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  4. Foils & Finnen

Finnen Form Freerace vs Slalom vs Speed

  • Peters-Windsurfing
  • 28. Januar 2024 um 12:57
  • Zuglufttier
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    • 29. Januar 2024 um 16:15
    • #21
    Zitat von P-W-S

    Da hast Du ja recht. Macht sicher bei der Kontrolle etwas aus. Man merkt es, die wenigsten können jedoch vergleichen und ein großer Teile wird es wahrscheinlich nicht merken.

    War bei dem Test von Nico nicht zufällig die Finne am besten, die er selbst auch fährt? Teilweise wurde da wohl auch Äpfel mit Birnen verglichen.

    Ich glaube es ist sogar noch einfacher.

    Die meisten Hobby-Fahrer können sagen das irgendwas anders ist, nichtmal ob es besser oder schlechter ist, geschweige denn was es genau ist.

    Ist ja tatsächlich am Ende auch egal, sie nehmen im Idealfall die Finne , die ihnen am meisten Spaß gemacht hat, fertig.

    Und nichts ist für ewig, nach der

    perfekten Finne , ist vor der perfekten Finne...

    Grüße

  • Rumpelstilzchen
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    • 29. Januar 2024 um 16:28
    • #22

    Egal welche Finne man fährt, man sucht immer nach einer noch besseren Finne🤷‍♂️

  • DI7
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    • 29. Januar 2024 um 16:44
    • #23

    Erst mit dem bewussten Testen lernt man die Bandbreite und Unterschiede kennen und wächst die Test-Erfahrung und Einschätzungsfähigkeit.

    Und dann muss man das Erspürte erst mal verständlich in Worte fassen können ...

  • c-bra
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    • 29. Januar 2024 um 16:48
    • #24
    Zitat von P-W-S
    ....

    Ich denke die meiste Windsurfer werden da keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Härten merken.

    das sehe ich komplett anders

    mmn merkt auch "otto normalsurfer" die biegelinie am meisten
    und ist für mit auch ein extrem wichtiges kriterium - mindestens so wichtig wie die länge
    (ich geh mal von definiertem profil aus der form aus)

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • DI7
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    • 29. Januar 2024 um 18:21
    • #25
    Zitat von P-W-S

    War bei dem Test von Nico nicht zufällig die Finne am besten, die er selbst auch fährt?

    Ja,

    aber auch Michele kam zu einem ziemlich ähnlichen Ergebnis, auch bezüglich der Chopper. Die war auch bei Michele ganz vorne.

    Allgemein zu meiner Sicht des "Tests" habe ich ja weiter oben schon was geschrieben.

  • MS_Michi
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    • 29. Januar 2024 um 18:35
    • #26

    Also nur so als Tipp,….

    Kann ja gerne sein dass es der eine oder andere etwas anders sieht oder es für manche egal ist.

    Tip:

    Breites Tip, viel Fläche, evtl. auch noch ein dickes Profil bedeutet mehr Randwirbel und somit mehr Widerstand. Aus meiner Sicht ist das ein entscheidender Punkt wie lebendig oder tot sich das Brett anfühlt.

    Elipse als Randbogen gab es schon bei der Spitfire im WW2, = wenig Randwirbel aber kritisches Abreissverhalten


    Dickes / dünneres Profil:

    Es ist eine Frage welches Konzept man verfolgt. Verwende ich ein dünneres Profil, mit weniger Widerstand, dann muss das Laminat mehr Auftrieb erzeugen.

    Verwende ich ein dickeres Profil, darf das Laminat nicht mehr so viel flexen, sonst wird der Auftrieb zu viel.

    Also, dick und viel Flex geht aus meiner Sicht nicht lange gut.


    Outline:

    Ist aus meiner Sicht nicht ganz so wichtig, ich möchte aber für Topspeed nicht so viel Fläche weit weg vom Brett haben, wegen dem längeren Hebel und der Laufruhe.

    Mehr Auswirkung hat die Outline eher auf den Rake der Finne den man einstellen kann.

    ( schlankes Tip kann mit weniger Rake, also aufrechter gefahren werden, was weniger Widerstand hat )


    Tuning Tip:

    Finne im unteren Wind etwas senkrechter in die Tuttle schrauben ( vorne tiefer ), bei mehr Wind hinten etwas tiefer in die Tuttle schrauben. ;)

    Grüße Michi

  • DI7
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    • 30. Januar 2024 um 07:34
    • #27
    Zitat von MS_Michi

    ... aber kritisches Abreissverhalten

    Was meinst Du damit genau und wie wirkt sich das (beim windsurfen) aus?

