Wie kann man hoch am Wind und möglichst ohne nennenswert Höhe zu verlieren mit Freerace/Racematerial bestmöglich angleiten?
Was ändert sich?
Was ändert sich beim passiven Angleiten in derartiger Situation?
Was ändert sich bei der Pumptechnik?
Wie kann man hoch am Wind und möglichst ohne nennenswert Höhe zu verlieren mit Freerace/Racematerial bestmöglich angleiten?
Was ändert sich?
Was ändert sich beim passiven Angleiten in derartiger Situation?
Was ändert sich bei der Pumptechnik?
mmn sind freerace und racematerial beim angleiten schwer zu vergleichen
die frage ist auch was will man erreichen - wenn ich möglichst schnell nach luv kommen will dann fall ich auch am slalomboard ab, und zieh erst wenn ich druck habe so hoch wie möglich/sinnvoll.
am freeracer muss ich nicht so weit abfallen und kann eher einen höheren winkel fahren (das hängt mmn stark von der finne) ab, bin aber langsamer
lange gleitfläche - weiche dicke finne, segel mit tiefem profil unter /bei der gabel hilft alles - meist zu lasten von speed
am sl board ist das ganze halt viel mehr arbeit
und wenn du "race"material meinst schliesst das mmn natürlich auch Formula bzw die SLW ein
ähnliches verhalten, aber halt beides wesentlich effizienter beim höhelaufen
und bei race ist natürlich auch das raceboard dabei - dafür ist es ja gebaut - da mastschiene vor, schwert raus - den winkelanschalg fürs schwert vorher gut einstellen. outhaul und downhaul trimmen und auf gehts
zu foils kann ich da nix vernünftiges beitragen
Ja, abfallen würde es leichter machen.
Es geht um diese Situationen:
besser und härter pumpen
Ganz einfach, ein Foil unters Board schrauben ![]()
Aktiv pumpen. Große Finne Großes Segel
Ja Pumpen etc.
Insbesondere bei der Pumptechnik wird es wohl Unterschiede geben, ob man sich ein großzügiges Abfallen erlauben darf, oder eben nicht ...
Effektiv Pumpen finde ich extrem schwierig.
Wenn so wenig Luft / Raum nach Lee ist, ist es ggf. einfacher, nur in Verdrängerfahrt auf der Luvkante Höhe zu machen, bis der Platz ausreicht.
Gerade beim effektiven Pumpen bin ich eher weniger darauf ausgelegt, schnell auszuweichen, wenn der Kollege aus Lee auf einmal hochzieht.
Auch klar, aber jetzt kommt gerade eine leichte Böe in der man es in den Gleitzustand schaffen könnte ...
Was macht man? So viel abfallen wie wenn man alleine auf weiter Flur wäre ist jedenfalls nicht drin.
Materialänderung auch nicht. Beim Trimm bieten sich eigentlich nur das Outhaul und die Variotampen an. Bei der Technik ist vieles offen.
Eventuell vorausschauender fahren und den Kurs frühzeitig/rechtzeitig anpassen — analog zum Straßenverkehr — ?
So brenzlige Situationen meide ich nach Möglichkeit. Das Hindernis kommt ja selten aus dem Nichts.
Situation ist nicht brenzlig. Siehe zB #8
Ein Hindernis ist nicht nur stationär, sondern jedes Fahrzeug mit Vorrang (zB Fahrgastschiff, manovrierunfähig, gekentert) oder Wegerecht, Leeboot, oder auf Starboard tack/Steuerbordschlag entgegenkommend)
Es geht um effektives, effizientes Angleiten ohne nennenswert Höhe zu verlieren.
Beispielsweise bist auch Du gerade doch - windlochbedingt und weil Du nicht zu tief fahren wolltest - knapp aus dem Gleiten gefallen, mit anderen Windsurfern deshalb kurz sehr langsam geworden und jetzt ist wieder die leichte Böe da und Du willst auf keinen Fall in ihr Lee ...
Oder Du bist um die Halsentonne gegangen, hast die Halse eng beenden müssen, bist aus dem Gleitzustand gefallen und hast zwei Windsurfer in Lee von Dir, die auf der Suche nach Wind auch keine Höhe verschenken.
DI7 klingt interessant, hattest du schon mal so eine Situation?
