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Surfen gegen Chop

  • David1234
  • 10. April 2025 um 23:54
  • David1234
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    • 10. April 2025 um 23:54
    • #1

    Moin,

    nach einer längeren Zeit mit ausschließlich Flachwasser-Sessions war ich heute mal wieder mit etwas mehr Chop unterwegs. Mir ist wieder mal aufgefallen - ich kenne das auch von früheren Sessions - dass ich es ziemlich schwierig finde, wenn ich gegen den Chop surfe. Quer zum Chop ist relativ relaxed, aber wenn es in einem recht steilen Winkel gegen den Chop geht, ist das eher unentspannt, das Board setzt immer wieder hart ein, wird abgebremst usw.

    Es gibt immer mal wieder Bedingungen, wo ich schon recht steil gegen den Chop fahre, etwa wenn der Chop nicht in Windrichtung ist oder wenn ich wie heute, stark überpowert, eigentlich die ganze Zeit auf Amwind-Kurs bin.

    Habt ihr vielleicht noch Tips, wie man entspannter auch gegen den Chop surfen kann? Das Board eher etwas auf der Leekante zu fahren mache ich schon, und funktioniert auch gut beim Surfen quer zum Chop, aber hilft gegen beim Fahren gegen den Chop nur bedingt, finde ich.

    Danke!

  • Happy
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    • 11. April 2025 um 00:32
    • #2

    Ohne Gewähr auf Richtigkeit: Mir hat jemand mal gesagt, ich muss schneller fahren, um quasi von chop zu chop drüber fliegen. Vielleicht dabei besser nicht mit einem zu grossen Segel, um nicht allzu überpowert zu sein. Hast dann mehr Kontrolle, was auch mehr Geschwindigkeit bedeuten kann, weil du dann besser zumachen kannst, dich sicherer fühlst.

    Womöglich bräuchtest du dann aber auch ein kleineres, schmaleres Brett, wenn der Wind stark ist … so meine laienhaften Gedanken.

  • David1234
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    • 11. April 2025 um 00:47
    • #3
    Zitat von Happy

    Mir hat jemand mal gesagt, ich muss schneller fahren, um quasi von chop zu chop drüber fliegen

    Das stimmt schon, und funktioniert auch quer zum Chop gut. Etwas anderes ist es, glaube ich - und darauf bezieht sich ja meine Frage -, gegen den Chop zu fahren, v.a. wenn der so wie heute eher kurz und steil ist.

  • okidoki
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    • 11. April 2025 um 09:15
    • #4

    Was ich mache, wenn zB. die Windrichtung sich etwas ändert und ich dann gegen den Chop fahre, Überpowert in den Böen: Mastfuß ab der Mitte etwas zurück, um die 2cm zirka, bei mir Auge mal Pi, die Höhe der Gabel lasse ich meist (fahre ich fast immer auf Kinnhöhe) Meine Trapeztampen (Vario) von 30 auf 32. Komme mit dem Körper etwas weiter raus, hänge schön im Trapez also setz mich regelrecht rein (Hüfttrapez) Macht es für die Beine angenehmer. Hüfte in die Fahrtrichtung drehen. Ist die Hüfte in der Fahrtrichtung, geht es leichter das vordere Bein etwas zu strecken und den Fuß auch mehr in Richtung Bug (Schleudersturz) dabei die Zehen anheben. Mit dem hinteren Bein im Chop (keine Ahnung wie hoch der Chop war bei dir?) mit "Gefühl" zwischen Druck und Kontrolle dosieren. Auf deine Gewichtverlagerung achten, Hüfte paar Grad zurück gedreht, streckt sich NUR etwas dein hinteres Bei, dein Gewicht wandert etwas nach vor. (Druck auf die Finne....mir ist es schon mal passiert, dass ich ganz genau, als ich etwas Druck ausgeübt gehabt habe, ich abgehoben bin, der Chop war hoch, die Landung schei^^e , das Segel und alles blieb Heil) Weiter nach vor schauen und erst wenn du niedrigen Chop siehst Druck aufbauen. (Dosiert)

