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Powerhalse - Wie Oberkörper mehr abknicken/in die Horizontale bringen?

  • Andre737
  • 11. Juni 2025 um 17:51
  • Andre737
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    • 11. Juni 2025 um 17:51
    • #1

    Servus,

    ich hoffe Ihr könnt mir bei meiner Powerhalse weiterhelfen. Und zwar möchte ich meinen Oberkörper beim Carven mehr in die Horizontale bringen bzw mehr in der Hüfte abknicken, habe aber keine Idee wie ich diese Position erreichen kann. Ich habe mal ein paar Bilder von unterschiedlichen Perspektiven von mir beigefügt und unten dann 2 Bilder von Pros als Vergleich.

    Würde mich über ein paar Tipps die ich nächstes mal mit aufs Wasser nehmen kann freuen!

    Bilder

    • IMG_1184.jpg
      • 375,49 kB
      • 1.800 × 1.200
      • 190
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      • 210
    • IMG_7104.jpg
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      • 187
    • IMG_9178.jpg
      • 219,7 kB
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    • 20240511_102247.jpg
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    • 20240511_102456.jpg
      • 348,62 kB
      • 1.920 × 887
      • 212
  • Andre737 11. Juni 2025 um 17:52

    Hat den Titel des Themas von „Powerhalse - Wie Oberkörper mehr abknicken/in die Horizontale bringend?“ zu „Powerhalse - Wie Oberkörper mehr abknicken/in die Horizontale bringen?“ geändert.
  • eightbft
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    • 11. Juni 2025 um 18:16
    • #2

    Sehr gute Frage! :thumbup:

    Es wird immer gesagt: "Nach vorne lehnen! Nach vorne lehnen!"

    Aber wie? Rs ist leichter gesagt, als getan!

  • Chili-Sauce78
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    • 11. Juni 2025 um 18:43
    • #3

    Im thread "wie habt ihr die Powerhälse gelernt" erklärt #doubleheelslide in Punkt 1 super wie man seine Halse verbessern kann. Ein breiter Griff ist immer wieder Thema! Schau dir mal das Bild an. Den vorderen arm möglichst strecken und das Segel nach vorne durch die Kurve schieben. Ich hab's am Wochenende ausprobiert. Klappt Super 👍🏼. Ich denke dann kommt auch automatisch eine andere Haltung zustande.

  • Rumpelstilzchen
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    • 11. Juni 2025 um 18:44
    • #4

    Das Phänomen ist, Viele meinen sie sind weit nach vorne gelehnt, wenn man zuschaut haben die aber immer noch rückenlage.

    @An, Fährst du Slalom Material oder Freeride, auf den Bildern von Nico sieht man ja eher eine Racejipe

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    • 11. Juni 2025 um 18:55
    • #5

    Da hast Du Dir ja was vorgenommen, wenn das so werden soll.

    Ich würde mal folgendes versuchen

    Noch schneller in die Halse fahren

    Mehr Gewicht auf den hinteren Fuss + Bein deutlich beugen + Körper Richtung Knie lehnen

    Mit dem vorderen Fuß zusätzlich das Board hochziehen, damit verhinderst Du, dass Du auf dem Bein stehst

    Mast und Segel noch etwas weiter vor in die Kurve ziehen lassen + Körper nach vorne folgen lassen + hinten kurz aktiv dicht ziehen, nur mit dem Arm

    Nach vorne in die Kurve schauen, nicht auf Board oder Segel

    => auf dem zweiten Bild fehlt Dir etwas der Mut Dich weiter in die Kurve zu legen

    => auf dem dritten Bild ist der Körper nach hinten, also muss mehr vor, dicht halten muss der Arm, nicht das Körpergewicht


    Alles leichter zu schreiben als zu machen


    Aber Du hast ja super Trainingsbedingungen, da klappt das schon, vielleicht auch mal übertreiben und einen Sturz riskieren, damit Du merkst wie weit man in die Kurve gehen kann, also Richtung 360er Versuch

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    • 11. Juni 2025 um 19:03
    • #6
    Zitat von Andre737

    Ich finde, es sieht doch gut aus.

    Wenn man mit Oberkörper und Segel mehr ins kurveninnere möchte, dann geht das nur, wenn man den Druck im Segel reduziert hat - sonst zieht einen ja der Segel nach Lee. Den Druck reduzierst du, in dem du noch beherzter das Segel dicht holst (hintere Hand weiter hinten) - eigentlich überziehst. Wenn dein Schienbein das Unterliek verformt, dann ist gut.

