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Frühes Angleiten auf dem Freerideboard - Mastfußposition, Segel, Finne ect.

  • okidoki
  • 7. März 2024 um 12:09
  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 12:09
    • #1

    Wie macht ihr das um mit eurem Freerideboard möglichst früh anzugleiten?

    Mein Ausführung gilt für mein großes Board, 135 ltr. 80cm breit, und 235 lang Flikka Freeride

    Vorab, ich persönlich fahre Segel gerne etwas größer als nötig. Finnen fahre ich eine originale zum Board dazu bekommene Freeride-Finne in G10 mit 44cm oder eine Hurricane SR8 mit 42cm.

    Ich habe mir eine "aktivere Fahrweise" angewöhnt, das war vorher anders. Angleiten hat dann gedauert.

    Ich variiere mit der Gabelbaumhöhe, Wind grenzwertig, Gabel ca. Nasenhöhe und je nachdem ob der Wind zulegt, kommt die Gabel ca. 2 bis 3cm runter. (Ich fahre die Gabel gerne etwas höher )

    Mastfußposition ist mittig positioniert, an meinem Board habe ich für die Schlaufen nur zwei Positionen, reicht, ich fahre alles hinten, außen. (Bei mir gibt es nur die Außenposition am Board)

    Segeltrimm recht bauchig (Duotone E-Pace 8,2) und wenig LL.

    Kurz: Mastfuß mittig, 44er Freeridefinne, Segel mit bauchigen Trimm, Gabel höher anschlagen, aktive Fahrweise, beim Pumpen in die vordere Schlaufe, (vorsichtig in die hintere Schlaufe gehen) auf die Boardbelastung achten, nicht zu weit hinten belasten. Sollte sich die hintere Schlaufe nicht ganz ausgehen, bleibe ich mit meinem Fuß vor der hinteren Schlaufe.

    Ich habe wie beschrieben nur zwei Finnen für mein Board. Angleiten geht mit der Hurricane etwas langsamer, oder man pumpt intensiver, dafür oben raus der Hammer!

    Habt ihr für Freeride mehr als zwei Finnen? (..denke, ja....ich nimm an...)

    Was meint ihr, mir einer etwas weicheren Finne geht noch früher was? Nehmt ihr ein noch größeres Segel?

  • Surfer63
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    • 7. März 2024 um 12:19
    • #2

    Bei Finne und Segel ist je nach Board irgendwann Schluß, größer bringt dann nichts mehr, eher im Gegenteil, der Trimm wird schlechter und behindert damit frühes Angleiten.

    Eine weiche Finne mit viel Fläche in der maximal empfohlenen Länge könnte noch einen Tick bringen.

    Der wesentliche Punkt ist aber die Fahrtechnik und das Erkennen von passenden Böen und Wellen. Da holt man sicher mehr raus.

    Und eine sehr gute Kondition zum Pumpen sollte auch dabei sein, verbunden mit weniger Gewicht an Board ;)

  • DI7
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    • 7. März 2024 um 12:22
    • #3

    Weichere Finne würde ich da viel eher probieren als größeres Freeridesegel.

    Längere Gleitfläche erlaubt passiveres, ungenauer belastetes Angleiten.

    Weil es woanders aufkam: Fährt wer die Base auf dem Freerider weiter vorne um besser Anzugleiten? Warum funktioniert das bzw sollte das funktionieren?

  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 12:26
    • #4

    oje, mit weniger Gewicht an Board ^^ hilft aber! (ich versuche es)

    Absolut, den Wind "lesen" und Böen erkennen und Wellen nutzen.

  • c-bra
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    • 7. März 2024 um 12:27
    • #5

    darf man hier auch was zu freerrace schreiben oder brauchst dazu einen eigenen thread?

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Surfer63
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    • 7. März 2024 um 12:43
    • #6

    Ich lasse die Base immer an der Stelle, die beim Gleiten am besten passt, also meistens mittig.

    Die benötigten Veränderungen in der Belastung von Board und Rigg in der Angleitphase sind doch sehr dynamisch, da hilft eine statische Verschiebung der Base nach vorne doch nicht wirklich was.

  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 13:19
    • #7
    Zitat von c-bra

    darf man hier auch was zu freerrace schreiben oder brauchst dazu einen eigenen thread?

    Passt hier auch, gerne. Gibt ja Freerideboards die in Richtung Freerace bzw. Performance Freeride gehen. Sind weniger "technisch" als Slalom.

    Ohne "technisch" geht Freeride aber auch nicht ganz.

  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 13:40
    • #8
    Zitat von dominik

    Weichere Finne würde ich da viel eher probieren als größeres Freeridesegel.

    Längere Gleitfläche erlaubt passiveres, ungenauer belastetes Angleiten.

    Weil es woanders aufkam: Fährt wer die Base auf dem Freerider weiter vorne um besser Anzugleiten? Warum funktioniert das bzw sollte das funktionieren?