(die Frage war nicht böse gemeint)
So ähnlich war es einmal bei mir, Torbole bei Ora, wir waren am Camping Arco Lido, auf´s Wasser bin ich da gegangen > 45.873567, 10.865495
Gestartet in Richtung Riva.
Vom Start weg Höhe knüppeln. Freerideboard und Freeridesegel. Das Angleiten geht mit dem Material recht leicht (ich habe keinen persönlichen Vergleich zu Freerace/Slalom-Material) Es war aber kein richtiges Gleiten, sondern Anpumpen auf Halbwind, schnelle Verdrängerfahrt, nur der vordere Fuß in den Schlaufen, diese "Schmuddel-Gleitfahrt" war für ca. 40 bis 50 Meter. Nun kommt man dort in den Bereich von dem großen Felsen, vom Start weg, bis dort hin wäre gut wenn man fehlerfrei Höhe macht.
Wenn genau, aber echt "Pfeilgenau" mir ein Windsurfer in voller Gleitfahrt auf mich zu kam, sah absolut nicht kontrolliert aus. Da blieb nur eines, auf Halbwind abfallen und Platz machen (er hat sich beim vorbei Fahren entschuldigt)
Nach dieser Situation war ich an dem Punkt wo der Wind echt nicht gut war, da ging nur so gut es geht Pumpen und gucken das man am Wind bleibt, da war nicht mal "Schmuddel-Gleiten" drin. Es hatte aber einen Vorteil, ohne Pumpen ist man am "A...." Da muß man schnell lernen.
Auf Grund meiner Kondition und damaligen "Technik" (die Pumpzüge waren....ihr hättet gelacht) nicht so gut. Drei Pumpzüge, wobei ich beim Dritten wieder auf Halbwind war, Board in einer schnellen Verdrängerfahrt, versuchen nicht zu sehr das Heck belasten und dabei auf den Anwind-Kurs gehen, das aber einige male wiederholt. Nach 10 Meter oder 20 Meter (weiß nicht genau) parkte ich wieder ein und wieder von vorne. Hat gedauert, ich hatte gut Höhe gewinnen können, war dann aus diesem "Loch" weg und hatte danach wieder Wind. Ich war aber KO!
(Anmerkung: Das Board das ich hatte, Naish GT 140; Länge 264cm, Breite 75cm, cad184 kennt dieses Board. Segel North Natural in 8,1qm.
Ich weiß, mit Freeride bin ich weit weg vom Thema)
Aber: Gilt sicher auch für Freerace/Slalom (?) und ich gehe davon aus, dass ich bevor ich so ein Manöver durch ziehe mir den "Weg" durchdenke, am Strand, am Wasser. Wasseroberfläche beobachten (Bö, wie kommt Diese herein, weicht Diese in der Richtung vom Grundwind leicht ab?) Pumptechnik (wann/wie beginne ich mit dem Pumpen ) Stand am Board (Belastung) Segelstellung/Segelführung.
Sobald man aber im Gleiten ist, geht Höhe knüppel super. (bis zu einem gewissen Grad) Ich setze voraus, lange/längere Trapeztampen (Vario, ich bin dann auf 34") In der Gleitfahrt (beide Füße in den Schlaufen) die Belastung und das "Anstellen" vom Board, sowie ein aufrechtes Segel ist wichtig und ich denke ihr wisst was ich meine.
Okay, Freeride ist anders, die Technik mit Board/Segel nicht so weit weg (nimm ich an?)
Ich machs halt immer so. Ich surfe im Urlaub nicht an typischen Spots. Bei mir gibt es Shore-Break, kleine Brandung (0,5Meter) große Felsen, untiefen und Windabdeckungen, schwierige Einstiege, das alles mit auflandigen bis schräg auflandigen Wind. An den Spots bin nur ich mit Freeridematerial, erkunde mit SUP und dann geht´s eben los. Ohne anzugleiten und Höhe geht da kaum was, entweder landet man im oder auf dem Fels.
Ja, Situation gab es für mich mindestens schon 50 mal - exklusive den Luvstausituationen.
Bei Freeridezeug kann ich nicht mitreden hatte nur mal kurz eine F2 Stoke 105 - vor gut 15 Jahren. Danach war lange größtes Board 84 Liter und das größte Segel 5.3.
Slalomboards gleiten eher voll oder gar nicht mit ihrer viel kürzeren Gleitfläche.
