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Spezielle Board- und Segeleinstellungen für Damen und Jugendliche - Base, Fußschlaufen etc

  • DI7
  • 3. August 2023 um 11:30
  • DI7
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    • 3. August 2023 um 11:30
    • #1

    Leider werden nur wenige Boards gebaut, die speziell an die Bedürfnisse von Damen und Jugendlichen angepasst sind.

    Teilweise werden Boards genutzt, die im Hinblick auf den typischen 79,9 kg Mann, mit unter anderem größeren Füßen etc bestückt wurden.

    In der Surf gab es mal einen Artikel diesbezüglich, aber hier in diesem Thread können wir für die Damenwelt und die Jugend und mit diesen Gruppen natürlich gemeinsam Infos sammeln.

    Bitte respektiert, dass das kein Aufsteiger- und Surfschulstandard-Thread sein soll. Trapezfahren, Schlaufenfahren und erste erfolgreiche Wasserstarts sollen Mindestniveau sein.

    Ich fang mal an:

    Regelmäßig ist erstens der Stance zu breit und zweitens sind die Fußschlaufenbefestigungspunkte unten zu weit/breit auseinander. Hier kann man nicht passende Insertlöcher verwenden oder die Asymmetrie manchen Fußschlaufenbefestigungsplugs nützen.

    Kleine Finnen nicht scheuen - sobald man Slogging auf der Luvkante beherrscht.

    Ist zwar nichts Spezielles, aber vermutlich sind zu wenig downgehaulte Segel mit zuviel Outhaulspannung in diesen Gruppen etwas überproportional vertreten.

    Meine Frau fährt schon lange 28" Tampen von Severne, Boards von 95 l (mit 6.0 und 5.0) bis 69 l (mit 4.4, 4.0, 3.7., 3,3), regelmäßig um die 85 l (mit 4.4 und 5.0).

  • Happy
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    • 3. August 2023 um 21:24
    • #2

    DI7 jetzt tauchen erstmal Verständnisfragen bei mir

    Was ist slogging auf der Luvkante genau?

    Was meinst du mit „vermutlich sind zu wenig downgehaulte Segel mit zuviel Outhaulspannung in diesen Gruppen etwas überproportional vertreten“ wie sollte es sein?

    Ich fahre ja noch nicht so gut und kann es nicht beurteilen, aber mir gefallen

    - für Lowwind (bei mir 2 bis untere 4 Bft) die Ezzy Wave in 5.2 und 5.8 (sind leicht und geht bauchig trimmen) manchmal nehme ich auch 6.7 Naish Session

    - bei 4-6 Bft. fahre ich Naish Session 4.7 und 4.0, Blade 4.2, Voodoo 3.7, ganz selten Arrows 3.2

    Bei der Segelauswahl muss man darauf achten, dass die GB Aussparung tief genug ist, wenn man klein ist. Ich hatte zuerst ein S1 Severne in 5.2 da schlugen mir die Latten nicht um bei Lowwind (hatte aber auch nicht den original Mast) ich hatte keine Freude daran… das ist beim Ezzy ganz easy ^^

    Ich habe mir die Fussschlaufen auf meine Stance und Fussbreite angepasst beim Wark Board, also der Andi hat es für mich gemacht. Die waren anfangs 56 cm auseinander, ist ja ein gebrauchter Customer mit nicht so vielen Möglichkeiten die Schlaufen zu versetzen. Das war viel zu breit für mich. Jetzt passt es super.

    Finnen sind mir immer noch ein Rätsel, kann eigentlich mit allem fahren, zur Zeit von 23 bis 30“ bin aber auch schon 36 gefahren beim Gecko 105 l oder 44 beim Rocket 135, Patrik Ride 125 .. war aber nicht sehr prickelnd

    muss los, Hunderunde

  • Surfer63
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    • 3. August 2023 um 21:47
    • #3

    Für jugendliche Anfängern gibt es mittlerweile schon geeignetes Material, dass kann man am RK Fjord wöchentlich mit Schulklassen bewundern.