    Auf dem Bild fährst du das Segel etwas offen - aber vielleicht bist du ja dort bereits kurz vor dem Fusswechsel und hast das Segel bereits etwas geöffnet. Jedenfalls hast du so zu viel Druck, um etwas mehr Neigung ins kurveninnere zu bekommen.

    Wirklich mal erleben, wie der Druck aus dem Segel rausgeht, beim starken dichtholen und gleichzeitigem Carven. Das ist auch das Rezept bei knackigen Wind! Intuitiv wäre „Hilfe, viel Wind, also öffnen.“ - eben nicht.

    Für mich ist es 1 Bewegung: rein in die Kurve und dichtholen.

    4 Mal editiert, zuletzt von Doubleheelslide (11. Juni 2025 um 19:36)

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    • 11. Juni 2025 um 19:59
    • #7

    Hier ganz frisch und aktuell von Jordy erklärt

    Gut gemachtes Video auf jeden Fall und es scheint eine Serie mit mehreren Teilen zu sein. Bin gespannt was da noch kommt.

  • eightbft
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    • 12. Juni 2025 um 07:45
    • #8

    Müßta ja dann auch ähnlich bzw. gleich für die Foil-Jibe sein!

    Irgendwann hatte ich mal gelesen, wenn man das Rigg in einer "Sensenbewegung" nach hinten führt, würde das bei dem nach-vorne-lehnen helfen!

    Aber am Ende ist es wohl wie bei allem: machen; reinfallen; noch einmal versuchen... und so bis es irgendwann mal klappt!

    Einmal editiert, zuletzt von eightbft (12. Juni 2025 um 08:42)

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    • 12. Juni 2025 um 07:47
    • #9

    Nur besteht da fie Gefahr, daß msn sich dadurch eventuell die falsche Bewegungsabfolge "abspeichert"!

  • eightbft
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    • 12. Juni 2025 um 07:49
    • #10

    Sich selbst auf Video aufnehmen wäre vielleicht auch nicht schlecht: Fehleranalyse!

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    • 12. Juni 2025 um 08:28
    • #11

    Eine ausgeprägte Sensenbewegung macht nur dann wirklich Sinn, wenn Du ein Slalomboard mit fettem Heck hast und wirklich schnell in die Halse fährt.

    Damit baust Du für einen kurzen Moment zusätzlich Druck auf der Kante auf und nimmst gleichzeitig den Segeldruck raus, damit sich diese grossen Cambersegel leichter schiften lassen. Dadurch ist die Halse nicht ganz gleichmäßig im Radius.

    Das ist daher eine spezielle und anspruchsvolle Halse, da man dazu technisch und körperlich in der Lage sein muss.

    Etwas einfachere Formen, die nicht so spektakulär aussehen, sind für nicht Racer sicher sinnvoller.

    Die oben gestellte Frage mit was für einer Board- und Segelart die Halse erfolgt ist daher schon wichtig.

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    • 12. Juni 2025 um 08:43
    • #12

    Gewisse, stark laydownlastige Halsen fahren auch Slalomfahrer nur zu Showzwecken bzw Spaß an der Freude

    und Speeder zum Abbremsen.

    In Races werden sie ganz selten gefahren, meist um eine Lücke (zB zur Bahnmarke) zu schließen. In Races werden effizientere Halsen gefahren, wo die Zeit ohne Vortrieb so kurz wie möglich gehalten wird - und nach vor verlagert wird.

  • DI7
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    • 12. Juni 2025 um 08:43
    • #13
    Zitat von Doubleheelslide

    aber vielleicht bist du ja dort bereits kurz vor dem Fusswechsel und hast das Segel bereits etwas geöffnet

    Ist eine gut gemeinte Vermutung, für die ich auf dem Foto keine Anhaltspunkte erkennen vermag. Wenn, dann wäre er extrem früh mit dem Fußwechsel dran, was die meisten nicht sind.

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    • 12. Juni 2025 um 09:09
    • #14
    Zitat von DI7

    Gewisse, stark laydownlastige Halsen fahren auch Slalomfahrer nur zu Showzwecken bzw Spaß an der Freude

    und Speeder zum Abbremsen.

    In Races werden sie ganz selten gefahren, meist um eine Lücke (zB zur Bahnmarke) zu schließen. In Races werden effizientere Halsen gefahren, wo die Zeit ohne Vortrieb so kurz wie möglich gehalten wird - und nach vor verlagert wird.