    Entschuldige bitte, keine Ahnung ob meine "Übersetzung" so für dich verständlich ist, bei mir ist das automatisiert und musste nachdenken was ich da überhaupt genau mache. Vielleicht hab ich so sau blöd erklärt, und ein Anderer kanns besser. Ich freu mich aber wenn du Erfolg hast und eine tolle Session!!! :thumbup:


    PS: Für die PC- Ausführung gibt es noch kein "Hang Loose" Zeichen, nein? :)

  • okidoki
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    • 11. April 2025 um 09:18
    • #5

    Eines hab ich vergessen, ich bin mit Freeridematerial unterwegs, einzig aber eine Slalomfinne unter dem Board wenn ich mit großen Zeugs unterwegs bin.

  • bernie
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    • 11. April 2025 um 16:24
    • #6

    Ca 2 cm längere Finne, damit das Board freier wird.

    anderen Winkel fahren - noch mehr Höhelaufen um bei niedrigerer Geschwindkeit mehr Komfort zu haben (geht aber nicht in jedem REvier)

  • Gerry
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    • 11. April 2025 um 17:48
    • #7

    Ja, größere Finne hilft auch Abdrift zu mindern und begünstigt das Angleiten. Außerdem werden schmale Boards kippstabiler um die Längsachse. Mit der Länge natürlich nicht übertreiben. Ich wähle maximal 4 cm länger.

  • David1234
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    • 13. April 2025 um 22:39
    • #8

    Danke für Eure Antworten!

    Die Empfehlung mit der längeren Finne wundert mich etwas.

    Häufig, wie auch gestern, ist es so dass ich schräg gegen den Chop fahre weil ich ziemlich überpowert bin. Dass mir da eine längere Finne hilft, glaube ich nicht. Im rechten Winkel zum Chop ist das Board schön geflogen. Schräg gegen den Chop lag es nicht daran, dass das Board nicht frei genug war, sondern dass eben alle zwei, drei Meter so ein vielleicht 50 cm hoher, recht steiler Chop-Buckel war. Wie hier das Board frei fliegen soll ist mir immer noch schleierhaft, aber vielleicht gibt es schräg oder direkt gegen kurzen, steilen Chop auch keine Möglichkeit entspannt zu gleiten (unabhängig vom Board). Dann bliebe also wirklich nur noch andere Kurse zu wählen - hierfür sollte ich vielleicht mal meine Finnenausstattung erweitern, und ggf. auf eine kleinere Finne umsteigen, um eher Halbwindkurse fahren zu können.

    Danke auch okidoki für die ausführliche Erklärung! Ich werde sie noch ein paar mal lesen ;) und das dann mal ausprobieren. Was mir glaube ich nicht so behagt ist im überpowerten Zustand den Mastfuss so weit zurück zu setzen. Ich hatte bei der letzten Session zuerst den Mastfuß kurz vor der Mitte und habe ihn dann noch ordentlich nach vorne geschoben, das hat mir gerade in den Böen zusammen mit dem stark angezogenen Vorliek viel Kontrolle gegeben - wobei dann das Board natürlich auch ggf. härter in den Chop einsetzt.

    Es gibt noch viel zu üben :)...

  • Surfer63
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    • 15. April 2025 um 12:47
    • #9

    Die längere Finne, so 2cm, hilft beim Queren des Chops, da das Board da kurzzeitig weiter aus dem Wasser kommt, mit zu kurzer Finne ist dann zu wenig Fläche im Wasser, Spin Out wäre die Folge.

    Ich glaube so ist die Idee zum Foilen entstanden, sehr lange Finne und der Wunsch, dass das Board nicht in jede Chop Welle knallt, damit die Knie nicht so laut jammern.;)

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