vergangenes WE ist ja die sailGP saison losgegangen
2 tage in abu dhabi
hmmmmmmm
mmn sollte die über ein windlimit nachdenken ![]()
vergangenes WE ist ja die sailGP saison losgegangen
2 tage in abu dhabi
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mmn sollte die über ein windlimit nachdenken ![]()
war kein Wind - da habe ich direkt ausgeschaltet - das tue ich mir nicht an - grotesk anzuschauen
schaut alles wie in Zeitlupe aus
Wie jetzt, die sind gestartet bei Bedingungen, bei denen sie nicht ins Fliegen kommen? Das sind schon Geräte mit Foil untendran - oder?
Ja, die hatten den allerallergrößten Wind und alle die großen Foils.
Niemand kam ins foilen. H1 war das höchste der Gefühle und bei weitem nicht regelmäßig möglich - an beiden Regattatagen.
Taktisch/Strategisch waren die Rennen.
Was ich am allerblödsten finde, ist dass nun laufend wie der F1 organisiert vom Land (hinter Bildschirmen etc sitzend und aus erhöhter Position) über Funk eingesagt wird. Dagegen ist Schwachwind noch harmlos.
Bericht über die Alinghi in der heutigen NZZaS:
Auszug aus dem Artikel:
Zitat🔹Jetzt will der Alinghi-Besitzer Ernesto Bertarelli die Neuseeländer im Kampf um die älteste Sporttrophäe der Welt zum dritten Mal schlagen.🔹 Mit Red Bull ist ein Partner an Bord gekommen, der nicht nur die Hälfte der Kosten trägt, sondern beim Bau des Cup-Bootes AC75 in Sachen Aerodynamik neue Akzente gesetzt hat.🔹 Denn die neuen Cup-Boote werden voraussichtlich gegen 100 km/h schnell sein und möglicherweise diese magische Marke sogar übertreffen.🔹 Jede Kampagne der vier grossen Challenger, Alinghi, Grossbritannien, USA und Italien, dürfte die 100-Millionen-Euro-Grenze sprengen.🔹 Neu ist auch, dass wegen der Nationalitätenklausel nur Schweizer das «Boat One» segeln dürfen.🔹«Die Nationalitätenklausel ist für uns keine Bremse. Es gibt in der Schweiz genügend Segelkompetenz, um den Cup zu gewinnen», sagt Bertarelli.🔹 Um den Skipper und Steuermann Arnaud Psarofaghis baute Alinghi eine junge Segel-Crew auf, die sich in der Vergangenheit in verschiedenen Segelklassen bewährt hat.🔹 Das Team der Segler ist klein, da die Hälfte der achtköpfigen Crew aus Athleten besteht, die aus anderen Sportarten (Rudern, Velo und Leichtathletik) kommen.🔹 Diese sogenannte Power-Group hat auf dem Racer die Aufgabe, auf Velos die notwendige Energie zu erzeugen, die für den Betrieb des Bootes im Rennmodus nötig ist, vor allem für das schnelle Bewegen der grossen und schweren Foils.🔹 Während zweier Jahre wurden vor Barcelona viele Trainingseinheiten absolviert, auf dem Testboot AC40, dem von Neuseeland gekauften AC75 der ersten Generation und schliesslich seit Mai auf dem in der Schweiz gebauten «Boat One» für den Cup.🔹 Die grosse Frage aber bleibt, ob die Schweizer, alle sind Cup-Neulinge, gegen die erfahrenen Segler von den drei Teams England, Italien und USA …, die am letzten Cup teilgenommen haben, in der Vorrunde bestehen können.🔹 Als erster Herausforderer hat Alinghi bereits vor zwei Jahren die Basis in Barcelona bezogen.🔹 Die Crew weist mit Abstand die grösste Segelzeit in den Gewässern vor der katalanischen Stadt auf, was bei den komplexen Wind- und Wellenverhältnissen ein Vorteil ist.🔹 Mit dem Kauf des neuseeländischen Trainingsbootes von 2021 erhielten die Schweizer die beste Referenzgrundlage für die Entwicklung des neuen Cup-Bootes.🔹 Und sie haben mit Red Bull den Zugang zum Design-Team des momentan besten Formel-1-Rennstalls erhalten. 🔹«Wir waren überrascht, wie wichtig die Aerodynamik ist, wir gingen davon aus, dass es bei den Booten vor allem um die Hydrodynamik ging. Aber die Boote haben so wenig Kontakt mit dem Wasser, dass die Aero sehr wichtig wurde.»🔹 Die Kooperation mit den Ingenieuren und Technikern des Autorennstalles hat möglicherweise dazu geführt, dass Alinghi Red Bull Racing mit einem nach Meinung von Experten radikalen und aggressiven Bootsdesign überraschte.🔹 Sein besonderes Merkmal: der markante Rumpf und das scharfkantige Aussehen.🔹 Und was noch auffällt: die deutliche Verbreiterung des Decks vor dem Bug. Sie soll die Lösung für die erwarteten welligen Bedingungen in Barcelona sein und den superschnellen Flug fördern.🔹 Bertarellis Losung, im Design an die Grenzen zu gehen, wurde offenbar umgesetzt.
Sieht nicht gut aus für Alinghi: Bereits der 2. Mast gebrochen, somit kein Practice Race und morgen Start der preliminary series gegen das französische Team.
