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Erfahrungen Slalom Board mit Freeride Finne?

  • David1234
  • 28. August 2023 um 16:46
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    • 29. August 2023 um 09:23
    • #21

    ICH fahre lieber eine zu kurze, als zu lange Finne, weil ich mich dann nicht so viel aufs Brett konzentrieren muss, wenn üble Böen hereinkommen.

    Den Nachteil beim Höhelaufen habe ich dann auch nur, wenn es an der Gleitgrenze ist, bei mehr 💨 passt es wieder & die paar Grad weniger Höhe, kann ich verschmerzen.

  • DI7
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    • 29. August 2023 um 09:28
    • #22

    Es geht um 45 oder 49 und beide finde ich, wie einige hier (inkl Dir c-bra ) zu groß.

    Klar kann man wenn man genug Zeit mit Wind und Material am Wasser hat alles mögliche ausprobieren - ich würde aber lieber Spaß bei solchen Bedingungen haben und wenn es mal etwas auffrischt nicht gleich rein müssen.

  • David1234
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    • 29. August 2023 um 12:17
    • #23

    Ich werde Euch berichten über meine Erfahrungen, danke für alle Hinweise. Leider hat sich die Windvorhersage für heute über Nacht auf die Hälfte reduziert :( . Was waren das doch für schöne Zeiten bis vor 3 Jahren als mir egal war wie der Wind werden würde weil ich noch nicht wusste wie toll Windsurfen ist ;) .

    Ich wollte jetzt keine allgemeine Diskussion über Finnenlängen lostreten, das ist ja bekanntlich ein umstrittenes Thema.

    Vielleicht machen wir dazu mal einen eigenen Beitrag, falls es so was nicht schon gibt? Ich weiss aber nicht wie so was sinnvoll strukturiert werden könnte: eine Sammlung wer fährt welches Board mit welchem Segel und welchen Finnen bei welchen Bedingungen? Gar nicht im Sinne von "was ist besser" sondern eher eine Übersicht über verschiedene Erfahrungen (gute und schlechte)?

  • David1234
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    • 13. September 2023 um 22:37
    • #24

    Heute bin ich endlich mal wieder aufs Wasser gekommen, und habe die 45er Select Slalomfinne gegen die 49er Freeridefinne getestet.

    Der Wind war immer so an der unteren Gleitgrenze und wechselhaft, deswegen ist es für ein festes Urteil noch zu früh, aber vom ersten Eindruck würde ich schon denken dass sie recht weiche Freeride-Finne früher angleitet. Auch in den nicht besonders starken Böen war mit der Freeride-Finne die Fahrt noch gut kontrollierbar.

    Was wäre denn der Vorteil einer Frühgleit-Slalomfinne gegen die vorhandene Freeride-Finne? Höhere Geschwindigkeit wahrscheinlich auf jeden Fall, vielleicht aber auch mehr Kontrolle bei stärkeren Böen?

    Heute war meine dritte Session mit meinem neuen Slalom/ Freerace Board, und die erste mit längeren Gleitfahrten in beiden Schlaufen. Gefühlt ist das Board im Angleiten schneller, aber in der Endgeschwindigkeit langsamer als mein Freeride-Board. Ich habe nie gemessen, dass kann auch nur ein Gefühl sein, da ich die Fahrt mit dem Slalom/ Freerace-Board insgesamt als stabiler wahrnehme.

    An einer entspannten Grundhaltung im Gleiten muss ich noch arbeiten, dass war heute noch ein bisschen verkrampft und verdreht. Vielleicht ist das Board (Slalomshape mit auch weiter innen liegenden Schlaufenplugs) auch trotz der zusätzlichen Plugs nicht wirklich dafür gemacht, die Schlaufen weiter innen zu fahren. Ich habe die Schlaufen dann nach ganz außen und hinten geschraubt, aber dann war auch der Wind schon wieder weg :( .

    Viel ist sicher Gewöhnung, es ist ja schon ein Umstieg von Freeride 72 x 254 cm, das ich die letzten 2 Jahre ausschließlich gefahren bin, auf den Slalomshape 77 x 230 cm. Mit dem 9.3er S-Type, das ich heute gefahren bin, werde ich auch mal längere Tampen testen (32 statt 28 Zoll). Auf jeden Fall bin ich automatisch mit deutlich mehr Körperspannung gefahren heute, und jetzt etnsprechend platt :) ...

  • David1234
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    • 21. September 2023 um 07:53
    • #25

    Gestern konnte ich bei recht wenig Wind und 9.3er Segel noch mal ausführlich die 45er Select gegen die 49er Freeride-Finne testen.

    Es ist schon beachtlich, wie viel früher Gleiten mit der 49er Finne möglich ist, sowohl mit als auch ohne Pumpen.

