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  3. tempograd

Beiträge von tempograd

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 16. Oktober 2026 um 13:06
    Zitat von Zuglufttier

    Bei 2 Segeln ists noch eine Lücke, bei 3 schon 2 =O

    ....OMG!!! Ich hab dann ja echt 5 Lücken. Also das muss sich dringend ändern...

    Zitat von Rumpelstilzchen

    Mehr als Spaß auf dem Wasser geht auch mit perfekten Material nicht.

    Ganz genau, manchmal macht es das alte Zeug sogar spaßiger. Sieht auf jeden Fall nach einem richtig tollen Tag aus.

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 3. Oktober 2026 um 12:22

    Sorry fürs OT....

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 2. Oktober 2026 um 12:10
    Zitat von okidoki

    Zwischen habe ich mich um meine Eltern kümmern müssen und bin dadurch nicht zum Windsurfen gekommen.

    ....hmhm, das kenn ich, mein Paps ist leider aktuell auch im "freien Fall" mit seinem Alzheimer. Es gibt gute und weniger gute Tage, da hat man stets etwas zu tun und kämpft einwenig gegen Windmühlen.

    Mein Material ist inzwischen echt "antik", kein Segel jünger als 10 Jahre und meine Boards dürften die 10 Jahre auch schon überschritten haben. Aber ich ersetze nur was ersetzt werden muss, kaufe aber teilweise einwenig auf Vorrat. Aktuell ist´s eben leider meine Smartwatch - gibt wohl keine Möglichkeit mehr sie zu reparieren, Mangels Ersatzteile, lt. Hersteller. Aber mit etwas Glück hab ich schon die nächstenTage eine identische "Neue".

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 2. Oktober 2026 um 11:18
    Zitat von okidoki

    tempograd gute Besserung!

    Klingt super, Rhodos! Kommst du heuer noch mal aufs Wasser? Ich meine, wegen den 1200km. Ich bin ca. Bei zw. 600 und 700 irgendwo drin.

    ...Danke Dir - inzwischen bin ich schon wieder ok. Naja, geplant ist erstmal nichts, aber man weiß ja nie, ob sich nicht doch noch eine Gelegenheit ergibt.

    Aber ich bin kein Kaltwasser-Surfer (nicht mehr), hab daher auch keine wirklich Kälte-tauglichen Neos. Mein dickster ist ein 4/3er und damit kommt man vermutlich jetzt schon nicht mehr weit. Mein Trockenanzug ist inzwischen wohl versteinert....

    Aber Rhodos hat wieder recht gut geliefert. Bin erst seit drei Jahren wieder regelmäßig dort nach einer längeren Abstinenz.

    Dafür war Kos dieses Jahr im Juli ein echter Flop. War mit der schlechteste Juli dort an den ich mich erinnern kann. Eigentlich gings nur mit großem Material, also 105 (Dyno), bzw. 120 (Futura) Liter und kaum unter 7 m². Hatte ich dort so auch noch nie.

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 23. September 2026 um 11:41

    Bin zurück aus Rhodos. 11 von 14 Tagen Wind. 30° Luft und 25° Wasser Temperatur und immerhin 366 Surfkilometer.

    Vermutlich wars das für meine Saison 2026, Gesamtstand nach 6 Wochen Surfen: 1002 km und knapp 46 Stunden auf dem Wasser.

    ....und wieder den guten Vorsatz mit 1200 km verfehlt....;)....aber es passt scho.

    Dafür hab ich mir hier wohl gleich ne Erkältung eingefangen....brr, bei nur noch einstelligen Temperaturen....will wieder zurück!!!

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 17. Juli 2026 um 10:53

    Bin seit dem letzten Wochenende wieder zurück aus Psalidi. War zwar mit der windschwächste Juli den ich dort bisher erlebt hab, aber es sind immerhin noch ~325 km draus geworden, diesmal aber nur mit Segeln um die 7 m².

