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Baseplates - Winterbastelei

  • KaSailor
  • 17. Januar 2025 um 23:27
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    • 17. Januar 2025 um 23:27
    • #1

    Noch ein Winterprojekt, oder eher ein "Projektchen", verglichen mit Michi´s Cambern und Latten:

    6mm Carbon, Faserausrichtung 0 und 90°, Decklagen aus Gewebe. 245g wiegen die runden Bases, 236 die rechteckige - jeweils komplett mit Schrauben, Zentrierhülsen und Gewindeplättchen. Höhe bis zur Verlängerung 65mm. Die Plätchen sind "halbstarr" miteinander verbunden (soll mir das Verschrauben vereinfachen), und sollen eigentlich dauerhaft in der Mastspur bleiben.

    Die Powerjoints sind jeweils mit einer 8er Senkschraube befestigt. Die Platten machen einen sehr stabilen Eindruck - ich hoffe, das Loch mit Senkung für die Schraube stellt kein Problem dar. Bin aber zuversichtlich.

  • Gerry
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    • 18. Januar 2025 um 17:46
    • #2

    Solch eine Konstruktion ist mir mal bei einem Abgang auseinander geflogen. War ein SLM Mastfuß. Egal ob Kunststoff oder Carbon, der Konstruktion mit den Schrauben alleine in der Platte würde ich nicht trauen. Seit dem Crash nutze ich einen Mastfuß von Streamlined, auch mit 2 Schrauben gesichert, jedoch ist die komplette Verschraubung PLUS Mastfuß mit einem Edelstahlblech gesichert. Kunststoff ringsherum ist nur Makulatur, muß nichts an Zugmomenten aufnehmen. Könntest du problemlos in deine Platte integrieren.

    Im Netz finde ich gerade kein Bild, also hier eins aus meiner Sammlung. Leider etwas unscharf, da gezoomt.

    Einmal editiert, zuletzt von Gerry (18. Januar 2025 um 18:00)

  • KaSailor
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    • 18. Januar 2025 um 18:52
    • #3

    Die kenne ich gut, ist halt dick und schwer. Auf jeden Fall eine der Besseren auf dem Markt. Die letzten 20 Jahre, eher noch etwas mehr, war ich mit einer Alu-Variante unterwegs, auch mit Auslösefunktion. Um ehrlich zu sein, war die nicht so viel schwerer, als die Carbon-Teile (257g Kampfgewicht, Dicke der Platte 8mm). Aber das Meerwaser frisst zunehmend am Alu, und man will ja auch mal was ausprobieren. Grundsätzlich stehe ich Kunststoff hier auch skeptisch gegenüber, allerdings sind 6mm Carbon auch was anderes als ein gespritztes Material. Da sind halt Faserunterrbrechungen durch die Löcher, schwer für mich, das einzuschätzen. Versuche mit Hammerschlägen auf Restücke der Platte waren aber vielversprechend. Mal sehen,

    Dem schepperigen Material der I-Base Baseplate habe ich auch nicht getraut, und eine "MyBase" gedreht... Aus massivem PC, ist etwas niedriger, als das Original, aber auch ein paar Gramm schwerer. Hab´ das Ding nicht hier, im Haus, kann darum gerade nicht mit Zahlen aufwarten. Bewährt sich aber.

    Bilder

    • IMG_0307[1].jpg
      • 250,05 kB
      • 1.200 × 1.600
      • 231
    • MyBase.jpg
      • 306,05 kB
      • 1.152 × 1.920
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    • 19. Januar 2025 um 11:16
    • #4

    Aus Interesse habe ich eben einmal meine „Metall auf Metall“ Kombi auf Verschleißspuren untersucht. Auf den Bildern sieht man eindeutig, dass es sich nur um sehr oberflächliche Kontaktspuren handelt Zum Vergleich die originale Streamlined Verbindung mit Kunststoffaufnahme.

