Die Eigenschaften des Wassers und ihr Einfluss auf die Performance beim Windsurfen werden oft weniger beachtet als die Einflüsse des Windes. Zu vernächlässigen sind sie allerdings nicht immer. Sie fallen besonders bei Revierwechseln auf.
Performance kann dabei etwa angleiten, durchgleiten, Höhe fahren, Tiefe fahren, Speed, kleineres Board möglich, wie gut "hält die Finne" (bei gleichem Anstellwinkel und scheinbar gleicher Anströmgeschwindigkeit)", kleinere Finne möglich, weniger Abdrift, konstanteres Railen, etc etc sein.
Das Wasser in dem wir uns bewegen kann erstens per se
- linear über Grund strömen (current),
- verwirbelt und turbulent strömen,
- wellenbeeinflusst sein (und dadurch in sich eine Bewegung aufweisen),
- bloß ein Wasser-Luft-Gemisch sein (zB nahe der Brandungszone),
- eine unterschiedliche Dichte, Zusammensetzung, Salzgehalt, Schwebstoffe, etc haben
- unterschiedlich warm/kalt sein,
- und die Luftströmung darüber beeinflussen.
Zweitens kann das Wasser (Wind mal vorausgesetzt) unterschiedliche Oberflächen aufweisen:
- kaum Windwelle bei geringem Fetch,
- strömungsbeeinflusste Windwellen (je nach Winkel zwischen Wind und Strömung),
- Chop,
- Swell,
- Kabbelwelle,
- reflektierte Wellen, sowie Wellen erzeugt durch andere Fahrzeuge,
- und auch durch seine Oberflächengestaltung den wassernahen Wind beeinflussen.
Unterschiedliches Wasser kann auch unterschiedliche Anforderungen an das Material haben: zB Oberflächengestaltungen, Profile von Finnen/Foils und ihre Dicke, Outline, ...