Bei den Booten geht das Problem wirklich tiefer. Da geht es richtig ins Laminat. Boote sind aber meist mit Plyester Harz gemacht und eigentlich immer aus Matten und nicht aus Geweben. Da ist dann auch noch dick Gelcoat drüber. Außer die sauteuren Americascup Teile und solche Geräte. Da kommt dann schon ordentlich Carbon und Epoxy zum Einsatz. Bei den Surfboards ist das auch keine richtige Osmose
Der Füller liegt ÜBER den Pinholes, auch weil der einkomponentige sehr schnell trocknet. Wenn das Board jetzt länger feucht bleibt, diffundiert Wasser in die Pinholes. Wenn das Board jetzt warm wird, entsteht in den Pinholes Dampfdruck, der dann im Lack Bläschen wirft. Das bekommt man mit abschleifen und neu lackieren in den Griff. Bei richtiger Osmose, wie bei Booten, muss da richtig tief in den Aufbau des Rumpfes eingegriffen werden.
Aber ärgerlich ist es trotzdem. Zumal ich es als eine Frechheit empfinde, das man ein Wassersportgerät nicht nass einpacken darf.