  • Das Foil als Mutter aller Probleme

    • tempograd
    • 20. Mai 2026 um 17:24
    Zitat von Boris

    Lowwind-Windfoilen geht mit Pumpen und großem Set sehr gut ab 8 Knoten - in der Luft weiterfoilend mit 5 knts.

    Ich hab ja auch geschrieben, mit der Finne gehts auch deutlich früher, entsprechendes Material vorausgesetzt. Mir gings nicht so sehr um die 15 Ktn. Aber an meinen Spots sind Windfoiler nicht sooo viel früher auf dem Wasser - Winger schon eher. Und klar ist ein 40 kg Mädel in Kos mit einem Severne Alien + Foil und 5 m² ab 3-4 Ktn in der Luft.

    Zitat von Zuglufttier

    Es mag alles deine Meinung sein, ich sehs nur komplett anders.

    Ja und um was anderes ging es bei diesem Thread Thema?! Jeder hat hier seine Meinung gepostet und keine ist letztendlich der alleinige Grund des Problems, aber alles trägt dazu bei.

    Außerdem habe ich mich nicht auf eine GenZ oder die Jungend beschränkt - das hast Du reininterpretiert. Ich bin jedes Jahr mindestens 6 Wochen an Surfstationen und dort erlebe ich es ständig, dass nach einem Kurs oder erster Euphorie, weil der Reiz es nach einem guten Tag mal zu probieren doch recht groß ist: Die Komplexität unseres Sports ist unbestritten.

    Viele Einsteiger (egal welchen Alters) geben nach diversen Fehlversuchen und Kursen wieder auf. Als es noch nicht soviele Alternativen gab blieb man eben dran und kämpfte weiter.

    Und preislich - egal, hast recht wenn Du es auf Bikes beziehst, auch damals konnte man sich ein Custom-Bike zusammenstellen lassen und sich alleine einen Rahmen für 5-6k kaufen. Oder ein Custom-Made als Board...das leisteten sich aber nur wenige und es musste nicht sein.

    Aber es war die Ausnahme und nicht die Regel. Equipment ist einfach extrem teuer geworden und Foils schließe ich davon nicht aus - sie verschlimmern das Erschwinglichkeits-Problem sogar noch.

    Ich hatte mir das Thema Windfoiling schon angesehen, als es außer in Frankreich bei den Jungs von Horue noch keiner auf dem Schirm hatte. Oder Laird Hamilton in Jaws mit einem selbstgebastelten Foil und Snowboardbindung die Wellen abgeritten hat.

    Ich denk eben nicht, dass es am Foil liegt das der Markt für Windsurfen kleiner wird - es sind viele Faktoren. Foils haben den Markt sogar wieder vergrößert - aber die meisten Foiler die ich kenne gehen eben auch aufs Wasser wenn ich mit Finne raus gehe....

    ...waren nur meine 50 C....und damit bin raus hier.

  • Das Foil als Mutter aller Probleme

    • tempograd
    • 20. Mai 2026 um 12:08
    Zitat von Kabbel-bei-WNW

    Ich kann ab 15 Knoten Windsurfen und viel früher sehe ich die Foiler (egal ob Wing oder Wind) bei uns auch nicht aufm Wasser.

    Da stimme ich zu. Wirklich sportlich sieht foilen für mich erst aus, wenn der Wind auch fürs Finne-Surfen reicht. Ich geh sogar noch weiter, wer sich endlich mal von den "Zwängen" des Arguments "das kann man in dem Board nicht fahren" frei macht, der kann auch mit der Finne und ohne Formula-Tür durchaus noch früher gleiten als bei 15 Ktn. Ich empfehle da auch mal die YT-Videos von Wojtek Brzozowski (Stichwort 60 cm Finne in 90 Liter Board).

    Egal, für mich ist der Rückgang in der Branche vor allem zwei Dingen geschuldet: Der Ungeduld der jungen Generation von Surfern - was mussten wir uns mit schwerem Schrott abquälen und sind trotzdem dabei geblieben - heute, trotz excellentem und ausgereiftem Material muss es vom Beginner zum Profi Freestyler in drei Tagen gehen. Wenn es länger dauert etwas zu erlernen ist die Aufmerksamkeitsspanne und Geduld bereits überschritten und Windsurfen abgehakt - außerdem ist es nicht mehr der neueste "geile Scheiß" und damit irgendwie oldfashioned.