    Na um Show geht es dem TE doch;)

    Wenn man die Photos sieht kommt er doch schon jetzt gut um die Kurve

  • Doubleheelslide
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    • 12. Juni 2025 um 09:21
    • #15

    Es gibt eine funktionale Ästhetik und eine Ästhetik, die über das funktionale hinaus geht. Ich würde annehmen, dass der TE ersteres sucht und dabei auch noch Luft nach oben hat - wie wir alle auch.

  • blowmountain
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    • 12. Juni 2025 um 09:59
    • #16

    Tief gehen, und zwar tieeeffff. Und breit fassen, sprich Segelhand weit Richtung Schothorn. Auf den Fotos oben sieht man gut, daß beides fehlt.

  • okidoki
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    • 12. Juni 2025 um 13:54
    • #17

    Was ich glaube zu sehen auf den Bildern eins und drei was die Fußstellung betrifft. (bitte korrigieren wenn das nicht so ist....auf den Bildern nicht zu 100% ersichtlich) (Ich selbst arbeite auch daran meine Halsen weiter zu verbessern, es ist noch viel Luft nach oben.) Besser wäre es das deine Füße mehr parallel zueinander stehen würden, ich meine zu sehen, dass deine Knie eine Stellung haben, wo deine Füße nicht parallel stehen....wie gesagt, ich kanns ja nicht zu 100% sagen, also sorry wenn ich da war rein interpretiere.

    Die Stellung der Füße nachdem der hintere Fuß aus der Schlaufe raus ist und auf die Leekante gesetzt wird: Der hintere Fuß soll (oder muß oder kann....besser ist es...) parallel zu dem vorderen Fuß sein, der noch in der Schlaufe steht. Ich meine die Zehen sollten in die selbe Richtung zeigen (ungefähr) wie Die vom vorderen Fuß. ( ich stand immer anders, die Füße absolut nicht parallel, eher wie Quaxi der Frosch ^^ kam dadurch weniger tief in die Knie und zu wenig Vorlage und hab mein Board dadurch mehr am Heck belastet als nötig. Mein Fuß auf der Leekante hatte zu viel Druck ausgeübt.) Mit dieser Veränderung kam ich weiter tiefer in die Knie, dadurch aber auch etwas mehr an Vorlage, also die Belastung vom Board beim Carven hat sich dadurch auch verändert.

    Die hintere Hand an der Gabel (wurde weiter oben schon erwähnt) schön weit zurück greifen und eher etwas das Segel "Überziehen" (wenn du breit greifst, geht das Segel auf Grund von deinem Oberkörper (du bist ja in den Knien) automatisch etwas weiter nach vor und in die Kurveninnenseite. (so war der Effekt bei mir und meinen Übungen) Weil der Körper so ist wie er ist wenn du in den Knien bist, das Segel durch das Überziehen (da streckt sich ja fast automatisch der vordere Arm....war bei mir so) und dem vorderen gestreckten Arm Zug aufbaut, stehe ich mit dem vorderen Fuß der noch in der Schlaufe steht, auf Zehenspitzen.

    Wo noch Luft nach Oben ist bei mir, Fußwechsel (muß noch schneller werden) und das Segel Schiften (bin schneller geworden, aber noch zu langsam und manchmal zu spät dran)

    Ich fahre nur Freeride, aber ich denke bei Slalom wird es sich auch so verhalten. Zumindest geht es da noch schneller in die Kurve als bei mir.

  • Andre737
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    • 13. Juni 2025 um 16:45
    • #18

    Vielen lieben Dank für die vielen Tipps!

    Zwecks Equipment, auf den Bildern ist Leihmaterial zu sehen und zwar ein Patrik F-Race mit NP Ryde(Freeride,Camberlos) Segel. Ich selber habe einen Fanatic Jag und Patrik GT-3 FRC Segel (3er Cam Freerace), also Freerace Brett und Segel.

    Ich versuche nun einige Tipps schritt für schritt umzusetzen. Zunächst mal möchte ich mich darauf fokusieren breiter zu greifen und das Segel weiter zu schliessen. Ich finde den Tipp mit der paralleln Fussstellung auch sehr interessant und werde das nächstes Mal auch ausprobieren.

    Zudem möchte ich versuchen mehr in die Kurve zu schauen da mein Blick beim Fusswechsel oft nach unten gerichtet ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Andre737 (13. Juni 2025 um 17:02)

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