Grundlegende Ausweichregeln - Kleines Windsurf 1x1

  • Wasserfahrzeuge, die sich mit hoher, kalkulierbarer Geschwindigkeit bewegen, sind mir weitaus lieber als fette Segelyachten, die scheinbar kaum ihre Position verĂ€ndern und einem beim Kreuzen dauernd wieder im Weg stehen. Zumeist ist auf den Booten auch meistens noch Party angesagt- Ă€ltere Herren mit sehr jungen Bikinischönheiten plus Alkoholkonsum.

    ja - das sind mmn bei uns am see die gefÀhrlichsten

    und dann "ich hab zigtausend seemeilen..... ich bin nicht schuld" nachdem sie ein loch ins gekenterte jugendboot gefahren haben

  • die schwimmen mit ihren triathlonanzĂŒgen bei jedem wetter (was ja gut ist) sind aber kaum zu sehen

    Bei uns nehmen die aber in aller Regel diese Neon-Badekappen
. Was sehr hilfreich und wirksam ist 

 Schutzmaßnahme fĂŒr unter 10,- Euro 
. :thumbup:

  • Neonhaube ist gut - boje besser - auch zum rasten oder bei hilfestellung. einer bei uns am see hat da sogar jause mit ;)

    https://www.g-sport.at/news/83-open-water-swim.html

    die profis empfehlen das alle

    beim tauchen mmn in vielen revieren sogar vorgeschrieben

    ich blick bei den unmengen an gesetzten nicht durch

    https://www.gtour-reisen.com/o
-meine-schwimmboje_seite/



    beim schnorcheln hab ich die immer - schwimmen geh ich nicht

  • gegebenenfalls Handzeichen

    Ja das muss ich nach all den Jahren doch noch mal aufgreifen: ein klares Handzeichen, ein freundlicher Gruß und gleichzeitiges dem andern die Höhe lassen uns selber ein StĂŒck abfallen
 Bringt so viel mehr Spaß auf dem Wasser
 Und nicht selten eben auch ein guter AnknĂŒpfungspunkt fĂŒr ein gutes GesprĂ€ch Nach der Session mit Cappuccino oder Bierchen in der Hand

    Sprachbarriere Alter
 Alles wurscht, das gemeinsame Erlebnis, das gemeinsame fluchen beim ausbleiben der Böe 
( :D ) Alles viel lustiger als permanenter Wettbewerb um Raum oder Speed


    (Weltmeister werden wir alle eh nicht mehr
 ;) .., )


    

 was nicht heißen soll, dass ein gepflegtes Match Race unter Gleichgesinnten nicht auch sicher und kontrolliert machbar ist

..

  • Taucher - mein Alptraum.


    Mir ist in Heidelberg damals (Erlichsee), als ich gerade langsam zum Ufer wollte, unmittelbar hinter meinem Heck ein Flaschentaucher (also mit maske und sauerstoffflasche) aus dem Nichts kommend aufgetaucht. Keine Leine, keine Boje, keine LuftblÀschen.


    ich bin dann, als er rausgekommen aus dem Wasser, hingegangen und habe ihm meine damalige superscharfe Customfinne gezeigt. ich habe da gar nicht viel geredet oder diskutiert. Nur dass bei uns in Griechenland ein Taucher in seinem Neopren verblutet ist, nachdem ihn eine SL-Finne aufgeschlitzt hatte (ist auf Paros passiert).


    In Deutschland diskutiere und rede ich mit den Flaschentauchern nicht mehr. Bringt nichts. Wollen keine Leine, Boje usw.


    In Griechenland ist das viel besser geregelt: jeder Taucher, der einen Taucheranzug (ist ja meist schwarz) trÀgt, muss eine Leine und Taucherboje haben = Gesetz. Da mache ich die Taucher freundlich darauf aufmerksam, und dass wir da Foilen und ihr Leben ohne sichtbare Boje (dann halten wir uns fern) in Gefahr ist - die verstehen das komischweise.

  • Ich habe an der AtlantikkĂŒste schon einige Sperrtaucher beobachtet 
. ( ich wĂŒrde ihm


    🩈


    ja nicht einfach so offensichtlich seinen KĂŒhlschrank plĂŒndern. 
., Aber wohl anderes Thema)



    ALLE mit Boje unterwegs 

 :thumbup:

  • Mit Harpune hast soweiso Boje dabei - irgendwo muss der Fang ja transportiert werden

    Am Meer und mit "Publikum" die das oft machen ist das i.a. easy - die kennen auch die motorbootfahrer etc.

    aber auf unseren Seen, aber auch iun Tourismusgebieten aber ist da die Disziplin mmn gering und damit die Gefahr gross. wie soll ich wem ausweichen der nicht (gut)sichtbar ist

    siehe das desaster das einem bekannten schweizer (in fuerte?) passiert ist

    edit - hier einer der vielen zeitungsartikel

    https://www.vol.at/gran-canari
pft-schnorchlerin/4399680

  • wenn es nicht auch Kratzer an der teuren Finne geben wĂŒrde, wĂŒrde ich fast schreiben ... "natĂŒrliche Auslese" ... aber bei DEN =O Finnenpreisen :/ (nicht ernst gemeint, nicht das hier jemand ... X/ )


    manche Leute sind halt beratungsresistent, da hilft nix


    ist am Steinhuder Weiher auch problematisch, weil die Kiter sich nicht mehr nur in den ihnen zugeteilten Bereichen aufhalten, Vorfahrtsregeln sie (fast) nie interessieren, ihnen die Gefahr der Finne oder wie hart eine GB EndstĂŒck ist, nicht bewußt ist :rolleyes:


