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Base-Position in Mastschiene - gewichtsabhängig?

  • DI7
  • 6. März 2024 um 11:53
  • DI7
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    • 6. März 2024 um 11:53
    • #1

    Nehmen wir mal an: Identes medium Slalomboard (samt Fußschlaufenpositionen mit etwas wide stance), identes Rigg (inkl Gabelbaumhöhe):

    Fährt dann ein ca. 14 kg schwerere Fahrer die Base weiter vorne - weil seine Gewichtskraft auf das Board weit hinten ist? Oder zählt diese kaum, wenn weit Außenboards und über's Trapez auf's Rigg und die Base übertragen?

    Oder fährt der schwere die Base ident oder weiter hinten in der Mastspur und warum?

    Theoretisch hat des schwerere eine etwas bessere Kompensationsmöglichkeit insbesondere mit dem vorderen Bein ein Abfliegen der Nose noch zu vermeiden und kann daher etwas weiter hinten seine Base fahren. Gleichzeitig kann er auch durch unterschiedliche Beinbelastungen den Vorderbereich des Boards besser aus dem Wasser ziehen bzw hebeln.

  • bernie
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    • 6. März 2024 um 12:43
    • #2

    Die modernen Sl´er haben in der Regel eine Position - +/- 0,5cm.

    Unabhängig von Segelgröße usw.. Bei unterschiedlichen Fahrergewichten verschiebt sich nur der Einsatzbereich.

  • Rumpelstilzchen
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    • 6. März 2024 um 12:46
    • #3

    Da ist viel Gewohnheit dabei.

    Es Spielen viele Faktoren eine Rolle, Segelgröße, Windstärke, Wasseroberfläche.

    Das Körpergewicht sicher auch, da aber ein schwerer Surfer meist auch größere Segel fährt sollte sich das gegenüber einem leichten ausgleichen.

  • DI7
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    • 6. März 2024 um 12:56
    • #4

    Klar kann/soll es nur um kleine Abweichungen in der Base-Position und um eine Tendenz gehen.

    Klar kann so ein Vergleich nur bei gleichen Wind- und Wasseroberflächebedingungen funktioneren - und ist nicht von supereasy auszugehen (was ergebnisverfälschend wäre).

    Ich glaube nicht, dass schwerere SL-Piloten zwangsläufig größere Segel fahren.

    Richtig ist wie bernie schreibt, dass dieselben Kombinationen von Rigg, Board und Finne bei etwas unterschiedlichen Bedingungen gefahren werden - sich die Einsatzbandbreiten also etwas verschieben.

    Schwere SL-Piloten bleiben - wenn der Wind zunimmt - länger auf einer größeren Kombi. Fahren aber ein Board meist mit denselben Segelgrößen.

  • Doubleheelslide
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    • 6. März 2024 um 13:21
    • #5

    Etwas, was ich für mich am unteren Ende der Gewichts-Skala mitgenommen und zusammengereimt habe: Ich fahre den Mastfuss 1.5-2cm hinter der Mitte bei meinen Patrik-SL-Boards. Ich nehme an, dass der Erfinder der Boards die Mitte als wahrscheinlichste Position für ein normal-gewichtiges Slalom-Kaliber angenommen hat. Da ich als Leichtgewicht weniger Gewicht und Power aufbringen kann, muss ich den Mastfuss weiter hinten fahren, um das Board schön über die Finne «fliegen» zu lassen – in der Mitte klebt das Board. Eigentlich könnte man meinen, dass ich als Leichtgewicht mehr Kontroll-Problem haben und den Mastfuss deshalb weiter vorne fahren müsste. Aber ich fahre natürlich eine gegebene Segel- und Boardgrösse bei einer anderen Windstärke als das Schwergewicht. Ich kompensiere somit fehlendes Gewicht und fehlender Power, indem ich Mastfuss weiter hinten positioniere. Ich weiss nicht, ob die Theorie stimmt.

  • Gerry
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    • 6. März 2024 um 13:41
    • #6

    Auch wenn ich keine SL Boarfs fahre, setze ich den Mastfuß gerne etwas zurück. Bin ich seit jeher gewohnt und die Patrik Boards laufen so für mich optimal.

  • DI7
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    • 6. März 2024 um 13:49
    • #7

    Wo nimmst Du die Mitte an Doubleheelslide ? Mit oder ohne der Aussparung am hinteren Ende? Ich ohne.

    Bei Patrik-SL oder AI fahre ich (auch) verhältnismäßig deutlich weiter hinten als bei den Falcons.

    Bei einem Leichtgewicht ist schon das Rigg verhältnismäßig schwerer und das Board verhältnismäßig größer, das Heck breiter und auftriebsstärker.

    Das wäre ein Grund die Base tendenziell mehr zurückzunehmen.

    Wobei man angesichts der dynmanischen Kräfte, die statischeren wohl nicht überschätzen sollte ...

  • Rumpelstilzchen
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    • 6. März 2024 um 13:52
    • #8

    Je schwerer, Größer das Rigg je weiter fahre ich den Mastfuß hinten.

  • Doubleheelslide
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    • 6. März 2024 um 14:06
    • #9
    Zitat von dominik

    Wo nimmst Du die Mitte an Doubleheelslide ? Mit oder ohne der Aussparung am hinteren Ende? Ich ohne.

    ...

    Wenn ich „Mitte“ schreibe, meine ich immer „Mitte des nutzbaren Bereichs“.

  • Michlsurf
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    • 6. März 2024 um 18:03
    • #10
    Zitat von dominik

    Ich glaube nicht, dass schwerere SL-Piloten zwangsläufig größere Segel fahren.

    Gewagte These .... ;) ...

