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Windrange - Sehr wichtig, aber wie schafft man es, sie konkret zu vergrößern?

  • DI7
  • 22. August 2023 um 16:39
  • DI7
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    • 22. August 2023 um 16:39
    • #1

    Neu herauskommende Segel werden ja marketingtechnisch oft per größerer Windrange beworben, Boards tw auch.

    Was aber machst Du konkret, um Deine persönliche Windrange - in noch halbwegs kontrollierter Gleitfahrt - zu vergrößern?

    Manche legen sich gleich mehrere Riggs ans Ufer.

    Andere versuchen bei Bedarf möglichst viel auf dem Wasser umzutrimmen - beispielsweise so: Wie oft und in welchem Umfang die Gabelbaumhöhe auf dem Wasser ändern?).

    Wieder andere investieren in Kondition und Fahrtechnik und versuchen auch bei Overpower und Unterpower gut zu surfen. Sie verbringen weniger Zeit mit zeitraubenden Materialwechseln.

    Was machst Du genau, oder ist Dir Deine Windrange egal (zB wegen superkonstantem Wind)?

  • Rumpelstilzchen
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    • 22. August 2023 um 16:44
    • #2

    Wenn ich mich einmal für eine Segelgröße entscheiden habe Rigge ich zumindest an meinen Homespot seltenst um.

    Bei uns ist der Wind so launisch das man nie die ganze Sassion das richtige Segel hat.

    Goldene Größe bei uns 7,8qm.

    Bei zu viel Druck im Segel einfach mal Downwind gehen, ab 35 knot3n Speed lässt der Druck dann nach😆

  • DI7
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    • 22. August 2023 um 16:53
    • #3

    Mit 7.7/7.8 und 115 l (69,5-71,5 breit) habe ich auch eine echt beeindruckend große Windrange. Windrange ist aber stets ein Ziel.

    Was kann man sonst noch machen außer dem Wind auf tiefem Downwind davonzufahren (was ja meist schon distanzmäßig begrenzt ist)?

  • Surfer63
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    • 22. August 2023 um 17:39
    • #4

    Kleinere Änderungen am Rigg mit GB Höhe und Power XT mache ich zuerst.

    Aber wenn es dauerhaft zuviel oder zuwenig ist/wird, wechsele ich lieber das Material, bevor ich mich eher sinnlos auspowere und wenig Spaß habe.

    Meine Segel haben 0,5 qm Abstufung, da passt oft die benachbarte Größe, Umriggen geht schnell, und eine Pause, wenn der Wind zu-/abnimmt ist eh nicht verkehrt, um die Entwicklung einschätzen zu können.

    Bei den mittleren Segelgrößen wechsele ich auch gerne erst aufs kleinere Board, bevor ich umrigge.

    Also, Windrange ist eher nachrangig, bei Sailloft würde ich auch mit 1 qm Abstufung bei den größeren Segeln hinkommen, aber öfter umbauen gefällt mir mehr als auf dem Wasser mit unpassendem Material zu kämpfen.

    Kehrseite ist natürlich das Abbauen des ganzen Zeugs am Abend, aber ich finde es sehr schön, abends noch am Wasser etwas zu chillen, ist ja Urlaub :)

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    • 22. August 2023 um 20:22
    • #5

    Meistens treffe ich die richtige Wahl mit der Segelgröße und Segelgattung ( Race, Freemove oder auch Wave) Ganz wichtig ist es das Rigg von vornherein für den Zweck richtig zu trimmen.

    Manchmal schätzt man die Situation aber trotz aller Erfahrung falsch ein.

  • Roki
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    • 22. August 2023 um 21:25
    • #6

    Fängt bei mir vor der Session an. Ich schau auf die Windvorhersage und in welche Richtung der Wind geht. Wenn der Wind eher zunehmen soll und man zwischen zwei Größen überlegt nehm Ich eher die kleinere.

    Palette ist so ausgerichtet das möglichst das nächste Segel aufgebaut werden kann ohne abzuriggen.

    Beispiel: 6.0 und 6.7 brauchen 430 Mast. 7.7 braucht 460, 6.7 geht auch mit 460. Wenn der Wind eher abnimmt nehm Ich den 430 fürs 6.7, sonst den 460. Wenn man sich dann doch vertan hat braucht man nur das neue Rigg aufbauen, kann das andere liegen lassen falls man doch falsch lag.

    Auf dem Wasser passe Ich ggfs. nur noch den Vorliekstrimm an, mit Power XT find Ich das auch ohne zurückzufahren easy.

  • DI7
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    • 23. August 2023 um 07:38
    • #7

    In diesem Thread geht es bitte weiter mit der Vergrößerung der Windrange - idealerweise um auch bei wechselnden Bedingungen lange draußen bleiben zu können.

    Toll wenn man (fast) immer das Richtige ausgewählt und richtig getrimmt hat, Gerry! Fachwissen/Know-how zur richtigen Wahl des Riggs/Boards ... bitte in diesem neuen Thread diskutieren/teilen.

  • DI7
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    • 23. August 2023 um 08:14
    • #8

    Für zB Malcesine/Al Pra in der Früh und den Guerilla 84 habe mir extra ein fünflattiges Severne S1 behalten (sonst Satz 4-lattige S1) - wegen seiner sehr großen Windrange.

    Da wünsch ich mir dann auch wenn nördlich von Limone unerwartet stark zulegt kein 4.0 (und bin gleichzeitig bei Windende noch immer zurückgekommen).