    Der zweite Faktor ist das Thema Kohle. Und das trifft so gut wie jede Trendsportart. Ob nun Windsurfen, Kiten, Foilen, WingFoilen, Snowboarden, Wakeboarden, Mountainbiken, etc.

    Inflation hin oder her - schaut doch mal was der Mist inzwischen kostet?!? Ich erinnere mich noch an eine komplette Surfausrüstung für 1000 DM - heute sind es dann schon eher 5000 € im Minimum. Klar auch unsere Autos sind 3 x so teuer wie noch vor 20 Jahren, aber ganz genau deswegen geht es der Autoindustrie ja ebenfalls nicht gut. Die Gehälter sind eben nicht proportional dazu gestiegen. Daher machen es viele wie beim Refurbished-Smartphone oder Jahreswagen auch beim Surfmaterial. Gebrauchtes kommt günstiger und ist auch wenn es einige Jährchen älter ist immer noch ein Spaßfaktor - vor allem kostet es mit etwas Geduld nur wieder soviel wie früher mal.

    Schaut doch mal in die Kleinanzeigen-Portale, dort floriert das Geschäft....warum wohl?!

  • wie wars - wie es war

    • tempograd
    • 27. April 2026 um 09:56

    War wieder gut in der Soma Bay, der Schnitt war 9:12. Sind insgesamt gut 300 km geworden. Leider ärgerlich, mein Boardbag wurde mal wieder "gebügelt", die haben irgendwas verdammt schweres drauf geschmissen oder es als Unterlage für die restlichen Koffer benutzt. Alle Segelrollen waren platt wie Pfannkuchen inkl. einiger Bügelfalten und der SL hat nun seine erste Delle, die nicht ich selbst fabriziert hab. Alles zwar nur Optik, aber solche Knicke hatte ich seit Jahren nicht mehr in den Segeln. Stinkt mir einigermaßen.....:cursing:<X

  • Zu sehr Fanboy? Wann ist es noch bloß ein "hinter einem Brand stehen" (müssen)?

    • tempograd
    • 4. April 2026 um 14:34
    Zitat von bernie

    Mich nervt unausgereiftes Zeugs, wo der Kunde quasi zum Betatester wird.

    Absolut....oder eben Bauteile die wiedermal per Rotstift entwickelt wurden - also wenig Produktionskosten, aber teuer verkauft, die dann bei der ersten oder zweiten Nutzung in der Hand bleiben.<X:cursing: Am besten genau zu Beginn eines absolut traumhaften Surftags.

    Ist schon ne Weile her, aber wenn ich zurückdenke bekomme ich heute noch Wut: die transparenten Plastik-Verschlusshebel von North-Gabeln oder NP so in den 2010er Jahren. Bei denen von North musste man gleich in der Familienpackung kaufen, sonst kam man nicht durch den Urlaub.

    Noch besser: das Ersatzteil gabs dann aufgrund der hohen Nachfrage recht schnell nicht mehr. Ergebnis Gabel-Kernschrott.

    Oder die ersten Northgabeln mit der i-Front, deren Holme nur verklebt waren. Mir ist bei vier Gabeln innerhalb nur zwei Sommer die Verklebung aufgegangen. Konntest dann ohne Endstück die Gabelholme bewegen wie bei einem Crosstrainer.

    Oder die gekröpften "Forged Alu" Kopfholme von NP (gabs in Voilett und auch anderen Farben über die Jahre) alle brachen exakt an der gleichen Stelle im Knick.

  • Zu sehr Fanboy? Wann ist es noch bloß ein "hinter einem Brand stehen" (müssen)?

