- Offizieller Beitrag
spannendes thema
Der wasserstand sieht ja garnicht gut aus, besonders in anbetracht der aktuellen und kommenden hitze
DI7 wie gehts denn den diversen initiativen?
spannendes thema
Der wasserstand sieht ja garnicht gut aus, besonders in anbetracht der aktuellen und kommenden hitze
DI7 wie gehts denn den diversen initiativen?
Seit 1.3.2000 ist die Schleuse durchgehend geschlossen. Aus diesem Grund spielt der Einserkanal seit 2001 keine Rolle mehr. Der Grenzpegelstand von 115,65 mĂŒA wurde bislang nicht mehr erreicht.
Ist aus dem
http://www.neusiedlerseewiki.at/Einserkanal
Ob das stimmt kann ich natĂŒrlich nicht ĂŒberprĂŒfen. Aber ich weiĂ dass du da sehr engagiert bist und vielleicht mehr Informationen hast.
Ist die Politik zu diesem Punkt gesprÀchsbereit?
Hast natĂŒrlich Recht Dominik, dass es veraltet ist, hĂ€tte mir auffallen mĂŒssen đ
Ist die Politik zu diesem Punkt gesprÀchsbereit?
ich habe den eindruck dass das thema wasserstand / wassersport immer noch nicht bei der regionalen politik wirklich angekommen ist
ich habe den eindruck dass das thema wasserstand / wassersport immer noch nicht bei der regionalen politik wirklich angekommen ist
wieso auch? passt ja wieder alles, hat ja eh geregnet ![]()
Beispielsweise im Sept 2014 betrug der Pegel bis zu 115,86 mĂŒA.
Es gilt ein Hochwasser zu definieren, mit dem (samt allfĂ€lligen Windverfrachtungen) jeder leben können muss, ohne dass bereits abgelassen wird. Sonst fehlt unnatĂŒrlicherweise das Wasser in anderen Jahren.
Sind die in der Wehrbetriebsordnung 2022 festgelegten RegelungswasserstÀnde zu niedrig angesetzt? Sollte man die anheben? Was sagen die Experten dazu?
ichbin zwar kein experte, aber da wirds vermutlich sehr unterschiedliche sichtweisen und wĂŒnsche geben.
manche wollen bewÀssern, andere entwÀssern, vielen ist der wassersport egal. und manche sind halt oberhalb und andere unterhalb des wehrs
ich habe den eindruck dass das thema wasserstand / wassersport immer noch nicht bei der regionalen politik wirklich angekommen ist
schau eh alles wieder super, muss man nix mehr machen ![]()
Wind war gut am Sonntag, Wetter sehr bescheiden. Wasserstand wird wieder kritisch niedrig. Saisonende am Neusiedlersee steht bevor (fĂŒr mich) oder ist schon passiert. Hoffentlich bauen die bald den BewĂ€sserungskanal.
Ich glaub ehrlich gesagt nicht dass der kanal so bald kommt...
vielleicht wurde siegmund oben schon gepostet, zur sicherheit nochmal
Hiert ein newsletter
und die homepage
https://www.siegmund.one/
hier der aktuelle newsletter von siegmund
sollen wir das thema hier weiter behandeln, oder gehts euchg auf den keks?
An alle, die den See lieben,
Laufen wir Gefahr, durch systematische Alibihandlungen getÀuscht zu werden?
Aus den Medien erreichen uns vielversprechende Berichte "im Herbst geht's richtig los"
Die See-GesmbH startet mit neuen Maschinen und Mitarbeitern in den Herbst. Die Leser könnten denken, das betrifft Arbeiten um den See vor dem Austrocknen zu retten.
