Hallo zusammen, hat da jemand Erfahrung?
Hat jemand die Liberty Latten oder selber welche umgebaut und mit welchem Ergebnis?
Grüße, danke Michi
Hallo zusammen, hat da jemand Erfahrung?
Hat jemand die Liberty Latten oder selber welche umgebaut und mit welchem Ergebnis?
Grüße, danke Michi
Ja, keilförmige hintere Footpads sollen das unterstützen und sind gut.
Auf hohem Kurs baut Rigg mehr Querkräfte auf, ist man langsamer, wird Finne dadurch weniger schnell angeströmt und mit eher noch kleinerem Anstellwinkel angeströmt. Gerade in so einer Situation kann railing unterstützend wirken.
Tampen sind schon lang, aber keineswegs saulang und auch nicht sausaulang wie im Video von AC.
BTW: Wenn AC in dem Video CTG fahren würde, käme seine Hüfte noch deutlich weiter runter.
Na dann,... Frage gestellt und selber beantwortet.
Bin schon gespannt was das nächstes Thema wird. ![]()
Jetzt muss ich doch mal Fragen, ist das ein Quiz…oder um was geht es?
Es wird eine Frage gestellt, was man damit erreichen will verstehe ich nicht.
Wenn jemand seinen Fahrstil umstellen will soll er es versuchen ohne dass ich verstehe wo der Vorteil liegt oder was man damit erreichen will.
Oder geht’s hier nur um die Unterhaltung….
Kleiner Tipp,
Ich ( 1,86m ) fahre die Gabel immer ganz unten, die Tampen sind Vario 20-26 lang, also eher kurz bis sehr kurz.
Wenn sie länger sind kann man sich wunderbar mit dem Hintern durch die Pfütze ziehen lassen!
Kann ja sein dass es Spass macht, keine Ahnung.
Wie sollte das gehen?
Es gibt bauartbedingt nur eine Härte und die wird, ich vermute auf Leistung ausgelegt. Zumindest ist das bei mir so. Wenn Du bei zu wenig Geschwindigkeit zu stark drückst, dann schmiert sie weg....( dann warst "du" zu langsam
)
Ich bin dann mal raus aus dem Thema
Also die Frage über welche Achse die Finne auf macht ist schon entscheidend.
Früher haben die Deboichet und auch zumindest die alten Winnheller über Torsion auf gemacht und über Flex waren sie hart.
Aus meiner Sicht brauche ich die Torsionssteifigkeit um die Beschleunigung auf Wasser zu bringen.
Somit bauste den Flex weicher,.....worüber ich z.B. den Lift hole.
Beim Flex gibt es auch unterschiedliche Konzepte, bei MS biegt sich die Finne zum Tip hin immer mehr, andere lassen die Finne in der Mitte flexen und bauen das Tip hart.
Na ums Verkaufen geht es mir dabei nicht, ich sehe das entspannt, es gibt die Leute die wollen MS fahren und haben Freude daran und es gibt die Leute die haben ihre Finne gefunden und sind damit happy. Jeder hat so seinen Fan-Kreis….
Ich will aber gerne versuchen zu erklären wie das zusammen hängt. Das Problem beim Finnen Bau ist halt, es gibt nicht die eine Lösung und mit der erkauft man sich die eine Eigenschaft. Meist beeinflusst die eine Eigenschaft auch eine andere und dann muss man eine Entscheidung treffen was man erreichen will.
So ist das nach 7 Jahren Finnenbau, wenn man keine Ahnung hat und die Abhängigkeiten nicht abschätzen kann, dann muss man es bauen und ausprobieren….es hört nicht auf….
Und zu glauben dass man das ultimative gefunden hat behindert nur die nächsten Ideen.
Also wir sprechen über Randwirbel,
der ist bei höheren Geschwindigkeiten dann eher die Bremse ist.
Und wir sprechen aber auch über das Abreissverhalten und da spielt das Flex natürlich auch mit eine Rolle, weil dadurch die Finne z.B. auch etwas auf macht und es durch die Winkeländerung später zu einem Abriss kommt. Das tut der Flieger sicher nicht.
