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Erfahrungen mit grooßen Wavesegeln >6m²

  • Zuglufttier
  • 5. Januar 2026 um 22:30
  • Zuglufttier
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    • 5. Januar 2026 um 22:30
    • #1

    Moin,

    Bisher hatte ich über meinem großen Wavesegel mit 5,3m² immer ein Freemove Segel mit um die 6m².

    Das hat mir noch nie wirklich gut gefallen, aktuell habe ich ein Gator. Wirklich ein tolles Segel, für mich passt es aber überhaupt nicht gut zu einem großen Waveboard.

    Es hat zu viel Zug zuviel Bauch, ist durch das viele LL sehr flatterte und insgesamt auch sehr träge.

    Mit welchen Segeln habt ihr Erfahrungen in so großen Größen?

    Grüße

  • Nordwest
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    • 5. Januar 2026 um 22:44
    • #2

    Das Point 7-Spy in 5,9 mag ich sehr, mit SDM etwas freeridiger, mit RDM waviger. Aber insgesamt ein Powerwavesegel. Kein ganz softes Fahrgefühl.

  • Surfer63
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    • 5. Januar 2026 um 22:52
    • #3

    Ich fahre ja seit Jahren nur Sailloft, daher habe ich das 5.9 Bionic oder Curve genommen, das waren jeweils Powerwave Segel.

    Der wesentliche Vorteil zum 6.0er Cross ist dabei der 4,00m Mast, der diese Segel etwas weicher und beweglicher gemacht hat.

    Mittlerweile nehme ich aber lieber das etwas mehr Freeride orientierte Cross in 6.0 mit 430er Mast, da ich mit der Segelgrösse ganz überwiegend im Flachwasser unterwegs bin.

  • Michlsurf
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    • 5. Januar 2026 um 23:42
    • #4

    Ich kann das (leichte ?) Unbehagen bei der Kombo von 6,0m und größer Cross /Freemove -Segel und Waveboard gut verstehen.

    Ich fahre ein 6,9er Torro /wohl ein Inbegriff von einem Freemove - Segel. (Hatte ich auch schon in 6,6 und 6,3)

    => mit dem Segel selber bin ich sehr zufrieden ... aber: Eben NUR auf einem Freemoveboard. Single-Fin, Doppelschlaufe, über 110 L, Heckbreite...etc. etc.

    Auf einem großen Waveboard oder generell einem Board mit mehr Manöver in den Genen - ein no go => wie Du beschreibst: Zu viel Power, Druckpunkt zwar stabil aber zu weit hinten, bisschen verzögert in der Rotation => Alles im Vergleich zu einem Power-WAVE-Segel - wohlgemerkt.

    Ich fahre deswegen eben seit Jahrzehnten am Meer 5,7-6,7er Power Wave Segel. - 5-Batten. (In der Regel Simmer Overdrive, Iron, Apex) .... die neuen Simmer Evoq sind eben in den großen Größen ab 5,0m² schon als 5-Batten Power-Wave ausgelegt - das Lob ich mir ...:)

    => Power-Wave - ganz allgemein: Etwas flacher, neutraler, Druckpunkt etwas weiter vorne und natürlich auch etwas weniger LL. Das Handling ist feinfühliger, skalpellartiger, Rotation softer aber nicht langsamer, Angleiten natürlich etwas schlechter - dafür Kontrolle mindestens gleich .... max. Speed kaum ein Unterschied, Average-Speed spielt das Freemove-Segel natürlich die größere Profiltiefe aus und ist am Binnensee gerne gesehen ....(Stichwort: Durchgleiten)

    Interessant: Umgekehrt funktioniert die Kombo von Freemove-Board mit großen Power-Wave Segel durchaus - sehr gut => zuletzt im Herbst ´24 mit Flikka 112 und Simmer Apex 6,7 genussvoll ausprobiert.

    => Ganze moderne Vertreter von Power-Wave Segeln fahren in der Regel ohnehin die Max.-Größen schon max. mit dem 430 er RDM. - Passt :thumbup:

  • DI7
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    • 6. Januar 2026 um 07:30
    • #5

    Ich hätte ein 6.2 blau-weißes Naish-Power-Wavesegel samt passendem 430er 100 % Powerex-Mast (beides je ca. 10 x gebraucht, keine unnötige UV-Belasung) abzugeben.

    Hat Power wie ein 6.5 hat man mir im Shop beim Kauf versichert.

    € 495,00 (bei Abholung für Mast und Segel)

  • Gerry
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    • 6. Januar 2026 um 15:35
    • #6

    Sehr gerne fahre ich mein 6.2er Patrik 5WAVE. Ein Vorteil ist die kurze Gabel von 1.80. Windrange und Kontrolle sind unglaublich. Zählt nicht zu den Leichtgewichten. Sollten 6 qm reichen, geht auch das 4WAVE gut.

    Wo möchtest du damit agieren?

  • Zuglufttier
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    • 6. Januar 2026 um 17:58
    • #7

    Moin,

    ich möchte das Segel v.a. in der Nordsee einsetzen bei Restswell oder mauem Wind allgemein.

