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Tabou Magic Carpet fürs Windfoilen - Erfahrungen?

  • blowmountain
  • 9. Oktober 2025 um 14:51
  • blowmountain
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    • 9. Oktober 2025 um 14:51
    • #1

    Den Magic Carpet Team 2023 mit 135L, 83 breit, 195 lang könnte ich günstig und im 1a Zustand bekommen. Kann wer seine Erfahrungen mit dem board teilen?

    Mein aktuelles set up zum windfoilen:
    - Tabou Fifty 125 Liter, 76 breit

    - Gun Raise 2cam Foil Segel 6,0 und 7,0
    - GA Hybrid Foil mit 1200 und 900 Frontwing


    Da ich für Finne noch andere boards habe könnte mir ein dediziertes Foilboard mehr Spaß bieten zum Windfoilen vermute ich (obgleich der Fifty schon richtig gut fliegt). Mir ist bewußt dass der MC ein Hybrid ist (wie auch der Fifty), und auch für Wing und Foil-SUP geht. Insgesamt aber ist der MC ja ein reines Foilboard, und unterscheidet sich damit vom Fifty. Und, wer weiß, vielleicht fang ich ja doch mal mit Wingen auch an ... Primär gehts mir aber erstmal darum, mehr - und besser - zu windfoilen. Ist der Magic Carpet hop oder Flop?

  • cad184
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    • 10. Oktober 2025 um 13:38
    • #2

    Nachdem sich keiner meldet versuche ich es mal.

    Ich kenne den Magic Carpet nicht persönlich. Laut Tests dürfte er mit Freeride Foils grundsätzlich schon ganz gut funktionieren.

    Aber: Es ist halt wieder ein Convertible Board. Ich denke, dass ein reines Windfoilboard in dieser Disziplin auch besser performen wird.

    Im Vergleich zum Tabou Freeride foilboard ist die Outline, vor allem die Nose ganz anders. Das Magic Carpet ist sehr kurz (189cm zu 215).

    Also wenn es Dir wirklich ums Windfoilen geht, dann würde ich auch ein echtes Windfoilboard nehmen. Ein Convertible hast Du ja schon mit dem Fifty.

  • blowmountain
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    • 10. Oktober 2025 um 14:40
    • #3

    hi cad184 prima! vielen Dank für deinen input. Tja, du triffst den Punkt, ich hatte tatsächlich auch erst nach dem Air Ride Ausschau gehalten, den gibts aber nur noch in MTE günstig online oder nur die kleinste Größe ist noch verfügbar. Dann fiel mir der Carpet ein und den kann ich tatsächlich extrem günstig bekommen. Mir geht es beim Foilen ausschließlich um Spaß, gemütlich Freeride Cruisen. Der Carpet scheint das zu können. Ja, die kurze Länge lässt mich etwas ratlos und hier setzt die Grundsatzfrage an, zu der ich wenig Infos finde: was genau macht ein "echtes" Windfoil board aus, im Vergleich zu "foil-fähigen" Konzepten, wie z.B. Fifty und Carpet als cross-over boards oder sogar reine Windsurfboards mit foil-ready box? Wann ist kurz zu kurz und lang zu lang? Was ist die ideale Breite? Von Details wie Rocker und Kanten ganz zu schweigen. Es wird immer nur generisch beschrieben, aber ich habe noch keinen profunden Vergleich gefunden der die Schnittmengen aller Konzepte und eben die Punkte herausarbeitet, die dann ein Foil-Board wirklich differenziert.

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    • 10. Oktober 2025 um 14:45
    • #4

    Wenn es Dir um Foil Freeride und cruisen geht, hast Du Dir schon mal das AV Boards Nuvolari Foil angeschaut.
    Gibt es als Vorjahres Modell auch sehr günstig.

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  • blowmountain
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    • 10. Oktober 2025 um 14:50
    • #5

    Um ein Beispiel zu geben: der Fifty 125 fliegt im idealen Wind mit dem GA Hybrid wirklich super stabil (je nach Wind nehme ich einen 1200 oder 900er Flügel). schwierig wird es in Böen, dann muß ich anfangen, extrem Druck auf den vorderen Fuß zu geben und anzuluven, um das board unter Kontrolle zu halten und weiterzufliegen. Entspannt ist dann wirklich anders. Was ich nicht weiß, mir fehlt da wirklich das Wissen: ist dann der Flügel zu groß? oder liegts an der Länge des Fifty (233cm)? Reagiert ein kurzes Foil-Board gelassener in Wind-Spitzen?