    Ähnliches Bild zeigt sich auch wenn Kunststoff auf Metall trifft Ein Sandkorn reicht Ich halte das „Problem“ für nicht nennenswert. Irgendwelche Gleitsprays werden bei der glatten Oberfläche und der starken Wasserbelastung nicht lange halten. Beim Foilen mag das anders sein, sofern man nur bei Start und Landung Wasserkontakt hat

    Einmal editiert, zuletzt von Gerry (19. Januar 2025 um 11:24)

  • KaSailor
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    • 19. Januar 2025 um 12:24
    • #5
    Zitat von Gerry

    Aus Interesse habe ich eben einmal meine „Metall auf Metall“ Kombi auf Verschleißspuren untersucht. Auf den Bildern sieht man eindeutig, dass es sich nur um sehr oberflächliche Kontaktspuren handelt

    Danke, genau um die Kombi wie auf Deinem ersten Bild ging es mir. Das (Gleitreibung zwischen zwei identischen Materialien) ist eigentlich etwas, das es zu vermeiden gilt, wenn nicht geschmiert werden kann. Ich weiß ja, daß wir Windsurfer das dennoch tausendfach so nutzen, aber dem Mechaniker stellen sich halt die Nackenhaare auf. Und tatsächlich hatte ich ja mal das Problem mit der am Euro-Pin angefressenen Verriegelungsplatte. Vermutlich ist es zwischen den beiden Planflächen von Verlängerung und der Aufnahme des Tendons (mit dem Pin) darum weniger kritisch, weil die Last auf eine größere Fläche verteilt ist. Vielleicht ist auch die Oberfläche des gegossenen Beschlags der Verlängerung etwas härter, als das das Teil mit dem Pin (das spanend bearbeitet wurde).

    Das Sandkorn im Kunststoff ist ein anderes Thema, und an dieser Stelle auch eher unkritisch. Wird halt immer weiter in die weichere Komponente hineingedrückt, und verursacht im Metall nur leichte Kratzer.

  • Rene
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    • 24. Januar 2025 um 17:45
    • #6

    Die myBase sieht technisch meisterhaft aus, Top. Mein North I Base musste ich alle austauschen (gegen die blauen Duotone), alle halten den Pin in der Feder nur noch marginal. Der Kunststoff, in dem die Feder läuft, ist ausgewaschen und spröde.

  • Rumpelstilzchen
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    • 24. Januar 2025 um 20:28
    • #7

    Wie alt sind deine Ibase ? Habe auch noch eine North die seit mindestens 10 Jahren hält.

  • KaSailor
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    • 25. Januar 2025 um 01:32
    • #8
    Zitat von Rene

    Die myBase sieht technisch meisterhaft aus, Top. Mein North I Base musste ich alle austauschen (gegen die blauen Duotone), alle halten den Pin in der Feder nur noch marginal. Der Kunststoff, in dem die Feder läuft, ist ausgewaschen und spröde.

    Danke... Mit entsprechendem Maschinenpark nicht weiter anspruchsvoll - reine Fleißarbeit.

    Dass eine I-Base zerbröselt wäre, habe ich noch nicht gehört, aber irgendwie war mir ihr Boden, der ja die M8-Schraube hält, trotzdem etwas dünn vorgekommen. Verschleiß am Kunststoff im Bereich der Steckverbindung ist normal.

    Den I-Tendon finde ich mittlerweile ganz gut, nachdem ich mich lange gegen die Sehnen gesträubt hatte. Für kleinere Boards ziehe ich aber weiterhin den Boge-Joint vor. Sicher ist sicher...

  • MS_Michi
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    • 25. Januar 2025 um 08:44
    • #9
    Zitat von KaSailor

    Noch ein Winterprojekt, oder eher ein "Projektchen", verglichen mit Michi´s Cambern und Latten:

    6mm Carbon, Faserausrichtung 0 und 90°, Decklagen aus Gewebe. 245g wiegen die runden Bases, 236 die rechteckige - jeweils komplett mit Schrauben, Zentrierhülsen und Gewindeplättchen. Höhe bis zur Verlängerung 65mm. Die Plätchen sind "halbstarr" miteinander verbunden (soll mir das Verschrauben vereinfachen), und sollen eigentlich dauerhaft in der Mastspur bleiben.

