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Beiträge von Surfer63

  • Dachträger - Erfahrungen und Knowhow

    • Surfer63
    • 3. Mai 2025 um 18:56

    Ich mache das grundsätzlich auch so, wenn lange Strecken sind, dann hinten auch zwei Gurte.

    Segel und Masten habe ich im Auto, und das dritte, kleinste Board.

    Da ganze hält super, auch bei 140 km/h.

    Allerdings bin ich so immer alleine unterwegs, was nicht immer so toll ist bei langen Strecken. Ein zweiter Fahrer wäre da manchmal sehr angenehm.

    Dafür gibt es öfter Pausen, in denen ich die Gurte prüfe.


    Vor Ort versuche ich mit zwei Boards und weniger Segel auszukommen, dann geht alles rein. Bedeutet aber tägliches Umladen je nach Wind.

  • Wenn es hakt, klemmt, schleift,splittert, aufquillt, versprödet, leiert, ausfranst - Nebensächliches reparieren

    • Surfer63
    • 1. Mai 2025 um 22:17

    Mit Marine Silikonspray kann man die Reißverschlüsse gängig halten, einmal zu Saisonbeginn und -ende hat bei mir bisher gereicht.

    Ich nehme immer einen Schlüsselring, wenn das Teil am Rutscher abgebrochen ist.

    Im schlimmsten Fall gehe ich zum türkischen Schneider, der näht für kleines Geld einen neuen Reißverschluss ein.

  • Waves 4 You Seite geschlossen?

    • Surfer63
    • 28. April 2025 um 12:36

    Zumindest Hvide Sande Süd ist über YT wieder live zu sehen:

    Westwind.dk Hvide Sande Syd
    www.youtube.com
  • Trapez mit breiter Hakenplatte - Erfahrungen?

    • Surfer63
    • 27. April 2025 um 21:25

    Ich hoffe, der Link funktioniert, ist zwar ein Kite Haken, der Surf Haken ist etwas anders in der Form, der Rest ist aber identisch


    ION Spreader Bar Kite Spectre 2025
    Die SPECTRE-Bar ist IONS neueste Innovation in Sachen Spreaderbar-Technologie und zeichnet sich durch ein schmales Profil und unglaubliches Leichtgewicht,…
    www.surfshop-kiel.de
  • Trapez mit breiter Hakenplatte - Erfahrungen?

    • Surfer63
    • 27. April 2025 um 19:38

    Bedenken habe ich keine, ich finde diese Konstruktion ja sinnvoll.

    Aber ich kenne keinen, der so ein Trapez hat, den ich frage konnte. Im Shop hat man es 30min an und macht ja nicht alle Bewegungen wie beim Surfen.

    Trapeze habe ich schon mehrfach wieder austauschen müssen, trotz toller Tests und Tips.

  • Trapez mit breiter Hakenplatte - Erfahrungen?

    • Surfer63
    • 27. April 2025 um 11:43

    Ich habe mir ein neues ION Hüft Trapez gegönnt, das hat eine breite Hakenplatte und seitliche Verlängerungen der Platte, die unter die Gurte reichen.

    Im Shop sitzt das Trapez fest und angenehm, der Hacken klappt weniger hoch.

    Hat jemand längere Erfahrungen damit, ob das wahrend einer Session doch mehr drückt auf den Bauch oder Rippen?


    Erstaunlicherweise passt diese ION Hakenplatte auch problemlos bei meinem ProLimit Trapez, auch da kann man diese Seitenteile korrekt einsetzen.

  • Theorien zur Biegung von (Rigg)Masten und Verlängerungen

    • Surfer63
    • 26. April 2025 um 10:36
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Ich würde mir wenn ich mir darüber den Kopf zerbrechen würde, eher Gedanken über die Steckung Ober Unterteil vom Mast machen.

    Das ist doch nur der Kundenbequemlichkeit geschuldet.

    Es sollte überhaupt kein Problem sein einen Mast in einem Stück zu erzeugen.

    Gab es doch alles schon, ich habe einige Bilder mit 4.65m Masten auf dem Dach, neben der 370er Cat.

    Aber die Verbindung scheint so wenig Einfluß zu haben, dass es wohl keiner durchgehenden Masten bedarf, und wenn dann am ehesten in speziellen Profi Bereichen.