    In der Gleitfahrt ist das Board mit der Freeride-Finne dann allerdings sehr unruhig. Obwohl gestern bei wenig Wind fast glattes Wasser war, war das Board mit der Freeride-Finne deutlich unruhiger als am Vortag bei mehr Wind und Chop mit der Slalom-Finne. Auch das Höhelaufen war nicht so prickelnd, dazu kam der eine oder andere Spinout.

    Es hilft also nix, ich werde mir wohl doch noch eine 49er Slalom Finne zum frühen Gleiten zulegen; ein nicht ganz günstiges Vergnügen, dieses Windsurfen ;) ...

  • David1234
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    • 23. September 2023 um 23:59
    • #26

    Habe nun eine gebrauchte 49er Select Slalom Finne und konnte sie heute gleich testen.

    Die Finne geht früher los als die 45er Select Slalom, aber später als die weiche 49er Freeride. Vor allem ist deutlich mehr aktives Angleiten gefragt (anstrengend ... ;) ). Dafür ist aber die Fahrt deutlich besser kontrollierbar. Auch gleitet das Board mit der Finne wunderbar durch Windlöcher, ich gleite noch wenn ich bei meinem Freeride Board längst eingeparkt hätte.

    Ich habe aber auch die Grenzen festgestellt. bei Böen von geschätzt über 20 Knoten wurde die Kombi aus 9.3er Segel und 49er Slalom Finne schon recht unruhig. Als der Wind auffrischte war ich aber auch schon sehr platt und bin dann raus, vielleicht hätte Mastfuss noch etwas nach vorne wieder etwas Ruhe reingebracht. Leider habe ich für das 9.3 nur eine normale Verlängerung und keine Power XT, deswegen konnte ich nur etwas am Schothorn ziehen, aber nix mehr am Vorliektrimm ändern...

  • cad184
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    • 24. September 2023 um 09:37
    • #27

    Ich finde eine 49 er Finne für in 77 cm breites Board viel zu groß. Ich fahre bei meinem 77 cm Board (Tabou Rocket Plus 123) mit 8,5 eine 41 er Finne, bei 95 kg. Die Select Finnen sind etwas härter, da kann man ruhig 1 bis 2 cm mehr fahren, aber eine 49 er würde ich maximal auf einem 85 cm breitem Board fahren. 45 fürs 9,3 könnte ganz gut passen, wobei das 9,3 auch fast zu groß für die Boardbreite ist, wird zur Not aber gehen. Kein Wunder, dass Du mit der großen Finne schnell Kontrollprobleme bekommst. 20 kt ist dann aber auch fürs 9,3 zu viel.

    Vielleicht übst Du noch mit der 45 er (aktives Angleiten, sensibles Belasten in Windlöchern, Körperspannung mit Druck auf den Mastfuß über die Trapeztampen), mit der zu großen Finne gewinnst Du unten rum kaum etwas und handelst Dir nur Nachteile ein, sobald du vernünftig gleitest.

    2 Mal editiert, zuletzt von cad184 (24. September 2023 um 09:47)

  • Rumpelstilzchen
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    • 24. September 2023 um 10:17
    • #28

    Der ganze tröt zeigt mir das nicht das Material das Problem ist, es fehlt einfach noch die nötige Erfahrung und Fahrtechnik.

    Man kann das natürlich teilweise kompensieren durch zb viel zu große Finnen.

  • David1234
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    • 30. September 2023 um 18:25
    • #29

    Heute war ich wieder bei nicht so viel Wind mit 9.3 und zuerst mit der 49er Select und dann mit der 49er Freeride Finne auf dem Wasser.

    Die Freeride Finne geht deutlich früher los, und v.a. muss ich deutlich weniger pumpen. Es reicht oft in der Böe abzufallen und ein paar mal auf die Finne zu treten, und das Board kommt aus dem Wasser. Böen waren heute so dass das Board immer gut kontrollierbar blieb, v.a. beim Angleiten und Anluven ist etwas Gespür gefragt, um Spinouts zu verhindern.

    Ich würde Euch gar nicht widersprechen, dass ich hier mit großen bzw. nicht optimal passenden Finnen fehlende Fahrtechnik - und v.a. auch fehlende Kraft und Ausdauer - kompensiere. Aber spricht denn da etwas dagegen?

    Mit einer kleineren Finne hätte ich heute entweder viel weniger Zeit auf dem Wasser verbracht - schneller platt durch viel pumpen - oder viel weniger Gleitzeit gehabt. So war ich insgesamt vielleicht ca. 4 Stunden auf dem Wasser, und bin viel geglitten und sehr zufrieden mit dem Tag. Und durch die Wasserzeit wächst nicht nur die Erfahrung, sondern hoffentlich auch Kraft und Ausdauer :) ...

