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Beiträge von Surfer63

  • Frage an die Finnenfachleute im Forum für meine Fortbildung .... :-)

    • Surfer63
    • 14. März 2024 um 17:14

    Wenn ich es richtig verfolge macht sich nur Witchcraft da intensiv Gedanken über Multifin, aber wie schon gesagt, zum Probieren ist der Preis für ein Set zu hoch.

    Es gibt zwar von K4 und MUF Übersichten, welche Finnenarten und Typen passen, aber aktuell bleibt es bei mir eher beim Versuchen.

  • Frage an die Finnenfachleute im Forum für meine Fortbildung .... :-)

    • Surfer63
    • 14. März 2024 um 16:11

    Kleine Ergänzung etwas zu Multifins / Thruster.

    Da probiere ich eher selten mit K4 Finnen, als Weed und asymmetrisch Ezzy Modell.

    Das Anwinkeln der Sidefins (Toe In) ist dabei interessant, wenn ich es richtig verstehe sind 3 Grad ein guter Winkel.

    Das ist ein interessantes Thema, aber bei den Finnen- und Boardentwicklern noch nicht vollständig abgeschlossen.

    Das Board liegt mit den Finnen etwas satter im Wasser, Kontrolle ist dadurch besser und Manöver gehen auch leichter.

    Wenn die Finnen wirklich gut zum Board passen, finde ich, dass Höhelaufen mindestens so gut wie mit Single Fin ist und die Geschwindigkeit auch ziemlich hoch ist.

    Ist aber bisher nur gefühlt, habe keine Messuhr.

  • Frage an die Finnenfachleute im Forum für meine Fortbildung .... :-)

    • Surfer63
    • 14. März 2024 um 13:27

    Ich denke, mal muss die Finnen für Slalom, Freeride/Freemove und Wave schon klar unterscheiden.

    Wavefinnen müssen viele und schnelle Druck- und Richtungsänderungen abkönnen, daher haben sie ein eher dickes Profil, das weit vorne liegt und eine eher runde Stirnseite hat. Die Finne ist auch eher breiter.

    So baut sich die Strömung früh auf, und der Winkel bis zum Abriss ist relativ groß.

    Wenn die Finne stark gebogen ist und auch im Tipp relativ weich, dann verstärkt sich das noch.

    Leider gleitet die dann nicht so gut an.

    Diese Finnen passen zu richtigen Wellen/Brandung.

    Freewave Finnen sehen den Freeride Finnen schon eher ähnlich, durch weniger Profil und Breite, verbunden mit weniger Rake, gleiten die besser an und geben etwas Lift. Bei krasser Fehlbelastung kommt schon mal ein Spin Out vor.

    Meine MB Wave Fins sind so, die nehme ich gerne bei Kabbel-Flachwasser oder Onshore, weil sie ein guter Kompromiss aus Leistung und Kontrolle sind.


    Die MB Freeride Finnen, auch G10, haben ca. 10% weniger Profil und sind geringfügig schmaler.

    Sie gleiten auch gut an, haben etwas mehr Lift als die Freewave und werden schneller, da etwas weniger Rake.

    Daher nehme ich die gerne, wenn es etwas kabbelig ist und ggf. Grundberührung möglich wäre.

    Die sind ein guter, gemütlicher Kompromiss.

    Beide Finnentypen sind wegen G10 relativ hart, aber das Profil geht über die ganze Finnenlänge.

    Die Stirnseite ist wohl wegen G10 auch eher rund.

    Meine Carbon Freeride/Freerace Finnen sind nochmal 10% dünner im Profil, Stirnseite und Rückseite sind deutlich schärfer, die Finnen sind auch etwas schmaler und das Tipp ist deutlich weicher.

    Wenn das Wasser eher clean ist, sehe ich da wenig Unterschiede im Angleiten, der Topspeed ist höher, aber man muss konzentrierter surfen, auch weil die mehr Lift haben und das Board damit nervöser wird.

    Bei Kabbel verstärkt sich das noch.

    Dafür können die Finnen 1-2cm kürzer sein.

    Wenn ich also einen schönen langen entspannten Tag haben will, nehme ich die G10 Freeride Finnen.

    Wenn alles gut passt und ich mich fit fühle, kommt eine Carbon Finne drunter.


    Es gibt auch Finnen, die ich nicht so gerne fahre, das sind die Lessacher Freeride Finnen, die sind mir zu hart und zu sehr auf Spin Out Vermeidung.