  • Theorien zur Biegung von (Rigg)Masten und Verlängerungen

    • Surfer63
    • 26. April 2025 um 00:36
    Zitat von KaSailor

    Nein. Wir in diesem Forum sind die einzigen, die sich den Kopf darüber zerbrechen, da gehe ich jede Wette ein. Der Rest ist froh, wenn das Ding hält. Mehr muss es auch nicht, denn das letzte Bisschen Biegung auf sagen wir mal max. 40cm Länge ist ganz sicher ohne Bedeutung.

    Ja, das sehe ich auch so.

    Da es jetzt aber ein eigenes Thema gibt können wir ja etwas erweitern.

    Den Ansatz von GUN, die seitliche Auslenkung des Masts zu begrenzen, fand ich wirklich spannend, denn da steckt wirklich viel Potential drinnen, einen Mast und damit das Rigg leistungsfähiger zu machen.

    Beim Segeln war es immer ein entscheidender Punkt, die Wanten, die den Mast eben so stabilisiert haben, einzustellen, das hat oft über den Sieg wesentlich entschieden.

    Beim Surfen müsste man das über die Mastform, eher konisch, und den Materialmix zu erreichen versuchen.

    Leider sehr teuer in der Versuchsphase und Fertigung.

    Aber es geht ja um Theorie. Vielleicht weiss @Rene auch dazu etwas?

  • Theorien zur Biegung von (Rigg)Masten und Verlängerungen

    • Surfer63
    • 25. April 2025 um 16:23

    Aber jetzt mal eine praktische Frage dazu, wo soll die Kraft herkommen, die da unten am Mast eine Biegung oder Teil der Gesamtbiegung erzeugen könnte?

    Am Top ist klar Vorlieksstrecker und eingenähte Mastkurve machen das.

    Und, wenn da unten wirklich eine Biegung entstehen würde und viele Kunden eine längere Verlängerung deshalb nicht reingekommen würden gäbe es einige Reklamationen.

    Aus den beiden Gründen gehe ich davon aus, daß im Mast unten auf den ersten 50cm keinerlei Biegung vorgesehen ist.

  • Wie habt ihr die Powerhalse gelernt?

    • Surfer63
    • 24. April 2025 um 11:30

    In der SURF 04/2025 ist eine Beschreibung zum Lernen der Halse mit vielen Bildern und den Knackpunkten.

    Ich sehe immer wieder folgende Fehler, die man bei sich korrigieren sollte, wenn vorhanden

    1. Falscher Kurs bei Einleitung der Halse

    Die Halse wird auf Am Wind oder Halbwind Kurs begonnen, dadurch wird aber der Winkel der Halse zu groß und man ist zu langsam

    => Raumschot Kurs fahren, schnell werden, dann Einleitung


    2. Aushaken und Segel öffnen

    Beim Trapez aushaken wurd das Segel geöffnet, die Geschwindigkeit lässt nach, da kein Segeldruck mehr da ist

    => hintere Hand etwas zurück und dicht halten beim Aushängen, möglichst schneller Ablauf incl. hinterer Fuss auf Leekante setzen


    3. ewiger Vorwindkurs

    Das Board fährt ewig auf Vorwindkurs, weil Fusssteuerung und Vorlage fehlen

    => deutlich in die Knie gehen, hinteren Fuss belasten, Rigg dicht halten und etwas in die Kurve legen, incl. Körper, Arm vorne deutlich strecken


    4. Spätes Schiften

    Die Halse wird bis zum neuen Halbwind Kurs durchfahren, damit bekommt das Segel zu viel Druck beim Schiften

    => je nach Radius und Geschwindigkeit früher schiften, das Segel ist nicht zum Festhalten da, Gleichgewicht kommt aus den gebeugten Knien


    5. Heck säuft ab

    Das Heck säuft ab, wegen Rücklage und/oder zu spätem Fusswechsel

    => Arme länger und Gewicht nach vorne, mit gebeugten Knien stehen

    => je langsamer man durch gleitet, desto früher Fuss Wechsel + Gewicht auf den Mastfuss


    Da es ja viele Halsenvarianten gibt, kann man einzelne Steps variieren, aber eine Art sichere Standardhalse sollte sich jeder erarbeiten, die auch in kritischen Situationen klappt, zB. Ausweichsituation, brechende Welle, Hindernisse

  • Wie habt ihr die Powerhalse gelernt?

    • Surfer63
    • 24. April 2025 um 10:09

    Ein schönes Manöver um neben der Halse viel über Boardbelastung und Segelkontrolle zu lernen ist auch der 360er.

    Den kann man versuchen, wenn man schon weit ist mit der Halse.

    Am besten im Stehrevier, da es sehr viele missglückte Versuche geben wird, aber er ist eine gute Übung und wenn er mal klappt ein echtes Supermanöver.

