Hallo zusammen!
Ich fahre seit einigen Wochen ein RRD Firerace 122 von 2011, 230 x 77 cm, es ist der gleiche Shape wie das damalige RRD Slalomboard X-Fire, nur mit zusätzlichen Plugreihen für die Schlaufen weiter innen und wohl etwas stabiler gebaut.
An sich komme ich mit dem Board gut zurecht, wenn es mal am Gleiten ist. Ich habe es v.a. wegen der Freerace-Option und den weiter innen liegenden Plugreihen für die Schlaufen gekauft, aber schon nach der 2. Session die Schlaufen ganz nach hinten und außen gemacht; mit den Schlaufen weiter innen hat es irgendwie nicht so gut gepasst, mit den Schlaufen ganz außen bin ich eigentlich sehr zufrieden, auch wenn ich noch gelegentlich bei der hinteren Schlaufe danebenhaue. Segel für das Board sind ein 2018er North S-Type 7.8 und ein 2019er Duotone S-Type 9.3.
Hierzu hätte ich noch folgende Fragen:
7.8 und 9.3 könnte ich wahrscheinlich ja auch noch gut auf einem Slalomboard um die 135 Liter und 85 cm Breite fahren. Wahrscheinlich hätte ich auf einem solchen Board bei meinen Körpermaßen (ca. 183 cm, ca. 85 kg) auch deutlich Vorteile bezüglich Stabilität und früherem Gleiten. Was wären denn die Nachteile eines solch breiteren und voluminöseren Boards, wenn ich da drauf die gleichen Segel fahre? Kann ich z.B. auf meinem 77er Board mit 7.8er Segel auch noch mit mehr Wind und Chop fahren, als das mit dem gleichen Segel auf einem 85er Board entspannt möglich wäre?
Insgesamt fährt sich das Board sehr entspannt finde ich, ich hätte mir das schlimmer/ anstrengender vorgestellt (mal abgesehen vom nicht ganz einfachen angleiten). Auch den Trim mit meinen Freerace-Segeln finde ich eigentlich recht unkompliziert. Liegt das vielleicht auch an dem Baujahr 2011? Sind neuere Slalomboards in der Regel deutlich nervöser/ schwieriger zu fahren?
Ich werde das Board sicher noch weiter fahren und nicht gleich wieder verkaufen... aber vielleicht läuft mir ja mal zufällig ein sehr günstiges breiteres, neueres Slalomboard über den Weg...
Danke Euch!