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Beiträge von Surfer63

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 1. April 2025 um 10:11

    Tunen in dem Sinn, dass das Segel besser wird als mit dem Hersteller Mast sollte bei Fremdfirmen eine Ausnahme/Zufall sein.

    Was man in Grenzen erreichen kann ist, dass eine Segel/Mast Kombi für ein Leicht- oder Schwergewicht besser passt als der Originalmast, dazu muss man aber längere Erfahrungen mit dem anderen Hersteller haben.

    Das ist für mich der wesentliche Punkt, der Mast muss mit dem Segel zusammen so funktionieren, dass ich damit, in Zusammenspiel mit Finne und Board, gut klar komme.

    Welche Ansatzpunkte/Parameter ich da variiere, habe ich ja oben schon aufgeführt, weitere Ideen sind natürlich immer willkommen.

    Das Problem der Dicke bleibt bei Cambersegeln aber bestehen.

    Gewichts- und Qualitätsunterschiede in Relation zum Preis muss jeder für sich selbst bewerten, mir sind geringes Gewicht und gute Haltbarkeit wichtiger als Preis. Das war zu Studi Zeiten aber anders gewichtet, daher haben Hersteller wie Gun, CAAS und Unifiber sicher ihre Berechtigung.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 31. März 2025 um 22:23
    Zitat von Silversurfer

    Surfer63

    3 Masten, 4-5 VERSCHIEDENE Ergebnisse/Biegelinien 🤪, bei identischem Hersteller & Jahrgängen 😞

    Die Streuungen mögen geringer geworden sein, sind aber noch immer vorhanden, da hilft nichts, außer SELBER testen (wenn man (Regattafahrer) ein Rigg WIRKLICH perfekt haben möchte)

    Dem stimme ich ja ausdrücklich zu, habe ich zumindest weiter oben versucht zu formulieren.

    Mir ist nur nicht klar, was Unifiber Masten da jetzt für eine Verbesserung bringen?

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 31. März 2025 um 11:08

    Für mich steht in dem Link nichts drinnen, was nicht hier und/oder Surf schon geschrieben wurde.

    Meine erste Wahl bleibt immer der vom Segelhersteller genannte Mast, da ist es dann auch letztendlich egal, wie Härte oder Kurve heißen.

    Wenn man mit Frendmasten experimentieren will, weil man mit der Hersteller Empfehlung unzufrieden ist, kann man sicher Unifiber in Betracht ziehen.

    Wie gesagt, ich habe bei meinen Segeln mit den Hersteller Empfehlungen sehr gute Erfahrungen gemacht, bei den Segeln habe ich im Detail eher mit den Spacern und der Lattenspannung experimentiert.

    Da ich als Leichtgewicht die Segel eher im unteren angedachten Windbereich genutzt habe, habe ich eher auf gute Camber Rotation Wert gelegt, d.h. die Spacer eher dünner gewählt, damit nicht maximale Spannung anlag und hinten dem Segel in der Gabel 5cm zusätzliche Luft gelassen, damit es noch besser rotiert.

    Wenn ich mehrere Masten hatte, war mir der weichere lieber, weil er etwas weniger Profil erzeugt hat und das Rigg insgesamt flexibler war. Kostet zwar Leistung, aber ohne Riggkontrolle hole ich die nicht raus.

  • Zeitumstellung

    • Surfer63
    • 30. März 2025 um 11:32

    Ich finde diese Umstellungen nur nervig und völlig sinnfrei.

    Es sollte in der EU eine einheitliche Zeit geben, wie abgestimmt, und dann ist gut.

    Ich würde dabei dauerhaft die Zeiteinstellung bevorzugen, die es abends länger hell lässt, das erhöht für mich die Lebensqualität, mit Licht lange draußen sein zu können.

  • Auswirkung der Eigenschaften von RDM-Masten auf Rotational-Segel - Verlauf der Mastbiegungen etc

    • Surfer63
    • 29. März 2025 um 11:42

    Wenn man sich die Sailloft Trimmvideos ansieht wird erklärt, dass die seitliche Mastbiegung das Achterliek zu macht, daher ist ausreichend LL je Schnitt und Trimm schon notwendig, damit wenigstens erwas LL vorhanden bleibt. Nur Freestyle Segel benötigen kein LL.

    Der Unterschied zum Cambersegel ist doch nur der Schnitt mit mehr LL, da das Segel bei höheren Windstärken genutzt werden sollte und der SDM Mast.

