    1. kaum Windwelle bei geringem Fetch,
    2. strömungsbeeinflusste Windwellen (je nach Winkel zwischen Wind und Strömung),
    3. Chop,
    4. Swell,
    5. Kabbelwelle,
    6. reflektierte Wellen, sowie Wellen erzeugt durch andere Fahrzeuge,
    7. und auch durch seine Oberflächengestaltung den wassernahen Wind beeinflussen.

    Unterschiedliches Wasser kann auch unterschiedliche Anforderungen an das Material haben: zB Oberflächengestaltungen, Profile von Finnen/Foils und ihre Dicke, Outline, ...

  • DI7
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    • 11. Dezember 2024 um 09:49
    • #2

    Zur Strömung gibt es diesen Thread:

    Thema

    Gleiten und Strömung

    Hallo liebe Expert*innen und Erfahrene!

    Ich bin heute die meiste Zeit entweder ziemlich genau gegen oder ziemlich genau mit der Strömung gefahren. Nun hatte ich das Gefühl, dass ich auf dem Weg gegen die Strömung leichter ins Gleiten gekommen bin als mit der Strömung.

    Ich bin mir aber nicht ganz sicher, ob das wirklich so war, ich kannte das Revier noch nicht und der Wind war böig, ist aus unterschiedlichen Winkeln eingefallen und hat teilweise auch in den Böen etwas die Richtung geändert. Es…
    David1234
    8. Dezember 2024 um 21:36
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    • 14. Dezember 2024 um 15:44
    • #3

    Reflektierende Wellen empfinde ich als sehr unangenehm, insbesondere, wenn man nicht mehr gleitet oder auch bei der Halse. Pontons in Form von Stegen, wie am Gardasee erzeugen sehr kräftige Wabbelwellen, die sehr schwer einschätzbar sind.

    Solche Bereiche meide ich sofern es geht. Wellen, erzeugt durch den Schiffsverkehr, sind hingegen harmlos.

  • DI7
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    • 14. Dezember 2024 um 16:05
    • #4

    Ja, gerade minimal in Lee vom Conca kann es durch die Wellenreflexion echt heftig werden.

    Einmal hatten sie uns bei ziemlich starker Ora (nein, nicht 2024!:S) die erste Halsentonne dorthin gelegt. Dazu kommt da noch der Anfänger-/Aufsteigerverkehr als erschwerender Faktor, sowie das sich standardmäßig an Halsentonnen entwickelnde Gewell seitens der Führenden.

    In unserem Feld gab es an dieser Stelle "Opfer" bei denen man es angesichts ihrer sonstigen Halsenqualität nicht erwarten würde.

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    • 14. Dezember 2024 um 18:17
    • #5

    Genau diese Stelle unterhalb Conca, am Yachthafen Torbole meine ich.

    Solche Situationen kenne ich auch von schwimmenden Landungsbrücken. So etwas entsteht aber nur an glatten und steilen Hindernissen im Wasser oder am Ufer, wie zum Beispiel Kaimauern oder Spundwänden.

  • DI7
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    • 15. Dezember 2024 um 11:16
    • #6

    Die Wassertemperatur kann die Größe der Füße vorübergehend leicht beeinflussen und damit auch die richtige Einstellung der Fußschlaufen. Das merkt man vor allem barfuß, da viel direkteres Feeling und direktere Kraftübertragung.

  • DI7
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    • 30. Januar 2026 um 09:27
    • #7
    Zitat von Gerry

    von schwimmenden Landungsbrücken

    Wenn solche Reflektoren schwimmen, also sich bewegen können, kann es noch schlimmer ausfallen, als wenn fix.

    Oder täusche ich mich da?

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    • 30. Januar 2026 um 13:06
    • #8
    Zitat von DI7

    Wenn solche Reflektoren schwimmen, also sich bewegen können, kann es noch schlimmer ausfallen, als wenn fix.

    Oder täusche ich mich da?

    Genau, dann schwabbelt das Wasser in 3 D. Hoch, runter, vor und zurück, unberechenbar.

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