auf den 2 schwarzen Flecken neben der Mastsur sind die Zentimeterangaben (vom heck oder vorderem DT-Loch) hinterlegt
Beiträge von Boris
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nein - das ist falsch.
ein High-Aspekt 900er - das braucht das 8,0 oder 9,0 Segel um früh abzuheben.
ein Low-Aspekt Foil mit 2.000 -2.300 cm2 braucht ein sehr kleines Segel - gibts ja auch Windfoiler hier im Forum (bzw. im SF), die genau das machen - z.B. 5,5 qm, wenn ich 8,0 brauche. Auf dem gleichen See nebeneinander herfliegend.
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15 Knoten fürs Windfoilen?
Lowwind-Windfoilen geht mit Pumpen und großem Set sehr gut ab 8 Knoten - in der Luft weiterfoilend mit 5 knts.
15 Knoten ist schon 85er Board, 550 SL-Foil und super sportlich bewegbar.
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Also doch. Ich hatte mich das genau gestern gefragt, aber ich war zu faul gewesen, die Zeiten zwischen siegreichem Foil und siegreicher Finne zu vergleichen. Das ging bisschen zu stark unter in den offiziellen Verlautbarungen und Berichten ...
"Die Industrie mag den emotionalen Mythos des unerschrockenen Finnen-Slalom-Riders verkaufen, weil er sich besser vermarkten lässt (Siehe Defi, wo Amado das Overall-Ranking zu 100% auf dem Foil zugebracht und gewonnen hat, man hört aber nur von NP7s Sieg). Diese zwei Faktoren betrachtend, halte ich diese Strategie aber für ökonomisch wenigstens fragwürdig."
<=ja, das har er wirklich schön formuliert.
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bei gleicher Fuse ändere ich bisher die Mastfußposition zwischen 650, 550 und 450 nicht
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Zu mindestens für das AEON in den kleinen Größen - Ich meine hier besonders 550 und 450, mit dem ich meine Erfahrung machen konnte - ist die Höhe, die man fliegt nicht entscheidende Punkt für mehr Stabilität. Es ist tatsächlich die erreichte Geschwindigkeit. Die beiden kleinen Foils (ich weiß, es gibt noch kleinere) werden zunehmend stabiler bei höheren Geschwindigkeiten, ich finde ab 40 km/h. D.h. bei Geschwindigkeit über 40 und bei dafür passendem Trimm, werden diese Foils sehr stabil in der Luft. Ganz anders, als wenn man mit dem 550 oder gar 450er mit <35 KM/H dahin tuckert.
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zu tief = zu viel drag, also langsamer
Also meine persönlichen Probleme sind aber gänzlich andere Natur:
-die mir leider bewusste Angst, von Halbwind in beiden Schlaufen stehend & im Trapez eingehängt, bei 40-45 KMH einfach voll abzufallen und weiter hoch zu beschleunigen
-es hat lange gedauert, bis ich davon übergegangen bin, mir über die Stabilität der gesamten Fuhre bei 30-40 KM/H keine großen Sorgen mehr zu machen, sondern den Trimm (Shim's, Mastbase-Position, Trapeztampenlänge) so abzustimmen, dass die Fuhre beim Speed von 44-45 km/h absolut stabil und kontrolliert ist: eben kein Lift oder Aufditschen, wenn eine Böe einfällt, sondern ein angenehmes Vertrauen-einflößendes stabiles Fliegen.
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Ich bin ja ein gutes Beispiel dafür, dass ich, obwohl ich wusste, was ich zu tun habe, es einfach nicht über mich gebracht habe:
Auf Halbwind beschleunigen und dann von dort beim Erreichen von 43-45 KM/h, in beiden Schlaufen stehend und stabil eingehängt abfallen (Slingshot Manöver), und auf dem Downwind Kurs (nicht zu tief, da wieder langsamer werdend) die Böe abzureiten. Foildude beschrieb es sehr gut, den Arsch dann zusammen kneifen und bei der Sache bleiben.
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Könntest du bitte beschreiben, wie du das genau gemacht hast. Danke!
POM würde ich dir für den Eigen- 3D-Druck nicht empfehlen - ggf. über Dritten drucken lassen:
POM (Acetal) Vorteile: Sie erhalten die echten, gewohnten Eigenschaften von Acetal (extreme Gleitfähigkeit, hohe Härte, Verschleißfestigkeit für Zahnräder).
- Geschlossener Bauraum zwingend erforderlich (z. B. Bambu Lab X1C oder P1S (Bambulab)).
- Extrem hohe Betttemperatur (ca. 110–130 °C).
- Haftungsprobleme: POM haftet fast gar nicht auf Standard-PEI-Platten. Sie müssen oft auf Spezialkleber (z. B. Magigoo POM), Blue Tape oder eine opferbare Holz-/Pertinaxplatte ausweichen.
- Sicherheit: Beim Überhitzen von POM (ab ca. 230–240 °C) entsteht hochgiftiges Formaldehydgas. Nur in sehr gut belüfteten Räumen oder mit Aktivkohle-Abluftfilter drucken!