    Aber auch die haben viele Fans, das Finnenthema ist halt sehr individuell.

  • Welche Trapeztampenlänge fahrt Ihr auf welchen Material - und warum ? :-)

    • Surfer63
    • 12. März 2024 um 12:47

    Da die Arme naturgemäß unterschiedlich lang sind je Surfer hat sich als Anhaltspunkt der Unterarm bewährt. Wenn man die Gabel greift sollte der Tampen so lang sein, dass der er um den Ellenbogen reicht +- ein paar persönliche Vorlieben Centimeter.

    Länge passt so für mich, wenn die Befestigungspunkte der Tampen ca.2 Handbreit auseinander sind.

    Aber auch da gibt es viele Vorlieben, von ganz zusammen bis 40cm auseinander.

  • Welche Trapeztampenlänge fahrt Ihr auf welchen Material - und warum ? :-)

    • Surfer63
    • 11. März 2024 um 23:02

    Ich habe überall Vario Tampen dran, Wave Gabeln NP 24-30 und Freeride DT24-32, immer innen Unterarmlänge + x, je nach "Tagesform".

    In den letzten Jahren fast immer Hüfttrapez, aber es gibt keine Änderung der Länge zum Sitztrapez, da sich nur der Winkel und die Haltung etwas ändern.

    Kurze Tampen mag ich gar nicht, aber ich kenne Leute, die mögen das so.

    Jeder Jeck ist anders, solange es Spaß macht :)

  • Slalomboard railen auf Leekante/Leerail - bei (sehr) tiefer Hüfte

    • Surfer63
    • 10. März 2024 um 22:36
    Zitat von Michlsurf

    .......aus meiner Sicht nur über aktiven Druck auf den Fußballen und „Liften“ der Ferse - kommt dann alles aus den Unterschenkel. Und einer starken Wade …… wenn diese nicht ausreichend trainiert ist - sind Krämpfe vorprogrammiert… Vermute ich mal - und auch einen schönen Gruß an deine Patellasehne …. (In der Schlaufe stehend bekommt sie dann höchstwahrscheinlich noch deutlich mehr Druck ab im Chop) Bei guten Trainingszustand, aber vermutlich durchaus machbar… (Momentan gerade gar nix für mich… ?( …)

    Das geht aber nur, wenn Dein Gewicht voll im Trapez hängt und die Füße dadurch ziemlich entlastet sind. Das könnte aber zu Kontrollproblemen führen, besonders im Chop, wenn dadurch wenig Gewicht auf dem Board ist.

    Das Thema Wadenkrämpfe kenne ich auch und Probleme mit der Achillessehne, wenn Schläge kommen und der hintere Fuß dabei unkontrolliert belastet/gestreckt wird.

    Das ist aber eher ein Problem des Alters, hatte ich jedenfalls früher nicht.

  • Was sind die Unterschiede, beziehungsweise Vor- und Nachteile der verschiedenen „Aspect Ratio“ Segeldesigns?

    • Surfer63
    • 8. März 2024 um 20:50
    Zitat von Boris

    nein. Sailloft schreibt doch, dass die Gabel kürzer ist als beim Vorgänger - also ist das eine Verschiebung vom Low-Aspekt ein bisschen in Richtung High-aspekt (ohne natürlich das Verhältnis wie bei einem HA Foilsegel - wie oben angeführt - zu erreichen).

    Da es keine allgemeingültige Definition für LA und HA gibt - kann es auch keinen Betrug darstellen. Es heisst auch HR, nicht HA wie bei Patrik

    Bei SL ist das Vorliek knapp 10cm länger und die Gabel vielleicht 5cm kürzer geworden, bleibt also ein LA Segel, nur im Vergleich zum Vorgänger Modell etwas gestreckter, aber weit weg von den HA Segeln, die es mal gab.

    Da ist man aus gutem Grund weg, weil eher kopflastig und zu wenig Profil, bei ziemlich kurzer Gabel. Zwar gut für Halsen, aber andere Manöver hat der lange Mast eher behindert.

    Ich glaube nicht, dass diese Segelform beim Surfen wieder als extreme Variante kommen wird.

    Beim Foilen scheint HA Vorteile zu bringen, weil diese Segel etwas anders die Power bereitstellen müssen.

  • Frühes Angleiten auf dem Freerideboard - Mastfußposition, Segel, Finne ect.

    • Surfer63
    • 8. März 2024 um 08:59

    Für mich ist es Tagen mit an solchen Bedingungen wichtig zu erkennen, ob die Böen und die Grundwindstärke ausreichen, um überwiegend im Gleiten zu sein.