    Stabiles PE Board und leichte Riggs, dünner Alu Mast und Gabel, Segel mit wenigen Latten und leicht.

    Danach wird es dann allerdings schwierig, leichte Segel sind oft sehr teuer, siehe Severne oder North. Gabelbaum Aussparung ist auch ein Thema.

    Leichte Masten und dünne Gabeln, auch eher teuer, aber vorhanden.

    Beim Board müssten es Customs werden, denn kleine Waveboards sind auch eher nicht die Lösung, da Angleiten bei wenig Wind dort nicht wirklich vorgesehen ist.

    Eine neue Firma aus AUT hat auf der BOOT da ein tolles passendes Board gezeigt.

    Aber solange diese Zielgruppe so klein bleibt, wird es teuer und speziell bleiben.

  • Happy
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    • 3. August 2023 um 23:20
    • #4

    Mit leichte Segel meinst du diese speziellen Ultra leichten HD Segel, die auch so teuer sind?

    Finde die älteren kleinen von mir auch schon leicht genug, die sind so zwischen 2.5 und 3 kg, sogar das 5.8 wiegt nur 3,5 kg, sind aber alle Wave. Was ich vermisse wären leichte und kleinere Freeride Segel… da habe ich nichts gefunden bisher.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 06:04
    • #5
    Zitat von Happy

    Mit leichte Segel meinst du diese speziellen Ultra leichten HD Segel, die auch so teuer sind?

    Finde die älteren kleinen von mir auch schon leicht genug, die sind so zwischen 2.5 und 3 kg, sogar das 5.8 wiegt nur 3,5 kg, sind aber alle Wave. Was ich vermisse wären leichte und kleinere Freeride Segel… da habe ich nichts gefunden bisher.

    Severne NCX oder Gator oder Blade (wobei die letzten beiden sehr gute, aber keine reinrassigen Freeridesegel sind - die aber in den kleinen größen so unter 5.5 eh selten werden ...)

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 06:05
    • #6
    Zitat von Surfer63

    Eine neue Firma aus AUT hat auf der BOOT da ein tolles passendes Board gezeigt.

    Das Unternehmen bzw die Marke heißt WE ONE.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 06:20
    • #7

    Happy

    Kleinere Finnen ergeben (mit der Zeit und Übung) eine sensiblere Technik und benötigen mehr Gefühl. Größere gleiten besser an als durch (falls grenzwertig wenig Wind und gerade das Fahren das Hauptziel).

    Slogging kommt aus dem Wavebereich, kann man aber überall machen. Man dümpelt nach Luv, auf der weit eingetauchten Luvkante=Luvrail. Vordere Fuß ist ca auf Höhe Mastfuß aber sehr nahe beim Luvrail, dieses eintauschen und mit Zehen in Fahrtrichtung. Hintere Fuß korrigiert die Balance zwischen den Fußschlaufen. Ich bin dabei gerne ins Trapez eingehängt. Segel wird nicht zu sehr dichtgeholt. Man nutzt die möglichst in gesamter Länge ziemlich tief eintauchende Luvrail zur Abdriftverringerung und kann so auch ohne guten Gleitwind immer sehr gute Höhe fahren.

    S1 und Blade im Leichtwindtrimm kann sein dass man untere Latten rüberpumpen muss mit einem Pumpschlag - gerade bei Segelgrößen um 5.2

    Meine Aussage war ganz grundsätzlich. Zu konkreten Segeln die ich nicht kenne, äußere ich mich nicht.

  • Roki
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    • 4. August 2023 um 08:47
    • #8

    Mal zu den Boards:

    PE Boards sind wirklich nur was für Surfschulen und die errsten Stehsegelversuche. Die sind super robust aber bleischwer und träge zu steuern.