Hier werden allerdings 2 Kategorien vermischt, die man aber getrennt betrachten muss
A) Pflegearbeiten, die Sinn machen, wenn es dem See an sich gut geht und keine Gefahr der Austrocknung droht
B) Verhindern, dass der See weiter massiv an Pegel verliert oder komplett austrocknet.
unter (A) fallen Schlamm entfernen und SchilfkanĂ€le pflegen. Das wird seit Jahrzehnten schon gemacht und macht Sinn, wenn genug Wasser da ist. Es bringt aber absolut nichts fĂŒr die Wasserbilanz. Die SchilfkanĂ€le erweitern bewirkt sogar etwas höhere Verdunstung. FĂ€llt der Pegel des Sees weiter ab, dann könnten bereits 2025 diese Arbeiten komplett unnötig gewesen sein. Leider drehen sich die Anstrengungen wie GerĂ€teanschaffung und Finanzierung scheinbar nur um diese Kategorie (A)
zu B) wĂŒrde ein gezieltes Verdunstungsmanagement gehören; geringere Verdunstung durch deutlich verringerten Schilfbestand.
Ein paar Quadratmeter oder ein paar Hektar entfernen bringt praktisch gar nichts, das könnte nur eine Alibihandlung sein. Erst ab 1000 Hektar Reduktion gibt es eine merkbare geringere Verdunstung.
Besonders wichtig wĂ€re zusĂ€tzlich das groĂflĂ€chige mechanische ZurĂŒckdrĂ€ngen der Rhizome, sonst wĂ€chst das Schilf schnell wieder nach und verdunstet noch mehr.
Hier scheint leider ĂŒberhaupt nichts auf Schiene zu sein: Wurden hier ĂŒberhaupt geeignete Versuche durchgefĂŒhrt, oder sind irgendwelche geplant? Das Umdenken der Verantwortlichen, v.a. im Naturschutz hat offensichtlich noch nicht stattgefunden. Schilf wird immer noch wie eine vom Aussterben bedrohte Pflanze behandelt. Wird der Zusammenhang mit der Verdunstung schon gesehen?
Sind Methoden, Maschinen oder Finanzierung der Kategorie (B) ĂŒberhaupt ein Thema?
Eines ist klar, die Kosten fĂŒr Schilf beseitigen werden trotzdem viel geringer sein, als der Schaden, den eine ganze Region nimmt, wenn sie wirtschaftlich den Bach hinab geht. Ganz zu schweigen vom vernichteten Lebensraum.
Welche Rollen spielen die Seegemeinden dabei?
Die Verantwortung fĂŒr den See liegt bei der Verwaltung in Eisenstadt und den See-EigentĂŒmern bzw. den Seegemeinden.
Man hört aber fast keine Kritik an obiger Vorgangsweise. Dabei mĂŒsste klar sein, dass Alibihandlungen nicht funktionieren können. Die EigentĂŒmer sollten ihren See am besten verstehen und mit Weitblick erkennen, dass dringend wirkungsvoll gehandelt werden muss.
Die Anstrengungen und Budgetmittel mĂŒssen in die richtigen MaĂnahmen gesteckt werden.
Was werden wir unseren Kindern einmal antworten, wenn sie fragen, warum derart verantwortungslos mit dem Erbe Neusiedlersee umgegangen wurde?
"Alles richtig gemacht?" wird nicht die Antwort sein, die unsere kĂŒnftigen Generationen akzeptieren werden.
Der Weg nach vorne wÀre:
konsequentes Verdunstungsmanagement = massive Schilfreduktion ohne falsch verstandenen Naturschutz
(Brandrodung, sofern erlaubt, macht nur Sinn in Kombination mit dem mechanischen ZurĂŒckdrĂ€ngen der Rhizome, sonst ist es kontraproduktiv)
sÀmtliche Möglichkeiten der Wasserzuleitung konsequent verfolgen, vor allem jene, die rasch realisierbar sind.
GesprĂ€che mit Ungarn nicht aufgeben, sondern auf ein höheres Level heben und gemeinsam mit den Ministerien des Bundes weiterfĂŒhren.