    Ich hatte mal ein Naish vor etwa 12 Jahren, das war eigentlich top, hatte aber einen mini Windbereich wo es funktioniert hat. DI7 ich schicke dir eine PN

    Ebenso hatte ich Sailloft Bionic und Quad+, 5,9 und 6,3, die haben mir wie das Severne nicht gefallen, das 5,9 fand ich gar ziemlich unbrauchbar auf dem 400 Mast.

    Simmer Evoq ist zwar komplett monofilm aber klingt interessant.

    Generell scheint es mir mit den empfohlenen Masten schwierig. Meist wird ein zu kurzer und damit weicher Mast empfohlen.

    Auf meinem Gator 7,0 was ich mal hatte stand auf dem Sack 430, auf dem Segel 460 und online auch 430. Hat mit 430 gar nicht gut funktioniert, fand ich.

    Ich finde auch das Alpha 6,5 interessant, dann mit 460rdm

    Grüße

  • acidman
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    • 6. Januar 2026 um 20:32
    • #8

    Also ich habe selber

    Ein 6,2 5wave und alle die das mal getestet haben waren begeistert

    Immer wieder im Verleih gefahren und für gut befunden um die 6qm

    Ezzy Wave

    Naish force

    Witchcraft Karma

    Np Atlas

    Flightsails

    Alles eher softe Segel

    Wenn es direkter sein soll, dann vielleicht was anderes

  • bernie
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    • 8. Januar 2026 um 09:34
    • #9

    Ich bin früher das Simmer Iron und Apex gefahren - bis 6,7qm auf einem 460er RDM. Das passt auf > 95l FSW - Board sehr gut.

    Zwischendurch hatte ich das Gun Torro in 6,3+6,9 -> beide Segel nicht für die Boardgröße geeignet (wie oben beschrieben)

    Heute habe ich ein Gun Horizon in 6,1, passt sehr gut auf 430er RDM und fährt sich mit Thruster Finnen sogar noch auf einem Flikka 84 Wave. Kann ich nur empfehlen! Ist aber ein Powerwavesegel wie es so schön heißt. Die Leichtigkeit im Handling eines 4-Latten-Segels hat es natürlich nicht.

  • Zuglufttier
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    • 15. Juni 2026 um 20:25
    • #10

    Moin,

    Kurze Rückmeldung.

    Es ist ein (älteres) Severne Blade in 6,7 geworden.

    Es war nagelneu und lässt sich super auf dem 460iger RDM fahren, was in dem Baujahr auch als Empfehlung draufsteht.

    Keine Ahnung warum das sich gefühlt jedes Jahr ändert.

    Es ist natürlich ein sehr großes Segel, was sich aber nur am verschobenen Einsatzbereich bemerkbar macht. Ansonsten wirkt es tatsächlich noch kompakt und handlich, ganz anders als das eher freeridige Gator was ich in 6,0 habe...

    Ich hätte eigentlich gerne mal ein evoc probiert, das soll aber auf einen 430iger mast mit langer Verlängerung. Ich bin bisher noch kein Segel gefahren bei dem das gut funktioniert hat, das North DR.X mal ausgenommen :P

    Klar, hätte ich ausprobieren können, aber warum schreibts der hersteller nicht drauf? Nen 460 RDM nur zum ausprobieren kaufen war es mir nicht wert.

    So, hoffen wir aber mal auf mehr Druck für kleinere Segel, damit ich da den Umbau der Segelpalette fortführen kann 8o

    Grüße

    bernie Entweder bist du sehr leicht, oder fährst gerne kleine Boards, ich persönlich könnte die von dir angegebenen Segel Größen nicht sinnvoll auf so kleinen Boards einsetzen, bei 94l. max 6,0, bei 85l max 5,3,vielleicht 5,5.

    Aber jeder hat andere Vorlieben

  • bernie
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    • 15. Juni 2026 um 21:28
    • #11

    Du schreibst es ja selber: ein 5 Latten Segel ist nicht immer zu vergleichen: Ein Gator ist kein Blade....

    Es kommt sehr darauf an, wo das Segel seinen Druckpunkt hat, wie lang die eigentliche Segellinie ist.

    Was meinst du beim Evoq (nicht evoc, oder?) und der Verlängerung?

  • Zuglufttier
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    • 16. Juni 2026 um 06:12
    • #12
    Zitat von bernie

    Du schreibst es ja selber: ein 5 Latten Segel ist nicht immer zu vergleichen: Ein Gator ist kein Blade....

    Es kommt sehr darauf an, wo das Segel seinen Druckpunkt hat, wie lang die eigentliche Segellinie ist.

    Was meinst du beim Evoq (nicht evoc, oder?) und der Verlängerung?

    Meine Erfahrung, je mehr Vortrieb, desto schlechter kann ich ein großes Segel auf einem (Thruster) Board einsetzen.

    Gator hat natürlich in großen Größen mehr Vortrieb als ein Blade.

    Das Evoq 6,6 hat eine 30iger Verlängerung. Ich meinte das nur für diese Größe.

