Kommt man mit einem breiten voluminösen Board viel früher ins fliegen, oder ist da der Frontwing der entscheidende Faktor?
Wie entscheidend ist die Boardbreite und das Volumen für frühes abheben?
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Ich glaube da gibt es unterschiedliche Zugänge:
Breites 91 cm Board mit großem Segel und High Aspect Foil: es braucht viel Pumpunterstützung um das Board auf Abhebespeed zu bringen, was mit großem (Race)Segel technisch und körperlich anspruchsvoll ist.
Kleineres Board 70 bis 80 cm mit no cam (oder 2 cam) Segel und freeride Frontwing: pumpen geht mit so einer Kombi wesentlich einfacher, das schmale Board kommt einfacher auf Geschwindigkeit zum Abheben.
Das untere Windlimit wird sich bei beiden nicht groß unterscheiden, das Racefoil wird halt mehr Höhe ziehen, etwas schneller sein und bei Windlöchern besser durchfliegen.
Je größer der Frontwind, umso früher hebt man ab. Die sehr großen low aspect Frontwings haben aber den Nachteil, dass sie nicht schnell werden und dann vielleicht schnell langweilig werden ( zb. Slingshot I99 wäre so ein Frühgleiter, der aber kaum schneller als 30 kmh wird). Bei high aspect foils gehen auch die 1000/900 er frontwings recht flott.
Die größe des Frontwind halte ich für entscheidender als das Boardvolumen, aber es muss natürlich das gesamte Setup passen und aufeinander abgestimmt sein.
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Danke dir, das habe ich mir auch so ungefähr gedacht.
Man überlegt ja immer wie man noch früher ins fliegen kommt😉
Mein 85 cm breiter JP ist da glaube ich eine gute Allround Größe
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Du hast ja ein 9,0 Gun Raise und nun das 900 er Moses Foil. Das ist mit dem 85 er Board sicher eine gute Kombi zum frühen Fliegen.
Der Rest kommt aus den Armen und Beinen. Ohne entsprechenden Input ist halt leider nichts mit Fliegen an der unteren Windgrenze.
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Ich bin mit der Kombi, bei 7 knoten am Fliegen, vor allem mit nur einem 7,8 evo racing, Unterschied vom 133 zum 190 ist minimal, macht mehr der Flügel als das andere Setup aus.
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Du hast ja ein 9,0 Gun Raise und nun das 900 er Moses Foil. Das ist mit dem 85 er Board sicher eine gute Kombi zum frühen Fliegen.
Der Rest kommt aus den Armen und Beinen. Ohne entsprechenden Input ist halt leider nichts mit Fliegen an der unteren Windgrenze.
Momentan habe ich ja noch mein MUF mit 1000er Flügel,
.Mit MUF und 9qm bin ich meistens der einzige der auf dem Wasser ist, die meisten riggen da noch nicht einmal auf.
Ich muss mir dann immer so sachen anhören wie du regst mich so auf🤣
Bin auf mein neues Foil gespannt .
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sehe ich auch so, ich wünschte mir ich hätte das starboard 85 anstelle des riesen 91er slalom brett. Ist einfach total schwer und unhandlich und fühle den Vorteil der breite nicht. Mit meinem freeride setup mit 2500cm2 Flügel und 135L jp hydrofoil bin ich wesentlich eher am fliegen . Schätze 7-8knoten, mit racefoil 800er wing und 91er Brett geht's eher so bei 10kn los aber da ist es um ein vielfaches schwieriger sich aufs foil zu pumpen und oben zu bleiben. Durchschnittsgeschwindigkeit beim freeride 15kmh, beim racefoil 20-30. Erst wenn gut druck drin ist so vielleicht ab konstanten 10-11kn geht's auch über 30kmh. Das sagt alles mein bauchgefühl, gemessen habe ich das nicht aber der Unterschied ist schon groß zwischen den flügelgrößen.
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Momentan habe ich ja noch mein MUF mit 1000er Flügel,
.Mit MUF und 9qm bin ich meistens der einzige der auf dem Wasser ist, die meisten riggen da noch nicht einmal auf.
Ich muss mir dann immer so sachen anhören wie du regst mich so auf🤣
Bin auf mein neues Foil gespannt .
Welches Foil hast Du denn bestellt?
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Ich hatte schon einige Foil Slalom Boards bessen und / oder bin schon einige aus dem Freundeskreis gefahren. Ich spreche deshalb hier nur Slalom und Race Foil Boards.
Das entscheidende Kriterium ist für mich die Heckbreite und die Dicke des Boards zwischen den Fußschlaufen.
Konkret hatte ich folgende Boards gleichzeitig:
-Future Fly Flying camel 187 218x 91 ofo 80cm Heck
- phantom iris r 91 mk2 215x91 190L ofo 86cm
- phantom iris r 85 mk2 215x 85 160L ofo 80cm
- Patrick Foilcomp v2 85 212x 85 160L ofo 77cm
Diese boards bin ich zT am selben Tag mit identischem Foilsetup und selbes Segel gefahren.
Der 91er Future Fly mit 187L hatte ein 80cm breites Heck. Es war im Vergleich zum Heck des 91er Phantom deutlich schmaler und dünner und hatte viel kleinere cutouts.
Der 91er Phantom hatte den 91er Future Fly gerade zu im Angleitverhalten gefressen.