Die Challenger-Ausscheidung läuft unter Beteiligung des Defenders.
Interessant war die Reparatur von Team New Zealand nach dem Kran-Crash. Da gab es gewisse Insights in deren Kunststoffverarbeitung:
Davor wurde die foilende Rennyacht gebaut - Laminieren mal etwas größer gedacht - was hier zu sehen ist:
Gestern ist Alinghi klar im Halbfinal ausgeschieden. Die Analyse des Scheiterns wird in der heutigen NZZ wiedergegeben:
Kurzer Auszug:
ZitatDie Strategie bestand darin, der jungen Schweizer Crew das Handling des hochkomplexen Flugbootes beizubringen. Das geschah mithilfe eines gekauften neuseeländischen Trainingsbootes, einer AC75 der ersten Generation. … Bei der Bootstaufe von «Boat One» im Mai in Barcelona zeigte sich, dass Alinghi mit einem extremen Entwurf in den Cup steigen will. Die Absicht war offensichtlich: der unerfahrenen Crew mit einem schnellen Boot über deren Defizite bei den Manövern hinwegzuhelfen, um gegen die erfahrenen und widerstandsfähigen Cup-Teams bestehen zu können. … Dieser Plan konnte letztlich nicht aufgehen. Der Grund: Die Entwicklung der Geschwindigkeit eines Cup-Bootes hängt von den Informationen der Crew ab. Es braucht, wie in der Formel 1, ein Feedback von Bord, um die entsprechenden Änderungen vorzunehmen. Nur so ist es den Ingenieuren und Designern möglich, das Set-up zu verbessern und im Verlauf des Wettbewerbs das Boot zu optimieren und den Windbedingungen anzupassen. In diesem Bereich verfügten die Schweizer Segler als Neulinge im Cup nicht über das nötige Know-how. Alinghis Segelcoach Rodney Ardern wies gegenüber der NZZ auf diesen wichtigen Umstand hin: In den anderen Teams hätten viele Goldmedaillenträger und Weltmeister im Aufgebot gestanden, «das ist der Grund, warum sie so schnell sind». … Alinghi, so sagten die Verantwortlichen, hätte halt in der Kampagne Schwerpunkte setzen müssen. Man habe sich darauf konzentriert, ausschliesslich in Barcelona zu segeln, um das Revier kennenzulernen und der jungen Crew die Möglichkeit zu geben, das Segeln zu lernen. Deshalb hätten sie aus Zeitgründen an keinen hochkotierten Regatten teilnehmen können. Dieses Manko zeigte sich vor allem im Vorstart, der in diesem Cup so elementar ist. Gegen die Gegner handelten sich die Schweizer zu oft entscheidende Nachteile zu Beginn des Rennens ein. … Brad Butterworth, langjähriger Alinghi-Segler und heutiger Berater des Teams: «Leider haben unsere Jungs seit dreieinhalb Jahren gegen niemanden mehr ein Rennen bestritten. Und es war schwierig für sie, in kurzer Zeit Kompetenz zu bündeln, wie sie zum Beispiel Ben Ainslie hat. Er ist ein ziemlich heisser Match-Racer.» Was Butterworth meinte: Ainslie hat neben seinen vier Olympia-Goldmedaillen mehr als zwanzig Jahre Routine im Cup, als Trimmer, Steuermann, Taktiker und Skipper. Butterworths Äusserung lässt die Vermutung zu, dass die Konzentration auf Barcelona, das Leben der Segler in diesem Kokon, innerhalb des Alinghi-Teams nicht unumstritten war.
Schön zu sehen, daß selbst in diesem Geld- und Material Sport der Mensch mit seinen Erfahrungen noch der entscheidende Faktor ist.![]()
Aber wenn selbst eine Mega Segelnation wie Frankreich frühzeitig an die Grenzen kommt, kann die Schweiz doch stolz sein, überhaupt so ein Projekt gestartet zu haben.
Das Lehrgeld hat man ja jetzt gezahlt, beim nächsten Mal wird es besser![]()
Ja, die ersten beiden Races waren am oberen Windlimit bei ordentlich Welle.
Regelmäßig war bremsen an der Kavitationsgrenze angesagt und leichte Leelage und Entry mit beiden Foils unten.
Die Startsoftware war in Bezug auf die Beschleunigung stets etwas zu optimistisch.
Auch das noch: Alinghi ist heute im Training gekentert. Crew sei wohlauf.
Heute:
Race 3: Luna Rossa hatte irgend ein Defekt vor dem Start. Punkt geht an die Briten.
Race 4: Packendes Rennen, Luna Rossa gewinnt. Somit 2:2
Nachdem es gestern nach 8 Rennen unentschieden 4:4 stand, ging heute Ineos Britannia bei rauhen Bedingungen (Chop) mit 6:4 in Führung und hat somit quasi 3 Match-Bälle in den verbleibenden 3 Rennen.
Wer den Start gewinnt ist fast immer der Sieger.
Die Rennen sind daher nur bedingt spannend, eher wegen der Exotik der Schiffe, aber weniger wegen seglerischer Taktik.
Die Briten sind beim Start und der Schiffsbeherrschung eine Spur besser.
Daher werden sie wohl eines der letzten drei Rennen gewinnen.
Ineos Britannia hat gestern den ersten Match Ball versenkt und tritt somit am 12. Oktober als Challenger gegen Team New Zealand an.
wann gehts denn mit AC weiter?
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