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Work/Lifebalance, Lebensplanung rund ums Windsurfen

  • Gerry
  • 26. November 2024 um 07:45
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    • 26. November 2024 um 18:35
    • #21

    Ich wundere mich nicht - es wird „dieser Tage“ auch so viel ver-erbt wie nie ……

    ((Kein Problem )

  • c-bra
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    • 26. November 2024 um 18:37
    • #22
    Zitat von okidoki

    ... mit normalen Urlaubsanspruch. Auf Grund vom Alter 6 Wochen im Jahr. ...

    schönes beispiel ;) in der firma meiner frau sind 6 wochen urlaub standard - das bekommt jeder - sofort - egal wie alt. sonst finden die keine guten mitarbeiter


    mein sohn kann zwischen unterschiedlichsten arbeitszeitmodellen wählen

    die zeiten haben sich sehr geändert


    ich selber habs anders gemacht - schnell studiert, mit 26 selbständig gemacht. urlaub oder krank = kein einkommen. ging mal gut, mal weniger gut, würde es wieder machen.

    vor paar jahren sind die umsätze eingebrochen - erstmal panik, existenzangst und so - dann nachdenken, die eigenen ansprüche hinterfragen und die ressourcen checken. und naja - wir nehmen uns jetzt ca 10 wochen zeit zwischen märz und november. geht wunderbar. weniger fahren, länger bleiben, online arbneiten, weniger essen gehen...

    in ca 2-3 jahren steht dann eh die pension an - wieauchimmer die aussehen mag

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • foiler
    Gast
    • 26. November 2024 um 19:12
    • #23
    Zitat von Happy

    Gerry ich glaube, das Geld ist falsch verteilt, um es einfach auszudrücken, also die Löhne von Menschen in oberen Positionen, die verdienen viel zu viel und andere zu wenig. Wenn ich höre, das manche 20000 und mehr im Monat verdienen da bleibt mir der Mund offen … ich kann das nicht verstehen

    Habe im Freundeskreis ein paar solcher Grossverdiener . Das Geld würde ich nehmen, allerdings auf keinen Fall das, was die psychisch aushalten müssen damit sie soviel verdienen. Wird sehr gerne übersehen. In solchen Berufsgruppen ist der Verdienst eher als Schmerzensgeld zu sehen.

    Kann sehr gut verstehen dass manche so viel verdienen müssen

    Man sollte nicht so sehr nach vorne schauen, denn es wird immer einen geben der reicher ist. Bringt Unzufriedenheit.

    Besser nach hinten schauen, da gibt sehr viele mit deutlich weniger. Bringt Zufriedenheit

  • Boris
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    • 26. November 2024 um 20:01
    • #24

    Die Frage nach Work-Life-Balance ist immer nur die Frage der reichsten paar Prozent auf dem Planeten. Ja - alle Deutschen dürfen sich (durchschnittlich betrachtet) zu diesem meist-previlegiertesten Klub der Welt angehörig betrachten.

    Der Rest will nur ein Dach über dem Kopf haben und genug zu Essen für sich und seine Familie.

    Und dann kommt irgendwann ein Bike, dann ein Moto, dann ein Auto und dann irgendwann gehen die Kinder auf die Uni, damit Sie es besser haben werden (hoffentlich) eines Tages.

    Und so entwickeln sich Länder weiter und irgendwann ist die Gesellschaft so reich und saturiert, dass Sie die Muße hat, sich den großen Sinn-Fragen zu stellen. Lebe ich um zu arbeiten oder arbeite ich um zu leben?

    Die Diskussion amüsiert mich in gewisser Hinsicht in Deutschland, wo die gesamte Schwerindustrie auf dem Abmarsch ist, wo eine solche Überalterung herrscht, dass es klar ist, dass jeder junge Mensch, der nicht von Anfang an Vollzeit arbeitet auch keine Rente zum Überleben bekommen wird.

    Die Musik ist aus. Aber die Menschen auf der Tanzfläche tanzen weiter. Noch.

