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Durchgleiten wird unterhalb des Tendons unterstützt durch ...

  • DI7
  • 19. November 2024 um 16:56
  • DI7
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    • 19. November 2024 um 16:56
    • #1

    Es soll hier nur um das Durchgleiten gehen. Oberhalb der Tendons helfen Camber und relativ große, einigermaße auftwistende Segel beim Durchgleiten.

    1. Was hilft beim gerailten Board? Lange und kurze Gleitfläche?

    2. Was hilft beim ungerailten Board? Lange und kurze Gleitfläche?

    3. Was hilft dabei das Railen bei weit außenliegenden Fußschlaufen beizubehalten? Ein schmäleres Board?

    4. Wie schaut es diesbezüglich mit den Cutouts aus?

    5. Wie schaut es diesbezüglich mit der Outline aus?

    6. Wie schaut es diesbezüglich mit einem kleinen Tailkick aus?

  • Zuglufttier
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    • 19. November 2024 um 17:19
    • #2

    Was ist ein gerailtes Board?

    Beim Durchgleiten hilft in jedem Fall eine kürzere Gleitfläche, wahrscheinlich auch eine breitere...


    Grüße

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 17:27
    • #3

    Ein Board das auf der bzw über die Leerail gefahren wird.

    Damit ist die benetzte Fläche eh schon klein und der Vorteil einer kürzeren Gleitfläche (mit weniger benetzter Fläche im Gleiten) wird dadurch auch kleiner.

    Die Frage ist, ob der Vorteil der kurzen Gleitfläche nennenswert bestehen bleibt, oder eher nur, wenn das mit dem Railen suboptimal läuft.


    Am untersten Gleitlimit oder kurzfristigem Unterschreiten könnte eine längere Gleitfläche eventuell sogar positiv sein.

    BTW: Dieses Thema entstand hier: RE: Entscheidungshilfe Boardwahl

  • Surfer63
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    • 19. November 2024 um 19:32
    • #4

    Ich sehe das so, dass eine kurze Gleitfläche nur dann vorteilhaft ist, wenn sie optimal im Wasser liegt, der Surfer also eine optimale Gewichtsverteilung hinbekommt. Das können sicher die allerwenigsten.

    Daher sind lange, Fehler verzeihende Gleitflächen, wie Lorch sie hatte, für viele nicht Profis die bessere Lösung.

    Cut Outs erzeugen in der gefragten Fahrsitution Wirbel, also Wiederstand, damit sind sie nicht hilfreich. Wenn zwei Boards identisch sind bis auf Cut Outs, müsste das ohne diese Details besser durchgleiten, da weniger Wiederstand.

    In der Praxis wird das alles durch die Fähigkeiten des Surfers bestimmt.

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 20:09
    • #5

    Klar ist sehr, sehr viel Technik. Hier soll es aber um Boards gehen. Allenfalls nach Könnensstufen/Fehlerverzeihungsgrad unterschieden. Ich würde mal schon von ausreichender Fahrtechnik ausgehen um die Durchgleitfähigkeit des Boards auszunutzen.


    Cutouts dürften ja auch eine Verkürzung der Gleitfläche und Verringerung der benetzten Fläche bringen. Beim halbwegs schnellen Gleiten dürfte das Wasser an ihren Release-Kanten ja noch weitestgehend wirbelfrei abreißen.

  • c-bra
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    • 19. November 2024 um 20:18
    • #6

    fussposition
    gewichtsverteilung linker/rechter fuss/trapez/arme

    finne

    wellen ausfahren


    board - naja, da gibts viel, aber das ist mmn eher schwer zu variieren - ich finde längere schmale gleitflächen einfacher beim gleiten - egal ob angleiten oder durchgleiten. komkaven und wenig V helfen. ist aber ein unterschied bei welchen bedingungen es ums durchgleiten geht. 10kn am achensee oder die löcher in gruissan plage.

    ich hab da jeweils 2 pärchen
    Frace 95 custom / SL 95 AI
    Frace 130 / SL 128 AI


    die frace gleiten einfacher an und durch, die SL fliegen besser

    Ihr werds euch noch Anschaun - Freilassinger Zöllner via Gerd Bacher

  • Surfer63
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    • 19. November 2024 um 20:41
    • #7
    Zitat von DI7

    Klar ist sehr, sehr viel Technik. Hier soll es aber um Boards gehen. Allenfalls nach Könnensstufen/Fehlerverzeihungsgrad unterschieden. Ich würde mal schon von ausreichender Fahrtechnik ausgehen um die Durchgleitfähigkeit des Boards auszunutzen.