    Und was ist bzgl. Manöver-Freundlichkeit: fliegt ein breites, kurzes Foil-Board leichter durch die Halse als der 76er/233er Fifty? oder liegts am Surfer auf dem board welche skills der hat?


    Solche Fragen sinds ...

  • cad184
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    • 10. Oktober 2025 um 15:02
    • #6

    Wo soll ich anfangen?
    Unterwasserschiff ist beim Foilboard anders, vorne mehr V, somit weichere Touch downs, hinten breiter, eventuell Cutouts im Heck somit besserer Take Off.

    Dickere Kanten, die sich weniger im Wasser festsaugen,

    Andere Aerodynamik, kürzer, somit unanfälliger bei Böen,

    Fußschlaufenposition weiter außen als beim Fifty, somit mehr Kontrolle über das Foil usw. anderer Deckshape und bessere Standposition fürs Foilen.

    Es passt halt alles besser als bei einem Hybrid Board.

    Ich habe auch mit einem normalen 85 cm breiten Windsurf Slalomboard mit dem Foilen begonnen, ging auch, aber mit Foilboard war dann alles einfacher.

    Einmal editiert, zuletzt von cad184 (10. Oktober 2025 um 15:08)

  • blowmountain
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    • 10. Oktober 2025 um 15:14
    • #7

    danke dir! klingt gut, vor allem der letzte Halbsatz :love: Ich kenn ja nichts anderes als den Fifty, aber wenn ich schaue wie leicht andere Windfoiler auch in Böen klarkommen, vermute ich schon, daß es irgendwie mit dem board zu tun haben muß.

  • Dan
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    • 10. Oktober 2025 um 15:14
    • #8

    Hier am Ammersee hätte ich noch ein JP HydroFoil 155 ES über bei Interesse, ist dem Air Ride 87 sehr ähnlich

  • blowmountain
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    • 13. Oktober 2025 um 09:53
    • #9

    hab den Carpet am Samstag gekauft. Risiko, denn wenns nicht klappt weiß ich das das board quasi unverkäuflich ist, der Verkäufer hatte es über ein Jahr bei ebay drin (und in mir vielleicht den Depp gefunden ^^). Aber der Preis war zu gut, daß board optisch fabrik-neu, nicht ein Kratzer. bin sehr gespannt.

    Was mir etwas Sorgen macht, ist die kurze Distanz der Mastspur zur Foilbox und den Schlaufen im Vergleich zum Fifty. Auch der Air Ride scheint hier andere Maße zu haben als der Carpet wenn ich mir oa. Bilder von cad184 anschaue (danke nochmal dafür). Ist sicher dem kompakten Gesamtmaß des MC geschuldet. Da bin ich gespannt, wie sich der Stance und Segeldruckpunkt hier einig werden :/

  • robert
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    • 13. Oktober 2025 um 15:08
    • #10
    Zitat von blowmountain

    Da bin ich gespannt, wie sich der Stance und Segeldruckpunkt hier einig werden

    Beim Carpet kannst du das Foil verschieben, falls die Balance nicht ganz stimmt (und du ein Foil mit Trackmount-Platte hast).

    Erzähl uns, wie du mit den Touch-Downs klar kommst. Ich bin von einem breiten Slalomboard auf den kurzen Naish Micro Hover umgestiegen. In der Luft viel agiler, beim Touchdown ist die Spitze aber sofort weg und es endet oft in einem Schleudersturz.

  • blowmountain
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    • 13. Oktober 2025 um 17:01
    • #11

    aktuell nur die DT Box. die surf hat den MC mit dem GA Hybrid getestet und die Kombo positiv bewertet, Ross Williams empfiehlt in einem YT Video über den MC fürs Windfoilen mit dem MC ebenfalls das GA Hybrid mit einen 1200 oder 900 Flügel. Hab sowohl das GA Hybrid als auch beide og. Flügel. Daher hoffe ich, dass das Foil passen wird.

    Touch Downs: der Vorbesitzer meint, die Gefahr besteht nicht, der Scoop wäre ausreichend um Einspitzeln ins Wasser zu verhindern. Auch da bin ich noch skeptisch bis ichs selber probiert habe, werde gerne berichten.