  • Happy
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    • 26. November 2024 um 20:47
    • #25
    Zitat von foiler

    Kann sehr gut verstehen dass manche so viel verdienen müssen

    Man sollte nicht so sehr nach vorne schauen, denn es wird immer einen geben der reicher ist. Bringt Unzufriedenheit.

    Besser nach hinten schauen, da gibt sehr viele mit deutlich weniger. Bringt Zufriedenheit

    ja, ich würde auch mich keinen tauschen wollen … so war das nicht von mir gemeint. Mein Leben lang waren mir meine Freizeit, Zeit für mich, meine Freunde, Kinder usw. wichtiger als viel Geld zu verdienen … ich wollte nie Karriere machen, ich kenne den Preis dafür und die Verluste wären mir persönlich zu schmerzhaft.


    Der niedrige Gehalt könnte eine Möglichkeit sein, warum Pflegefachleute fehlen, drum habe ich das erwähnt. Ich habe keine Ahnung was man in Deutschland heutzutage verdient, vor 17 Jahren bekam ich 2800 Euro brutto. Hat auch gereicht um eine 4-köpfige Familie zu ernähren, aber mehr auch nicht. Mein Mann war noch am studieren und bei den Kindern, so 3-4 Jahre lang, hab nur ich Vollzeit gearbeitet. Jedenfalls fühle ich mich, da wo ich in der Schweiz arbeite, nahe an der deutschen Grenze, wie in Deutschland. Circa 90% oder mehr sprechen hochdeutsch und kommen aus Deutschland über die Grenze zum arbeiten. Sie verdienen viel besser und haben weniger Stress bei der Arbeit, sagen sie.


    In der Schweiz ist der Dipl. Pflegefachfrau/mann inzwischen ein Studium an der höheren Fachschule oder an der Uni wenn man Pflegewissenschaften studiert. Macht mein Sohn im letzten Jahr. Und man wird gut bezahlt.

    Geld ist nicht alles, aber ohne geht’s nicht. Gesundheit ist wichtiger. Und wenn man sein Geld gut einteilt, kann man gut leben, windsurfen gehen und sich ab und an, was gönnen und sich freuen :).

  • Happy
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    • 26. November 2024 um 21:01
    • #26
    Zitat von Gerry


    Hohe Löhne machen alles kaputt, da Dienstleistung oder Ware unbezahlbar wird.

    Warum ist das so? Ich verstehe es und verstehe es nicht. Das Leben wird ja dauernd teuerer, warum auch immer, da müssen doch auch die Löhne angepasst werden. Ich habe keine Ahnung von Volkswirtschaft, sorry

  • David1234
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    • 26. November 2024 um 21:25
    • #27

    Ups, da habe ich ja was losgetreten...

    Pflege ist zusammen mit Sozialarbeit und Lehramt einer der Berufe mit dem höchsten Burn Out Risiko. Ausgedehnte Surf Urlaube sind eine ausgezeichnete Prophylaxe.

    Bis 2030 werden alleine in Deutschland etwa 500.000 Pflegekräfte fehlen. Also ein systematisches Problem. Ein paar Ideen wurden in den Beiträgen oben ja schon skizziert. Und ich denke NICHT, dass die Löhne für uns Pflegekräfte zu hoch sind und gesenkt werden sollten.

    Zur Finanzierungsfrage: Keine Kinder, sehr günstige Miete von 250 Euro, außer Surfen keine teuren Hobbies. Während meines Urlaubs ist das WG-Zimmer untervermietet, da fallen also keine Kosten an. Die Karre ist alt, das Surfzeug fast komplett mit wenigen Ausnahmen gebraucht gekauft. Ich stehe fast immer frei, nur gelegentliche Campingplatzbesuche für eine warme Dusche, also auch hier nicht viel Kosten. Für die Zeit die ich nicht beschäftigt bin muss ich freiwillige Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, ca. 230 Euro pro Monat. Ich gehe selten essen, Kosten neben der Versicherung sind also v.a. Lebensmitteleinkäufe und Sprit. Die Karre verbraucht zum Glück recht wenig, ca. 7 Liter Diesel, ich kann also die 100 km für ca. 10 Euro fahren. Mautstraßen benutze ich nur wenn es keine vernünftige Alternative gibt.