    Eine weichere Finne möchte ich versuchen.

    Bezüglich Base weiter vorne, kann ich nur an einem Beispiel erklären wie ich es empfunden habe als ich am Lago di Cavazzo war.

    Ein Spot mit "Frühwind" der auflandig ist. Kaum bis gar keine Wellen, Chop mit 10cm Wellen. Und Böig.

    An dem Spot fahre ich die Base immer ca.2 cm vor der Mitte, mit 8,2er Segel.

    (hatte auch mal 3cm) Grund: die Bö kommt schnell, ich schau IMMER in Luv, pumpe um die Bö zu nutzen, die Bö ist aber sehr schnell wieder weg, sollte ich zu langsam reagiert haben, bin ich mit der Boardbelastung sonst zu weit hinten (bei Base mittig) und luve leicht an. Was wiederum mich langsamer macht in Bezug auch das nächste Pumpen (Board wieder in Ausgangsposition zu bringen)

    Dort fahre ich die Gabel auf Nasenhöhe. Finne hatte ich dort immer die Hurricane.

    Warum meine Entscheidung mit der Base-Einstellung: keine Wellen, Gabel hoch, beim Gleiten kann ich schön Druck auf die Finne geben (mit der Hurricane geht das genial gut und ich brauche schön Höhe auf Grund der Gegebenheiten am Spot und der Windverhältnisse) Segltrimm ist für Mittelwind (LL zwischen min und max) und schön mit Bauch, dadurch ist der Druckpunkt bei meinem Segel etwas weiter hinten als angenommen. Mit meiner Fahrweise dort hat das besser geklappt als Base mittig, hatte dadurch auch weniger Spinouts (Höhe knüppeln Summe Druckpunkte)

  • DI7
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    • 7. März 2024 um 14:02
    • #9

    Kenne das Freerideboard nicht.

    Ich frage mich, ob es mittel- und langfristig Sinn machen kann, eine "Boardbelastung ... zu weit hinten" (im Zuge (a) des Angleitens und (b) von Spin Outs in Geradeausgleitfahrt) mit einer 2,+ cm nach vorne gerückten Base zu kompensieren?? Ich glaube nicht. Kurzfristig mag es hilfreich erscheinen.

    Ohne Wellen und dadurch mitverursachte Kontrollprobleme kann die Base doch grundsätzlich eher weiter nach hinten ...

  • bernie
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    • 7. März 2024 um 14:08
    • #10

    Hätte zwei Ergänzungen

    1) abfallen -> gerade bei einem doch recht kurzen Freerider (bei einem Lorch Bird ist das vermutlich weniger ausschlaggebend)

    2) Carbongabel, damit die "Pumpenergie" nicht in der weichen Gabel verpufft.

  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 14:17
    • #11

    Nein, langfristig sicher nicht. Ich habe oft Sachen ausprobiert wo ich auf mein Gefühl geachtet habe.

    Am Gardasee bei Ora oder auch am Meer, eben wo Wellen sind fahre ich diese Einstellung nicht, da fast immer mittig. Je nach Welle am Meer auch um 1 bis 2cm nach hinten. Klatschte beim Rausfahren gegen die Welle weniger auf, tut es auch wenn die Base um 2cm hinten ist auch aber da spüre ich es nicht über den Mast/Gabel sondern am vorderen Beim teilweise auch zwischen vorderen und hinteren Beim und ist für mich nicht störend.

    Zum letzten Absatz, ja und bin ich auch so gefahren. Auch am Cavezzo. Da ich beim höhe Fahren öfters Spinouts hatte, habe ich versucht die Base weiter nach vor. Und weil das Anluven wenn plötzlich die Bö weg war geringer war.

    (ich denke mit Technik/Reaktionszeit wäre das sicher zu vermeiden)

  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 14:20
    • #12

    Was vergessen DI7 wegen meinem Board

    Flikka Freeride 135 ltr. 235 lang, 80cm breit

    Ist ein Board wo es nicht unbedingt nötig wäre aktiv anzugleiten. Ich tu es, weil mir diese Fahrweise gefällt. Und Üben kann nicht schaden.

  • Gerry
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    • 7. März 2024 um 14:32
    • #13

    Da ich den neuen 136er F-CROSS erst seit September 24 besitze und ihn nur dreimal gefahren bin, da Wind für kleineres Board war, schreibe ich etwas zu meinem altbewährten F-RIDE 125. das Board fahre/fuhr ich fast ausschließlich am Gardasee bei Südwind.

    Mastfuß fast ganz zurück bis zum Ende der nutzbaren Schiene.