    Ich sehe den Unterschied bei Cambersegeln für RDM zu No Cam daher gering. Die Biegekurve muss halt passen.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 28. März 2025 um 13:28

    Zu den Point 7 Segeln gibt es ein sehr gutes Video von Nils Bach, darin erklärt er den generellen Trimm verschiedener Segeltypen von P7 und auch die Einstellungen der Latten.

    Es klingt plausibel, was er erklärt, hatte aber noch keine Gelegenheit, das bei meinen Segeln nach zu vollziehen.

    Das kann man ohne große Messverfahren anpassen, vielleicht wird das Mastthema kleiner, wenn das Segel erstmal insgesamt richtig eingestellt ist?

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 28. März 2025 um 11:53

    Das habe ich schon so verstanden, wenn Du das während der Fahrt machen willst musst Du auf Deine eigenen Eindrücke achten und brauchst einen Trainer mit Motorboot und Videokamera, der das mitmacht und filmt.

    Heute geht das wohl mit einer Drohne auch einfacher.

    Wenn man das dann nebeneinander sieht, erkennt man Unterschiede.

    Die Frage ist nur, für wen hier Aufwand und Nutzen noch in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 27. März 2025 um 20:41

    Ich meine damit, dass man mit hinschauen zwar das Segelprofil sehen kann, aber ob man dabei und dadurch beurteilen kann, ob das alles wirklich passt und dem gewünschten bzw. optimalen Profil entspricht, fällt mir schwer zu glauben.

    Anderer Mast, andere Lattenspannung usw. man sieht wieder ein Profil, aber ob es besser ist als eine andere Kombi?

    Für einen Freizeit Surfer reicht es sicher so per Sicht zu prüfen.

    Wer mehr erreichen will, muss Vergleiche machen, diese gut dokumentieren und sich daran später wieder orientieren.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 27. März 2025 um 11:23
    Zitat von DI7

    Ich würde vom Segelprofil ausgehen und mir bei aller Theorie anschauen was mit dem während der Fahrt infolge der Beeinflussungsvariante Mast passiert.

    Ja, so kann man prüfen, ob Mast und Segel grundsätzlich passen, also LL richtig arbeitet, das Segel wieder bei Böen oder Wellen schnell wieder in Form kommt usw., aber ob der Mast wirklich optimal ist, ist so schwer fest zu stellen.

    Für mich reicht das es so zu machen, aber für diejenigen, die hier Rekorde oder max. Geschwindigkeiten erzielen wollen müssen schon weiter denken, wie sie den optimalen Mast finden.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 24. März 2025 um 18:59

    Wenn man sich die Grafiken zu den Biegekurven ansieht versteht man schon die Idee hinter den Abkürzungen.

    Es ist aber unsinnig zu glauben, dass ein CC Mast über die gesamte Länge eine konstante Biegung hat, wie die Bezeichnung suggeriert.

    Ausserdem spielen sich Abweichungen im mm Bereich ab, das kann man als Laie ohne geeignete Messtechnik gar nicht prüfen.

    Ich habe z.B. drei 430er 100% RDM Masten von Sailloft, von zwei Herstellern unterschiedliche Baujahre, davon ist einer mein Lieblingsmast, das kann ich aber anhand von Daten kaum erklären, außer dass er ca. 15g leichter ist.


    Wenn ich also einen mir passenden Mast gefunden habe markiere ich die Teile und gut ist es, das warum kann ich nicht valide erklären.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 24. März 2025 um 13:03

    Letztendlich muss man die Gabel mit betrachten.

    Wenn die Biegekurve stimmt und das Segel ein gutes LL hat, das bei einer Böe auch gut arbeitet, also aufmacht und sich auch wieder schnell zurück stellt, eine weiche Gabel aber gleichzeitig in der Böe die Profiltiefe erhöht, dann wird das Handling und auch die erzielbare Geschwindigkeit leiden.


    Deshalb sind wir hier ja fast alle Carbon Gabel Fetischisten, um dieses Problem zu minimieren;)


    Ideal wäre ein LL, das sich in der Böe öffnet und ein Profil, dass gleichzeitig unten flacher wird, um sich an den geänderten Anströmwinkel anzupassen.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 24. März 2025 um 12:04
    Zitat von Silversurfer

    Ist doch auch logisch zu erklären.