Was aber aufgrund des massiv breiteren und voluminöseren Hecks nicht wirklich überraschte.
Der 85er Phantom mit 212x85 160L mit 80er Heckbreite hatte die identische Heckbreite wie der FF Camel mit 187L. Auch das Heck des 85er Phantom war trotz gleicher Heckbreite deutlich dicker und damit voluminöser als des des FF.
Der 85er glitt besser an als der Future Fly mit 26L mehr Volumen, war aufgrund der geringeren Gesamtbreite und Volumens länger nach oben raus fahrbar.Der 85er ust perfekt von 5,4-9,0, der FF war optimal mit 7,0-9,0.
Das selbe wiederholte sich beim Vergleich der beiden 85er boards von Phantom 85 zu Patrik Foilcomp 85.
Der Foilcomp 85 mit 77er Heckbreite glitt schlechter an und fühlte sich etwas wohler mit kleineren Segeln von 5,4-8,4 he nach Gabelbaumlänge.
Ich finde es deshalb sinnvoll vor dem Kauf eines Brettes zu erfahren, was für eine Heckbreite die Foilboards haben. Das ist für mich mittlerweile fast das wichtigste Kriterium für mich. Da spielt ein Volumenunterschied von +- 10-20L eine weniger wichtige Rolle.
Über dem 91er Phantom mit 91cm und 190L habe ich noch einen Phantom 100cm mit 210L. Der hat eine Heckbreite von 100 m.
Wenn ich diesen 100er mit identischem Foil fahre wie zB Phantom infinite 800/100/190 hat der 91er wiederum keinen Stich. Selbst nicht wenn ich den 100er mit 8,2 anstatt 9,0 fahre.
Deshalb finde ich es gut das Phantom seine Heckbreiten auf ihrer Homepage auflisten.
Noch krasser als Phantom sind zB die Severne Hydro Boards.
Da hat der 91er Hydro 210L, ein 87cm Heck das nochmals viel voluminöser ist als das von Phantom. Da weiss man gleich wo die Reise hin geht..
Auch Jp geht bei ihren Slalom Foils den Weg über die Form/ Maße/ Volumen des Hecks, sonst würden Brettbreiten von 91/88/85/81cm mit Volumenunterschieden von nur 5L Differenz gar keinen Sinn ergeben.
Deshalb wenn einer ein Board sucht, welches im Angleitverhalten sein bestehendes Board überbieten sollte, dann sollte das neue Gerät meiner Meinung nach schon mal ein fetteres Heck besitzen. Ein grösserer Frontwing, eine längere Fuse, ein steilerer Angestellter Backwing und ein grösseres Segel verstärken bzw unterstützen das natürlich nochmals zusätzlich.
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Welches Foil hast Du denn bestellt?
Ich habe mir von einem Freund ein gebrauchtes Moses mit W900 Wing gekauft.
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Ich habe mir von einem Freund ein gebrauchtes Moses mit W900 Wing gekauft.
"Du regst mich so auf!"
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Warte mal wenn wir uns im Oktober in Viganj sehen wie ich dich dann aufrege😂😂
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Warte mal wenn wir uns im Oktober in Viganj sehen wie ich dich dann aufrege😂😂
Du bekommst eine Bleiweste, damit die Bedingungen für's Angleiten und abheben gleich sind!

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Ein sehr interessantes Thema!!
Ich bin immer voller Bewunderung für alle, die es schaffen, so früh abzuheben!
Gutes Material hilft ganz bestimmt, aber das ausschlaggebende ist mMn dennoch das Können allegemein und vor allem die Pumpskills!
Und in ganz besondrem Maße das Fahrergewicht!
Ich Dickmops werde niemals einem Fliegengewicht parieren können!
Die Gesetze der Physik lassen sich nicht einfach austricksen!
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Das können ist beim Foilen sicher ausschlaggebend, je besser ich werde je früher komme ich ins Fliegen.
Am Anfang habe ich den gleichen Wind zum abheben gebraucht als mit Finne.
Jetzt gefühlt die Hälfte an Wind
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gekauft ist ja übertrieben, 😂, damit Du auch mal einen hoch bekommst
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91 cm Breite ist halt nicht gleich 91 cm Breite - so wie Foildude schon geschrieben hat: Volumen und Heckbreite sind entscheidend.
Jeweils mit dem gleichen 1000er Moses/Sabfoil Foil und 8,0 PD Foil+ verhielten sich meine bisherigen 91er Boards deutlich unterschiedlich.
Am besten/leichtesten anzupumpen & abzuheben vs. am schlechtesten (relativ betrachtet):
PD AI FF 190/91
PD FoilComp 91 V1
FMX 178 LR
PD AI 91 Hybrid
Die Unterschiede vom besten zum schlechtesten sind deutlich spürbar.
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Wie klappt es mit deinem Flikka ? konntest du im Urlaub doch sicher öfter Fahren.
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leider nein. hatte mehrere große private Baustellen im Urlaub und mich dann auf 91er und 78er (8,0-6,0 Segel) konzentriert, aber dafür den 440 cm2 Miniflügel auf dem 78er getestet.
Von meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Flikka mit dem 799 Flügel und 6,4 Duotone F-Pace: so ein superschlanker Surfer in unserem verein hob genau gleich früh ab wie ich auf meiner 1000/91 cm/8,0 Kombo.
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