    Ich nehme mal an, dass 5 Kg hin oder her keinen Unterschied machen ... ABER: 15 - 20 KG oder mehr 8| ... am besten kombiniert mit deutlich größerer Körpergröße - und damit höheren Schwerpunkt ...=> etc. etc. ....

    (Nächsten Defi Drücken wir einfach TT und J.SOE das gleich Material in die Hand ...und lassen Sie bei 35KN + aufs Wasser gehen .... bitte TT Slalom-Technisch nicht unterschätzen ... ist zuletzt mal beim Defi mit Speedboards (Wave-Segel :/ ... ) in die TOP 100 gefahren ... :thumbup:

  • WindsurfGenerationX
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    • 6. März 2024 um 18:18
    • #11

    Als "etwas schwerer Fahrer" ist meine bescheidene Erfahrung, dass bei wenig Wind eine weit vorne Mast-Positionierung helfen kann, das Board flacher aufs Wasser zu legen und besser Angeleiten zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von WindsurfGenerationX (6. März 2024 um 18:32)

  • DI7
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    • 6. März 2024 um 19:11
    • #12
    Zitat von Michlsurf

    Gewagte These .... ;) ...

    Gemeint in einer Kombination von Rigg, Board und Finne und Mastfußpositon ...

    Die guten schwereren tauschen nicht einfach nur die Segelgröße auf größer.

    Klar verwenden sie eine gewissen Kombi in einem etwas höheren Windbereich - wie schon geschrieben.

  • bernie
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    • 6. März 2024 um 19:40
    • #13

    Also ich komme mit einigen Antworten nicht zu Recht:

    @ Gerry (6) -> was hat das mit der Fragestellung zu tun?

    @ dominic (7) -> was soll der Vergleich Patrik - Falcon? -> du hast doch (wie ein Volkswirt) alle Parameter auf gleich gesetzt und nur das Körpergewicht ist verändert

    @ rumpelstilzchen (8) -> auch hier - die Fragestellung ist eine andere

  • bernie
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    • 6. März 2024 um 19:41
    • #14
    Zitat von WindsurfGenerationX

    Als "etwas schwerer Fahrer" ist meine bescheidene Erfahrung, dass bei wenig Wind eine weit vorne Mast-Positionierung helfen kann, das Board flacher aufs Wasser zu legen und besser Angeleiten zu können.

    Das ist bei SL ´ern schwierig. Die "Bugwelle" wird schlechter überschreitbar, VMax ist deutlich unterlegen....

  • Michlsurf
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    • 6. März 2024 um 19:47
    • #15

    Meine konkrete Antwort/Einschätzung (beweisen kann ich - NICHTS ;) ) - zur Fragestellung:

    Hängt u.a. deutlich mehr vom Fahrstil ab - als vom absoluten Körpergewicht .. - und "gusto" natürlich.

    Siehe z.B. Finian M. und Malte R. .... beide fahren ihren Körperschwerpunkt auffällig weit - aussen - hinten ....- ich denke ein solcher Fahrstil beeinflusst die Mastposition mehr als nur das reine Körpergewicht ...

  • DI7
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    • 6. März 2024 um 20:00
    • #16
    Zitat von bernie

    Also ich komme mit einigen Antworten nicht zu Recht:

    @ dominic (7) -> was soll der Vergleich Patrik - Falcon? -> du hast doch (wie ein Volkswirt) alle Parameter auf gleich gesetzt und nur das Körpergewicht ist verändert

    Stimmt, habe ich gleichgesetzt.

    Die Aussage zu den Patrik SL im Vergleich zu den Falcon (die ich sonst noch kenne) war lediglich in Bezug auf Doubleheelslide und seine Aussage.

    Strikt beim Thema oder gleichgesetzten Parametern zu bleiben ist hier regelmäßig nicht so beliebt ... ;)

  • bernie
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    • 6. März 2024 um 20:02
    • #17

    Es ist halt auch immer schwierig - und Laborbedingungen haben wir eh nie

  • Silversurfer
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    • 6. März 2024 um 21:28
    • #18

    Sinnvoll sind Vergleiche nur, wenn auf identischen Boards dann Unterschiedliche gepostet werden

    Ich wiege >100kg und fahre mittige Mastfussposition, +-1cm, egal bei welchem Segel & Board

    Zum Angleiten mache ich aber bestimmt NIEMALS den Mastfuss nach vorne, weil dann die Boardnase heruntergedrückt wird, das Board kontrollierbarer wird, aber eben auch vorne noch „loose“.

    Angleiten lieber GB hoch, bei (zu) viel Wind 🌬️, dann 1 cm !! herunter und / oder kleinere Finne / Finne mit weniger Lift.

    Und nein, die Kollegen fahren identische Mastfusspositionen.

    Bei viel Druck, 1cm nach vorne, feddich

  • WindsurfGenerationX
    Gast
    • 7. März 2024 um 06:38
    • #19
    Zitat von bernie

    Das ist bei SL ´ern schwierig. Die "Bugwelle" wird schlechter überschreitbar, VMax ist deutlich unterlegen....

    Das kann ganz gut so srin.

    Bei mir ist Vmax untergeordnet. Ich freue mich, wenn ich ins Rutschen komme. 😜

    Gerade erarbeite ich mir, nach 20 Jahren Pause, wieder ein höheres mittleres Niveau, jetzt positioniere alles in der Mitte.

  • DI7
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    • 7. März 2024 um 08:27
    • #20

    Wie in Post #13 von bernie geschrieben, sind die Posts #6, #8, #11 (mit Freerider ins Gleiten kommen) und #19 (mit Freerider ins Gleiten kommen) glasklar am (sehr konkreten) Thema mit enger Fragestellung vorbei. Wer will sein Posting löschen?

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