    • tempograd
    • 4. April 2026 um 14:26
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Gegen unbeweglichkeit hilft bewegen😜

    ....naja, wenn die Schei.. nicht runtergeht hilft auch Bewegen nicht viel...Außer wie ein Rumpelstilzchen einen Wutanfall bekommen und herumhüpfen wie in Ostfriese beim Tretminen Suchen.

    Das kann ja auch recht "befreiend" sein.....;)

  • Zu sehr Fanboy? Wann ist es noch bloß ein "hinter einem Brand stehen" (müssen)?

    • tempograd
    • 2. April 2026 um 12:20

    ...och es gibt schon noch richtigen Mist, der mich tierisch aufregt.

    Gabelverschlüsse, die Dir beim Schließen die nassen Finger einzwicken, fummelige Beschläge oder Sonderlösungen, die mit nix anderem kompatibel sind. Drei Quickrelease-System für Mastfüße (NP, US und Euro-Pin), oder gerne auch Lattenspanner mal mit 4mm Imbus, mal mit 5 mm Imbus, mal mit Kreuzschitz oder regelmäßig brechendem Plastikclip (siehe NP). Gleiches gilt für Finnen oder Fußschlaufenschrauben, mal Kreuz, mal Imbus, mal Torx. Kann man das nicht regeln wie mit USB-C für alle Geräte?!

    Alleine, dass es inzwischen sogar mehr Finnensysteme gibt als das noch vor einigen Jahren der Fall war. US, Slot, Power, Tuttle, Deeptuttle, Mini-Tuttle, Starbox (wenigstens sind Tigabox und Trimmbox nun Geschichte).

    Warum kann man sich z.B. für Thruster nicht mal für ein System entscheiden, wozu denn drei dafür? Und überhaupt was soll die doofe Slotbox als Mittelfinne.

    Auch nervt mich, dass es inzwischen nicht nur SDM und RDM, sondern auch noch MDM Masten gibt. irgendwann gibts ev. noch 3/4-1/2,07-DM.:rolleyes: Mag ja alles seine Berechtigung haben, aber mich nervt das einfach.

    Und was mich auch brutal aufregt sind Surfanzüge die nur ein Schlangenmensch anziehen kann (Zipperless) ohne sich dabei gleich was auszurenken, oder Surfschuhe die im nassen Zustand nur vom Fuß zu bekommen sind wenn man sich einen Abzieher aus dem KFZ-Bereich besorgt oder ne Motorzange von der Feuerwehr. Gundsätzlich einfach alle Dinge mit denen der Surftag wenn es blöd läuft schon gelaufen sein kann bevor er anfängt oder bescheiden endet.

    Möchte hier auch noch anmerken, es gibt erfahrungsgemäß immer auch Produkte die im direkten Vergleich eben keine oder wenig Probleme machen. Insoweit bin ich ein Fan-Boy von Produkten die so wie vorgesehen und reibungslos funktionieren - egal von welcher Marke.

    Aber bin ich jetzt hier glaube ich etwas OT?!

  • Einfluss der Boardfarben auf die Temperatur des Boards

    • tempograd
    • 9. März 2026 um 00:20

    Tja was willste aber machen, wenn der Custom-Shaper nie Lüftungsschrauben einbaut und das trotz meines Hinweises, das es auf jeden Fall mit in den Flieger muss....

    Bei mir war es eine Kombi aus mehreren Problemen. Die fehlende Lüftungsschraube war wohl nur ein Teil des Problems. Das Ding zog Wasser (durch die Bohrung in der Finnenbox), welches durch Erwärmung und keiner Möglichkeit den Druck auszugleichen deutlich mehr Schaden anrichtete als nur Luft. Durch eine Schraube wäre das aber wenigstens abgelaufen. So blieb es drin und arbeitete weiter. Die Schraube hat für mich also nicht nur für einen Druckausgleich Sinn, sondern auch um bei Wasserschäden die Folgen einigermaßen zu begrenzen.

    Lustig ist nur, dass ich kürzlich gesehen habe, das auch besagter Shaper inzwischen in seine Customs Lüftungsschrauben einbaut....wie es wohl zu diesen Sinneswandel kam?!