Wenn ich also eine Finne so baue dass das Tip max steif ist, oder die Finne auch im mittleren Bereich wenig flext, dann kann das Tip natürlich nicht so stark auf machen und,….jetzt kommen wir zum Thema, dann reisst natürlich ein spitzes Tip schneller ab als ein breites. Auch spielt die Strömungsgeschwindigkeit eine Rolle, je langsamer um so kritischer wird es.
Nimm als Beispiel eine gefräste G10 mit Elipsen Randbogen, das ist mehr kritisch als wie wenn sich jemand überlegt wie eine Finne flexen soll und die Finne dementsprechend laminiert.
Thema Auftrieb, naja, die Profildicke und Profillänge spielt natürlich eine Rolle. Das was ich geschrieben habe mit " verringert die Auftriebsfläche " ist natürlich richtig, da gibt es Bilder ( Auftriebsfläche in Bezug auf den Randbogen ). Meistens packen die Kollegen fette kräftige Profile in so einen dicken Randbogen, da fällt es nicht auf wenn man Leistung verliert, es ist hald nicht effectiv und bremst dann.
Na die Beschreibung kommt aus der Aerodynamik.
Der beste Vergleich ist Spitfire gegen Cessna.
Spirfire, spitzen Randbogen, kleiner Randwirbel, wenig Widerstand, bei wenig Anströmung reisst die Strömung schneller und abrupt ab.
Cessan, breiter ( stumpfer ) Randbogen, grosser Randwirbel, viel Widerstand, bei einem Strömungsabriss ( bei weniger Geschwindigkeit ) reisst die Strömung nicht abrupt ab sondern gutmütiger.
Nebenbei bemerkt zerstört ein grosser Randwirbel auch mehr Auftriebsfläche als ein kleiner Randwirbel.
Grüße Michi
Also nur so als Tipp,….
Kann ja gerne sein dass es der eine oder andere etwas anders sieht oder es für manche egal ist.
Tip:
Breites Tip, viel Fläche, evtl. auch noch ein dickes Profil bedeutet mehr Randwirbel und somit mehr Widerstand. Aus meiner Sicht ist das ein entscheidender Punkt wie lebendig oder tot sich das Brett anfühlt.
Elipse als Randbogen gab es schon bei der Spitfire im WW2, = wenig Randwirbel aber kritisches Abreissverhalten
Dickes / dünneres Profil:
Es ist eine Frage welches Konzept man verfolgt. Verwende ich ein dünneres Profil, mit weniger Widerstand, dann muss das Laminat mehr Auftrieb erzeugen.
Verwende ich ein dickeres Profil, darf das Laminat nicht mehr so viel flexen, sonst wird der Auftrieb zu viel.
Also, dick und viel Flex geht aus meiner Sicht nicht lange gut.
Outline:
Ist aus meiner Sicht nicht ganz so wichtig, ich möchte aber für Topspeed nicht so viel Fläche weit weg vom Brett haben, wegen dem längeren Hebel und der Laufruhe.
Mehr Auswirkung hat die Outline eher auf den Rake der Finne den man einstellen kann.
( schlankes Tip kann mit weniger Rake, also aufrechter gefahren werden, was weniger Widerstand hat )
Tuning Tip:
Finne im unteren Wind etwas senkrechter in die Tuttle schrauben ( vorne tiefer ), bei mehr Wind hinten etwas tiefer in die Tuttle schrauben. ![]()
Grüße Michi
Ja, berechtigte Frage,
also Form geht natürlich nicht, jedes Teil ist anders…
Auflaminieren:
Prinzipiell klebe ich mit Tesafilm eine Seite des Profils ab und verlängere quasi das Profil nach vorne, da wird dann erst Harz dann der Roving eingelegt. Am nächsten Tag der Tesa abgezogen, die Nase in der Verlängerung vom Profil geschliffen ( vom Profil nach vorne über das auflaminierte ), wieder geharzt, nächsten Tag hoffentlich final geschliffen.