  • Peter.VIE
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    GP3S Link
    https://www.gps-speedsurfing.com/?mnu=user&uid=240
    • 2. Oktober 2023 um 22:35
    • #30
    Zitat von David1234

    Heute war ich wieder bei nicht so viel Wind mit 9.3 und zuerst mit der 49er Select und dann mit der 49er Freeride Finne auf dem Wasser.

    Die Freeride Finne geht deutlich früher los, und v.a. muss ich deutlich weniger pumpen. Es reicht oft in der Böe abzufallen und ein paar mal auf die Finne zu treten, und das Board kommt aus dem Wasser. Böen waren heute so dass das Board immer gut kontrollierbar blieb, v.a. beim Angleiten und Anluven ist etwas Gespür gefragt, um Spinouts zu verhindern.

    Ich würde Euch gar nicht widersprechen, dass ich hier mit großen bzw. nicht optimal passenden Finnen fehlende Fahrtechnik - und v.a. auch fehlende Kraft und Ausdauer - kompensiere. Aber spricht denn da etwas dagegen?

    Mit einer kleineren Finne hätte ich heute entweder viel weniger Zeit auf dem Wasser verbracht - schneller platt durch viel pumpen - oder viel weniger Gleitzeit gehabt. So war ich insgesamt vielleicht ca. 4 Stunden auf dem Wasser, und bin viel geglitten und sehr zufrieden mit dem Tag. Und durch die Wasserzeit wächst nicht nur die Erfahrung, sondern hoffentlich auch Kraft und Ausdauer :) ...

    stimmt - das Wichtigste ist, dass es Spaß macht :thumbup:

    Ich kann aus jüngster Erfahrung wieder mal bestätigen, selbst bei Finnen gleicher Größe und alles Slalom Finnen gibt es große Unterschiede - die auch deutlich spürbar sind.

    Ich fahre mit 105kg auf 80cm breitem Slaom Board mit 9.2 SV Turbo eine 46er. am 70cm breitem Slalom mit 7.5 38er Finnen. Alles Carbon Slalom Finnen. Und wie gesagt selbst da gibt es zwischen den Modellen gleicher Größe und gleicher "Art" große Unterschiede.

    Kurz: ich würde mich nicht trauen einem anderen eine Finne zu empfehlen, dass muss (leider) jeder selbst raus finden.
    Selbst Sidefins bei Thruster haben erheblichen Einfluss auf das Board.

    Deshalb habe ich nur eine Empfehlung für alle: probiert aus 8o und nehmt was euch passt.

  • DI7
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    • 3. Oktober 2023 um 19:29
    • #31
    Zitat von Peter.VIE

    stimmt - das Wichtigste ist, dass es Spaß macht :thumbup:

    ...

    Deshalb habe ich nur eine Empfehlung für alle: probiert aus 8o und nehmt was euch passt.

    Langfristig nachhaltig Spaß macht, was eine Investition in eine gute, sensible Fahrtechnik fördert. Deine Fahrtechnik bleibt Dir länger als irgendeine Materialkombi.

    Wer versucht sich an irgendwelche Materialunausgewogenheiten anzupassen oder sich damit in irgendeinem kleinen Bereich einen kurzsichtigen Vorteil zu verschaffen dürfte das Ziel aus Satz 1 verfehlen.

    Naürlich soll man mit Maß und Ziel probieren, aber dabei stets an die eigene Entwicklung denken und nichts Falsches einlernen.

  • David1234
    Schlaufenfahrer
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    • 3. Oktober 2023 um 20:10
    • #32

    An und für sich bin ich da ganz auf Deiner Seite, Dominik.

    Aber: Wenn ich durch die - eigentlich unpassende - Freeride-Finne unter meinem Freerace/Slalom-Board meine Gleitzeit deutlich erhöhe, mache ich glaube ich schnellere Fortschritte als mit einer vielleicht besser zum Board passenden Finne die aber mehr Anstrengung erfordert, und ich schneller platt bin.

    Leider hilft Dümpelzeit nicht mehr (so) viel für Fortschritte wie in den Anfangstagen, Gleitzeit ist glaube ich entscheidend zum Weiterkommen (obwohl ich heute beim Dümpeln mal wieder ganz viele Dümpelhalsen gemacht habe, teilweise eine nach der anderen, ist bestimmt auch nicht schlecht als Vorbereitung für die Powerhalse).

    Mit der Freeride-Finne muss ich bei der Belastung etwas vorsichtiger sein, ich glaube nicht dass ich mir da was Falsches antrainiere.

    Heute war ich mit 7.8 und und 45er Select auf dem Wasser, vor allem ohne Pumpen nicht die angleitstärkste Kombination, aber mit der Finne gibts keinerlei Spinout Probleme, egal welcher Kurs ich kann dicht holen und so viel Druck auf die Finne geben wie ich möchte, das Board schmiert nicht ab. War auch toll. Morgen gibts wohl wieder weniger Wind, also mal wieder Zeit für 9.3 und Freeride-Finne ;) ...

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