  • Einfluss der Boardfarben auf die Temperatur des Boards

    • tempograd
    • 6. März 2026 um 15:56
    Zitat von Harrosurfjoker

    ...nur im Flugzeug waren sie noch nicht...

    ...meines schon. Insgesamt 7 Flugreisen, davon vier nach Ägypten und drei nach Griechenland in 2,5 Jahren, dann war es vorbei.

  • Einfluss der Boardfarben auf die Temperatur des Boards

    • tempograd
    • 6. März 2026 um 11:52
    Zitat von Harrosurfjoker

    Meine Customs haben auch alle keine Lüftungssschraube. Schatten oder weißes Unterwasserschiff nach oben und fertig, die Decks sind entweder schwarz oder rot, 2 Minuten Sonne hatte die auch aus, bis der Kern durch das isolierende Sandwich kritisch warm wird, dauerts auch

    Zwei Minuten seh ich auch unkritisch, aber meistens werden es halt 5 bis 10 Minuten und deswegen packt auch kaum jemand sein Material und schleift es wieder zurück zur Surfstation. 10 Minuten in Ägypten am Strand und Du hast 100° auf nem dunklen Board. Und ich kauf mir auch kein Board, das ich nur an der Nordsee bedenkenlos an den Strand legen kann.

    Zum Thema Lüftungsschraube - mir hats gereicht, mein Custom war nach genau 28 Monaten und 2600 € ein Fall für den Sperrmüll - u.a. Dank fehlender Lüftungsschraube. Dabei habe ich das Ding behandelt wie ein rohes Ei. Es war schon fast lächerlich wie ich es verhätschelt hatte....noch weniger Belastung und es wäre im Glaskasten gestanden.

    So eine, entschuldigt den Ausdruck, "Scheiße" würde ich mir jedenfalls nie mehr aufschwatzen lassen. Da hatte auch die weiße Unterseite nicht mehr wirklich geholfen - obwohl, ohne wäre es sicher schon nach einem Jahr im Eimer gewesen.

    Für mich gilt: keine Experimente mehr. Da kein Boardhersteller ein die Physik oder Thermodynamik aushebelndes Vodoo-Sandwich im Programm hat, das ist alle nur gequirlter Bullshit. Ich hör noch die Worte: ....unser Sandwich und die verwendeten Harze sind qualitativ so hochwertig, dass wir keine Lüftungsschraube brauchen. Und mit ner hellen Unterseite ist auch hohe Temperatur kein Problem.

    Wer einmal den Schaden hatte denkt sicher wie ich darüber. Daher entweder im Wasser oder sofort in den Schatten. Nichts nervt mich mehr als ein unnötiger Schaden im Urlaub und dadurch versaute oder verpasste Surftage.

  • Einfluss der Boardfarben auf die Temperatur des Boards

    • tempograd
    • 1. März 2026 um 11:29

    Also ich hatte mal ein Custom. Der Shaper hat mir gerade für Reviere in sehr Sonnen-intensiven Ländern (Ägypten, Griechenland im Sommer, etc.) dringend von dunklen Farben abgeraten. Seine Sandwich-Boards hatten und haben nach wie vor keine Lüftungsschraube. Aber selbst mit - wer macht schon bei einer Pause schnell mal die Lüftungsschraube auf...deswegen war mein Custom unten weiß.

    Aktuell bin ich zwar wieder auf Patrik-Serienboards unterwegs, aber wegen der großen schwarzen Flächen im Design lasse ich meine Boards nie (selbst für wenige Minuten) in der Sonne liegen. Die Dinger werden in Ägypten in wenigen Minuten so irre heiß, da könnte man sich auch was kochen drauf. Egal ob sie das nun aushalten oder nicht, gut kann es für ein Board meiner Ansicht nach nicht sein. Ist das gleiche wie mit einem schwarzen Masten ohne Reflexionsschicht, oder Segel mit schwarzen Masttaschen. Wer mal in Ägypten war kann das nachvollziehen - nicht umsonst fordern auch alle Verleihstationen die Mieter auf, das Material bei Pausen in die überdachten Storages zu bringen.