    Als Alternative für Familiien ist da ein aufblasbares SUP mit Windsurfoption viel besser. Damit haben wir angefangen und es ist bis heute das meistgenutze Brett in unserer Range. Auch als Surfbrett für die kleinste aber als SUP und Badeinsel unverzichtbar.

    Danach gibt es von fast jeder Firma Aufsteigerbretter. Allen gemeinsam ist das das Deck mit EVA Schaum bedeckt ist. Deutlich angenehmer für die Kids als rauher Standlack und macht das Board deutlich robuster. Dann gehört noch eine Mittelfinne dazu, heutzutage besser und leichter als ein ausklappbares Schwert. Ein normaler Finnekasten (Tuttle oder Powerbox) in die eine große Finne als Schwert eingesetzt wird. Und bei Lernfortschritt wird der Kasten mit einem Einsatz abgedeckt und man hat ein "normales" Board. Weiterhin haben die Bretter eine längere Mastspur für kleinere Segel und viele Fussschlaufenpositionen die auch Anfängergeignet sind.

    Mir bekannt sind: Starboard Atom IQ Duo. Das Brett hat uns über viele Jahre begleitet, hat etliche Masteinschläge überstanden und sieht immer noch Top aus. Ist gerade ausgemuster worden weil wir keine zwei Lernbretter mehr brauchen. Die aktuelle Linie bei Starboard heisst Starboard Go, würde den 122 empfehlen.

    Als zweites Brett der Art haben wir den Fanatic Ripper, gleiches Konzept wie der Starboard. Genauso empfehlenswert.

    Patrik hat den Micro Ride

    JP Magic Ride EVA

    Dann gibts bei JP auch noch ein spannendes Board für alle (Kids) unter 50 kg. JP Young Gun Freestyle

    Das der Schlaufenabstand bei normalen Serienboards zu groß ist kann Ich nicht nachvollziehen, die haben doch alle Plugreihen mit meist 4 Positionen so daß man auch einen engen Stance einstellen kann.

    Weg von den Kindern zu den "leichten" normalgroßen, in der Regel dann eher Damen. Haben wir mittlerweile auch: 17 J, deutlich unter 60 kg, irgendwas mit 175 cm. Da haben wir mittlerweile raus das ein Gecko 122 zu groß ist. Im Dümpeln zwar bequem aber im Gleiten bei etwas mehr Wind schwer zu kontrollieren. Der Ripper reicht da auch bei wenig Wind vollkommen aus (entspricht Dem aktuellen Gecko 110, als Zweitboard zum 122 wäre auch ein Gecko 100 super. Schlaufen: vorne in 3. Position von vorne, hinten in 3. von hinten z.B., Mastfuss etwas zurück dann passt das super für leichte Menschen. Als Alternative denkt man dann häufig noch an die Freewave Shapes, Standard wäre 115l mit 65 cm. Würde ich für Flachwasser eher nicht empfehlen, kleiner Freerider passt deutlich besser.

    Wäre noch das Problem mit der Haltbarkeit.....

    Die EVA Boards (Atom/Ripper) die Ich kenne sind OK. Über die Haltbarkeit der normalen Serienboards gibts ja eigene Threads. Ich denke bei uns wird es demnächst auf ein Freeride Board in Ripper Dimensionen rauslaufen, einmal mit normalen Schlaufenplugs, einmal eine Lernposition weiter vorne. Mail an Luka ist schon in Planung ....

    Zu Segeln kann Ich auch was sagen, kommt später in neuem Post.

  • Surfer63
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    • 4. August 2023 um 08:54
    • #9

    Das North Wave Segel habe ich am RK Fjord Live gesehen und das Rigg mal angehoben, gefühlt hat das 4.2er Rigg um 6 kg gewogen.

    Allerdings kostet das Segel knapp 4 stellig, Mast und Gabel sind auch nicht ganz preiswert.