    Die Powerjoints sind jeweils mit einer 8er Senkschraube befestigt. Die Platten machen einen sehr stabilen Eindruck - ich hoffe, das Loch mit Senkung für die Schraube stellt kein Problem dar. Bin aber zuversichtlich.

    Also die Idee ist schon super.

    Es gibt ja genügen Racer die einen möglichst niedrigen Mastfuss suchen.

    Nachdenklich macht mich auch die Senkkopfschraube, die von unten Platte aufspreizt...

    Wird schon gut gehen :thumbup:^^

  • MS_Michi
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    • 25. Januar 2025 um 08:54
    • #10
    Zitat von Rumpelstilzchen

    Wie alt sind deine Ibase ? Habe auch noch eine North die seit mindestens 10 Jahren hält.

    Ich / wir hatten in der Vergangenheit auch die North, wir haben alle 2 Jahre die Seele getauscht und das war kein Problem.

    Nach einem kräftigen Einschlag, letztes Jahr hatts die Base zerrissen.

    Die Seele mit dem Kevlar Faden hat gehalten, die Verschraubung der Seele zum Körper ist gerissen!

    Da haben zwei Rörchen eingesetzt und mit jeweils zwei "monster" M3 Schräubchen gesichert...

    Nachdem Junior mit dem Foil das selbe Problem hatte, war es Zeit das Zeugs zu entsorgen.

    Nächster Versuch mit der P7, da gehen durch die Seele 2 ordentliche Edelstahl Schrauben, das wirkt stabiler. Zur Sicherung der Seele verlaufen aussen Tampen. Der obere Zapfen ist auch dort ein Drehteil.

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    • 25. Januar 2025 um 12:13
    • #11

    Der Zapfen/Pin ist nicht mehr zwangsläufig ein Drehteil.
    Wenn die im gleichen Werk gefertigt werden wie Streamlined, dann wurde das Mitte 2022 geändert.
    Bei Streamlined wird der Pin per Laser geschweißt und innen ist noch mal eine Schraube drin.
    Dürfte aber eine identische Stabilität zu einem Drehteil haben.

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    Einmal editiert, zuletzt von Peters-Windsurfing (25. Januar 2025 um 12:22)

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    • 25. Januar 2025 um 12:44
    • #12
    Zitat von MS_Michi

    Also die Idee ist schon super.

    Es gibt ja genügen Racer die einen möglichst niedrigen Mastfuss suchen.

    Nachdenklich macht mich auch die Senkkopfschraube, die von unten Platte aufspreizt...

    Wird schon gut gehen :thumbup:^^

    Der Kopf einer M8-Senkschraube ist schon ziemlich groß - da verteilen sich die Kräfte auf eine große Fläche. Aber, wie schon gesagt, das Loch unterbricht die Fasern, und die Auswirkung kann ich, mangels Erfahrung mit dem Material, nicht gut einschätzen. Allerdings sind die Platten (6mm Prepreg) schon sehr stabil, und das Gummi des Powerjoints dämpft die Kraftspitzen ja auch etwas ab. Wenn ich bedenke, wie durchlöchert Carbon-Verlägerungen sind, und auch die halten.

    Ich werde eigentlich ohne Bedenken damit aufs Wasser gehen, aber die Platten nach jeder Session genau auf etwaige Veränderungen untersuchen.

  • Gerry
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    • 25. Januar 2025 um 13:18
    • #13

    Das beste Ergebnis erzielt man mit Durchstoßen, nicht Bohren. So wird das auch bei AL 360 gemacht. Die Fasern bleiben erhalten und nur seitlich verschoben. So wurde mir das mal erklärt.

  • KaSailor
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    • 24. Juni 2025 um 23:32
    • #14

    Bisheriges Fazit nach rund 20 Einsätzen (einer der drei Plates): die Schraubverbindung zum Powerjoint ist weiter fest, keinerlei Spiel, bzw. Materialermüdung erkennbar. Die eckige Variante hat bislang zwei Einsätze problemlos überstanden. Gehe mittlerweile bedenkenlos damit auf´s Wasser.

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