    Cutouts dürften ja auch eine Verkürzung der Gleitfläche und Verringerung der benetzten Fläche bringen. Beim halbwegs schnellen Gleiten dürfte das Wasser an ihren Release-Kanten ja noch weitestgehend wirbelfrei abreißen.

    Du meinst, die Cut Outs sind in der Angleit- oder Durchgleitphase, mit Lee Kante surfen schon außerhalb des Wassers? Diesen Lift muss eine Finne erstmal schaffen.

    Ich denke, ohne es beweisen zu können, dass die Lee Cut Outs in der Situation noch Wasserkontakt haben. Der Effekt der Cut Outs kommt erst später.

    Aber das müsste ein Shaper oder Hydrodynamiker genauer erklären.

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 20:44
    • #8
    Zitat von Zuglufttier

    Beim Durchgleiten hilft in jedem Fall eine kürzere Gleitfläche, wahrscheinlich auch eine breitere...

    Warum?

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 20:58
    • #9

    Surfer63 Ich meine, wir sollten beim Durchgleiten bleiben.

    Was meinst Du mit Wasserkontakt?

    Die Gleitfläche in Lee wird Wasserkontakt haben. Die Vertiefungen samt Seitenwänden idealerweise eher nicht.

    Da gleitet man noch ordentlich und will diesen Zustand und den (insb vertikalen) Lift der Finne beibehalten. Da reißt das Wasser am Heck hinter der Finne sichtbar ab. Daraus schließe ich, dass es auch an der scharfen Cutout-Kante abreißt - die bewegt sich ja gleich schnell.

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 21:08
    • #10

    Möglicherweise muss man beim Durchgleiten eines Windlochs zwei Phasen unterscheiden:

    a) möglichst lange noch relativ sehr schnell bleiben

    b) schon langsam geworden, die Grenze zum völligen Absacken hinauszögern

    Je nach Phase könnten auch die Anforderungen an das Board (und seine Wasserlage) unterschiedlich sein

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    • 19. November 2024 um 21:20
    • #11
    Zitat von c-bra

    die frace gleiten einfacher an und durch, die SL fliegen besser

    Nun - ich vermute mal: Genau DAS - war der Plan des Shapers ...;) ....

    SL Boards haben kaum den Anspruch gut An,- bzw. Durchzugleiten - unnötig: Da sie ja eben bestimmungsgemäß unter Voll /-bzw. Überdruck gefahren werden.

    Folglich machen diese an den Binnengewässern nur wirklich Sinn - wenn solche Windverhältnisse herrschen. Ja - wenn ...:rolleyes: ..

    Sonst ist man eben mit der Free-Race-Fraktion in der Regel besser bedient. (Gerade dieses Jahr häuften sich ja die Berichte von ausgeprägter Böigkeit ...der meisten Spots ...)

    Alfie war im Sommer bei den port. SL Meisterschaften mit Free-Race-Material (Board UND Segel !) UND in der Regel einen guten m² kleineren Segel voll wettbewerbsfähig. Der Kurs hatte gerade zum Start - (Wind-) Löcher ... die Slalompiloten waren darauf angewiesen immer einen guten - wenn nicht mehr - m² an Segelfläche aufzufahren ...um eben den "Druck nicht abreißen" zu lassen ...

    (Im Top - Speed unter voll Druck ... na -ja Slalom-Boards eben - genau die bekannten 2-3 KN mehr Top-Speed ...)

    Aber auch die Free-Race bedürfen ein gewisses Minderst-Niveau an Fahrtechnik um Gleitvorteile zu generieren .....

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    • 19. November 2024 um 21:25
    • #12
    Zitat von DI7

    Möglicherweise muss man beim Durchgleiten eines Windlochs zwei Phasen unterscheiden:

    a) möglichst lange noch relativ sehr schnell bleiben

    b) schon langsam geworden, die Grenze zum völligen Absacken hinauszögern

    Je nach Phase könnten auch die Anforderungen an das Board (und seine Wasserlage) unterschiedlich sein


    => 70% Fahrtechnik => 30% Material ... gilt nach meiner Sichtweise - für beide beschriebenen Phasen.

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 21:32
    • #13

    Off topic würd ich eher Richtung 80 % : 20 % gehen, oder noch mehr in Richtung Fahrtechnik.

    Allerdings geht es in der Rubrik Board um das Board und wie man den für das Durchgleiten idealen Shape effektiv und effizient anstellen kann.

    für a) eher kurze Gleitfläche (insb wenn wenig Raileffekte)

    für Situation b) eher etwas länger

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 21:37
    • #14

    beim Defi müssen sehr viele Slalomboards phasenweise durchgleiten, bei der OHC auch ( Michlsurf )

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 21:43
    • #15

    Entsprechende Fahrtechnik vorausgesetzt, sollte auch das von c-bra genannte "einfacher" (Gleiten) nur eine sehr kleine Rolle spielen.