    Wie gesagt, wenn man eine spezielle Zielgruppe ist, dann wird es teuer.

    Genau, das war WE ONE, alle Boards in einem speziellen grün, solange der Shape passt, kann man das ertragen.

    Der Shaper ist sehr kompetent und klar, was er will und anbietet.

  • okidoki
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    • 4. August 2023 um 09:29
    • #10

    Zu den leichten Segel, ich hab mit Spannung auf das Duoton Duke geschielt, wenn das Neue besser oder gleich ist wie damals, geniales Segel! Mit dem Gewicht, auch toll, das 5,0er ist leichter als das Naish Force 5 in 5,0. (unter 6,4 fahre ich Force5 und die sind der Hammer finde ich, für mich und mein Empfinden) Okay, sind nur paar Gramm, aber immerhin!

    Was das Gewicht betrifft, je leichter umso teurer mag man meinen. Schaut euch GA Sails an, die Hybrid´s in den kleinen Größen. Mit Recherche bringt man schon was zusammen für unsere Kids und Frauen was leicht ist und funktioniert.

    Zu Kids Boards kann ich nicht viel sagen, also die von der Stange. Aber ich weiß von der Familie Erzen (die Kids fahren mit Flikka Freestyle wettkampf) mit Custom geht immer was, hat auch seinen Preis, aber genau abgestimmt.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 09:36
    • #11

    Bitte respektiert, dass das kein Anfänger-, Aufsteiger- und Surfschulen-Thread sein soll. Trapezfahren, Schlaufenfahren, Fußsteuerung und erste erfolgreiche Wasserstarts sollen Mindestniveau sein.

    Klar gibt es mehrere Plugs, aber welche Performancepositionen (nicht innere Übungspositionen) soll die Zielgruppe hier eher wählen (insb bei welchen konkreten Boards)? Oft bekommen diese Personen ja Boards geliehen oder gebraucht verkauft und ändern die Schlaufen nicht - mangels passenden Änderungsideen.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 09:42
    • #12

    Für Kids und Kinder empfehle ich einen gesonderten Thread.

  • Roki
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    • 4. August 2023 um 10:25
    • #13

    Denke ein eigener Therad ist nicht nötig, die Grenzen/Übergänge sind fliessend.

    Und die Eingansfrage nach Threadtitel bei der von Dir definierten Gruppe ist ja wirklich ganz einfach zu beantworten.

    Board entsprechend dem Körpergewicht auswählen. Wird meist zu groß gewählt, deswegen die Empfehlung zu den Dimensionen vom Gecko 100. Wenn die Brettgröße richtig gewählt wird passt der Trimm auch zu den kleineren Segeln und es ist keine "besondere" Mastfussposition nötig.

    Mastfuss: kleinere Segel bedeutet minimal weiter nach hinten, leichteres Gewicht (für mehr Kontrolle) Mastfuss weiter nach vorne. Kommt am Ende bei den üblichen Positionen heraus und muss wie bei allen anderen Surfern eben die beste Position gefunden werden.

    Schlaufen: leicht heisst nicht immer klein. Also "nur" leicht aber normal groß braucht keine besondere Schlaufenposition. Je nach Fahrkönnen für mehr Kontrolle Schlaufen weiter vorne, für mehr Speed weiter nach hinten. Für den Anfang: alle Schlaufen in die vorderste Position.

    Leicht und klein: Vordere Schlaufe zweite Plugreihe von vorne, hinten vorderste Plugreihe. Bei ganz kleinen Menschen die vordere Schlaufe noch weiter nach hinten.