    Möglichst kleine Finne, hauptsächlich 38er MB F-RIDE in G10. Alternativ 36er und 42 MB. Eine C-Fin und eine MS Fin, jeweils in 38 hatte ich auch am Start. Nach meinem Empfinden keine Verbesserung zur MB, eher schlechter. Mit den kürzeren Finnen büßt man natürlich Höhe und noch etwas mehr Angleitpower ein. Mit dem Angleiten gibt es bei dem Board keine Probleme, ist sehr einfach schnell zu machen, wenig Belastung auf dem hinteren Fuß, Schlaufen ganz außen und vorletztes Schraubloch für die Schlaufen.

    No Cam Freeracesegel mit 6 oder 7 Latten oder Freemovesegel mit 5 oder 6 Latten, nicht zu bauchig getrimmt, max. LL. Segelgröße 6.2, 6.7 und 7.5. Manchmal auch 5.8:und 6.4.

    Gabel auf mittlerer Höhe angeschlagen.

    Wichtiger als das Angleiten ist mir hohe Endgeschwindigkeit bei bester Kontrolle, nach oben ohne Limit.

    Angleiten und gut nach der Halse wieder auf Speed kommen, gelingt mir wesentlich schneller als bei parallel fahrenden SL Boards.

    Zum 113er F-CROSS schreibe ich vielleicht später noch etwas, falls Interesse besteht.

  • okidoki
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    • 7. März 2024 um 16:28
    • #14

    Du Gerry, bei deinem 125er mit Freeracesegel 7,5er und Base ganz hinten.

    Keine Spinouts?

    Ich fahre auf meinem Board zum 8,2er ein 7,2er Freeracesegel (Gaastra Savage)

    Base maximal mittig. Bei ca. 2cm weiter hinten geht noch rel. gut. Mach ich aber nur am Meer bei Wellen.

    Weiter zurück als 2cm habe ich versucht, fühlt sich nicht gut an.

    Das Savage ist eher Zug auf der hinteren Hand, Trapeztampen kommen dann immer etwas zurück.

    Meine Einstellung für dieses Segel habe ich mir notiert, das fällt bei mir aus der Reihe.

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    • 7. März 2024 um 16:48
    • #15

    Mastfuß zu weit hinten mag der Flikka FR von meiner Frau auch nicht, neigt dann sehr zum anluven bei wenig Druck im Segel

  • Gerry
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    • 7. März 2024 um 17:31
    • #16
    Zitat von okidoki

    Du Gerry, bei deinem 125er mit Freeracesegel 7,5er und Base ganz hinten.

    Keine Spinouts?

    Ich fahre auf meinem Board zum 8,2er ein 7,2er Freeracesegel (Gaastra Savage)

    Base maximal mittig. Bei ca. 2cm weiter hinten geht noch rel. gut. Mach ich aber nur am Meer bei Wellen.

    Weiter zurück als 2cm habe ich versucht, fühlt sich nicht gut an.

    Das Savage ist eher Zug auf der hinteren Hand, Trapeztampen kommen dann immer etwas zurück.

    Meine Einstellung für dieses Segel habe ich mir notiert, das fällt bei mir aus der Reihe.

    Alles anzeigen

    Der F-Ride ist 2515 lang. Daher wohl kein Spin Out. Trapeztampen fahre ich 26er.

  • DI7
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    • 7. März 2024 um 17:42
    • #17

    Extra für Spin Out-Themen (wenn man mal im Gleiten ist):

    Thema

    Spin Out-Vermeidung insb durch Trimmmaßnahmen

    @okidoki interessiert sich für Spin Out-Vermeidung insb durch Trimmmaßnahmen und denkt, dass sich bewährt hätte, die Base 2, cm weiter nach vorne zu positionieren - was ihm auch beim Angleiten helfe.

    Das ist grundsätzlich von der Richtung keineswegs ein falscher Ansatz.

    Ob es bei richtiger Angleittechnik zu helfen vermag? Ich denke nicht.

    Ich habe noch nie wegen Spin Outs die Base nach vorne gerückt.

    Meine gereihten Abhilfen: mehr Speed, mehr railen, mehr Gefühl, Finne checken (zB ob was…
    DI7
    7. März 2024 um 17:40
  • Michlsurf
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    • 7. März 2024 um 21:43
    • #18

    Schon so viel gutes genannt ….

    KÖRPER SPANNUNG :) .. und Segel so aufrecht wie möglich …. Trapeztampen lang genug ….. keine Dauerpump-Aktion - besser 2-3 kräftigte Pumpzüge mit gleichzeitigem „Board- Kick“ aus den Unterschenkels heraus…,

  • DI7
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    • 8. März 2024 um 08:07
    • #19

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    DI7
    30. November 2023 um 12:02
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    • 8. März 2024 um 08:11
    • #20

    Wichtig ist auch:

    Böe beurteilen, ob sie überhaupt ein Weitergleiten erlauben wird (falls man es aktiv pumpend ins Gleiten schafft sollte es ja auch weitergehen).

    Kommt die eigentliche Böe erst später?

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