Hier ist mein versprochener Bericht von unserer Toskana-Küsten-Tour heuer im September.
Abreise war südlich von Graz, durch Kärnten nach Italien, Venedig, Bologna, Florenz.
Wir waren ein paar Tage im Landesinneren.der Toskana, San Gimignano und Saturnia (Cascata del Mulino Saturnia) und ein paar Ortschaften entlang der Strecke zwischen diesen zwei Spots. Danach sind wir an die Küste gefahren.
Erster Aufenthalt war Marina di Pescia Romana. Es gibt dort zwei Area Sosta Plätze. Einer sehr sonnig, der Andere voll im Schatten. Als wir dort waren, waren kaum Leute da. Sein Material muß man dort ca. 200 Meter tragen oder mit dem Surfwagen hinfahren. Vom Bereich aus wo man mit dem WoMo steht, weiß man nicht was es an Wind hat auf Grund der Bäume. (Wir standen am „La Pineta“ Platz, wir brauchten Strom). Man sollte vorher an den Strand um zu Schauen. Am Strand gibt es eine Bar. Diese ist direkt am Wasser. Der Untergrund ist sandig, kurzer Stehbereich dann tiefer, dann Sandbank. Das spielt sich von der Wasserkante auf ca.40 Metern ab. Dann wird es tief. Es gab Wind, wir kamen aber am Abend an und für eine Nacht. Ich hätte mir nie gedacht das es Wind hat dort. Angesagt war nichts. Wind war sehr böig aus nördlicher Richtung. Nach einer Stunde war er eh wieder weg. Für das Aufriggen könnte es in der Feriensaison sehr eng werden, der Strand ist nicht sehr breit. Aber dafür sehr sehr lang. Es gibt Duschen am Strand, leider kann man direkt sein Segel dort nicht „Entsalzen“. Am CP gibt es dafür einen Wasserschlauch, bitte zuerst fragen! Ich war wie gesagt nicht am Wasser. Hätte nix gebracht, wenn ich mit dem Aufbau fertig gewesen wäre, wäre der Wind auch dahin gewesen.
Zum CP, schattige Stellplätze, sehr ruhig gelegen, Duschen und WC etwas älter aber sauber. Für´s Duschen braucht man eigene Münzen, die bekommt man am Platz im Kiosk. Eine für 50 Cent und man Duscht damit 2 Minuten. Also Speed-Duschen. Ich brauchte 3 Münzen, ich kann nicht Speed-Duschen J Ein Supermarkt ist ca. 2km entfernt. Am besten, bevor man dort etwas an Zeit verbringt, vorher zum Supermarkt. Man kann am Vortag zB. Für das Frühstück Bestellungen aufgeben. Jetzt was ganz wichtiges, dieser Platz ist unter Pinien!!!! Diese Zapfen sind groß, spitz und schwer. Wenn die Einschlagen, dann so richtig.! Dort gibt es Plätze mit Schutznetze. Stellt euch da darunter. Sonst einen Platz wählen wo keine Bäume sind! Wir hatten keinen Schaden, wir standen unter dem Netz. Bitte merken, ist wirklich wichtig!
(Für uns war es in erster Line wichtig zu wissen wie die Gegebenheiten vor Ort sind. Für unseren zweiten Besuch in dieser Region. Erfahren haben wir von diesem Spot von einem Bekannten, der ist jedes Jahr einmal dort. Wichtiger war uns Talamone)
Nächsten Tag ging es weiter. Guckten uns Orbetello an und übernachteten auf einem CP in Albinia. Bevor es nach Talamone ging. Wir brauchten noch einen Supermarkt und eine Entsorgung für Grauwasser und Toilette und Frischwasser brauchten wir auch und genügend Ladung der Batterien. In Talamone ist der Supermarkt weiter weg, keine Ver und Entsorgung, keine offenen Toiletten, keine offene Dusche. (okay, es gibt eine, die ist sehr sehr alt, sehr sehr schmutzig, einfach….ich wills nicht weiter ausführen…ich markiere die einfach am Bild) und keinen Strom. Vorbereitung ist alles, man steht auf einem Parkplatz kann man sagen. Der ist aber gleichzeitig auch Übernachtungsplatz für WOMo´s und Windsurfspot, Kitespot, Foilen, dort geht einfach alles. Aber nicht getrennt voneinander. (Bitte am Wasser aufpassen, als wir dort waren, war einiges los und es gab Wind für 3,7er und 4,6er) Vom Parkplatz aus ist die Ortschaft Talamone ca. 1,5km weit weg. Man kann zu Fuß oder mit dem Rad dort hin. Am Eingang in die Ortschaft, wenn man vom Weg aus in die Ortschaft kommt, gibt es rechts ein Cafe. Man kann dort die Toilette benutzen. Wir haben aber zu erst was bestellt. Das war ein Frühstück. Dann benutzen wir erst die Toilette. Wir finden das fair. Der Ostskern ist typisch Toskana. Wenn mal der Wind ausbleibt, guckt es euch mal an. Uns hat es sehr gut gefallen. Es gibt kleine Restaurants und Bar und einen Supermarkt, der ist sehr klein, hat aber alles was man braucht. Es gibt dort keine Partys, es ist nicht laut, was man dort aber kann, ist Wassersport und Entschleunigen. Am Hafen ist jeden Tag ein Gemüsestand, den empfehle ich sehr! Geniale Produkte, frisch und lecker, hat sich sehr gut geeignet zum Kochen (ist ein weiteres Hobby von mir) Fisch gibt es natürlich auch. Bei uns hat es einen kleinen Stand gegeben (Mitte September) es gibt nicht alles, nur eben dass was gefangen wurde. Ist aber frisch. So, nun zum Wichtigen, den Spot!