    Schlaufen zu weit? Das kann eigentlich nur für ganz kleine Füsse ohne Schuhe gelten. Für meine Tochter sind die Fanatic Abstände mit Schuhen bei normaler Montage schon eher eng. Schuhgröße glaube 35/36. Ist doch auch einfacher für den Anfang wenn die Schlaufen lockerer sitzen. Wenns aber doch ein Problem ist: bei den hinteren (geraden) Schlaufen könnte man die Schlaufen in nicht zusammenpassende Plugs setzen. Vorne etwas schwieriger. Da geht zur Not eine "schräge" Montage, äußerer Plug z.B. 2. von vorne, innerer Plug 1. von vorne.

    Dann gibt es noch bei vielen Schlaufen ein verstellbares Plättchen/ Plastikunterlegteil. Je nachdem in welche Richtung man das montiert wird die Schlaufe enger:

    oder weiter:


    Wenn man es gut machen will muss man bei geliehenen Sachen tatsächlich ggfs. umschrauben. Aber bei der definierten Könnenstufe lohnt sich ein eigenes Board ja schon.

    Die Kids/Familienboards mit EVA Deck sind natürlich uncool, würde ich aber trotzdem für die beschriebene Könnenstufe empfehlen wenn man mit "normalen" Boards nicht zurechtkommt. Beruht auf "wachsender" Erfahrung einer Surferin von 8 J bis nun 17J, und mit genau der beschriebenen Könnenstufe. ;)

  • Roki
    Gast
    • 4. August 2023 um 10:43
    • #14
    Zitat

    Klar gibt es mehrere Plugs, aber welche Performancepositionen (nicht innere Übungspositionen) soll die Zielgruppe hier eher wählen (insb bei welchen konkreten Boards)? Oft bekommen diese Personen ja Boards geliehen oder gebraucht verkauft und ändern die Schlaufen nicht - mangels passenden Änderungsideen.

    Hab Ich versucht Dir oben zu beantworten. Weniger allgemein kann man das aber wirklich nur beantworrten mit konkreten Körpermassen und Fahrkönnenstufe.

    Kleinere Finne würde Ich nicht empfehlen. Die sollte zum Brett passen das heisst die normale Range des Brettes nicht verlassen. Zu kleine Finne nimmt den Spass, lieber soviel Gleiten wie möglich. Leichtwind Dümpeln und Höhelaufen auf der Kante übt man wenn nicht genug Wind ist.

    Segel: da bin ich schwer begeistert vom Duotone NOW. Das ist leicht, hat nur 3 Latten und passt damit zu Leichtgewichten. Und hat z.B. auch extra einen weit nach unten reichenden Gabelbaumausschnitt.

    Duotone NOW

    Gibt es denke ich auch von anderen Herstellern da fehlen mir die persönlichen Erfahrungen.

    Das ist absolut kein "Kindersegel" was damit geht? Alexia Kiefer

    Nachteil ist das es das nur bis 4.4 gibt. Das gleiche Konzept als Freeridesegel halte Ich für eine momentane Marktlücke.

  • Roki
    Gast
    • 4. August 2023 um 10:53
    • #15

    Dann gibt es noch das Thema Masten. In einer Segelrange gibt es häufig Modelle für die zwei Masten passen. Für leichte Menschen immer den weicheren Nehmen. Wenn man selber kauft gezielt die Palette so gestalten das man diese Modelle nimmt.

    Mal als Beispiel das Sailloft Curve. Gilt zwar als eher schweres Wavesegel. Aber im Vergleich zu Freeridesegeln dann gar nicht so schlecht für leichte Menschen. Als größtes Segel dann z.B. das 5.9 das noch mit 400 Mast gefahren werden kann. Das ist dann bei einem 60 kg Menschen grob das Pendant zu 7.8 für einen 80 kg Fahrer.

    Das nächste optimale Leichtgewichtsegel wäre dann das 4,7 auf 370 Mast. OK die Lücke ist recht groß, geht aber erstmal mehr ums Prinzip welche Segel man am besten für Leichtgewichte auswählt.

    Beim Quad wäre es das 4.8 und das 4.0.

