Mehr geht immer😉
Fahrtechnikfrage: Wie schaffe ich es das Board mehr anzukanten/Segel überzuziehen
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So bin aus Volosko retour, war echt super.
Wind gestern sehr stark, mit 6,8 draußen , war in den heftigen Böen deutlich zu groß. Zum ersten mal mit dem Phantom Infinite 86, das sich sehr gut angefühlt hat.Heute etwas weniger Wind als gestern, aber immer noch stark also mit 5,8 und die letzte Stunde wieder mit 6,8 raus. Waren Bedingungen, wo ich mir sonst echt schwer tue, die hintere Schlaufe zu nutzen, weil ich die Böen nicht kontrollieren kann und dann vor die Schlaufe steige.
Enrico hat mich aber dazu motiviert, mutig zu sein. Gab ein paar crashes, aber nix schlimmes. Mein Problem, ich stehe viel zu aufrecht, obwohl ich dachte, dass ich richtig im Trapez sitze, war das überhaupt nicht der Fall. Die Eigenwarnehmung war komplett daneben, habe ich dann auf den voRher/nachher Videos deutlich gesehen.Enrico hat das mehrfach erkläRt und dann hinter mir fahrend erst am Board, dann mit Boot mich dazu angetrieben immer tiefer zu werden, Schultern nach innen zum Boom bei Komtrollproblemen. Nach ein paar Schlägen war er dann zufrieden und in der Haltung bin ich dann immer besser gefahren, fühlt sich zwar noch etwas ungewohnt an, aber bin immer konsequent in den Schlaufen unterwegs gewesen, ohne weiteren Crash und schneller als davor. Hätte ich alleine bei den Bedingungen nie gemacht.
Dann gabs noch ein paar Tips zu Halse.
Setup von Segel, board und Foil scheint seiner Meinung nach zu stimmen, da ich stabil fliege. Das ist nicht meine Baustelle.Nach dem Abbauen hat er mir noch die Videos kommentiert, ich habe PDFs mit sehr guter Anleitung zu meinen Focus Points bekommen, didaktisch ist das top aufbereitet. Gibts auch in seiner windcoach App.
Insgesamt war das eine wirklich tolle Erfahrung, die mich sicher weiterbringt mit echten Aha Erlebnissen. Bin Ende August/September noch 2 Wochen am Gardasee, da werde ich das gezielt trainieren bei sicher einfacheren Bedingungen als heute.
Von mir also ein klare Empfehlung für ein Training mit Enrico, wenns er mal wieder eine Klinik macht bin ich da sicher dabei.
Hier noch ein paar Fotos (aus meinen Videos) meiner Haltung am Ende. Soll teilweise noch mehr das Segel dichtnehmen, aber in den Böen war das schon eine challenge. Schaut aber schon besser aus als auf den von mir geposteten Bildern am Beginn diese Themas, oder?
cool! das schaut gut aus !!
ist so ein Training bezahlbar oder muss ich meine niere geben ?

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Ich habe dafür 150 Euro bezahlt, (100 Euro pro Stunde) das ist mehr als fair, finde ich. Gab eine kurze Pause., weil Enrico der Mast gebrochen ist. Mit seiner Frau als Caddy und Boot gings dann rasch weiter.
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Ich habe dafür 150 Euro bezahlt, (100 Euro pro Stunde) das ist mehr als fair, finde ich. Gab eine kurze Pause., weil Enrico der Mast gebrochen ist. Mit seiner Frau als Caddy und Boot gings dann rasch weiter.
ich hab eher an das doppelte und mehr gedacht.
wenn man denkt das er auf s wasser muss und mind n boot haben muss etc.
find ich mehr als fairer Preis.
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Der Preis ist richtig günstig finde ich.
Am Ende hat Enrico das bestätigt was ich auch vermutet habe, du bist unbewusst zu Sehr über die Arme gefahren und hast zu wenig druck über das Trapez gemacht.
Auf den Bildern schaut es jetzt viel besser aus!
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Haben sich die neuen Erkenntnisse schon positiv auf deinen Speed ausgewirkt?
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Hat Enrico was zu den Einstellungen gesagt Mastfußposition, Gabebaumhöhe, Trapeztampen.....
Ist er Dein Material probegefahren?
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Ich war auf den Schlägen definitiv schneller unterwegs als zuvor, echte Speedruns habe ich mich nicht getraut, da waren mir die Böen zu stark und unberechenbar. Wind war am Hafen gemessen so 15-23 kt, in der Mitte der Bucht haut es dann noch richtige Böen rein. Ist bei starkem Wind kein ganz einfacher Spot.