    Wenn ich mit den erwähnten Techniken trotzdem zu oft dümple, dann beende ich die Session.

    Wenn es schön warm ist, kann man noch ein paar Schwachwindmanöver üben, die dann auch im Wasser landen können.

    Wenn ich dann Foiler sehe, die bei den Bedingungen schon Spaß haben, dann bin ich wieder am Zweifeln, ob ich es auch versuchen soll ;)

  • Spin Out-Vermeidung insb durch Trimmmaßnahmen

    • Surfer63
    • 7. März 2024 um 18:17

    Man kann natürlich für eine Segelgröße tatsächlich die falsche Base Position gewählt haben, also zu weit hinten, dann helfen 2cm vor schon, den Trimm zu verbessern und Spin Out zu vermeiden.

  • Spin Out-Vermeidung insb durch Trimmmaßnahmen

    • Surfer63
    • 7. März 2024 um 18:15
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Wenn ich einen Spinout habe dann bei zu geringer Geschwindigkeit mit kleiner Finne.

    Meistens kommt der Spinout wenn ich ausgepowert bin und wie ei nasser Sack auf dem Board stehe.

    Mastfuß vor hat damit wenig zu tun.

    Ist bei mir auch so.

    Wenn der Chop hoch genug ist und man in schräg quert und dabei falsch belastet, geht auch leicht das Heck weg.

    Und beim Abfallen in die Halse über Chop mit falscher Kantenbelastung / Segelposition.

    Alles Fahrfehler, die sich häufen, wenn man müder wird.

  • Frühes Angleiten auf dem Freerideboard - Mastfußposition, Segel, Finne ect.

    • Surfer63
    • 7. März 2024 um 12:43

    Ich lasse die Base immer an der Stelle, die beim Gleiten am besten passt, also meistens mittig.

    Die benötigten Veränderungen in der Belastung von Board und Rigg in der Angleitphase sind doch sehr dynamisch, da hilft eine statische Verschiebung der Base nach vorne doch nicht wirklich was.

  • Frühes Angleiten auf dem Freerideboard - Mastfußposition, Segel, Finne ect.

    • Surfer63
    • 7. März 2024 um 12:19

    Bei Finne und Segel ist je nach Board irgendwann Schluß, größer bringt dann nichts mehr, eher im Gegenteil, der Trimm wird schlechter und behindert damit frühes Angleiten.

    Eine weiche Finne mit viel Fläche in der maximal empfohlenen Länge könnte noch einen Tick bringen.

    Der wesentliche Punkt ist aber die Fahrtechnik und das Erkennen von passenden Böen und Wellen. Da holt man sicher mehr raus.

    Und eine sehr gute Kondition zum Pumpen sollte auch dabei sein, verbunden mit weniger Gewicht an Board ;)

  • 30 Auktionen und 2000 Euro Einkommen => Steuerpflichtigkeit?

    • Surfer63
    • 7. März 2024 um 09:26

    Auf DD gibt es schon ein paar Verkäufer, die das regelmässig und zumindest mit Gewinnerzielungsabsicht machen.

    Bin gespannt, wie lange die dann noch in DD aktiv sind.

  • Carbon Mast Base absägen

    • Surfer63
    • 5. März 2024 um 16:45

    Guter Tip mit dem Carbon Sägeblatt, finde ich bei vielen Bike Shops, man muss nur wissen, wo man suchen soll, Bestellung in Arbeit.

    Habe zwar aktuell kein Carbon Sägebedarf, aber kann ja wieder kommen.

    Haben ist besser als brauchen ;)

  • Carbon Mast Base absägen

    • Surfer63
    • 5. März 2024 um 09:32

    Wenn Du etwas Werkzeug hat, kannst Du das selbst und per Hand machen.

    Ich würde da eine Führung per Schraubzwingen längs zum geplanten Schnitt anbringen, ein Holz oder Metall, und mit einer stabilen feinen Metallbügelsäge das gleichmässig ohne viel Druck sägen.

    Der Mast selbst muss auch fixiert sein.

    Danach mit Nasspapier schleifen.

    Vermutlich muss die Schnittfläche mit einem Lack oder Harz versiegelt werden.

    Das dauert vielleicht 1.5-2 h, aber diese Zeit benötigst Du ja auch, wenn Du irgendwo hinfährst.