    Ist aus meiner Sicht viel Marketing da versuchen die Segelmacher ein großes Segel auf einen kleinen mast zu schneiden damit sich die Leute nicht noch einen langen mast kaufen müssen.

    Hat bei mir bei den großen Segeln noch nie funktioniert.

    Grüße

  • bernie
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    • 16. Juni 2026 um 07:10
    • #13

    Wenn ich es richtig gelesen habe, hat das Evoq 4,57 Vorliek (ob die Zahl genau stimmt - keine Ahnung). Das ist doch ein durchaus gängiges Maß. Ob und wie das Segel funktioniert ist ja eine andere Frage. Aus meiner subjektiven Erfahrung sind Segelgrößen am oberen und unteren Ende der Skala häufig nicht mehr so optimal....

    Und das man nicht extra für eine Segelgröße einen (seltenen) separaten Mast benötigt, ist doch erstmal positiv. (sagt jemand, der schon seit >15 Jahren einen 460er RDM fährt)

    (Simmer Iron 6,7 mit 460er Gun RDM)

  • acidman
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    • 16. Juni 2026 um 07:11
    • #14

    Also ich fahre auch seit Jahren gerne große wavesegel oder hybride (75kg)

    Ich kann aber unterschreiben das bei einigen Segeln insbesondere die größten segel einer Range eher nicht so richtig funktioniert haben oder ich fand sie nennen wir es un balanciert.

    Duke, Volt, banzai…

  • bernie
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    • 16. Juni 2026 um 07:13
    • #15
    Zitat von acidman

    Ich kann aber unterschreiben das bei einigen Segeln insbesondere die größten segel einer Range eher nicht so richtig funktioniert haben oder ich fand sie nennen wir es un balanciert.

    Un balanciert ist gut!

  • Gerry
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    • 16. Juni 2026 um 07:59
    • #16

    Es hängt auch immer davon ab bei welchen Bedingungen man so ein Segel einsetzt. Vorrangig fahre ich größere Wavesegel bei B&J Bedingungen.

    Auf Thruster Boards sind laut Aussage einiger Shaper Segel mit 4 Latten besser. Ist vielleicht auch nur Geschmacksache.

  • DI7
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    • 16. Juni 2026 um 08:23
    • #17

    Vier Latten Wavesegel wurde mit mehr Dampf gebaut, den die Multi-Fin setups per Widerstand verbrauchen.

    Single-Fin-Boards hatten sehr leichte/spritzige Riggs, zB das alte fünflattige S1.

  • Zuglufttier
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    • 16. Juni 2026 um 08:26
    • #18

    Moin,

    Ja, diese alte Regel niemals das kleinste und größte Segel einer Range kaufen kenne ich auch.

    Habe ich ja auch bei einigen Segeln selbst erlebt.

    Ich vermute aber, es hängt zum großen Teil an dem krampfhaft empfohlenen Mast.

    Das gilt für die großen Größen wo eben gerne noch ein paar cm eingespart werden, damit es auf den 430 passt, genauso wie am andere End wo gerne ein 370 empfohlen wird, obwohl der 340 sinnvoll wäre.

    Sieht man ja auch immer bei Hackwind wie die Leute sich mit ihrem 3 7er und 400Mast abkämpfen. Funktioniert halt einfach nicht.

    Ich hatte dazu auch längliche Diskussionen mit GUN z.B. bezüglich genau dem Toro 6,9...

    Und ja, 457 ist normal für die Größe beim Evoq, es hätten aber auch gerne 463 sein können mit 460iger mast.

    Achso, ich fahre ausschließlich B&J

    Bisher funktioniert das Blade für mich aber sehr gut.


    Grüße

  • Doubleheelslide
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    • 16. Juni 2026 um 08:55
    • #19

    Ich fuhr die grossen Severne Blade sehr gerne und häufig - meine Freundin tut das immer noch - ich eher selten. Mit „Wavesegel“ hat das aber von der Charakteristik und dem Einsatzbereich nichts zu tun - auch wenn „Blade“ eine Wavelinie ist. Ich würde sagen: 5.3: Wave, 5.7: Freemove, 6.2/6.7: Freemove/Freeride.

    Als ich nur mit FSW 93L unterwegs war, dann war 6.2 ok., 6.7 fahrbar (erweiterter Einsatzbereich des FSW93). In beiden Fällen musste ich etwas mehr Loose Leech fahren, Mastfuss 1cm weiter vorne platzieren und etwas grössere Finne fahren. Das Ganze im 3-Schlaufen-Setup - 4 Schlaufen würden vielleicht nochmals etwas besser fahren.

    Ich finde es super, dass ich dafür keinen 460er Mast brauche.

    Einmal editiert, zuletzt von Doubleheelslide (16. Juni 2026 um 09:01)

  • bernie
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    • 16. Juni 2026 um 10:39
    • #20

    So unterschiedlich sind die Geschmäcker.

    Bei uns war letzten s ein erfahrener Surfer mit FW 94l und 6,5 Severne NCX -> ist schon gewähnungsbedürftig. Dazu dann noch ein 36 (!) er Slalomfinne!

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