Sehr schöner Austausch hier.
Ich sehe nichts, was nicht einem natürlichen Weg entspricht, den jeder von uns gegangen ist. Ich bin ganz bei Mias und seinem Votum, über das Trapez mehr Druck aufs Brett zu bringen. Dies in Verbindung mit mehr Körperspannung, mit der du vielleicht auch das Segel noch ein Quentchen dichter knallen kannst und das Board konsequenter nach vorne zu pushen versuchst («locked-in», auf CH-deutsch «meh Pfupf»). Etwas hadere ich mit der Gabelbaum-Höhe, welche mir schon nach sehr tief ausschaut: Es gibt Konstellationen, da könnte dir eine etwas höhere Position bei 2 Dingen helfen: 1.) weniger Schiss, vornerüber gezogen zu werden (wenn tiefer, dann wandert der Körper nach vorne) und 2.) ein stabiles Dreieck «Mastfuss-Gabelbaum-Trapez» mit dem du übers Trapez besser Druck nach unten geben kannst (ist die Gabel tief müsste dann ja dein Körper noch tiefer runter, damit das möglich ist). Und ja, wenn du dich komfortabel fühlst, vielleicht auch mal das grössere von den beiden zur Auswahl stehenden Segel wählen - das zwingt dich dann auch mehr, die obigen Punkte zu beherzigen.