Bei Finnen tue ich mir leichter, meine Formen sind darauf ausgelegt dass die Finnen scharf aus der Form kommen, da schleife ich quasi zurück ( stumpf )
Bei Foil, Mast, BW FW ist das natürlich doof, das ist mir alles zu rund. Etwas zu schleifen was rund ist und scharf werden soll ist mühsam.
Beim FW und BW verlängere ich auf der Seite des Unterdruck Profils.
Nochmal zum Nasendurchmesser. Ich habe mir eine Messlehre gebaut. Somit kann ich vorher abschätzen um wieviel die Nase dünner werden muss.
Bei einem Mast kann es sein dass ich von fast 3mm Nasendurchmesser auf 1,1 bis 1,3 runter will. Das ist viel! Bei Wings kann es sein dass man von 1,7-1,4 auf 1,2 bis 1,1 bei FW und 1,5 auf 1-1,1 bei BW runter will.
Diese Werte entsprechen meiner selbst gebaute Lehre,….. müssen nicht richtig sein, ist aber für mich reproduzierbar.
Vorsicht bei der Nase,…… ist sie zu scharf, bekommst abrisse ( nicht wirklich Spinout, aber sie läuft unsicher mit sporadischen Aussetzern ) . Bei der Finne kann es auch einseitig zu Problemen kommen, dann hast ein Problem auf der Unterdruck Seite der Nasenleiste. Ein leichter Grad, ( ….für mich optisch nicht zu erkennen ) kann zu solchen Störungen führen. Lässt sich aber durch leichtes Abziehen mit 800 nass beheben. ( Nassschleif in verschiedenen Winkeln von der Basis zu Tip durchziehen, Winkel verändern nochmal machen,…ich mache das auf dem Wasser, dann merk ich gleich wann es ok ist )
....Soviel zum Thema Anströmkante mit Kratzern.....
( OK, wenn das Profil / die Nase runder ist, ist es auch nicht mehr so empfindlich, dafür ist aber der Staudruck und somit der Widerstand deutlich höher )
Grüße Michi
Grüße Michi
wa ich mein schleifen immer gerne mache - wasser drüberleeren um "schlechte stellen" zu finden
da kommt ggf silikonentferner ins spiel - mag ich persönlich aber nicht
MS_Michi wie stehst du zu nass und trockenschliff? - ich schliff immer mehr trocken, früher alles nass
immer nass, ich will den Staub nicht in die Lunge bekommen, ( oder so wenig wie möglich )
Blumenspritze daneben, über das Bauteil spritzen, schleifen, mit Cewa abwischen und wegschmeissen.
Geschliffen wird nach den Reflektionen vom Licht,....bedeutet ich habe eine Leuchtstoffröhre über der Arbeitsplatte und eine Lampe weiter unten und schräg daneben.
Wenn die Oberfläche feucht ist, sieht man deutlich die Unebenheiten
Danke Michi,
damit ich es richtig verstehe:
was meinst Du mir Nasenradius? Ist die Finnenspitze (finnentip) gemeint, oder die Vorder- oder die Abrisskante? bin mir nicht ganz sicher was gemeint ist.
Danke!
ALex
wirklich die "Nasenleiste" / Leading edge des Profils,
nicht das Finnen Tip, das macht, je nach Outline wieder andere Probleme
Jup bin da,
fangen wir mal mit dem einfachsten an, ja es macht Sinn, egal ob bei Finne oder Foil zu schleifen.
Wie fein oder wie grob man schleift hängt davon ab an welcher Stelle ich das mache und was ich damit erreichen will.
Schleife ich fein ( 1200 und feiner oder poliere) dann kann ich damit den Widerstand verringern, der Flügel oder die Finne verliert aber an Grip.
Es spielt auch eine Rolle wie gross der Flügel oder die Finne ist. Entsprechend der Länge kann man bei z.B einer langen Finne, den Nasenradius kleiner schleifen ( es geht hier um 0,1mm ) und die Oberfläche der Finne ( bis zur dicksten Stelle ) fein schleifen, dadurch verringert sich der Widerstand. Ab der dicksten Stelle macht es Sinn etwas rauer zu schleifen, damit sich die Grenzschicht nicht so schnell ablöst und man dadurch keinen Leistungsverlust bekommt.