    ... wie im Strassenverkehr ... die Schilder & Linien auf dem Strassen sind nur zu Belustigung & BeschĂ€ftigung der Arbeiter, lockere VorschlĂ€ge, wie gefahren / geparkt werden KÖNNTE ... leider viel zu wenig Kontrollen & zu niedrige Bußgelder, bzw es wird viel zu wenig abgeschleppt.


    vielleicht sollten die Gebote auf dem Wasser dadurch erweitert werden, das man sich immer darauf verlassen kann, das derjenige mit den meisten Kindern schon ausweichen wird ? ^^

  • Einen Ă€hnlichen Vorfall hatte ich leider auch mal. Nach einem schweren Gewitter ließ ein Vater seinen vielleicht achtjĂ€hrigen Sohn gedankenlos in dem Bereich eines Holzstegs schwimmen, beziehungsweise mehr tauchen. Der Vater stand am 20 m entfernten Ufer.


    Ich war auf dem RĂŒckweg meiner Session mit kleinem Material. Es herrschten ĂŒber 35 Knoten und ein Wellenchaos. In UfernĂ€he brachen die Wellen und das Wasser war eher weißer Schaum und Gischt. In diesem Chaos konnte ich den Jungen besten Willens nicht erkennen. Zum GlĂŒck bremste ich schon mit dem Heck stark ab, da das Ufer nahte. Eine Kollision mit dem Kind konnte ich nicht verhindern. Erst dachte ich, ich hĂ€tte Treibgut getroffen. Bis auf ein paar blaue Flecken ging es fĂŒr den Jungen glĂŒcklicherweise gut aus.


    Das war so eine Situation, wo man nichts abwenden konnte, einfach ein UnglĂŒck. Danach war ich ziemlich fertig. Zum GlĂŒck war mein Sohn mit Freundin mit dabei und konnten helfen.

  • geleck - sowas is horrorvorstellung

  • ich hatte mal ein fast fatales missverstĂ€ndnis
    war 1982 - sardinien - irgendwo im norden
    toller surftag - schöne, relativ hohe wellen. nur wenige leute am wasser.
    ein schwimmer fuchtelt mich an - nachdem es in meinetr wahrnehmung ein super tag war - wollte er auf sich aufmerksam machen damit ich ihn beim bodysurfen ned ĂŒberfahre.
    nach einem zeiterl seh ich eine kleine menschenmenge am strand, auch meine familie dabei, also fahr ich hin.
    der schwimmer hatte um hilfe gewunken, ich hatte es missverstanden, gsd hat ihn dann mein vater - ein exzellenter schwimmer - rausgezogen und es ging gut aus, und beim gemeinsamen mittagessen konnten wir das missverstÀndnis auch klÀren

    werde ich nie vergessen

    und soviel zu handzeichen - ist nicht immer ganz klar


    ich wollte ausweichen, der wollte hilfe

  • der schwimmer hatte um hilfe gewunken, ich hatte es missverstanden, gsd hat ihn dann mein vater - ein exzellenter schwimmer - rausgezogen und es ging gut aus, und beim gemeinsamen mittagessen konnten wir das missverstĂ€ndnis auch klĂ€ren

    werde ich nie vergessen


    Ganz Ă€hnlich bei mir: Ca. Mitte der 90er .... eine Gruppe von Jugendlichen (ca. 6 ?) in Oberitalien, vermeintlich beschaulicher See .... Sommer - auf einem Tretboot ca. 150m - 200m vom Ufer entfernt , satter Wind fĂŒrs 7,5 er ...-der Himmel zog zu, ein vorbeiziehendes Gewitter verstĂ€rkte Wind und Wellen -an sich nur leicht ... zwei Handvoll Windsurfer auf dem Wasser ...auf dem Tretboot plötzlich helle Aufregung und wildes gestikulieren ... ich war einer der rel. nahe am Tretboot gefahren ist .. die Gesten und Rufe galten nicht zuletzt mir .....ich sofort hin .... einer der Jungen war ĂŒber Bord gegangen und nicht wieder aufgetaucht - so wurde mir unmissverstĂ€ndlich bedeutet .... ich bin sofort an der Stelle runtergetaucht ... immer wieder ... aber schlammiger Boden, Sichtweite keine 3 Meter, Wassertiefe 5- 10 m, .... Strömung ... es kam der 2. und der 3. Windsurfer dazu ...immer wieder sind wir abgetaucht ... niemanden gefunden.

    Keine Chance


    Der tote Junge wurde am nÀchsten Morgen von Tauchern gefunden - der Körper war weiter getrieben.

    Es stellte sich schnell heraus- dass KEINER der Jungs ( ca. 12-15 Jahre alt) schwimmen konnte - deswegen ist auch keiner hinterher gesprungen.

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