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-einen Kritikpunk muss ich leider an dieses extrem gute Foil-SL Segel (dem man die akribische Weiterentwicklung durch Patrik sehr anmerkt) stellen: mit dem Einsparen der Trimmpunkte auf den obersten 3 Latten - ich habe keine Ahnung ob ich zuviel oder zu wenig LooseLeach hatte ...

Das sind 3 verschiedene Trimm-Einstellungen, die ich versucht habe - ich fahre nun die mittlere LL-Tiefe.
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Ich hab jetzt ausreichend gefoilt, so dass ich mich nur traue, meine ersten Eindrücke mit euch zu teilen. Bitte beachtet, dass ich nicht den serienmäßigen Patrik Mast in SDM fahre, sondern einen Slake 100 % MDM (Mast und Top- Stück jeweils Medium) und die zwei mittleren Camber von Patrik wurden ersetzt gegen die 118 Performance Carbon Camber.
Die Test Kombi war ein FMX 178/88 cm, 900er AEON, ein 100 cm Mast, & das neue 8,0 HA.
-der große Unterschied gegenüber dem HA Gen. 1 – und ich habe das wirklich nicht erwartet – ist das dieses Gen. 2 HA viel weniger Lift entwickelt. Insbesondere, wenn starke Böen einfallen, liftet die Fuhre signifikant weniger als mit der ersten Generation – man kann extrem stabil und sicher auch bei Überpower oder in mit Böen durchseuchten Gewässern wie den unseren foilen.
-und das macht sich auch sofort beim Speed bemerkbar. Ohne jede Abstimmung, ohne Latten-Tuning oder große Spacer-Versuche, bin ich gleich beim ersten Abfallen 44 KM/h Spitze gefahren (dieses Frühjahr war ich konstant mit dem großen Set zwischen 44 und 45 Spitze unterwegs). Das Segel ist sehr schnell.
-die Camber schlagen perfekt um auch bei Leicht-Wind, und wenn man nicht angepowert in die Halse fliegt - da kann ich wirklich von einem vierfach Camber-Segel nicht noch mehr erwarten.
-da die Gabel kürzer geworden ist, erscheint beim aktiven Anpumpen, die Backarm-Power geringer zu sein als beim Gen 1. <= Ich beschreibe hier das Abfallen, Anfächeln und dann Doppelarm-pumpen mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe und Pumpen mit beiden Füßen, um den "verdammten" Wingfoilern folgen zu können. Natürlich ist dieser Punkt nicht Teil des Lastenheftes eines PWA Foil-SL – Segels.
-Ich habe inzwischen verschiedene Double – Pulley – Systeme ausprobiert: der Severne passt perfekt.
-Ich habe auch eine Lösung gefunden und das Segel richtig zusammen zu rollen
Man muss im Top etwas beim Zusammenrollen unterlegen, um es sehr eng zusammen zu rollen. Ab da rollt man lediglich ganz vorne in der Masttasche das Segel zusammen, dann passt auch die unterste Latte super eng. -
40 Jahre alte Surfboards in Scheune gefunden - gibt in DD gerade zu kaufen:
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So, die 50 km/h Challenge ist gefallen - endlich ...
Ich hatte mich entschieden für den 85er mit dem HA (alten) 6,2 (war zu groß in den Böen aber ging gerade noch) und dem 550er AEON / 95er Mast / Fuse 100 Ti V1.
-und dann endlich heute geschafft: 50,57 km/h Topspeed
- es könnte schneller - war komplett stabil und ruhig
- bin aus dem halbwind bei 40 km/ abgefallen, und habe dann eingehängt und in beiden Schlaufen stehend die Fuhre fliegen lassen - so wie in der Speed-clinic mit Rüdi letztes Jahr gelernt 🙂
- ich hatte im Winter die Titan 100 Fuse von V2 auf V1 geändert - also mehr Power - und das komischerweise hilft mir – die Fuhre fliegt ruhig und kommt nie runter
So, jetzt kommt die 30 Knoten-Challenge

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Trimmhilfe für LL:
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viel spaß!! ich hoffe, es gibt dir viele gute Tage 2026 auf dem Wasser!
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In Verbindung mit Aluminiumkomponenten verringert Titan das Risiko der Kontaktkorrosion. Edelstahl führt in Kombination mit Aluminium oft dazu, dass sich das Aluminium um die Schraube herum zersetzt („Alupulver“), was bei Titan deutlich weniger ausgeprägt ist.
<=also das ist der Grund, den ich verstehe
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das ist super!
ja - Patrik hat immer mit seinen Race-Segeln - seit dem allersten - den schwierig zu findenden Kompromiß zwischen Performance/Leichtbau und Haltbarkeit/Materialauswahl/Gewicht bei seinen Race-Segel (aus meiner Sicht als Amateur) schon super getroffen
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Lieber Mias, ich hoffe du hast Recht und das ist ein neues tolles Material, was wir einfach noch nicht kannten. Ja, Backpapier trifft es.
ich kann da nur für mich sprechen: mit den SL bzw. seit 2019 Foil-Boards fahre ich ein 2- oder 3 Jahres-Rythmus bez. Austausch (2 Jahre, wenn ich ein Board mal nicht mag). Die Segel wechsel ich alle 2 Jahre aus - aber die PD Foil+, S2 und HA hätten auch 4 Saisons bei mir gehalten.