  • Wie habt ihr die Powerhalse gelernt?

    • Surfer63
    • 24. April 2025 um 09:59

    Ich habe das Manöver zuerst auf einem Raceboard einer Fanatic Cat 370 begonnen zu lernen, der Radius was gefühlt der halbe See und alles ging langsam.

    Hatte noch wenig mit der "Motorboothalse" zu tun, die wir lernen wollten.

    Als ich einen der ersten F2 Sunset Slalom bekommen hatte, ging es voran, da damit der nötige Ausgangsspeed vorhanden war.

    Wir haben dann in Fehmarn am Wulfner Hals eine Videokamera ins Waaser gestellt und ewig geübt und gefilmt. Abends wurde Videoanalyse gemacht. So kamen wir dem Manöver näher.

    Es hat aber noch eine ganze Weile, sprich Jahre, gedauert, bis mir alle Feinheiten klar waren und ich die umsetzen konnte.

    Kontrolle und Coaching von Dritten war aber der Schlüssel, die Selbstwahrnehmung täuscht einen manchmal.

    Jedenfalls ist üben mit einem Dritten meine Empfehlung und ein geeignetes Board und Segel.:)

    Mit der Duck Jibe ist es ähnlich gelaufen.

    Es gibt aber immer wieder Halsen, die nicht so ablaufen wie geplant, weil was dazwischen kommt, Chop oder Seegras, oder einfach etwas unkonzentriert im Laufe des Tages, auch fehlende Kraft irgendwann.

    Mit einem grossen Freemove Board und passenden No Cam Segel lernt sich die Halse am besten und die Halsen Videos von Nico immer wieder ansehen, besser und klarer kann man das nirgends sehen.:)

  • Theorien zur Biegung von (Rigg)Masten und Verlängerungen

    • Surfer63
    • 23. April 2025 um 13:29
    Zitat von Gerry

    Wissenschaftliche Belange/Erklärungen, die auch belegbar sind, halte ich speziell auch in diesem Forum für sehr wertvoll. Daher schätze ich die Darstellungen von @Rene sehr, auch wenn diese vielleicht manchmal nicht auf den ersten Rutsch begreifbar sind.

    Niemand wird gezwungen alle Diskussionen mitzuführen. Mach bitte weiter so Rene.

    Ich finde fundierte verständliche Erklärungen auch immer hilfreich, weil ich gerne verstehe, warum etwas funktioniert oder auch nicht. Leider ist mein physikalisches Wissen da begrenzter als es mir lieb ist.

    Es ist eben das generelle Problem wissenschaftliche theoretische Überlegungen in die Praxis zu übertragen.

    Die Praxis ist halt ein Kompromiss.

    Das gilt beim Surfen doch für jedes Teil, auch Finnen, Segel und Gleitflächen sind Kompromisse.

    Daher haben beide Seiten auf ihre Art Recht, aber letztendlich zählt die Praxis und hier was die Hersteller umsetzen können und was ich als Surfer aus meinem Wissen und Material machen kann.

    Dass bei vielen Surfern eine bestimmte Unwissenheit besteht bezüglich Trimmen, Finnen usw. ist ja kein böser Wille, sondern manchmal Desinteresse oder fehlende verständliche Erklärungen.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 22. April 2025 um 17:07
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Genau, bei NP je länger desto mehr CC

    Stimmt, wenn man auf der NP Seite nachsieht, dann sind 340 und 370 FT, 400 - 490 CCFT und 520 - 550 sind CC.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 22. April 2025 um 13:50

    Auch beim Mastselector von Unifiber stand mal, dass es NP Masten mit CC gibt, wohl eher die kürzeren und RDM für Wavesegel?.

    Wenn das Segel so funktioniert ist doch alles gut, allerdings sagt ein Bild an Land nicht alles, der FT Mast könnte sich auf dem Wasser mit mehr LL in Böen bzw. generell stärkerem Arbeiten des Tops bemerkbar machen, z.B. auch im Chop.

  • Insta360 etc KnowHow und Tipps

    • Surfer63
    • 22. April 2025 um 11:43

    Ich habe die Stelle auch mehrfach angehört und mich über die Finnenrange gewundert.

    So 29 - 45 könnte ich ja noch verstehen, aber darüberhinaus, selbst bei 100kg, wie soll dass passen? Kann ich mir nur schwer vorstellen, dass dies bei Schwachwind was bringen soll, es fehlt einfach die Windpower.