Bei kurzen Finnen macht man die Nase etwas dicker ( zehntel ) und die Oberfläche insgesamt etwas rauer, dadurch bekommt sie mehr Grig, und läuft dadurch zuverlässiger. ( kleinere Finnen „fahren“ ja mit mehr Anstellwinkel als längere Finnen )
…Schlechtestes Beispiel: Lange Slalom Finne, von der Nase bis dicksten Stelle poliert, ab der dicksten zur Abrisskante mit 1200 geschliffen,….. super wenig Widerstand, aber Höhe bekommst dadurch nicht ! Selbiges gilt für kurze Finnen.
Das Wissen lässt sich vom Prinzip her auch auf Foils übertragen. Der Vorteil beim Foil: Die Über und Unterdruckseite ist immer gleich. Bedeutet: Die Überdruckseite kann man generell feiner schleifen als die Unterdruckseite .
Bevor die Frage kommt:
Nasendurchmesser bewegt sich bei mir 0,9 – 1,1 mm. ( heisst bei der Finne, das Profil muss dazu passen das man so scharf schleifen kann, beim Foil werden Rovings auflaminiert )
Schleifen mit 800 – 1200 bis teilweise poliert. ( Nassschleifpapier auf einer kleinen Plex Platte)
Schleifrichtung, ich schleife ca. 45° zur Abrisskante.
Arbeiten beim Foil:
Erst mal den alten Lack runter, soweit es geht.
Dann Profil bereinigen, was oben über steht wird weg geschliffen, was zu tief ist, z.B. so mancher tiefer S-Schlag wird aufgefüllt, wie beschrieben die Nasenleiste auflaminiert und auf Maß geschliffen, danach alles neu beschichtet und mit den entsprechenden Körnungen geschliffen.
Zeitaufwand per Teil 3-5 Stunden
Was bringts?
Klar, weniger Widerstand, mehr Speed, weniger Haltekräfte beim Segel und es fährt in den Windlöchern länger weiter, beim Foil mit reduzierten S-Schlag ( FW ) läuft der Flügel bei Geschwindigkeitszunahme neutraler und kommt nicht mehr so stark hoch.
Was ist aus meiner Sicht Unsinn? Lackierte Oberflächen ! ( sieht nett aus, erzeugt aber Ablösungen und die Oberfläche sieht glatt aus, ist es aber nicht )
Grüße Michi
Wenn ein Neo keinen Klett hat oder der bereits am Ende ist, empfehle ich Klebeband.
"Coroplast" hilft....
(Gibts beim Fussball auch, da nimmt man Stutzentape, das Coroplast ist sehr elastisch und engt nicht ein.)
Hi, wenn die Mutter erneuert wird, hat sich meisst die Bohrung etwas geweitet,
ich verklebe mit Pattex, ist flexibler und soll die Mutter ja nur in Position halten.
Sekundenkl ist da ( so finde ich ) zu spröde.
Ja, mit 100kg und 38er geht, ich würde dann eine etwas härtere Finne raussuchen.
Ich baue nicht hart oder weich, ich vermesse und teile dann zu.
Nachteil bei der harten Finne, ein normal gewichtiger ( 75-90 kg ) bekommt bei der harten Finne nicht so viel Lift.
Flex oder Torsion, na irgend etwas muss dämpfen, sonst kannst gleich ne G10 nehmen.
Z.B Bauweise alt ( Deboichet oder auch die alten Winnheller ) ,
auf Flex hart und auf Torsion weich.
Ich gehen davon aus, härtere Torsion bringt mehr Leistung ( Speed und Beschleunigung )
mehr Flex bringt den Lift.
Wo auch immer dann die Finnen anfangen sich zu verbiegen, das unterscheidet sich per Hersteller.
Z.B. Z ist im Tip hart, verbiegt sich aber auf ca. halber Länge.
MS, ist an der Base hart, wird zum Tip hin immer weicher.
Torsionssteif sind sie beide.