Wir standen direkt am Wasser, also direkt vor dem Damm, ungefähr mittig an der Breite gemessen vom Parkbereich. Mit Blick aufs Wasser (bei dem Wind der war, war es genau richtig. Auflandig und für 3,7er…die Anderen, die quer standen wurden ganz schön durchgeschaukelt) Der Platz ist mit Kiesel. Aufriggen, 10 Meter vom WoMo entfernt und weitere 5 Meter bis ins Wasser. Am Strand, es ist kein Stand für typische Sonnenanbeter, ist zwar sandiger Untergrund, mit Seegras und vermoderten Geäst. Im Wasser war kein Seegras und der Untergrund war sandig. Soweit aber trotzdem sauber, es ist eben sehr natürlich dort. Und trotzdem kann man bei Windmangel die Sonne anbeten J Diese Bucht hat einen sehr großen Stehbereich, geschätzt an die 100 Meter, flach abfallend geht es ins Wasser. Wie beschrieben ist der Untergrund sandig. Ich hatte als ich dort am Wasser war, Surfschuhe an. Ich habe erst danach erfahren, dass eh alles sandig sein sollte. Was den Wind anbelangt, es gibt dort eine thermische Unterstützung. Zu den Richtungen, schräg auflandig von rechts, ist aus Westen wehend, dann auflandig, ist aus Süden wehend (so war es bei mir als ich am Wasser war) aus Nordosten gibt es dort aber auch Wind, Dieser ist ablandig. Da hat man dann Flachwasser. Was gibt es noch an diesem Spot, eine Station, die ist, wenn man in Richtung der Ortschaft am Damm geht, ca. 150 Meter entfernt und eine kleine Kite-Station. Dieser Spot ist für Anfänger, Aufsteiger, Fortgeschrittene, und als ich dort war, für Wave, dabei aber mit Wind auflandig und mit Wellen bis max. 0,5 -1,0 Meter. Was ich noch unbedingt erwähnen möchte, dieses ist der Spot von Roberto Ricci J Erfahren habe ich das von einem einheimischen Windsurfer. (Keine Ahnung ob es wirklich so ist) Kommt der Wind aus West, hat man zw. 14 und 20 Knoten, teilweise an guten Tagen auch mal 25 Knoten. (Auskunft Station) Bei Süd, je nach Wetterlage auch mal Ü40 so war es bei mir an dem einen tollen Tag. Bei Nordwest, der kann auch stark werden, je nach Wetter, ist an Land Böig, weiter draußen dann (ca. ab 50/60 Meter) gut fahrbar. Flachwasser. Hier Bilder vom Spot, die beschriebene Dusche, wo wir standen, die Station, die Kite Station, Windrichtungen zeichne ich auch noch ein.
Mein Tag war echt genial, ich war noch nie mit 3,7er und 107ltr.am Wasser. Hat gut geklappt, nur machte es keinen Sinn, der Wind war so extrem und das Segel war zu groß.(ich weiß schon, Board ist viel zu groß dafür, aber besser als Sitzen und zugucken, ein anderes Board hab ich nicht und das Segel war das der Freundin, ein GA Hybrid aus 2021) Es kam ein Unwetter, ich war wieder am Strand und hab mein Material am WoMo festgezurrt. Später war ich mit 4,6 draußen, das war herrlich. Raus kommen war etwas anstrengend, aber hat sich gelohnt! Ich war für 1 Stunde am Wasser und dann KO. Hatte schon lange nicht mehr solche Bedingungen. Mit meinem jetzigen Board noch nie. Ich war begeistert wie gut es sich anfühlt. Sprünge und mega Abgänge was aber sehr gut funktioniert hat, waren die Halsen. Hab mich gewundert, ich als der, der zu spät schiftet Da hat es aber funktioniert. Zwischen den Wellen war das Wasser absolut flach, also keine „Störungen“ und gemütlich um die Kurve. Mit mir am Wasser waren noch drei Windsurfer, paar Kiter, Wingfoiler, ein Wellenreiter und ein Windfoiler. Ich brauche glaub ich nicht erwähnen das alle Spaß hatten.
(Board-Segel-Setup: Freewave Flikka 107, 232x64/Thruster 2x10,5 1x22/ GA Hybrid 3,7/Aerotech Phantom 4,6 …aber dieses mal mit 370er statt 400er, viel besser, sonst Katastrophe/ AL 360 Carbon….einfach der Burner die Gabel!...Anmerkung, bei diesen Sessions hat es sehr stark geregnet, ich habe nicht gefilmt mit der Insta 360 und weil auch Welle war, ich wollte die Cam nicht schrotten)
Was kann man dort noch alles tun bei Windmangel: Fahrradtouren, Mountainbiken und Wandern. Einfach die umliegenden Ortschaften besuchen, Weinverkostung in Talamone, oder einfach mit dem SUP eine Tour machen. Ich empfehle ums Kap bei Talamone in die Bucht dahinter, da gibt´s dann auch was zu trinken. Und am Abend zum Sonnenuntergang an den Strand mit Kamera und Wein, alleine ist man da nicht, es waren tolle Gespräche unter Windsurfern. Ach ja, man muß ein Parkticket lösen bei der Einfahrt. Wir haben 15,- bezahlt für den Platz am Wasser für 24 Stunden. Es gibt einen Schrankenwärter. (Seine Tochter war nicht unsauber….die 15,- taten nicht weh ) Am letzten Tag, kurz vor Abfahrt haben wir gehört das man das WC und die Duschen an der Station nutzen darf. Diese sind ab 09:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. (Angeblich laut Auskunft von meinem Nachbarn, auch einheimisch)
Bei Fragen gerne
Mein Bericht geht weiter, ich habe noch zwei Spots.