    Vorliek ändere ich da nicht, aber Outhaul und/oder Gabelbaumhöhe regelmäßig.

  • okidoki
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    • 25. August 2023 um 10:26
    • #9

    Wenn ich mich für ein Segel entschieden habe, wo ich glaube es passt, nimm ich mir die Zeit und schätze nochmals und trimme am Strand noch etwas nach.

    Bei meinem größten Segel habe ich eine Power XT (8,2er) und sollte es am Wasser doch mehr Wind geben, trimme ich nach. Da ich mein Segel sehr gut kenne, ist auch mein Hauptsegel, weiß ich wie weit ich trimmen kann und wie weit ich es rauf fahren kann.

    Das geht bei dem Segel am Wasser durch die XT.

    Für Freewave sind 5,7er und 5,0er die beider Wohlfühlsegel. Geriggt ohne Power XT, und je nachdem wie es mit dem jeweiligen Segel läuft, muß ich zum Nachtrimmen an den Strand.

    Was aber noch zum Trimm dazu kommt um die Windrange etwas nach oben und/oder unten zu erweitern, Fahrtechnik. Aktive Fahrweise nach unten herum, gute Technik wenns mal zu Sache geht, oben raus.

  • DI7
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    • 25. August 2023 um 10:59
    • #10
    Zitat von okidoki

    Was aber noch zum Trimm dazu kommt um die Windrange etwas nach oben und/oder unten zu erweitern, Fahrtechnik. Aktive Fahrweise nach unten herum, gute Technik wenns mal zu Sache geht, oben raus.

    Was meinst Du damit genau? Wie?

  • okidoki
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    • 25. August 2023 um 12:14
    • #11

    Aktive, mein ich das Anpumpen um ins Gleiten zu kommen, vorab die Wasseroberfläche nach einer Bö gucken. Vielleicht bei 12/13 Knoten

    Oben raus, (nach dem Nachtrimmen, bei mir zB. am Wasser mit der XT)

    mit Fahrtechnik auf um die 20 Knoten.

    Es ist aber ein Freeride-Segel was ich fahre, Duotone E-Pace.

    Bei dem oberen Maximum könnte ich auch direkt auf 6,4 gehen.

    Wind habe ich mit Windboss gemessen. Spot wo ich mein Segel was das Trimmen angeht, probiert habe, war Torbole. Bei Ora und Peler.

    Ich bin es auch sehr oft bei Peler gefahren.

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    • 25. August 2023 um 17:42
    • #12

    Wenn ich erwartungsgemäß mit wesentlich stärkeren Wind weit ab vom Strand rechnen muss, beziehungsweise es keine Gelegenheit für einen Zwischen Stopp gibt, wähle ich ein Segel, welches vom Design her eher flach (nicht bauchig) ist. In meinem Fall sind das Freemove Segel in den Größen 4.4, 5.0, 5.3, 5.9, 6.4. Ein Sonderfall ist das Patrik 5WAVE 6.2, welches in einem Trimm alle Anforderungen erfüllt.

  • Halsenwunder
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    • 30. August 2023 um 18:52
    • #13

    Bei den großen Segeln ist neben der Power XT ist auch das Achterliek-Trimmsystem sehr hilfreich. Auch Überpower bleibt leichter beherrschbar, wenn man hinten 2-3 Zentimeter flacher ziehen kann. Man muss dann in der Gabelbaumllänge darauf achten, etwas Spiel zu lassen.

  • DI7
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    • 30. August 2023 um 19:05
    • #14

    Ich beeinflusse das Achterliek zu ca 99,8 % über das Downhaul, das bei meinen Race-Segeln über die Power-XT läuft.

  • Halsenwunder
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    • 30. August 2023 um 19:16
    • #15
    Zitat von dominik

    Ich beeinflusse das Achterliek zu ca 99,8 % über das Downhaul, das bei meinen Race-Segeln über die Power-XT läuft.

    Das stimmt im Normalfall schon. Wenn ich aber den Wind vom Ufer aus viel zu niedrig eingeschätzt habe oder eine unvermutete Front kommt, hilft das Achterliek sehr, um einigermaßen mit der Überpower klar zu kommen.

  • Rumpelstilzchen
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    • 30. August 2023 um 19:33
    • #16

    Das Achterliek trimme ich nur wenn zu wenig Wind ist, mehr Bauch.

    Flach ziehen bringt bei Racesegeln meiner Meinung nach nur schlechteres fahrverhalten .

    Das Achterliek hat bei mir nur minimal Spannung

  • DI7
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    • 30. August 2023 um 19:33
    • #17

    BTW: Ich ändere nur äußerst selten die verwendete Schothornöse - was einen durchaus relevanten Einfluss auf das Achterliek hätte.

  • Rumpelstilzchen
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    • 30. August 2023 um 19:38
    • #18

    Gerade bei den Warp verliert das Segel in der unteren Schothorn Öse extrem an Leistung,

    Solange es geht fahre ich die obere Öse

  • DI7
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    • 30. August 2023 um 19:41
    • #19

    Das Achterliek ist (außer bei clew first) die Abströmkante des Surfsegels und im Normalfall das, was als letztes durch das Ziel geht., und an Land beim loose leech sehr lose/locker ist.

    Ich habe ins Achterliek noch nie einen Bauch reingebracht. Hatte aber auch nie das Bedürfnis.

  • Rumpelstilzchen
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    • 30. August 2023 um 20:40
    • #20

    ins Achterliek bringe ich auch keinen Bauch rein, sondern über den Achterliek Trimm

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