Dass ich aber permanent in beiden Schlaufen geblieben bin, auch in Böen Halbwind, oder auch leicht downwind geblieben und nicht nach Luv ausgewichen bin, was ich sonst gerne mache, ist definitv ein Fortschritt. Hatte auch dann keinen Sturz mehr.Jetzt muss ich mich an die neue Haltung gewöhnen, das verinnerlichen, am Gardesee bei sicher konstanteren Bedingungen werde ich dann sehen, was es speedmäßig bringt…
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Hat Enrico was zu den Einstellungen gesagt Mastfußposition, Gabebaumhöhe, Trapeztampen.....
Ist er Dein Material probegefahren?
Wir haben kurz darüber gesprochen, ich habe meine Einstellunge geschildert. Er meint, dass das im Flug stabil ausschaut und ich neutral am Board stehe und er glaubt, dass das Setup grundsätzlich passt. Segel sollte ich etwas flacher ziehen, was ich mit Outhaul-Trimmsystem gleich gemacht habe.
Selbst gefahren ist er mein Setup nicht.
Ich werde jetzt auch mal grundsätzlich bei dem Setup bleiben, mit dem ich mich wohlfühle und mich auf die Fahrtechnik konzentrieren. Falls nötig kann ich ja dort und da mal etwas nachjustieren (Gabelhöhe, Mastfußposition) , aber shims, rake und Schlaufen greife ich mal im Moment nicht an.
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Ich sehe da auch wenig Sinn wenn er dein Setup gefahren wäre, das Setup so fahren wie man sich wohl fühlt ist genau das richtige.
Ich habe auch schon mit Freunden die Boards zum testen getauscht, ich fahre mein Material neutral, ein Freund fährt sein Segel mit viel druck auf der hinteren Hand, er ist damit sehr schnell, ich komme damit überhaupt nicht klar, kostet mich zu viel Kraft.
Wenn du dein Setup gefunden hast , so fahren und das gelernte versuchen umzusetzen.
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Ich glaube auch das mein Setup für mich gut eingestellt ist - aber besser geht vermutlich immer.
Das mit den Fußschlaufen Downwind wenn eine Böe kommt ist genau das wo auch ich mich rantasten muss. Da fehlt mir der jugendliche Leichtsinn - ganz anders bei meinem Sohn der da völlig angstfrei agiert....
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Beschäftige mich noch immer (gerne) mit dem absolvierten Training und sortiere meine Gedanken dazu.
Eine Frage noch an die Experten hier:
In der tiefen Foil-Kackhaltung, wie viel Prozent eures Gewichts habt ihr im Trapez, wie viel halten die Beine?
Ich habe das Segel da zum Teil noch zu offen gehabt (bei den Böen entschuldbar) und dann zu wenig Zug im Trapez und doch viel Gewicht auf den Beinen gehabt, das ist dann natürlich sehr anstrengend. Gehe ich recht in der Vermutung, dass man die Hauptlast im Trapez haben sollte und damit die Beine entlastet werden? Bzw, wenn man das Board etwas ankantet und das Segel überzieht der Druck mehr ins Trapez geht und es dann körperlich einfacher wird.
Oder muss ich noch vorm Gardasee noch ein paar zusätzliche Kniebeugeneinheiten einschieben (mache ich eigentlich aber eh regelmäßig) -
Jetzt muss ich als Unwissender, aber Mitleser Zwischenfragen. Beim Windsurfen hänge ich alles was an Gewicht möglich ist, ins Trapez. Das ist doch beim Folien gleich. Sonst würde man das Brett ja nicht schräg anstellen können.?
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Jetzt muss ich als Unwissender, aber Mitleser Zwischenfragen. Beim Windsurfen hänge ich alles was an Gewicht möglich ist, ins Trapez. Das ist doch beim Folien gleich. Sonst würde man das Brett ja nicht schräg anstellen können.?
also wenn ich pushe ist alles möglichr gewicht im trapez, zum ausgleichen die hüfte und mal aufm hinteren fuss.
wenn ich bei 28-30kn ausm trapez gehe, muss ich schauen dsss ich nicht overfoile...
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Ich bin zwar weit von einem Profi entfernt, aber habe bei viel wind und schlechten Bedingungen auch das Problem das ich zu wenig über das Trapez fahre, und teilweise sogar aus der Hinteren Schlaufe gehe, das ist genau das was man nicht machen sollte.