  • User Vorstellungen

    • tempograd
    • 30. Januar 2026 um 11:14

    Servus aus der Oberpfalz....!!

  • Wird weniger gewindsurft als in Vorjahren und wenn ja, warum?

    • tempograd
    • 10. Januar 2026 um 12:39
    Zitat von Kurtmieville

    Oder eben Windfoilen.

    Würde mir auch nicht helfen, da mein Hausspot seit Jahren zum Badesee umgewandelt wurde mit Stahlseilen als Begrenzung zu den Schwimmerzonen. Den ehemaligen Surfstrand hat nun auch noch der örtliche Tauchverein (der Vorsitzende sitzt im Gemeinderat - oder was will man in einem trüben Baggerloch schon groß ertauchen?!?) für sich beansprucht, ebenfalls mit Stahlseil-Begrenzung. Das beste daran, nur der Schwimmerbereich hat Bojen an den Seilen. Für die Surfer wurde ein kleiner Teil auf dem Ostufer vorgesehen, wo es am See stehts Westwind hat. Da der Wind auch nicht so stetig ist, kann man es vergessen, dort ohne tragfähiges Board und Normalstart überhaupt zu starten und da selbst beste Surfer nicht in dem verbliebenen schmalen Kanal, den man sich auch noch mit den örtlichen Segelverein teilen muss, dauerhaft Höhe halten können. Die unsichtbar gespannten Stahlseile stellen auch für jegliche Foil-Sportarten ein erhebliches Risiko dar.

    Der danach nächste See ist eine ehemalige Braunkohle Grube, an der Surfzugang nur noch über den lokalen Surfverein (Vereinsgelände) möglich ist, mit Jahresbeitrag im mittleren dreistelligen Bereich und ner Windstatistik die einen Badminton-Schläger im Surfgepäck sinnvoll macht.

    Somit bleib ich bei der Finne und muss halt zum surfen weiter reisen.

  • Horney Customs

    • tempograd
    • 4. Januar 2026 um 12:12
    Zitat von bernie

    Aus meiner Sicht ist die Finne deutlich zu groß.

    Seh ich nicht so....siehe Wojtek mit 97 Liter und 60er Finne.

    Solange es sich fahren lässt und Spaß macht warum nicht.

    KaSailor das ist aber nicht das gleiche Board von oben, oder? Gabs da ein komplettes Roundup?

  • Was einem alles so auf dem Wasser passieren kann ... (und eher ungewöhnlich ist/erscheint)

    • tempograd
    • 24. Dezember 2025 um 12:56

    Meine Wohl abenteuerlichsten Augenblicke, waren Begegnungen mit diversen Hindernissen und Lebewesen auf dem Wasser:

    In Kos schwamm an einem echt heftigen Tag eine komplette Boardwand/Seitenteil eines größeren Fischerbootes vor mir im Wasser. Wir haben es dann rausgezogen:

    In Rhodos landete ich nach einer Dünungswelle mit dem Board auf einer treibenden Holzpalette mit nach oben stehenden Nägeln.

    Und in Ägypten hätte ich beinahe ein Dugong (Seekuh) gerammt, das plötzlich vor mir im Wasser auftauchte. Von den Delfin-Flossen die ich zuerst echt für was anderes hielt ganz zu schweigen. Oder immer wieder die vielen Schildkröten die plötzlich vor einem auftauchen:

    Gerne genommen sind dort auch unmarkierte Ankerleinen der Ausflugsboote die an der Wasseroberfläche treiben, wo man es echt nicht erwartet und echt zu extremen Wipeouts und oft zu Materialbruch führen.

    Und schließlich erinner ich mich noch gut an den Mastfußzapfen des 92er F2-Leihboards, der bei der Halse einfach aus dem Powerjoint riss (Gewinde überdreht) und der beim Versuch ihn übergangsweise wieder einzuschrauben einfach wieder rausfiel und mit einem Plumps im Meer versank.

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