    Und wenn Werkzeug fehlt, kaufst Du das halt, statt den Tischler zu bezahlen, dann hat man es beim nächsten Mal auch noch. So wächst meine Ausrüstung. :)

    Eine gewisse Erfahrung und Handwerkerroutine sollte man haben, als erstes Teil ohne Vorkenntnisse würde ich das nicht sägen wollen.

    Vielleicht ist aber der beste Weg, beim Hersteller ein passendes Teil zu bekommen.

  • Welche Sitztrapeze fahrt ihr?

    • Surfer63
    • 29. Februar 2024 um 21:14

    Ich habe das Prolimit Rambler, das stützt gut den Rücken und hat einen guten Verschluss, nämlich links, was mir als Linkshänder entgegenkommt.

    Nur die Beingurte sind etwas fummelig, aber sonst ein gut passendes Trapez.

  • SL-Heck fliegt zu hoch, driftet oder springt raus - aber kein spin out

    • Surfer63
    • 29. Februar 2024 um 20:58

    Ich habe immer einen Satz aus der Surf von MS Fins im Kopf sinngemäß"Mehr Flexibilität für mehr Lift", also produziert die Finne zu viel Lift für Deine Fahrposition und Kraftübertragung, daher eher weniger Flexibilität, sprich härter im Tip.

    Durch den Lift ist weniger Fläche im Wasser, die Finne versetzt nach Lee, weil sie gut ist, gibt es keinen Strömungsabriss, also Spin Out.

    Wenn Du mal wieder diese Bedingungen hast und noch andere Finnen zu Wahl, eine härtere, vielleicht dann sogar kürzere probieren?

  • Brauchen wir neue Themenbereiche ?

    • Surfer63
    • 29. Februar 2024 um 13:13

    Das erklärt, warum der Gebrauchtmarkt fast tot ist und immer mehr Shops aufgeben müssen.

    Kurzfristig vielleicht gut, langfristig sehr nachteilig :(

  • Brauchen wir neue Themenbereiche ?

    • Surfer63
    • 28. Februar 2024 um 11:36

    Das Material, was ich oft und lange nutze, kann ich schon beschreiben, zumindest Boards, Segel und Gabeln.

    Bei Finnen würde ich mir schon schwer tun, da ich nicht genau einschätzen kann, ob bestimmtes Fahrverhalten nur von einer Finne kommt, wenn es ums Detail geht.

    Daraus aber ein Empfehlung zu machen finde ich schwierig, weil man dazu den Gegenüber sehr gut kennen müsste.

    Habe sogar bei meinen Kumpels, die ich gut kenne, teilweise daneben gelegen, weil die Anforderungen nicht so formuliert wurden, dass ich sie richtig einschätzen konnte.

    Ich habe das Glück, dass meine Beschreibungen weitgehend mit den Einschätzungen der SURF übereinstimmen würden, vielleicht noch ergänzt, wie man als Leichtgewicht (70kg) damit klar kommt und wann ich es nutze.

    Bei Freemove- und Freeride Material ist das auch sicher einfacher, als bei hochspezialisiertem Slalom/Race Material.

  • Gemütliches Plaudern über alles mögliche

    • Surfer63
    • 25. Februar 2024 um 20:09
    Zitat von acidman

    Ich lasse mich aber auch nicht von 700 alkoholinduzierten Verkehrstoten im Jahr nicht vom Bier oder Wein trinken abhalten, sorry blöder Vergleich oder Relativierung, für jede betroffene Familie ist egal wodurch es immer ein Desaster

    Missbrauch und Überkonsum sind immer nicht gut, egal von was.

    Psychosen können auftreten, der Sprung klingt für mich aber nach gewolltem oder ungewolltem Mischkonsum. Dealer haben In der Vergangenheit mit jedem Mist gestreckt von Rattengift, Blei über LSD etc. Das wird hoffentlich jetzt Geschichte

    Bin bei c-bra die Mengen sind viel zu hoch für Gelegenheitskiffer, man will wahrscheinlich aber alles entkriminalisieren

    Gibt auch Tabak Ersatzstoffe und moderne Verdampfer, der Verkauf war bisher glaube ich eher nicht wirklich legal, ändert sich vermutlich alles jetzt

    Es gibt ja schon ein paar andere Länder, die die ""Legalisierung " schon umgesetzt haben. Hat wohl bisher nicht zum Untergang des Abendlandes geführt 🫣

    Jetzt steinigt mich

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    Warum steinigen, ich finde mich da in vielen Aussagen wieder.😀

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