    Kosten für 5 Monate Urlaub ganz grob kalkuliert: 600 Euro Sprit (bei 6.000 km), 1.000 Euro Versicherung, 1.000 Euro Essen, 400 Euro Campingplätze, 1.000 bis 2.000 Euro sonstige Ausgaben, also ca. 4.000 bis 5.000 Euro...

  • Surfer63
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    • 26. November 2024 um 22:02
    • #28

    David1234 Ich glaube nicht, dass Du Dich rechtfertigen musst, dass Du einen anderen Lebensplan hast als viele (ältere) hier.

    Ich bin in der Form früher als Studi auch gerne gereist, aber aus vielen Gründen steigen im Laufe der Zeit die Ansprüche und damit die Kosten.

    Das kommt dann auf Dich zu, oder auch nicht, Du solltest aber Dein Leben so führen wie es Dir gerade passt.

    Gute Ratschläge können viele und gerne geben, aber dafür Verantwortung übernehmen oder helfen wird keiner dieser Menschen.

  • David1234
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    • 26. November 2024 um 22:15
    • #29

    Es geht hier nicht um rechtfertigen, sondern um erklären :).

    Ich bin dieses Jahr 50 geworden, also auch nicht mehr der Jüngste... ein guter Freund ist jetzt 80 geworden dieses Jahr, sehr fit, und lebt auch nicht so viel anders als ich, auch günstiges WG-Zimmer... aber im ungeheizten Auto schlafen wäre ihm nix mehr, mal schauen wie lange ich das noch attraktiv finde, ist natürlich immer auch eine Frage der Gesundheit.

    Letzten Endes ist es viel eine Frage der Prioritäten, was einem und einer im Leben halt wichtig ist.

  • David1234
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    • 28. November 2024 um 10:28
    • #30

    Das Gute ist ja auch, dass man nicht sooo viel Geld für gutes Windsurf Material ausgeben muss.

    Ich habe ein 107er JP FSW und ein 138er Tabou Manta dabei, beides für mich komplett "neue" Boards, sie sind jeweils so ca. 10 bis 12 Jahre alt und haben jeweils 250 Euro gekostet, das FSW mit 2 Finnen und Boardbag.

    Ich glaube nicht, dass ich mehr Spaß auf dem Wasser hätte, dass ich besser oder viel schneller wäre, wenn ich mir statt dessen neue Boards für einige tausend Euro gekauft hätte - vielleicht im Gegenteil.

    Ich habe auch schon Leute getroffen, die fangen gerade an zu gleiten und kaufen sich dann für 2000 Euro ein neues Board. Und surfen dann grundsätzlich unterpowert weil sie Angst vor Schleuderstürtzen und Schäden an ihrem neuen teuren schönen Board haben. Die Lernfortschritte sind dann auch entsprechend langsam. Da habe ich lieber ein günstiges, älteres, gerne auch schon repariertes Board und fahre - was Boardschäden anbelangt - angstfrei und gut angepowert.

    Mein erstes eigenes Board war ein 2006er Starboard Carve, in den zwei Jahren die ich das gefahren bin habe ich das mindestens ein Dutzend mal repariert, teilweise heftige Nasenschäden und "schön" sah das nach meinen dilettantischen Reparaturen auch nicht mehr aus - aber ich habe viel drauf gelernt, und die diversen Schichten Epoxy auf der Nose haben die Fahreigenschaften (für mich) nicht im Geringsten verschlechtert.

    Ich lege durchaus Wert auf hochwertiges Material, aber auch das muss nicht teuer sein. Ich habe vier Segel dabei, 2 100er Masten und einen 80er Mast, 2 Gabeln, 2 Power XTs, diverse Verlängerungen, ein sehr gutes Trapez (ION Radium). Bis auf ein Segel, dass ich neu als Auslaufmodell mit 60 Prozent Ermäßigung bekommen habe, habe ich dieses Material alles gebraucht gekauft und bin sehr happy damit. :):):)

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