Den Luvstau rund um den Monte Brione und vor dem Torbole-Ufer versuche ich zu vermeiden. Entweder ich komm gut gleitend und relativ hoch an die Felswand in Riva oder ich halse rechtzeitig in Richtung Torbole Anlegestelle oder luvwärts davon.
Eine wichtige Frage ist, komme ich jetzt damit überhaupt ins Gleiten oder verliere ich nur (Höhe)?
Braucht es höher am Wind schnellere Pumpamplituden?
Wieviel muss man mindestens abfallen können fürs Gelingen?
Raumt die kleine Böe oder schralt sie?
Bei Unterpower und Höhebedarf mach ich die Variotampen eher in Richtung kurz.
Eine wichtige Frage ist, komme ich jetzt damit überhaupt ins Gleiten oder verliere ich nur (Höhe)?
Ich kann nur von mir reden, ich komme ins Gleitet (dazu weiteres im nächster Absatz) aber, wenn im Gleiten, bin ich mit dem vorderen Fuß in der Schlaufe und dann sollte der hintere Fuß ohne Belastungsfehler sehr sehr zügig in die Schlaufe.
Passieren dabei Fehler> unter Umständen, aus dem Gleiten und ich verliere Höhe.
Braucht es höher am Wind schnellere Pumpamplituden?
Ja, war bei mir der Fall, musste ich oft an den Spots wo ich am Wasser war.
Das zu Üben finde ich mega arg! Ich bin aber froh das ich es für meine Verhältnisse/Spots bis jetzt geschafft habe. Immerhin mit Freeridesegel, sieht manchmal, wenn mich die Kräfte verlassen wollen, sehr bescheiden aus ![]()
Wieviel muss man mindestens abfallen können fürs Gelingen?
ich kann das nur in Zirka sagen und in Form von einem Stundenzeiger an einer Uhr. wenn Halbwindkurs in Richtung 12 geht, der Wind aus 9 Uhr kommt, mein Amwindkurs zw, 10 und 11 (war oft der Fall) versuche ich auf 11 zu pumpen.
Das ist mir gelungen, nicht immer zu 100% und wenn es nur gerade so reicht für die vordere Schlaufe, bleibe ich auf 11, gleite ich und bin mit beiden Füßen in den Schlaufen, dann geht immer zwischen 10 und 11.
Fahren tu ich mit einer Hurricane.
Raumt die kleine Böe oder schralt sie?
ich kann das nur vom letzten Spot sagen wo ich perfekte Bedingungen hatte. Wind von links. Musste mich nicht um die Höhe kümmern, Angleiten ohne Pumpen. Höhe bin ich aus Spaß gefahren, weil ich paar mal Downwind fahren wollte, sonst mit Freeride einhängen und der Sonne entgegen ![]()
Bö kam (mir sagen deine Ausdrücke nichts, sorry) das man wenn man vom Strand 90° raus fährt das man eher Downwind gefahren ist als Halbwind. Bei der Bö ging halt Höhe genial gut. Ist das jetzt "Raumt" ?
(Vorher beobachtet am Strand, wir standen 20 Meter weg von der Wasserkante auf einer Dühne, da hab ich die Wasseroberfläche sehr gut gesehen)
Bei Unterpower und Höhebedarf mach ich die Variotampen eher in Richtung kurz.
Das werde ich versuchen.
Höher als Halbwind bleibend in Unterpowersituation und gewissem Chop anpumpen seh ich eher als chancenlos. 11 Uhr interpretiere ich so.
Eine Böe raumt, wenn sich ihr Wind im Verhältnis zum längerfristigen wahren Wind Richtung achtern dreht (du also fieren oder bei gleicher Segelstellung anluven könntest). Schralen ist das Gegenteil.
Freerace gleitet bei gleicher pump Technik einfach besser an
Ich nehme meinen Kumpel mit Slalom immer 50 m beim angleiten ab, die holt er fast nie raus
auf welche Distanz holt er die nicht raus?
bei was ist die Freeraceeigenschaft wichtiger: Rigg oder Board?
Windsurft ihr gleich gut?
Freeraceboard mit Slalomsegel ist bei schwierigen Bedingungen nicht wirklich langsamer finde ich.
Der Hauptfaktor ist der Mensch! Schlechter Slolompilot gegen guten Freerider ist immer der bessere Surfer im Vorteil, oft genug erlebt.
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