    Um ebensoviel LL mit dem tophärteren Mast zu bekommen, musst du das VL mehr durchsetzen, dadurch biegt sich der Mast im mittleren Bereich mehr, bis das LL wieder ähnlich ist. Dadurch wird dann das Profil in GB Höhe geringer, das Segel kopflastiger.

    Für DICH, als Leichtgewicht !!, würde ICH eher nen topweicheren Mast nehmen, das das Segel oben besser den Druck herauslassen kann, weil schon OBEN weiter offen ist.

    Wenn ich das richtig sehe, haben die neueren Foilsegel alle wesentlich weniger LL bekommen, um mehr Angleit & Power zu bekommen, aber dadurch auch in Böen anspruchsvoller zu werden (sehr große VL Länge)

    Mit den IMCS Werten habe ich mich nur auf den vorhergehenden Beitrag bezogen.

    Ich denke, dass sich alle darüber klar sind, daß IMCS alleine nicht mehr aussagekräftig genug ist.

    Die Biegekurve, die Härte und der Reflex machen für mich das Gefühl und Leistung auf dem Wasser aus, wobei Biegekurve das entscheidende ist.

    Mit dem empfohlenen Herstellermast sollte das Segel so stehen, wie der Designer es sich gedacht hat, ohne Rücksicht auf Gewicht und Fähigkeiten des Surfers.

    Ein anderer, weicherer Mast mit Verlängerung bringt zwangsläufig eine minimal andere Biegekurve und Profiltiefe mit, die für Leichtgewichte die Nutzbarkeit des Segels verbessert, obwohl nicht das Optimum des Segels erzielt wird.

    Für mich ist es daher immer schlecht, wenn ein Mast das Rigg härter macht, besonders im Top, und/oder den Druckpunkt nach oben verschiebt.

    Vergleich Foilen und Surfen mit einem identischen Rigg könnte unterschiedliche Eindrücke ergeben, da andere Kräfte wirken. Daher gibt es zu Recht Foil- und Surfsegel, ggf. mit anderen Masten.

  • Auswirkungen der Biegesteifigkeit von Masten auf Cambersegel

    • Surfer63
    • 24. März 2025 um 09:55

    430 hat meist Härte 21 und 460 Härte 25 nach IMCS.

    Das merkt man beim Aufbauen ohne XT und beim Surfen, weil das härtere Top das LL beeinflusst, meist weniger und schneller geschlossen, dafür wird das ganze Rigg steifer, für mich als Leichtgewicht zickiger.

    Guter Kompromiss war daher für mich bei einem benötigten 460er Mast ein 430er mit guter +30cm Verlängerung. So hatte ich etwas mehr Bauch und gutes LL, da ich das Segel früher nutze als schwere Surfer war der ausgeprägtere Bauch sehr sinnvoll, nur am Segel.;)

    Das ganze aber immer nur bei camberlosen Segeln, da brauchte ich die Mastdicke nicht zu bedenken, die GB Verstärkung war immer noch im richtigen Bereich bei +30cm.

    Ab 75kg würde ich dann aber dieses Experiment nicht mehr empfehlen, da das Rigg sich etwas weich anfühlen könnte.

  • Video und Influencer Rant

    • Surfer63
    • 18. März 2025 um 11:06

    OK, Surf technisch besonders an dem Video für mich ist, dass die beiden Surfer, Nils und Mario, erst diesen Winter in Tarifa ernsthaft mit Wellen Surfen begonnen haben, siehe andere Videos.

    Und sie es nach kurzer Zeit schon schaffen in solchen schwierigen Bedingungen zu surfen, wobei man an der Haltung und Manövern noch die erwartbare Unsicherheit sieht.

    Aber wenn man aus der Comfort Zone kommt, lernt man was und schneller. Und es passiert nicht immer was, auch in herausfordernden Bedingungen, selbst bei Waschgängen. Daher habe ich ja No Risk No Fun geschrieben. Nur so kommt man zügig weiter, Rückschläge eingeschlossen bei solch oder anderen schwierigen Bedingungen.

    Das zeigt mir, dass man Wellen surfen schon gut lernen kann, wenn der Rest wirklich sicher sitzt. Das ist ja ein Thema bei einigen hier.

  • Video und Influencer Rant

    • Surfer63
    • 18. März 2025 um 10:28

    Wenn ein Video nicht zur reinen Unterhaltung eingestellt wird, sondern als Hinweis zu einer Diskussion, dann sollte erklärt werden, warum es geht.