Das ganze System bricht zusammen , man verliert die Kontrolle und Eiert übel herum .
Wenn ich mich dann doch überwinden kann und in beiden schlaufen stehe und druck über das Trapez einleite, dann habe ich auch wieder Kontrolle.
Wenn ich mir die Letzten drei Bilder von dir anschaue , hängst du jetzt besser im Trapez,
Aber dein Oberkörper ist sesehr Richtung Boardmitte gerichtet.
Versuch bei moderaten bedingungen den Oberkörper nach aussen Zu lehnen und nicht U-U-förmig Richtung Board.
Das ist mein Eindruck, wenn es nicht stimmt korrigiert mich bitte.
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Bei Slalom hänge ich so stark im Trapez das ich mein Körpergewicht möglichst weit nach hinten lehnen kann. Das steigert sich dann gegenseitig. Dadurch versuche ich das Board noch etwas mehr vor mir her zu schieben.
Ich hänge schon stark im Trapez, wichtig kommt mir aber der möglichst tiefe Schwerpunkt für Kontrolle und ein ausgeglichenes Kräftedreieck vor. Am besten so das man die Gabel mit 2 fingern halten kann. In diesem Zustand kann ich dann extrem gut die Höhe vom Board durch Zug nach unten mit den Armen steuern.geht viel schneller als Körperverlagerung.
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Ich bin zwar weit von einem Profi entfernt, aber habe bei viel wind und schlechten Bedingungen auch das Problem das ich zu wenig über das Trapez fahre, und teilweise sogar aus der Hinteren Schlaufe gehe, das ist genau das was man nicht machen sollte.
Das ganze System bricht zusammen , man verliert die Kontrolle und Eiert übel herum .
Wenn ich mich dann doch überwinden kann und in beiden schlaufen stehe und druck über das Trapez einleite, dann habe ich auch wieder Kontrolle.
Wenn ich mir die Letzten drei Bilder von dir anschaue , hängst du jetzt besser im Trapez,
Aber dein Oberkörper ist sesehr Richtung Boardmitte gerichtet.
Versuch bei moderaten bedingungen den Oberkörper nach aussen Zu lehnen und nicht U-U-förmig Richtung Board.
Das ist mein Eindruck, wenn es nicht stimmt korrigiert mich bitte.
Je stärker der Wind ist umso stärker wird mein u. Braucht es auch um mit den langen tampen nicht zu kurze Arme zu haben. Je weniger Kontrolle ich brauche und mehr höhe ich fahre umso kürzer werden die Tampen und weiter wandert der Oberkörper raus.
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Aber dein Oberkörper ist sesehr Richtung Boardmitte gerichtet.
Versuch bei moderaten bedingungen den Oberkörper nach aussen Zu lehnen und nicht U-U-förmig Richtung Board.
Das ist mein Eindruck, wenn es nicht stimmt korrigiert mich bitte.
Das hast Du gut erkannt, war aber so gewollt und genau der Auftrag von Marotti. Bei Kontrollproblemen, den Zug im Trapez halten und die Schultern so weit es geht nach vorne übers Board bringen. Ich sollte probieren mit dem Kopf den Gabelbaum zu berühren (im übertriebenen Sinn). Erst wenn die Böe vorbei ist und man alles wieder unter Kontrolle hat, können die Schultern etwas raus gehen und die Hüfte wieder etwas höher kommen.
Hat tatsächlich sehr geholfen, weil man den Schwerpunkt tief und mehr über dem Board hält.
Sind auch genau die Focus Points, auf die ich mich konzentrieren und die ich trainieren soll:
-Pressure in the harness
-Hips down
-Shoulders in
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#57 und #58 gilt mMn genauso für Finne
Ändert sich bei "pressure in the harness" und U-Haltung der Zugwinkel des Trapeztampen in Richtung vertikaler??
Bei einem U reduziert sich zwangsläufig die Kraft die man das Segel erzeugen lässt. Was wohl unbewusst über eine Reduktion des AoA funktioniert.
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Ja der Zugwinkel wir etwas vertikaler, aber minimal. Es geht mehr um den Schwerpunkt, der nach innen wandert
Falls du Angle of attack (von Frontwing) meinst: der ändert sich eigentlich nicht, wenn das Board gleich waagrecht bleibt. Der würde sich nur ändern, wenn man das Gewicht vor/zurück in Längsrichtung verschiebt.
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