  • MS_Michi
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    • 30. Januar 2024 um 08:05
    • #28

    Na die Beschreibung kommt aus der Aerodynamik.

    Der beste Vergleich ist Spitfire gegen Cessna.

    Spirfire, spitzen Randbogen, kleiner Randwirbel, wenig Widerstand, bei wenig Anströmung reisst die Strömung schneller und abrupt ab.

    Cessan, breiter ( stumpfer ) Randbogen, grosser Randwirbel, viel Widerstand, bei einem Strömungsabriss ( bei weniger Geschwindigkeit ) reisst die Strömung nicht abrupt ab sondern gutmütiger.


    Nebenbei bemerkt zerstört ein grosser Randwirbel auch mehr Auftriebsfläche als ein kleiner Randwirbel.

    Grüße Michi

  • c-bra
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    • 30. Januar 2024 um 08:31
    • #29

    ich hab da mal lange mit Hannes Arch geredet - hab allerdings nur ein viertel verstanden - warum die flügel seiner Edge 540 so aussehen

    habe dann eine Finne derart inspiriert gebaut.

    ja - eh ganz gut, gleitet sehr früh an, geht extrem höhe, fast deppensicher zu fahren - egal ob weich oder superweich. allerdings kaum wirklich schnell zu bringen - es ist wie wenn man speedmäsiig gegen eine wand fährt - bis zu dieser grenze einfach und schnell, darüber hinaus geht kaum was.

    für freeracer, aufsteiger, sorgfaltsignoranten und leute mit wenig wasser unter der finne wunderbar, sonst eher naja

    jetzt bau ich ziemlich das gegenteil, gefällt mir insbesamt besser

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  • DI7
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    • 30. Januar 2024 um 08:43
    • #30

    Danke MS_Michi

    Wenn wir bezogen auf die Outline des Tip eine spitfireartige Finish First V2 und eine Chopper vergleichen, dann sollte die unterschiedlichen Randbögen also bei geringen Geschwindigkeiten und der Anfangsbeschleunigung die FFV2 heikler machen, (bei gleichem Fahrkönnen/gleicher Sensibilität) weiter ausbrechen lassen und schwerer wieder einfangen lassen?

    Die FFV2 würde, wenn nur der Randbogen unterschiedlich wäre, einen geringeren Anstellwinkel vertragen und deshalb bei noch geringem Speed weniger Auftrieb erzeugen?

  • MS_Michi
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    • 30. Januar 2024 um 09:25
    • #31

    Also wir sprechen über Randwirbel,

    der ist bei höheren Geschwindigkeiten dann eher die Bremse ist.

    Und wir sprechen aber auch über das Abreissverhalten und da spielt das Flex natürlich auch mit eine Rolle, weil dadurch die Finne z.B. auch etwas auf macht und es durch die Winkeländerung später zu einem Abriss kommt. Das tut der Flieger sicher nicht.

    Wenn ich also eine Finne so baue dass das Tip max steif ist, oder die Finne auch im mittleren Bereich wenig flext, dann kann das Tip natürlich nicht so stark auf machen und,….jetzt kommen wir zum Thema, dann reisst natürlich ein spitzes Tip schneller ab als ein breites. Auch spielt die Strömungsgeschwindigkeit eine Rolle, je langsamer um so kritischer wird es.

    Nimm als Beispiel eine gefräste G10 mit Elipsen Randbogen, das ist mehr kritisch als wie wenn sich jemand überlegt wie eine Finne flexen soll und die Finne dementsprechend laminiert.

    Thema Auftrieb, naja, die Profildicke und Profillänge spielt natürlich eine Rolle. Das was ich geschrieben habe mit " verringert die Auftriebsfläche " ist natürlich richtig, da gibt es Bilder ( Auftriebsfläche in Bezug auf den Randbogen ). Meistens packen die Kollegen fette kräftige Profile in so einen dicken Randbogen, da fällt es nicht auf wenn man Leistung verliert, es ist hald nicht effectiv und bremst dann.