    Der Punkt ist richtig und das werde ich bedenken.

    Reine Unterhaltung ist nicht so meins, ich schaue z.B. gerade die Parlaments Sitzung zu den neuen Schulden an, nicht Unterhaltungssteuer pflichtig;)

  • Video und Influencer Rant

    • Surfer63
    • 18. März 2025 um 10:06

    Politik kannst Du leider nicht ganz weglassen, da die Wortwahl und Diktion bestimmter Beiträge nur von einer Partei in DE genutzt und forciert werden.

    Wer also so schreibt und dabei ausgrenzt, beleidigt und mit Unterstellungen arbeitet, besorgt das politische Geschäft dieser Partei unsere Gesellschaft immer weiter verrohen zu lassen und Tabus zu brechen.


    Glücklicherweise sind die Beiträge ja wieder zu einen angemessenen Niveau zurückgekehrt.


    Eigentlich hatte ich das Video ja nicht eingestellt, weil es so schön ist, sondern weil ich die Aussagen darin teilweise problematisch finde.

    Wobei es grundsätzlich richtig ist, dass die Winter Spots am Mittelmeer bei ablandigem Wind für Anfänger eher gefährlich sind, nicht nur Tarifa.


    Influencer sind eben eine Zeiterscheinung, die man kritisieren kann und muss, wenn sie inhaltlich echte Unwahrheiten verbreiten, der Rest ist leider vom GG gedeckt.

    Junge Leute finden das natürlich auch deshalb cool, weil die "Alten" so darüber geifern, daß war bei mir früher nicht anders, was meine Eltern ablehnten fand ich gut.

    Im übrigen bin ich mir sicher, dass zumindest der Einfluss der Influencer beim Surfen gering ist, daß die Reichweite und das Zielpublikum fehlen.

    Abschließend, in ein paar Jahren werden wir den naiven Influencern nachtrauern, wenn KI die Content Erstellung übernommen und professionalisiert hat. Wenn ich die Möglichkeiten unseres IT Labors und deren Ergebnisse schon jetzt sehe, bin ich froh, dass ich dann nicht mehr Zielgruppe diverser Marketing Massnahmen bin, sofern die Golden Ager da nicht noch entdeckt werden.

  • Video und Influencer Rant

    • Surfer63
    • 17. März 2025 um 19:02

    Bei mir haben Deine Beiträge die Erträglichkeitsgrenze überschritten.

    Wenn ich ein Video interessant finde, stelle ich es hier ein.

    Falls dann auch in diesem Forum eine Zensur durch die Mods erfolgen sollte, müssen wir halt getrennte Wege gehen.

  • Video und Influencer Rant

    • Surfer63
    • 16. März 2025 um 23:15

    Es zwingt Dich ja niemand, hier ein Video anzusehen.

    Dein Beitrag ist ansonsten im Ton und Inhalt ziemlich daneben.

  • Videos - aus dem Netz YT etc.

    • Surfer63
    • 16. März 2025 um 21:03

    Ob Leihmaterial zumindest in solchen Bedingungen zielführend ist wage ich zu bezweifeln, könnte ausserdem teuer werden.

    Mit Material, das man kennt und das zu einem passt, ist man in Tarifa sicher besser dran. Ich würde dort jedenfalls nur was leihen wenn easy Freeride Bedingungen wären.

    Aber selbst darauf habe ich verzichtet als ich letztes Mal ohne Material im Urlaub vorbeigekommen bin.

  • Videos - aus dem Netz YT etc.

    • Surfer63
    • 16. März 2025 um 11:38


    Der arme Mario ist von Tarifa etwas frustriert, weil die Bedingungen tatsächlich etwas krass waren. Solange nichts kaputt geht und man gut da wieder raus kommt ist das ein guter Tag zum lernen, ist mir an der Nordsee schon öfters passiert, in Südfrankreich auch.

    Er hat schon Recht damit, das Tarifa im Winter kein Anfängerrevier ist, wenn es ordentlich Wind und Welle hat.

    Hoffentlich lernt er draus und hat nächstes Mal Spaß auf dem Wasser, oder bleibt am Land, ist ja auch eine Option, aber da fühlt man sich hinterher auch nicht gut, weil man was versäumt hat, letztendlich gilt bei solchen Bedingungen No Risk No Fun;)

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