    Das wird sicherlich mein spannenster Trial von Neumaterial, hab schon Respekt. Immerhin: den Fifty hatte ich auch blind gekauft als er 2021 auf den Markt kam. Jeder war skeptisch. Aber der Fifty funktioniert, auf Foil und Finne. Hoffe auf ein gleiches Erlebnis beim MC.

  • blowmountain
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    • 13. Oktober 2025 um 17:05
    • #12

    robert sehe gerade deinen post zum Hover im anderen Forum. Darf ich fragen: Welche Segel verwendest Du mit dem Hover? cam oder no-cam? Größe(n)?

  • robert
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    • 13. Oktober 2025 um 20:01
    • #13
    Zitat von blowmountain

    robert sehe gerade deinen post zum Hover im anderen Forum. Darf ich fragen: Welche Segel verwendest Du mit dem Hover? cam oder no-cam? Größe(n)?

    Ich fahre damit eigentlich ausschließlich 6,7 no-cam. Habe es als Ersatz für großes Slalombrett mit 9,6er Segel gekauft. Den unteren Windbereich deckt es gut ab.

    Einmal bin ich 6,0 no-cam damit gefahren. Bei dem Wind kann ich aber auch schon 8,4 mit 69cm Slalom fahren, was ich dann lieber mache. Vielleicht sollte ich es tatsächlich mal mit einem kleineren Segel probieren.

  • blowmountain
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    • 14. Oktober 2025 um 09:43
    • #14

    dito bei mir. 85er Manta mit 9,6 und 8,6 gefahren bis 2020, bin es super gerne gesurft und fand foil bis dahin unnötig. Februar 2020 dann Schleudersturz und Schulterverletzung. In der Folge wurde das große Zeugs verkauft, Foil angeschafft da ich vermutete, damit schonender surfen zu können im Leichtwind. Inzwischen ist die Schulter längst ausgeheilt aber ich bin beim Windfoil geblieben. war aber nach wie vor nur bei Leicht- und Mittelwind relevant für mich bisher. 7.0 und 6.0 2cam und meist wird doch eher das 8.0 mit Finne ausgepackt. Mal sehen ob der Magic Carpet das ändert und ich mehr foilen werde. An meinem Homespot waren die Tage mit stabilem Grundwind selten 2025. Stark wechselnde, böige Winde überwogen, da wird Foil doch zunehmend interessant

  • blowmountain
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    • 8. Dezember 2025 um 10:44
    • #15

    Endlich, hat lange gedauert aber am Samstag konnte ich den Tabou Magic Carpet endlich mal ausprobieren. Foil GA Hybrid 1200 mit Gun Raise 7,0.

    Ist ein ganz anderes foilen als mit dem Tabou Fifty.

    Der Carpet ist deutlich nervöser im Dümpeln, liegt weniger stabil als der Fifty, man spürt sofort die sehr kurze Längsachse.

    Der Lift geht mit dem Fifty einfacher, der Carpet braucht da irgendwie mehr aktive Mithilfe.

    Der Stance ist viel viel kompakter auf dem Carpet, mußte die Tampen ein Stück nach hinten schieben an der Gabel.

    Cool ist die Agilität im Flug, der Carpet reagiert viel direkter auf Steuerimpulse.

    In der Halse fliegt der Carpet sicherer, bleibt schön in der Luft. Der Fifty wollte da mit der langen Nase eher aufsetzen.

    Schlaufen hinten habe ich nach den ersten Flügen entfernt, beim Fifty störten die nicht (zum Glück, die sollen ja zum Windsurfen auch dort sein). Beim Carpet gibts quasi keinen Platz drumherum, der Fuß steht da wo die Schlaufen sind. Also entweder rein in die Schlaufen, oder Schlaufen weg. Ich brauche sie nicht, daher weg.

    Ich glaube, mit dem Carpet kann ich kleinere Segel fahren. Beim Fifty war das 7,0 eine gute Wahl, für den Carpet fühlt es sich groß an.

    Ist der Carpet nun die Foil-Erleuchtung: schwer zu sagen, ich werde weitere sessions damit brauchen um mich reinzuarbeiten. Spaß macht er definitiv, fühlt sich schon mehr nach Windfoil an.

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