  • Rumpelstilzchen
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    • 30. Januar 2024 um 09:29
    • #32

    Danke an Michi für die ganzen Erklärungen, das schätze ich an deinem Service,

    Du willst nicht nur verkaufen du erklärst einem auch gut wie was funktioniert👍

  • MS_Michi
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    • 30. Januar 2024 um 09:49
    • #33

    Na ums Verkaufen geht es mir dabei nicht, ich sehe das entspannt, es gibt die Leute die wollen MS fahren und haben Freude daran und es gibt die Leute die haben ihre Finne gefunden und sind damit happy. Jeder hat so seinen Fan-Kreis….

    Ich will aber gerne versuchen zu erklären wie das zusammen hängt. Das Problem beim Finnen Bau ist halt, es gibt nicht die eine Lösung und mit der erkauft man sich die eine Eigenschaft. Meist beeinflusst die eine Eigenschaft auch eine andere und dann muss man eine Entscheidung treffen was man erreichen will.

    So ist das nach 7 Jahren Finnenbau, wenn man keine Ahnung hat und die Abhängigkeiten nicht abschätzen kann, dann muss man es bauen und ausprobieren….es hört nicht auf….

    Und zu glauben dass man das ultimative gefunden hat behindert nur die nächsten Ideen.

  • DI7
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    • 30. Januar 2024 um 09:52
    • #34

    MS_Michi Eine Finne die schon bei geringer Anströmung korrigierend Richtung Tipp "aufmacht" (= dort den Anstellwinkel verringert, also twistet), also weniger torsionssteif ist, wirkt - wenn relativ viel Flex am Tip und damit mehr (erwünschter) vertikaler Lift hinzukommen sollte - eher kontraproduktiv (zieht theoretisch Heck hinunter).

    Meines Wissens will man eine passend flexende, aber weitgehend torsionssteife Finne (außer vielleicht bei Frühgleitfinnen).

  • MS_Michi
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    • 30. Januar 2024 um 10:14
    • #35

    Also die Frage über welche Achse die Finne auf macht ist schon entscheidend.

    Früher haben die Deboichet und auch zumindest die alten Winnheller über Torsion auf gemacht und über Flex waren sie hart.

    Aus meiner Sicht brauche ich die Torsionssteifigkeit um die Beschleunigung auf Wasser zu bringen.

    Somit bauste den Flex weicher,.....worüber ich z.B. den Lift hole.

    Beim Flex gibt es auch unterschiedliche Konzepte, bei MS biegt sich die Finne zum Tip hin immer mehr, andere lassen die Finne in der Mitte flexen und bauen das Tip hart.

  • c-bra
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    • 30. Januar 2024 um 10:21
    • #36

    ich bau torsion immer steifer und flex immer weicher

    geht mmn in eine gute richtung - die leute sind zufrieden, ich auch

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • DI7
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    • 30. Januar 2024 um 10:54
    • #37

    Klar ist die Achsenfrage wichtig.

    Bei Flex mit steifer Torsion, dürfte aber das "aufmachen am Tip" kaum stattfinden

    und das Spitfirerandbogenproblem (früher Abriss bei niedrigen Geschwindigkeiten) so nicht wirklich behoben werden.

  • MS_Michi
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    • 30. Januar 2024 um 12:06
    • #38

    "aufmachen am Tip" kaum stattfinden

    na ich kann das nicht beurteilen und Glaube und Irrgalube liegen nah beieinander....

    Ich versuche es nochmal,....die Finne flext ja nicht nur im Tip

  • DI7
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    • 30. Januar 2024 um 12:41
    • #39

    Klar wird so gut wie jede Finne bei entsprechder Kraft neben dem Flex auch twisten. Ganz torsionsfrei wird man gar nicht schaffen (wollen). Manche bemühen sich aber in die Richtung zu gehen, dass es hohe Kräfte braucht.

    Was ich nicht verstehe ist, dass es sich dann bei noch langsamer Anströmung (also geringen Kräften) dennoch nennenswert an den relativ hohen Anstellwinkel - im Sinn von aufmachen - anpassen soll.

  • MS_Michi
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    • 30. Januar 2024 um 14:00
    • #40

    Wie sollte das gehen?

    Es gibt bauartbedingt nur eine Härte und die wird, ich vermute auf Leistung ausgelegt. Zumindest ist das bei mir so. Wenn Du bei zu wenig Geschwindigkeit zu stark drückst, dann schmiert sie weg....( dann warst "du" zu langsam ;) )

    Ich bin dann mal raus aus dem Thema

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