Obige Punkte sind besonders wichtig, da die Zuleitung aus der Moson Donau "auf Eis liegt" und die neue Variante der Zuleitung aus Hainburg ein Jahrhundertprojekt werden könnte. Zum Vergleich: Der Marchfeldkanal hat von Planung bis Fertigstellung 30 Jahre benötigt. Diese Zeit haben wir nicht.
Wir Menschen, die hier leben bitten dringend um rasches und wirkungsvolles Handeln! Es geht um unseren Lebensraum und die Perspektiven fĂŒr unsere Kinder !
mehr Info: http://www.siegmund.one/?pk_campaign=eM010723
https://www.siegmund.one/verdunstung-neusiedlersee-verringern/
http://www.siegmund.one/ikva-einserkanal/
Ich stelle meine Arbeiten kostenlos fĂŒr die Allgemeinheit zur VerfĂŒgung, um unseren See zu erhalten.
Bitte teilen Sie diese Information mit Personen, die am See interessiert sind.
Wir haben die Verantwortung, unseren See fĂŒr kĂŒnftige Generationen zu erhalten.
Ich freue mich ĂŒber jede Newsletter Anmeldung, (auch als QR Code)
bitte unbedingt weiter behandeln!
Wenn nichts passiert (viel Regen oder Zuleitung), ist der See in 3 Jahren Geschichte!
an eine zuleitung auf die schnelle glaube ich aus vielen grĂŒnden nicht: - dchon garnicht in 3 jahren.
ich versteh ja nicht warum man nicht das schilf sofort unter kontrolle bringt, das wegpumpen von regenwasser und die drainigierungen rĂŒckbaut.
und zuleitungen im kleinen mass fĂŒr die landwirtschaft schafft - nicht in den see. dass glaub ich auch dass das ökologisch heikel ist.
also alles regenwasser in den see und fĂŒr landwirtschaft fremdwasser.
und b.a.w. wasserverbrauch streng rationieren, u.a. poolverbot etc - Ă€hnlich wie in sĂŒdfrankreich
Ein sehr wichtiges Thema. Dazu gehört, die riesige Monokultur Schilf auf frĂŒhere AusmaĂe zurechtzustutzen. Dann bleibt noch mehr als genug fĂŒr alle - die Filterfunktion könnte besser werden und weniger Schlamm anfallen.
Das Regenwasser des Einzugsgebiets gehört in den See und ins Grundwasser.
Der einstige Zicksee ist ein mahnendes Beispiel.
heute gehts aber rund zum thema
https://burgenland.orf.at/stories/3226772/
und
https://burgenland.orf.at/stories/3226653/
Ja, AussĂŒĂen ist eine Gefahr (und ein Lieblingsthema des WWF basierend auf einer ziemlich alten Studie).
Diese Gefahr besteht allerdings nur dann, wenn man wiederholt groĂe Mengen des Seewassers ĂŒber den Einserkanal ablĂ€sst (und damit jedesmal Salze und Schwebstoffe).
Das kann erstens dadurch vermieden werden, dass der See je nach zu erwartendem Niederschlag/Verdunstung nur mit Maà und Ziel dotiert wird und zweitens durch einen zu tolerierenden mittleren Pegel Hochwasser vermieden werden (bis zu dem eben NICHT abgelassen wird), und drittens besteht derzeit echt keine Gefahr, das Irgendetwas abzulassen wÀre - da ist man leider sehr, sehr weit entfernt.
Ein stets randvolles Becken wird es also nicht geben können.
Wirklich ein Jammer. Trotz sehr niederschlagsreichem FrĂŒhjahr sind wir jetzt wieder beim Wasserstand wie im Feber. Wenn es nĂ€chstes Jahr weniger regnet (was wahrscheinlich ist) wird es keine 3 Jahre dauern sondern schon im Sommer wohl nicht mehr mit 40 er Finne gehen, nur noch maximal mit kleinen Boards, Thruster.
Ich gehe eigentlich davon aus, dass das nix mehr wird, da mögliche Lösungen nicht konsequent genug verfolgt werden.
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