    Stichwort möglichst viel Segelfläche für möglichst weichen Mast.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 11:02
    • #16

    Da waren ein paar interessante Sachen dabei.

    Richtig: Board und Finne meist zu groß. Wobei ich davon ausgehe, dass die Zielgruppe das Volumen bereits richtig wählen kann.

    Aber ich denke da liegt teils ein Missverständnis vor. Ich habe keine Könnensstufe beschrieben, sondern nachträglich ein absolutes Mindestniveau um in diesem Thread nicht zu weit vom Ziel abzugleiten (zu Familienboards, Schulungsboards, EVA-Deck, Mittelfinne, ...).

    Zielgruppe sollen bitte (sehr) fortgeschrittene Damen und Jugendliche sein (vergleichbare, sehr leichte, kleine Männer werden natürlich nicht ausgeschlossen). Waverinnen, Starkwindfahrerinnen, Slalomfahrerinnen, Barfußfahrerinnen etc.

    Es geht um niemanden der am Anfang steht, auch nicht um für den Anfang.

    Ab welcher Körpergröße/Beinlänge soll der Stance enger sein, und wie eng (und von welcher Schraube zu welcher gemessen)?

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 11:06
    • #17

    Warum kommt man bei Damen regelmäßig mit Anfängerüberlegungen daher??

  • Roki
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    • 4. August 2023 um 11:19
    • #18

    Weil sie es nunmal meistens sind.

    Und weil sehr weit Fortgeschrittene doch so einen Thread gar nicht brauchen. Waverin oder Slalompilotin ? Die weiss genau was sie braucht. Zb mit welchem Stance sie sich wohlfühlt.

    Stance hängt doch auch von vorlieben ab, der eine fährt lieber weiter für mehr Kontrolle bei Starkwind zB.

    Deswegen gehe Ich bei solchen Threads an sich immer von einem niedrigeren Fahrkönnen aus. Sorry wenn das nicht die Intention war 🤝

  • Roki
    Gast
    • 4. August 2023 um 11:22
    • #19
    Zitat
    • Ab welcher Körpergröße/Beinlänge soll der Stance enger sein, und wie eng (und von welcher Schraube zu welcher gemessen)?

    Ausprobieren. Da gibt es keine korrekte Antwort auf die Frage. Mit Standarposition anfangen und dann zum Testen enger stellen.

    Edit: als „Standardmann“ gilt irgendwas bei 175-180 cm und 75 kg. Ganz grob kann man das als Anhaltspunkt nehmen ob man mal einen kleineren als den Standardstance testen sollte. Vielleicht hilft das.

  • DI7
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    • 4. August 2023 um 12:03
    • #20

    Gerade beim Ändern von voreingestellten Fußschlaufen besteht oft eine große Hemmschwelle - auch bei den eigenen Boards.

    Natürlich gibt es Damen, die alles, was in diesem Thread steht und noch geschrieben wird bereits wissen und Vorlieben entwickelt haben. Lassen wir die mal nicht Zielgruppe sein, sondern der Zielgruppe helfen.

    Viele Damen wissen aber nicht, wie sich das Board mit anderen Schlaufenpositonen oder Basepositionen anfühlen könnte und kommen gar nicht auf die Idee die Schlaufenposition - und wenn ja in welche Richtung denn - zu verändern.

    Weiters bezweifle ich, dass Männerfaustregeln zB in Bezug auf Basepositionen - uns sei es gar aus dem Slalombereich - auf eine typische, zierliche Frau um 160 cm problemlos umzulegen sind.

    Gibt es aus den anderen "Geometrien" einen Grund warum manche mit verhältnismäßig zu gefierten Segeln unterwegs sind? Tampen zu weit vorne könnte dabei auch eine Rolle spielen.

    Vorlieben sind wichtig. Viel ist aber suboptimale Gewohnheit. Echte Vorlieben gibt es erst, wenn man ein Spektrum ausreichend lange erlebt hat.

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