    Schade, dass es dazu keine Sequenz gibt.

  • wie wars - wie es war

    • Surfer63
    • 21. April 2025 um 22:52
    Zitat von Happy

    War heute mit 4.2 bei 5 Bft. also so 16-19 Knt und ich bin viel besser mit dem Guerilla zurechtgekommen. Hauptsächlich habe ich systematisch wasserstart geübt, leider konnte mich niemand aufnehmen. Es wird aber immer besser. Ich muss nur konsequent dranbleiben. Nach eineinhalb Stunden wurde mir kalt und ich bin raus. Wollte nochmals später rausgehen, aber der Wind hat zugenommen und ich war müde.

    Was mich gefreut hat, bei den kurzen Fahrten die ich gemacht habe, ein paar Wenden haben geklappt und sogar eine langsame Halse, ohne Sturz. Ich kann die wirklich nicht gut, auch nicht auf dem grossen Brett und muss kleinlaut zugeben, all die Zeit hier, habe ich keine Einzige Halse gemacht… bis auf die eine heute und die hat funktioniert, seltsamerweise oder zufällig, mich hat es trotzdem gefreut und überrascht. So kann es gerne weitergehen

    Hast Du Finnen- und Fussschlaufen Position schon angepasst?

    Oder ist es das Ergebnis von Psychologie und weiterer Übung?

  • Feintuning beim kleinen Brett wie zB. beim Guerilla

    • Surfer63
    • 20. April 2025 um 18:23

    Da Du sehr leicht bist würde ich die vordere Schlaufen soweit möglich hinten und eher innen montieren und die hintere so, dass sie gut zur vorderen passt mit Deinem persönlichen Stance.

    Ziel ist es, mit gleichmäßiger Belastungen auf beiden Beinen bei Halbwind Kurs im Gleiten in den Schlaufen stehen zu können. Damit wird dann auch die Gleitfläche gut reduziert und der Boardwinkel im Wasser passt, so wird das Board schnell und gleitet frei.

  • Feintuning beim kleinen Brett wie zB. beim Guerilla

    • Surfer63
    • 20. April 2025 um 17:41

    Der Stance ist dafür da, das Board gut kontrollieren zu können, damit hängt er von der Körpergröße und Beinlänge ab, bei Waveboards ist er eher etwas größer als bei Freeride.

    Jedenfalls sollte man ein gutes Gefühl für das Board haben und das Gewicht mit beiden Beinen gut auf das Board übertragen können.

    Die Schlaufen würde ich nach Körpergewicht und Erfahrung montieren.

    Wenn eher leicht, dann eher mittig oder weiter hinten in Längsrichtung gesehen.

    Wenn eher noch unsicher, dann vorne eher weiter innen statt aussen und hinten eine Schlaufe mittig in Querrichtung gesehen.

    Wenn die Kontrolle und Sicherheit schon gut da sind kommt es etwas auf die Vorliebe und Zielsetzung an.

    Viele Manöver, dann Schlaufen vorne eher weiter innen und hinten eine Schlaufe, die Finne eher am unteren Ende oder Mitte der Längenvorgabe. Wenn eher Speed und lange Schläge, dann vorne eher aussen und hinten zwei Schlaufen eher aussen und eher hinten. Dazu gehört dann eine größere Finne, also obere Range der Größenangabe. Gleiches gilt für das Segel.

    Man sollte alle Komponenten zusammen betrachten, um ein gut eingestelltes Board hinzubekommen.

  • Feintuning beim kleinen Brett wie zB. beim Guerilla

    • Surfer63
    • 19. April 2025 um 23:55
    Zitat von Happy

    Hab es ja heute nicht gefahren, aber geschaut und die Finne ist ein wenig nach hinten montiert. Ob ich nochmals damit fahren werde, hängt vom Wind ab. Nach dem heutigen Tag beschleicht mich das Gefühl, dass der Guerilla mich genauso überfordert, wie zu starker Wind. Ich bin einfach (noch) nicht so weit. Einfach weiter üben und fahren, bis ich besser werde auf einem grösseren Board und dann erneut versuchen.

    Das ist eine gute Erkenntnis.

    Auf so kleinen Boards sollten Manöver sicher sitzen und man sollte wissen, wie man die trimmt, da Fehler / Änderungen deutlich spürbar sind.

    Ich würde mich davon aber nicht frustrieren lassen, auf den größeren Boards weitere Sicherheit gewinnen und bei passenden konstanten Bedingungen den Guerilla wieder raus holen. Dann macht auch der mehr Spaß.

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