Moin,
Ich denke schon, man kann nicht alle Sportgeräte über einen Kamm scheren.
Bei fast allen von c-bra genannten Artikeln ist die Bewegung immer Teil beim Einsatz.
Vielleicht noch am plausibelsten beim Hockey oder Badminton Schläger.
Natürlich flext der, immer, und natürlich braucht er das auch.
Bei den von mir betriebenen Sportarten ist es zum Teil ganz anders.
Fahrradrahmen (Rennrad) hat man eine Zeit viel zu steif gebaut, einfach weil man zwischen Steifigkeit beim treten und bergab sowie beim 'einfedern' bei Bodenunebenheiten konstruktiv nicht unterscheiden konnte.
Das gelingt heutzutage viel besser.
Bei Windsurfboards hat der Shape einen viel größeren Einfluss auf das Fahrverhalten.
Das hat man damals gemerkt, als man gleiche shspes in 'weicher' ASA und 'steifer' Carbonbauweise anbot, die waren dann zu hart.
Sprich, biete ich steifes carbonsandwich an, muss der Shape entsprechend 'weich' sein.
Diese Theorie von z.B. Patrik kann ich mir technisch nicht erklären. Er hat carbonrails und Oberdeck, das ist schon so steif, da macht ein Glasbottom es auch kaum besser.
Bei sehr breiten Boards mag das noch sein, vielleicht.
Ich vermute aber eher es hat Haltbarkeitsgründe.
Der G. Lorch sagte das schon immer, ein Board muss maximal steif sein und die Teile fuhren sich nie unangenehm hart, im Gegenteil.
Bei Finnen und Masten ist das natürlich was ganz anderes, da gehört Biegung aber eben auch zum Tagesgeschäft.
Zum Gewicht. Es kommt drauf an. Leichter muss nicht über weglassen passieren, es kann sogar leichter UND steifer UND haltbarer geben siehe z.B. Airinside. Verwendet man Carbon statt Glas ist es leichter.
Ich mag im unteren Windbereich sehr gerne sehr steife und leichte Boards, am liebsten wäre mir da 4kg bei 110l.
Beim Starkwindboard mit 90l ists mir eher egal ob es 6 oder 7kg wiegt...
Ob ich dann immer bereit wäre den Aufpreis zu zahlen ist ein ganz anderer Punkt.
Grüße