  • Michlsurf
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    • 19. November 2024 um 21:53
    • #16
    Zitat von DI7

    beim Defi müssen sehr viele Slalomboards phasenweise durchgleiten, bei der OHC auch ( Michlsurf )

    Als Teilnehmer der frühen 90igern (N-OHC) ... - na ja ... es gibt einfach gleiten im Grenzbereich und Gleiten mit ausreichend Power im Segel => Durchgleiten ist gerade noch so durchkommen ...im Gleitzustand - wer im Wettbewerb WIRKLICH durchgleiten muss - hat entweder zu klein gewählt oder furchtbare Bedingungen ... und genau dann schlägt für mich durchaus die Stunde von Free-Race-Boards.

    Ich habe mir aber auch lange genug die Fahrvideos von Ben P. und A. Laufer beim Defi - angeschaut: Da konnte ich keinen echten "Durchgleit"-Bedarf feststellen - eher klassisches Volldruck-Windsurfen. Gleichwohl habe ich beim Defi schon auch von recht biestig/böigen Bedingungen gehört ... ein Fall für mein Naßhorn (Grau, Bullig, Breites Heck ....nicht der schnellste in der Serengeti - aber es geht zügig voran ..und die Masse ist mit Schwung ... kaum aufzuhalten ... :D ....)

  • DI7
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    • 19. November 2024 um 22:07
    • #17

    durchgleiten kann auch a) sein (gerade wenn man rechtzeitig und vorausschauend passende Maßnahmen ergreift)

    muss also nicht "gerade noch so durchkommen" - also ca b) sein


    Gerade bei der OHC kann der Wind abnehmen - mit der Zeit und in Seemitte. Bei den letzten Defi-Wettfahrten gab es in manchen Bereichen Durchgleitbedarf - selbst erlebt und gut geschafft.

  • Surfer63
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    • 19. November 2024 um 22:28
    • #18
    Zitat von DI7

    Möglicherweise muss man beim Durchgleiten eines Windlochs zwei Phasen unterscheiden:

    a) möglichst lange noch relativ sehr schnell bleiben

    b) schon langsam geworden, die Grenze zum völligen Absacken hinauszögern

    Je nach Phase könnten auch die Anforderungen an das Board (und seine Wasserlage) unterschiedlich sein

    Ich habe mehr an Phase B gedacht.

    Bei Phase A würde ich auch erwarten, dass eine passende Carbon Finne das Board noch so liftet, dass die Cut Outs keine Rolle spielen.

    Aber wo ist der Übergang der Phasen? Ich denke auch, dass diese Situation zwar vorkommt, die Boards aber für andere Situationen optimiert sind.

    Wenn ein Racer auch diese Phase gut managen kann hat er natürlich einen Vorteil.

  • KaSailor
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    • 19. November 2024 um 23:52
    • #19

    Reden wir hier von Durchgleifähigkeiten in Relation zur Boardgröße, oder von absoluten Werten? Meine Erfahrung ist, dass besonders frei laufende Boards (oder vielleicht sollte ich "Board-Finnen-Kombinationen" sagen) auch gut durchgleiten. Grob formuliert also eher kurze Gleitfläche, Finne mit viel Lift. Um auf der Leekante fahren zu können, braucht man einen gewissen Druck im Segel; wird dieser "Mindestwert" unterschritten, kann man nur noch versuchen, das Board plan zu halten. Versuche, es dennoch auf die Kante zu setzen, würgen die Gleitfahrt dann ab.

    Auf jeden Fall sehe ich da also auch diese zwei Phasen.

  • DI7
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    • 20. November 2024 um 07:56
    • #20

    Um möglichst (lange) in Phase a) durch ein Windloch zu kommen ist mir ein sehr frei fliegendes (medium oder big) Slalomboard das bevorzugte Mittel. Eine kurze Gleitfläche finde ich da nicht nachteilig.

    Gründe: höherer Ausgangsspeed, bessere Beschleunigung vor Windloch, geringe benetzte Fläche, bringt Kräfte gut auf die Finne, lateral gut trimmbar ...

    Für Phase b) mag anderes gelten - aber es gilt diese grenzwertige Phase ganz zu vermeiden.

    KaSailor Zu langsam auf der Rail wird der Formwiderstand wohl zu groß. Gilt auch für die Luvrail.

    ... schon in Relation zur Boardgröße.

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