Andernorts hier bin ich gerade über die Formulierung "immer nass schleifen" gestolpert
warum?
ich schleife sowohl nass als auch trocken - je nachdem.
würde mich interessieren da eure meinungen zu lesen
Andernorts hier bin ich gerade über die Formulierung "immer nass schleifen" gestolpert
warum?
ich schleife sowohl nass als auch trocken - je nachdem.
würde mich interessieren da eure meinungen zu lesen
Nass staubt nicht und Schleifpapier hält länger. Vorallem bei feinen
Trocken geht schneller, ist günstiger und man kann den Schleifstaub absaugen und in der Mülltonne entsorgen. Bei nass geht doch das meiste ins Abwasser. Es handelt sich gerade bei Surfboards nur um Mikroplastik
Schleife auch nass und trocken.
Ab ca 320/400 fast nur nass
unter ca 200 fast nur trocken
Holz schleif ich nur trocken. Hab aber kein Windsurfequipment aus Holz.
Nur kurz, habe heute einen strengen Tag, muss gleich wieder los
Kommt es nicht drauf auf an, was man schleift? Also zum Beispiel Carbon Finnen und Foils anfangs trocken und grober, also 280 oder so, wenn man auch was füllen muss und dann nass mit feinen 400/ 600/1000 und höher. Mein Sohn hat seine Foils so geschliffen, ist bis 2000 gegangen, er hat sich informiert, bevor er es gemacht hat und in Colico haben die Jungs von Jordan auch so die Foils geschliffen. Und dann entfettet, um noch schneller zu werden
Mein Brett, wo mit Epoxy repariert, habe ich erst trocken, dann auch nass geschliffen, aber auch nicht immer .. ich weiss es gar nicht mehr, habe aber viel und lange geschliffen… hatte Freude daran
Noch schnell eine Frage, dann muss ich los: Wann muss oder sollte man Carbon Finnen schleifen?
Carbonfinnen schleift man zum Beispiel am Tip wenn man Grund Kontakt hatte wieder in Form.
Gerade bei Carbonfinnen ist es aber wichtig, vor dem schleifen minimal mehr als das Fehlende wieder dranzukleben.
G10 kann man länger schleifen, da anders aufgebaut.
Ich kann von G10 berichten wie ich das gemacht habe. Voriges Jahr habe ich meine 24er G10 unfreiwillig um 5 bis 8mm kürzen müssen. Grundkontakt, steiniger Untergrund, voll aufgelaufen, Podersdorf bei extrem niedrigen Wasserstand.
Der Finnentip war komplett ausgefranst.
Meine Vorgehensweise war: Mit Flex die Kontur Schleifen, Die Form/Rundungen/Profil Feilen, (mittels Schleifklotz) 180er und 400er Trocken, 600/800/1000 Nass den Rest. Versiegelt mit 2K Klarlack, 1500er Nass.
600er habe ich auch für Trockenschliff, funktioniert, bei Nassschliff sehe ich aber die "Schlifffehler" besser. (geht mir bei Autolackierungen genau so, nur das ich "Zwischenlackiere" mit irgendeiner "Konturfarbe" um zu sehen wie die Oberfläche schimmert)
Ob das jetzt bei Carbon-Finne auch so funktioniert, keine Ahnung, ich nimm an?!
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